Rose Philipps

 4.2 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Annas Rückkehr.

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Cover des Buches Annas Rückkehr (ISBN:9783956691164)

Annas Rückkehr

 (11)
Erschienen am 28.02.2019

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Rezension zu "Annas Rückkehr" von Rose Philipps

emotional
Lumicercavor 10 Tagen

Dieses Buch hat mich emotional getroffen. Zum Mal es in einer Zeit des 2. Weltkrieges spielt und mit welch einer Brutalität mit den Menschen umgegangen wird, die gesundheitlich nicht auf der Höhe sind. Vor allem welche Kraft und Manipulation "Herr Hitler" auf "sein" Volk ausgeübt hat. Hier bewundere habe ich Gretes Kraft, Mut und Durchhaltevermögen, weil Sie zu ihrem Kind hält und sich für sie eingesetzt hat. Die Zeit heilt keine Wunden, macht sie aber erträglicher. Somit erfährt Anna nach und nach die Wahrheit und erhält endlich Antworten auf ihre Fragen. Ich finde es sehr emotional und tiefgründig geschrieben, es geht ganz schön unter Haut. Stimmt nachdenklich, wie manchmal mit den Menschen in der Gesellschaft umgegangen wird.

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Rezension zu "Annas Rückkehr" von Rose Philipps

Wichtiges Thema, mittelmäßig umgesetzt
Kathrin_Schroedervor 2 Monaten

Annas Rückkehr von Rose Philipps

Erscheinungsdatum 28.02.2019 gelesen dank Netgalley im Juli 2019 als Ebook (Epub)

Genre: Historischer Roman, 3. Reich, Euthanasie "Lebensunwerten Lebens"

Anna Miller kehrt als gefeierte Opernsängerin 1955 in ihre Geburtsstadt Berlin zurück. Da ihre Stimmbänder durch den Flug einen Auftritt verhindert, begibt sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder und erfährt von ihrer Mutter, warum sie als Jugendliche nach Amerika geschickt wurde.

Der Roman erzählt die Geschichte im 3.Reich, rund um Sterilisation, Kasernierung und Mord an Behinderten in Rückblenden und beginnt mit Erzählungen der Mutter. Da diese vor Ende ihrer Geschichte stirbt, muss der Roman andere Quellen einbinden um die gewünschte Perspektive und Erzählstruktur beizubehalten. Dabei wird die Quelle der Informationen leider immer konstruierter und dass sie die fehlenden Details passgenau ineinander finden, wirkt mit fortschreitender Geschichte immer gewollter. Dies ist am Deutlichsten am Ende der Geschichte zu finden, wenn in einem alles erklärenden Brief Familienstruktur und Sprachfehler aufgelöst werden.

Das Thema der Geschichte ist real und wichtig, der Schreibstil unterhaltsam und gut lesbar. Die Charaktere wirken plastisch, die Schicksale und Verbindungen zueinander sind aber stellenweise zu dick aufgetragen.

Die geschichtlichen Hintergründe, Funktions- und Rangbezeichnungen usw. wechseln mitunter und könnten besser lektoriert sein. Dies und das Konstrukt der gewollten Perspektive mindert den Lesegenuss bei diesem wichtigen Thema.
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Rezension zu "Annas Rückkehr" von Rose Philipps

Ein dunkler Teil der deutschen Geschichte !
Angie*vor 5 Monaten

Meine Meinung: 
Entsetzt, erschüttert und bewegt habe ich die Geschichte von Annas Rückkehr auf über 330 Seiten verfolgt. Denn es ist eher eine Reise in ein dunkles Stück deutscher Geschichte gewesen. Es geht um das Euthanasie-Programm des nationalsozialistischen Regimes im sogenannten dritten Reich. Die kaltblütige Vernichtung von Kindern, Menschen, die an einer geistigen oder körperlichen Behinderung litten. DIESE MENSCHLICHE -GRAUSAMKEIT und Verfehlung tritt dem Leser in jeder Seite deutlich vor Augen. 
Die Autorin nimmt uns in verschiedene Zeitstränge mit und berichtet auch über Tagebucheintragunen der Protagonisten. Ihr Schreibstil ist einfach, gut zu verstehen und doch hat mich dieses Buch nicht als  fiktiver Roman gefesselt, sondern eher als ein Tatsachenbericht über eine unentwegte Abfolge von Schilderungen unserer deutschen Vergangenheit. 

Die Verbindung von häuslicher Gewalt, Dummheit und Brutalität gegenüber sich selber , aber hauptsächlich gegen Frau und Kind , ausgeführt von einfachen Menschen ihrer Zeit und Sprache, war recht beeindruckend und sehr an der Basis des einfachen Lebens der damaligen Zeit  angesiedelt, verbunden mit der schlimmen Verblendung durch die Politik! Zusätzlich hat sie die Protagonisten im Bayrischen und/oder Berliner Dialekt sprechend dargestellt, was mir überhaupt nicht zugesagt hat. Dieser Schreibstil, natürlich eine persönliche Beurteilung von mir,  spricht aber sicher viele Leser*innen gut an.  
Ein Kritikpunkt  für mich ist das schnell herbei gezauberte Ende dieses fiktiven Romans, welches ich als geschmacklos und als  sehr einfach konstruiert empfand, wie einen grossen Teil der ganzen Geschichte.

In diesem Roman wurden so viele Tatsachen aus der NS-ZEIT angerissen, die noch ganz vielen Büchern Stoff bieten würden.  Vielleicht hat die junge Autorin ja auch vor, sich weiter mit diesen brisanten Themen zu beschäftigen!

Meine Bewertung für dieses Buch: DREI *** gute Sterne. Lesenswert!  

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