Alles dreht sich

von Rosemarie Eichinger 
3,8 Sterne bei46 Bewertungen
Alles dreht sich
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Anka2010s avatar

Ein toller Mix aus „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ & „Die Hässlichen“, getragen von einem außergewöhnlichen Schreibstil!

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Die Idee ist ja ganz nett, doch im Endeffekt bleibt es relativ oberflächlich und anstrengend zu lesen

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Inhaltsangabe zu "Alles dreht sich"

Max will, dass wir die ganze Sache systematisch angehen und er sagt, es gibt Schlimmeres. Und irgendwie hat er Recht. Im Gegensatz zu Max weiß ich nur nicht, wie ich meinen Gehirntumor systematisch angehen soll. Allerdings bin ich auch nicht gestört und psychisch labil. Das ist Max‘ Privileg. Mit einer Liste fängt es an. Was man unbedingt noch tun muss, bevor man abkratzt. Und plötzlich sind wir mittendrin in unserer Aktion. Weil wir etwas Sinnvolles tun wollen, aufrütteln. Sogar Pia macht mit. Weil man nicht wegschauen darf. Das ist das Wichtigste. Mehr oder weniger. Jedenfalls gehört es zu den wichtigen Dingen. So wie Max und Pia.

Inklusive E-Book im Format EPUB oder mobipocket

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551520494
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:22.02.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2013 bei Aktive Musik erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Anka2010s avatar
    Anka2010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein toller Mix aus „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ & „Die Hässlichen“, getragen von einem außergewöhnlichen Schreibstil!
    Überraschendes Lesehighlight!

    „Alles dreht sich“ von Rosemarie Eichinger hat mich magisch angezogen, als ich es in einem öffentlichen Bücherregal entdeckte. Das blaue Cover mit der verdrehten Schrift ist ein echter Blickfang. Neugierig griff ich zu. Der sehr kurze Klappentext verriet mir rein gar nichts über den Inhalt und trotzdem fesselte er mich sofort.
    Als ich das Buch schließlich das erste Mal aufschlug, wurde ich direkt strudelartig in die Geschichte hineingezogen. Erst nach 50 Seiten konnte ich wieder auftauchen und meine ersten Erkenntnisse Revue passieren lassen. Linda ist 15 Jahre alt und erhält die niederschmetternde Diagnose: Hirntumor. Auf einer Parkbank vor dem Krankenhaus lernt sie Max kennen. Er überzeugt sie davon, dass sie gemeinsam eine Bucket-List erstellen sollen, mit lauter Dingen, die sie noch tun wollen, bevor sie sterben.
    Sick-Lit ist seit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ der Modebegriff für (Jugend-)Bücher, in denen Krankheiten thematisiert werden, meist mit einem ganz besonderen Charme und einer guten Portion lebensbejahendem Humor, ohne die Ernsthaftigkeit aus den Augen zu verlieren. Nach den ersten Seiten wollte ich „Alles dreht sich“ ebenfalls in diese Schublade stecken, doch kurz darauf überzeugte mich die Autorin Rosemarie Eichinger davon, dass ihre Geschichte in eine andere Richtung geht.
    Doch auch sie geht mit Humor nicht sparsam um. Ihre jungen Protagonisten, in deren Köpfe ich mich einnisten durfte, sind unheimlich pfiffig und authentisch. Auf ausufernde Beschreibungen wird verzichtet, die Sätze sind kurz und sprunghaft wie Gedanken und trafen mich wie das Feuer eines Maschinengewehrs. Ich hatte keine Chance zu entkommen und klebte förmlich an den Seiten. Es fiel mir leicht mitzufühlen, denn Max, Linda und ihre beste Freundin Pia ließen mich ganz dicht ran. Verzweiflung, Wut, Trauer, Mut, Angst – all diese Gefühle wurden trotz weniger Worte deutlich. Besonders ansteckend war jedoch der Wille etwas zu erreichen, mit seinem Leben etwas anzufangen um schließlich in Erinnerung zu bleiben. Der Drang etwas zu tun, etwas zu bewegen und die Welt zu verändern kribbelte nach wenigen Seiten auch in mir. Schwupps nahm die Geschichte eine ganz unerwartete Richtung ein. Lindas Schicksal wird zwar nicht vergessen, jedoch legt Rosemarie Eichinger den Fokus auf etwas anderes.
    Auf nur 200 Seiten kann die Autorin berühren, zu Tränen rühren, Mut zusprechen, aufwühlen und Gesellschaftskritik äußern. Ein gelungener Mix aus „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green und „Die Hässlichen“ von Melanie Vega, getragen von einem wahnsinnig tollen, außergewöhnlichen und mitreißenden Schreibstil, der die jungen Helden im Hier und Jetzt festtackert (selbst Situationen, die in der Vergangenheit stattfanden, werden ins Präsens befördert). Für mich war „Alles dreht sich“ eine absolute Überraschung. Leider ist dieser Titel nur noch als eBook erhältlich. Solltet ihr also zufällig in einem Bücherschrank oder in einer Mängelexemplar-Kiste auf ein Print-Exemplar stoßen, fackelt nicht lang, sondern greift beherzt zu.

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    LaLecturevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Die Idee ist ja ganz nett, doch im Endeffekt bleibt es relativ oberflächlich und anstrengend zu lesen
    Nette Idee, aber zu oberflächlich und anstrengend zu lesen

    Inhalt

    Linda ist 15, als sie die Diagnose bekommt: Hirntumor, inoperabel. Gemeinsam mit Max, den sie im Krankenhaus kennenlernt, und ihrer besten Freundin Pia beschließt sie die Zeit, die ihr noch bleibt, sinnvoll zu nutzen und gegen Ungerechtigkeit in der Welt zu kämpfen.


    Meinung

    Irgendwie klingt diese Inhaltsangabe ja wie das, was Hazel (die Protagonistin aus John Greens preisgekröntem Roman "Das Schicksal ist ein mieser Verräter") abfällig als ein "Krebsbuch" bezeichnet. Armes kleines Mädchen bekommt eine tödliche Krankheit und wird plötzlich zum guten Menschen, der die Welt retten will.
    Das ist es, was mich an Büchern über Krebs auch immer so stört: Man kann nie wirklich sagen, ob sich die Hauptfiguren authentisch verhalten, ob es z.B. wirklich Menschen in dieser Situation gibt, die beschließen, in ihren letzten Monaten noch die Welt zu verändern. Vielleicht ist Linda in diesem Punkt etwas zu perfekt, wer weiß?

    Die Idee von "Alles dreht sich" fand in trotzdem recht gelungen, denn sie spielt auch ein bisschen mit dem Gedanken, dass man sich in so einer Situation eventuell viel mehr erlauben kann als jeder andere, aber auch mit der Frage, wie man im Leben am besten ein Zeichen setzt, und mit dem Gedanken, dass man vielleicht erst erkennt, wie viel das Leben wert ist, wenn das eigenen zu Ende geht.

    Leider kommen all diese Aspekte für meinen Geschmack in dem Buch zu kurz, werden alle höchstens abgeschnitten und lassen dem Leser viel Spielraum, um tiefgründige Aussagen in den Text hineinzuinterpretieren. Oft habe ich bei Linda, Max und Pia Konsequenz in Denken und Handeln und ein bisschen mehr Nachdenken vermisst. Auch die Entwicklung ihrer Aktion ging mir persönlich viel zu schnell, dafür wurde aber zu wenig auf die Frage eingegangen, was sie denn letztendlich gebracht hat.

    Ziemlich gewöhnungsbedürftig ist auch der Schreibstil, der eher in der Form eines Bewusstseinsstroms geschrieben ist. Oft sind die Sätze unvollständig oder sogar nur einzelne Worte, wirken abgehackt und durcheinander und es wird von einem Thema zum anderen gesprungen. Zwar kam mir das sehr authentisch vor, war aber anstrengend zu lesen.

    Da das Buch nur knapp 200 Seiten hat, war es schwer, sich mit den Figuren anzufreunden oder sie überhaupt richtig kennenzulernen. Linda blieb mir die meiste Zeit ziemlich fremd, Max und Pia haben schon etwas mehr Charakter, wirken aber immer noch ein wenig hölzern. So richtig warmgeworden bin ich mit keinem von ihnen.


    Fazit

    "Alles dreht sich" lockt mit einer tollen Idee, die durchaus Potential hätte, leider aber nur oberflächlich umgesetzt wird. Die Figuren bleiben recht blass und der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, weshalb ich nur 3 Sterne vergebe. Eine nette Lektüre für zwischendurch, aber eben auch nicht mehr.

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    ducedas avatar
    ducedavor 5 Jahren
    Alles dreht sich

    Klappentext:
    Max will, dass wir die ganze Sache systematisch angehen und er sagt, es gibt Schlimmeres. Und irgendwie hat er Recht. Im Gegensatz zu Max weiß ich nur nicht, wie ich meinen Gehirntumor systematisch angehen soll. Allerdings bin ich auch nicht gestört und psychisch labil. Das ist Max‘ Privileg. Mit einer Liste fängt es an. Was man unbedingt noch tun muss, bevor man abkratzt. Und plötzlich sind wir mittendrin in unserer Aktion. Weil wir etwas Sinnvolles tun wollen, aufrütteln. Sogar Pia macht mit. Weil man nicht wegschauen darf. Das ist das Wichtigste. Mehr oder weniger. Jedenfalls gehört es zu den wichtigen Dingen. So wie Max und Pia.

    Inhalt:
    Nachdem Linda von ihrem Gehirntumor erfahren hat und Max kennengelernt hat beginnen sie eine Liste zu schreiben mit Dingen, die sie noch tun wollen, bevor sie sterben. Doch nachdem sie sich die Haare gefärbt haben und noch mehr denken sie darüber nach, was diese Aktionen im Endeffekt bringen. Sie wollen wirklich etwas in der Welt ändern. Also machen sie sich aufmerksam und informieren die Leute über all die Ungerechtigkeit in der Welt. Sogar Lindas beste Freundin Pia macht mit, die der ganzen Sache zunächst kritisch gegenübersteht.

    Meine Meinung:
    Mir hat das Buch recht gut gefallen, obwohl es von einem sehr ernsten Thema handelt. Es geht eigentlich mehr um die Ungerechtigkeit in der Welt, als um Lindas Gehirntumor. Wenn man liest wie sehr sich alle im Buch für Gerechtigkeit einsetzten möchte man selbst auch nicht länger untätig sein. Mein einziger Minuspunkt ist, dass die Erzählzeit manchmal etwas verwirrend ist. Weil echt alles im Präsens steht, ist es manchmal komisch wenn ein Charakter dem anderen etwas Vergangenes erzählt. Trotzdem lässt sich das Buch ziemlich leicht lesen und ich würde es Jugendlichen ab 12/13 Jahren empfehlen.

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    Eversilverstars avatar
    Eversilverstarvor 5 Jahren
    Krebs, Freundschaft, Krankheit

    Inhalt
    Linde erhält die Diagnose Gehirntumor und trifft noch im Krankenhaus auf Max. Beide verbindet etwas: Ihre Krankheit und die Idee, eine Liste zu erstellen und „abzuarbeiten“, bevor sie sterben. Nachdem Max eine Lüge erzählt und Linda das - auf eine sehr einfallsreiche Art - beichtet, entsteht eine Freundschaft. Pia, die bisher beste Freundin von Linda, wird in diesen kleinen engen Freundeskreis aufgenommen und die drei überlegen sich, wie sie die Welt in Bewegung versetzen können und „Fußabdrücke hinterlassen“ können.

    Cover/Titel
    Das blaue Cover mit der gelben Schrift ist auffällig, sorgt auf jeden Fall dafür, dass man kurz stehen bleibt und sich einen Kauf überlegt.

    Die Auswahl des Titels finde ich nicht gut gelungen. Für mich persönlich ist der Titel nicht wirklich mit der Story verknüpft und damit auch nicht einfallsreich.

    Charakter/Schauplätze
    Die Hauptcharaktere sind die drei Jugendlichen Linda, Max und Pia.

    Max erscheint mir als der Cleverste. Seine psychischen Macken, lassen ihn liebenswert erscheinen, sorgen auch für etwas Mitleid, sonst würde man ihm seine Lüge nicht verzeihen.

    Linda stellt die schwerkranke dar, die kämpft, sich nicht unterkriegen lässt. Die aber gleichzeitig die Harmonie zwischen Pia und Max erhält.

    Pia ist das etwas oberflächlichere Mädchen, die herum zickt und gleichzeitig wohl die Konsumenten schlechthin ist.

    Alle drei zusammen sorgen dafür, dass man sich in einem der Charaktere wiederfinden kann.

    Leider erscheinen mir Linda und Pia – im Vergleich zu Max - oberflächlich dargestellt.

    Schreibstil

    Der Schreibstil ist solide und einfach, kein großer Schnickschnack – kurze Sätze. Jedoch wird es langatmig, wenn es um die einzelnen Aktionen der drei geht.

    Irritierend ist – am Anfang – die wechselnde Sichtweise. Man hat erstmal Probleme zu überblicken, bei wem man sich momentan befindet, aber kommt schnell damit zurecht.

    Resümee
    Leider trübt die oberflächliche Darstellung von Linda und Pia. Der Anfang des Buches lässt auf viel hoffen: Die Idee, wie Max sich bei Linda erklärt, die ersten Aktionen. Doch dann flacht der Verlauf ab und versumpft in einem offenen Ende.

    Insgesamt ganz in Ordnung, aber nicht der „Kracher“.

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    SarahKreativeFeders avatar
    SarahKreativeFedervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Eine gelungene Lektüre für Zwischendurch. Kurz und knapp alles auf den Punkt gebracht- manchmal leider ZU kurz bzw. oberflächlich.
    Genieße das Leben- solange du kannst!

    Jeder kann etwas bewirken. Jeder kann etwas verändern. Jeder bleibt auf eine einzigartige Art und Weise der Welt in Erinnerung. Liebe das Leben und das Leben liebt dich. Bedeutungsvolle Weisheiten für die fünfzehnjährige Linda: Sie hat einen bösartigen Tumor und wird bald sterben. Anfangs suhlt sie tagelang in Selbstmitleid, schottet sich von allen und jeden ab. Aber dann kommt ihr der verrückte Max in die Quere. Er sagt, sie soll alles anders angehen, strategisch und durchdacht. Sie soll sich eine Liste erstellen, was sie noch alles erleben möchte. So lernt Linda das Leben aus neuen Blickwinkeln zu sehen.  Sie möchte die Welt verändern- wenn auch nur ein kleinen Bruchteil.  Sie möchte Zeit mit ihrer besten Freundin Pia verbringen- so viel wie möglich. Und wo endet das neuentdeckte Abendteuer? Bei der aufregenden Flucht vor der Polizei!

     Überraschenderweise rückt die Krankheit der Protagonistin weit in den Hintergrund und die dreier Freundschaft- Linda, Max, Pia- wird stattdessen hervorgehoben.  Sie genießen das Leben mehr denn je, in Form von sozialkritischen Aktionen, die Menschen den Ernst des Lebens  lehren sollen. Die Erde dreht sich weiter-egal ob mit oder ohne uns Menschen. Gelungene Lektüre für zwischendurch.

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    Marcurias avatar
    Marcuriavor 5 Jahren
    Recht oberflächlich, doch für jüngere Leser in Ordnung

    "Etwas tun tut gut. Auch wenn es nicht viel ist. Nicht viel ist besser als nichts." (S.141)

    Linda ist 15 Jahre alt und hat nur noch wenige Monate zu leben. Diagnose: Gehirntumor. Im Krankenhaus trifft sie auf den gleichaltrigen Max, der sich Mühe gibt, sie aus ihrer Schockstarre zu lösen. Er schlägt ihr vor, gemeinsam eine Liste mit all den Dingen anzufertigen, die sie im Leben noch erleben möchte. Doch schon bald rückt diese Idee in den Hintergrund und die beiden widmen sich zusammen mit Lindas bester Freundin Pia einem ganz anderen Projekt: Sie wollen die Welt verbessern, Menschen wachrütteln, auf Missstände aufmerksam machen und Spuren hinterlassen, damit etwas von ihnen auf der Welt erhalten bleibt.

    "Wir können praktisch machen, was wir wollen. Konsequenzen scheren uns nicht."
    "Wir erleben sie wahrscheinlich nicht.", sage ich.
    "Du sagst es!"
    "Aber..."
    "Kein Aber! Max klingt böse. Ein Aber bringt dich nicht weiter. Ein Aber ist etwas für gesunde Menschen." (S.45/46)

    Die Autorin legt in ihrem Debütroman das Hauptaugenmerk nicht auf die Krankheit, sondern auf die Tatsache, dass jeder etwas verändern kann - sowohl auf der Welt als auch im Denken der Mitmenschen. Nicht Lindas Tod soll im Vordergrund stehen, sondern ihr Leben. Hierbei kommt allerdings der Krebs zu kurz - all die Fragen, Zweifel und Ängste, die Linda beschäftigen müssten, werden in den Hintergrund gerückt und die Art, wie sie mit all dem umgeht, scheint wenig glaubwürdig.
    Was würde eine Jugendliche machen, wenn sie wüsste, dass sie wahrscheinlich nur noch wenige Monate zu leben hat? Anstatt, dass Linda all das macht, was sie noch erleben möchte, widmet sie sich in ihrer kostbaren Zeit der Ungerechtigkeit in der Welt - dem Konsumwahn, den Billiglohnfabriken, der Kinderarbeit und der Tierquälerei - alles Themen, die sie bisher nie interessiert haben, über die sie sich erst einmal im Internet informieren muss. Sie kümmert sich um alles ein bisschen, aber um nichts so richtig und scheint auch kaum überzeugt von dem, was sie predigt.

    Die drei Protagonisten Linda, Pia und Max sind sympathisch, wirken aber insgesamt unausgereift bis unglaubwürdig. So wird zwar eine psychische Krankheit eingeführt, aber kaum erläutert. Der Charakter handelt mal voller Angst und Zweifel (passend zur unklaren Diagnose), im nächsten Moment aber wieder vollkommen selbstbewusst. Es fällt schwer, sich die Jugendlichen wirklich vorzustellen und daher ist auch ein Mitfühlen kaum möglich.

    Der Schreibstil ist für ein Jugendbuch sehr gelungen. Kurze, leicht verständliche Sätze sorgen für ein flüssiges Lesen. Verwirrend ist, dass die Perspektive ohne Kennzeichnung zwischen den drei Jugendlichen wechselt, teilweise auch innerhalb eines Kapitels. Oftmals ist zu Beginn nicht erkennbar, wer gerade erzählt, da vor allem die beiden Mädchen in ihrer Art zu Reden nicht sehr unterschiedlich sind. Darüber hinaus wurde die Geschichte durchgehend im Präsens geschrieben, was den Leser speziell bei Rückblenden durcheinander bringen kann.

    Trotz einem überraschenden, schlüssigen Ende ist "Alles dreht sich" sowohl in Hinsicht auf den Verlauf der Geschichte als auch auf die Entwicklung der Charaktere recht oberflächlich und wirkt mit gerade mal 200 Seiten zu unausgereift. Für junge Leser könnte sich die Lektüre dennoch lohnen, da sie zum einen leicht unterhalten, zum anderen aber auch auf wichtige Umweltthemen aufmerksam gemacht werden.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Vielleicht zu viel auf einmal gewollt?!
    Eine Okay-Sommerlektüre

    Linda hat einen Hirntumor. Das ist schlimm. Davon kann man sterben. Am Tag der Diagnose lernt sie Max kennen, der sie auf einer Bank im Krankenhauspark entdeckt. Er behauptet, er hat Leukämie. Stimmt aber nicht. Er hat einfach einen an der Waffel, was Linda aber erst viel später erfährt, nachdem Max bewusst wird, dass man nicht lügen soll. 

    Max drängt Linda, eine Liste zu machen mit all den Dingen, die man noch getan haben muss, bevor das Leben vorbei ist. Aber wie zum Teufel macht man das, wenn man doch gerade noch gedacht hat, man sei unsterblich? – Tja, keine Ahnung! 
    Die Liste ist dann auch nicht weiter wichtig, weil sich die beiden dazu entschließen, zum Aktivismus überzugehen. Max hat Linda gestanden, dass er nicht richtig tickt und zwar mit einer mühevoll gestalteten Homepage, auf der auch andere User kommentieren. Und zwar alles zum Thema Weltfrieden, Kinderarmut, Ausbeutung und dass es ja wohl das Letzte ist, bloß deshalb Trübsal zu blasen, weil man psychische Störungen oder einen Tumor hat. Selbstmitleid interessiert keinen. – Okay! 
    Lindas Freundin Pia kommt ins Spiel. Zunächst sortieren die Drei ihre Kleiderschränke aus und aus allem, was sie nicht behalten wollen, fertigen sie Protestbildnisse gegen Ausbeutung von Näherinnen, Umweltverschmutzung, Konsum und die Gier, alles immer schnell und möglichst billig haben zu wollen. Sie erregen Aufmerksamkeit und Trittbrettfahrer kommen ins Spiel, die sich ihrer kleinen Bewegung anschließen. Dabei immer ist immer die Angst im Hinterkopf, erwischt zu werden oder am Tumor draufzugehen. 

    Am Ende ist Linda endlich in Therapie und alles dreht sich...
    So auch in meinem Kopf. Ich wusste nicht, was mich bei diesem Buch erwartet und habe es sozusagen eingeatmet, obwohl ich mich am Ende sehr frage, was bleibt davon zurück? Das Buch ist in Ich-Perspektive geschrieben und wechselt tatsächlich ohne große Ankündigung zwischen Linda, Max und Pia hin und her, sodass ich manche Passagen zwei Mal lesen musste, um zu begreifen, wer da gerade redet. Dann frage ich mich außerdem, ob die Autorin mit ihrer Geschichte nicht zu viel auf einmal wollte und sozusagen auf den „ John Green“-Bus aufgesprungen ist? Auf der einen Seite ist es Krebs, dann ein gestörter Jugendlicher, der mit sich selbst nicht klar kommt, dann die Sache mit dem Umweltschutz und die Aktionen dazu. Das Einzige, was mir an dem Buch wirklich gefallen hat, waren die Zettelzitate, die die Drei überall in der Stadt an ihren ausrangierten Klamotten verteilen. Ansonsten bleibt die Geschichte wechselhaft, zu schnell erzählt und zu händeringend um Aufmerksamkeit heischend in mir zurück.

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    Clairchendelunes avatar
    Clairchendelunevor 5 Jahren
    Rezension "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger

    Inhalt

    Linda hat Krebs. Gehirntumor. Eine Prognose, die ihr ganzes, noch so kurzes Leben auf den Kopf stellt, denn die Heilungschancen stehen sehr schlecht.
    Dann trifft sie vor dem Krankenhaus auf Max.
    Und in all ihrer Hoffnungslosigkeit kann er sie dazuüberreden, eine Liste anzufertigen.
    Eine Liste mit Dingen, die sie beide noch erledigen wollen, bevor sie sterben. Eine Liste mit Dingen, die sie machen wollen, um der Welt ihren Stempel aufzudrücken.


    Meinung

    Dieses Buch ist eine einzige Überraschung!

    Krebsbücher gab es ja in letzter Zeit nicht gerade selten auf dem Büchermarkt, aber Frau Eichinger konnte trotzdem eine kleine Nische für sich entdecken, denn sie hat es doch tatsächlich geschafft ein Krebsbuch zu schreiben, in dem es NICHT vordergründig um Krebs geht, sondern um das, wie du mit deinem Leben nach der Diagnose weitermachst.

    Wenn man mit ungefähr 15 Jahren gesagt bekommt, dass man beinahe unheilbar krank ist, ist das furchtbar und ich wollte mich ehrlich gesagt auch gar nicht in Lindas Lage hineinversetzen, da ich genau in diesem Alter bin.
    Trotzdem mochte ich Linda als Protagonistin sehr gerne. Sie ist sehr authentisch mit der Diagnose umgegangen, mit Wutanfällen und Zusammenbrüchen und "Hey Leute, ich sterbe sowieso, ihr könnt mich alle mal"-Phasen. Auch wenn niemand weiß, wie er in so einer Situation reagieren würde, kommt so etwas wahrscheinlich nah ran.

    Eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt außerdem Max, den Linda kurz nach der Entdeckung des Tumors draußen vor dem Krankenhaus kennenlernt.
    Linda findet ihn merkwürdig, er sieht kränklich aus, blass und dünn, und kurzerhand später erzählt er ihr, dass er ebenfalls Krebs hat und zwar Leukämie.
    Und obwohl er im Laufe des Buches noch für eine Überraschung gut ist, ist er letztendlich derjenige, der Linda auf den Geschmack der Liste bringt. Eine Liste, mit all den Punkten, die sie vor ihrem Ableben noch erledigen wollen bzw. auch müssen.

    Ein paar Punkte können die beiden zusammen auch abhaken (so Sachen wie: die Haare blau färben, usw...), aber dann merken sie, dass man sich nach ihrem Tod trotzdem nicht an sie erinnern wird und sie beschließen, der Welt ihren STempel aufzudrücken, mit Taten auf die die Menschen aufmerksam werden und die etwas in der Welt, wenn auch in einem kleinen Teil, verändern können.

    DIes ist der Punkt, der so untypisch für ein Krebsbuch ist.
    In Krebsbüchern dreht sich die Geschichte sehr um den Kranken und seine eigene Liste mit seinen eigenen Wünschen, was ja auch durchaus verständlich ist, wenn man nicht mehr lange lebt. Da darf man auch mal an sich selber denken.
    Aber in "Alles dreht sich" versuchen Linda und Max (und später dann auch Lindas beste Freundin Pia als Unterstützung) mit der Zeit, die ihnen noch bleibt, etwas Sinnvolles anzufangen.

    DIe Ideen, die die drei sich einfallen lassen, möchte ich jetzt gar nicht weiter aufzählen, denn es lohnt sich, diese selbst kennenzulernen!

    Das einzig Negative, was ich zu "Alles dreht sich" sagen muss, ist, dass mir der Schreibstil an manchen Stellen leider nicht so gut gefallen hat, bzw., dass ich ihn teilweise ein wenig anstrengend fand.

    Es gibt viele Wiederholungen, daran kann man sich gewöhnen, aber beinahe jedes Kapitel wird von jemand anderem erzählt, also entweder Linda, Max oder Pia und es ist nie direkt deutlich, von wem genau.
    Ich musste also oft nochmal mehrere Seiten zurückblättern und so etwas stört den Lesefluss doch ungemein.


    Fazit

    Mit "Alles dreht sich" ist Rosemarie Eichinger ein Krebsbuch der anderen Art gelungen, denn sie hat tatsächlich noch eine "Marktlücke" im Bereich der Krebsbücher finden können, in dem sie den Fokus von dem Kranken auf seine verbleibende Zeit rückt.
    Mit tollen Charakteren, die alle authentisch auf ihre eigene Art und Weise sind, ist das Buch eigentlich echt gut, nur der Schreibstil konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen, weshalb ich 4 von 5 Sternen für dieses lesenwerte Buch vergebe!!

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    Nekovor 5 Jahren
    Alles dreht sich- und dann?

    Worum geht´s? Linda erfährt das sie einen Gehirntumor hat und nun bald sterben muss. Ihre erste Reaktion: Verdrängen.
    Doch sie lernt Max im Krankenhaus kennen, der so ganz anders ist und auch selber Probleme zu haben scheint. Beide beschließen eine Liste zu erstellen mit Dingen die sie noch machen wollen, bevor sie abtreten.
    Doch die Sache wächst. Zusammen mit Linda´s Freundin Pia treten sie eine ganze Lawine von Aktionen los die ihre Stadt aufrüttelt.

    Meine Meinung:

    Das Buch ist sehr einfach zu lesen. Man kann die Seiten sehr leicht durchlesen und konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen. 
    Was mich am Anfang verwunderte, war die plötzliche Änderung der Erzählperspektive. Einige Kapitel sind aus der Sicht von Max und Pia geschrieben. Beim ersten Mal musste ich noch mal von vorne anfangen, aber als ich darüber nachdachte, fand ich die Idee sehr gut, da man so schnell die Charaktere besser kennen lernen konnte. Man wusste sofort wann dann die Perspektive änderte und dachte bei sich: So würde Linda das nie beschreiben. Das ist eher Pia´s Stil.

    Was ich negativ fand, war das die Charaktere nicht "tief" genug gingen. Ich fand sie hätten besser beschrieben und nicht so oberflächlich dargestellt werden können. 

    Nachdem Linda sich von ihrer persönlichen To Do List abwandte und begann sich wichtigeren Dingen zu widmen, fand ich die Aktionen von den dreien wirklich gut und sehr kreativ. Alle Aktionen sind ohne großen Aufwand zu schaffen und jeder kann sie nachmachen, der Lust dazu hat. 
    Das fand ich wirklich gut. Pia war mir etwas unsympathisch am Anfang, aber nach und nach wurde auch sie warm mit den Ideen von Max und Linda und sie versucht wirklich hart eine gute beste Freundin zu sein. 
    Max hat mich sehr überrascht. Er war ein Charakter den ich gerne als einen Freund haben würde, jedoch hat er auch nicht immer positive Überraschungen für einen. 
    Linda als Hauptperson fand ich sehr sympathisch, da sie mich etwas an mich erinnerte. ;) Aber auch so, scheint sie sehr stark zu sein und lässt sich nicht unterkriegen, von ihrem Krebs.

    Das Ende ist relativ offen, was ich jedoch gut finde und mich auch etwas nachdenklich zurückließ.

    Fazit:

    Alles dreht sich ist keinesfalls ein "Krebsbuch", sondern weiß zu wissen wie die Hauptsache, der Kampf gegen Ungerechtigkeiten, im Mittelpunkt steht. Die Aussage kommt gut rüber und man wird motiviert, selber etwas zu unternehmen. Ein nettes Buch was sicher weiterzuempfehlen ist. 

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    zimtstern1391s avatar
    zimtstern1391vor 5 Jahren
    Alles Dreht sich und der Leser dreht sich mit!!!

    dieses buch kann ich nur wärmstens empfehlen !!!! es geht um krebst Freundschaft Spannung ............ es ist eine wunderbare Geschichte die mir sehr gefsselt hat !!! der Schreibstil gefällt mir ungemein! ich kann es nur empfehlen zu lesen !!!!! mein Fazit 200 Seiten Tolles Lesevergnügen!!! 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen.

    Aktuelle oder demnächst startende Aktionen:












    Laufende und beendete Aktionen:


    Ablauf der Debütautoren Aktion:

    Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt.

    Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen.

    Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren.
    Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken!

    'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint!

    Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen.

    Wie kann man mitmachen?


    Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an.

    Weitere Informationen

    • Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich!
    • Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim!
    • Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen.
    • Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude!


    Für Autoren:

    Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen.


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    Teilnehmer- und Statusliste:

    Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen!
    --

    PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-)

    Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion
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    dieFlos avatar
    Letzter Beitrag von  dieFlovor 4 Jahren
    Jetzt habe ich es gelesen : letztes Jahr ... Ach Gott
    Zum Thema
    RosemarieEichingers avatar
    Einladung zur Leserunde
    Was kann man tun, wenn einem etwas gehörig gegen den Strich geht und man darauf aufmerksam machen will? Das wollen Linda, Max und Pia unbedingt herausfinden. Am besten noch bevor das Leben vorbei ist. Dafür lassen sich die drei einiges einfallen.
    Bestimmt gibt es auch so manches, was euch nervt. Wie weit würdet ihr gehen, um das Problem ins Bewusstsein der Leute zu rücken? Was findet ihr ungerecht und was könnte man dagegen unternehmen? Sicher habt ihr noch andere Ideen als Linda, Max und Pia. Auf die bin ich schon ganz besonders gespannt.

    Zum Inhalt von „Alles dreht sich“
    Linda und Max, um die 15 Jahre alt, lernen sich im Krankenhaus kennen. Linda hat Krebs. Die Ärzte geben ihr nicht mehr lange Zeit. Alles dreht sich. Der Schock bringt die beiden zusammen. Die letzten Monate mit Leben füllen, Spaß haben, Spuren hinterlassen. Alles, nur nicht an eine Zukunft denken, die ohnehin nicht kommt.
    Gemeinsam mit Pia, Lindas bester Freundin, beschließen die drei ihr Leben zu ändern und gegen Ausbeutung, Umweltzerstörung und Konsumwahn vorzugehen. Sie beginnen mit kleinen, punktuellen Aktionen, die sich übers Internet schnell verbreiten. Immer mehr schließen sich an, bis Unruhe stiften allein nicht mehr reicht.


    --> Leseprobe

    Die Leserunde zum Buch „Alles dreht sich“ startet am 12.06., wenn ihr dann schon alle euer Buch habt.
    Der Chicken House Verlag stellt dafür 10 Freiexemplare zur Verfügung, die unter all jenen verlost werden, die sich bis einschließlich 04. Juni 2013
    bewerben. Im gedruckten Buch ist übrigens zusätzlich auch ein Code für die EBook-Version drin. So könnt ihr es gedruckt oder digital lesen (alle gängigen Reader).

    Alle, die das Buch schon haben, sind natürlich auch herzlichst eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen und mitzudiskutieren. Je mehr desto besser.
    Ich freu mich schon sehr auf die Leserunde mit euch.
    RosemarieEichingers avatar
    Letzter Beitrag von  RosemarieEichingervor 5 Jahren
    Vielen Dank fürs Mitmachen!
    Zur Leserunde

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