Rosemarie Schmitt Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)

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Inhaltsangabe zu „Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)“ von Rosemarie Schmitt

Ein Mann verliert seine Frau durch einen tragischen Unfall. Und er verliert damit seinen Halt. Doch dieser Unfall war kein Missgeschick im herkömmlichen Sinne. Die Frau wurde bewusst vor ein Auto gestoßen, von einem Rollstuhlfahrer. Jonathan Engel, so heißt der 69-jährige Witwer wohnhaft in Berlin, trifft jenen Rollstuhlfahrer nach Jahren wieder. Er beschließt sich zu rächen und den Verursacher seines Lebensunglücks umzubringen. Jonathan verstrickt sich in Weltschmerz und Selbstmitleid, sieht die Welt um sich her schlecht und verderbt, findet angebliche Beweise dafür in seiner Umwelt, in der Vergangenheit seiner Familie und seiner Ehe. Selbstmord erscheint ihm auf einmal als Alternative. Es geschehen Ereignisse, ungewöhnlich und überraschend wie man sie in der Literatur kaum gelesen hat und wie sie selbst den gleichgültigsten Leser mitreißen werden. Es beginnt das Leben nach dem Roman. Sie glauben das nicht? Überzeugen Sie sich. Die Autorin hat aufgeschrieben, was man für unmöglich hält. Dies soll hier indes nicht ausgebreitet werden, sonst wäre alle Spannung verpufft. Ein ungewöhnliches, stringentes und dennoch dem Leben abgelauschtes Buch.

Fürwahr ... absolut lesenswert!!

— jenny_heil
jenny_heil

Interessantes Werk. Der Abschluss ist ungewöhnlich

— thora01
thora01

Interessantes Debüt, das viele Denkanstöße bietet,aber dessen Ende es "unrund" macht...

— hannelore259
hannelore259

Herr Jonathan - ein ganz spezieller Typ, auf den man sich einlassen muss -

— Kelo24
Kelo24

Fragen über Fragen, und sehr wichtige Themen, machen dieses Debüt sehr interessant

— Gelinde
Gelinde

Ein sehr schönes Buch über die geglaubten Wahrheiten im Leben und wenn dieses mal aus den Fugen gerät.

— Klene123
Klene123

Gut geschrieben, mit seltenem Exemplar eines Protagonisten!

— vanessabln
vanessabln

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  • Herr Jonathan ... oder die wichtigen Fragen des Lebens!

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    Thunderdreamer

    Thunderdreamer

    Die Geschichte beginnt wie ein Krimi ... und ist doch keiner! In der ersten Szene ertappen wir Jonathan Engel dabei, dass er Mordpläne schmiedet ... An einem Rollstuhlfahrer ... Der letztlich auch zu Tode kommt ... Erst nach und nach erfährt man dann die Hintergründe ... Nach dem plötzlichen Unfalltod seiner über alles geliebten Frau Irma, mit der er zeitlebens sehr glücklich und harmonisch zusammenlebte, und mit der er alles teilte, wird Jonathan Engel aus der Bahn geworfen. Zunächst nur ein wenig, denn er arrangiert sich mit seinem Leben, indem er einfach die bislang gewohnten und vertrauten Tagesabläufe beibehält. Zur Zerstreuung sucht sich der Rentner und ehemalige Bibliothekar einen Nebenjob ... Im Büro einer Versicherung. All das klingt wenig aufregend und spektakulär ... Wie viele Menschen mögen das so oder ähnlich halten, nachdem sie einen geliebten Menschen verloren haben? Den Anker in ihrem Leben, denjenigen, mit dem sie alles geteilt haben ... Alles! Doch dann überstürzen sich die Ereignisse, nachdem er bislang geheime Briefe einer Frau names Elli findet, die an Irma gerichtet waren und die ihm eine ganz andere Seite seiner verstorbenen Frau aufzeigen ... Eine, die ihm vollkommen unbekannt ist und von der er nichts geahnt hat. Aber auch, weil Jonathan anfängt nach und nach sein gesamtes bisheriges Leben, ja seine komplette Existenz zu hinterfragen und zu überdenken ... Er verändert sich, wundert sich darüber, registriert plötzlich Dinge, die ihm zuvor nie aufgefallen sind oder gar wichtig waren ... Er philosophiert über den Glauben, über Homosexualität, Familie, die Menschen an sich, die ihm oftmals seltsam und fremd erscheinen ... Über Wichtiges und Belangloses ... Doch ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten ... Ein sehr unterhaltsam geschriebenes Buch, sprachlich ausgefeilt, mit wundervollen Formulierungen ... Schön, fast schon klassisch ... der Roman erinnert mich irgendwie an Max Frisch (Homo Faber) ... oder etwas in der Art. Komplizierte Dinge auf den Punkt gebracht! Bravo, Rosemarie Schmitt und danke für diesen Erstlingsroman ... Herr Jonathan wird mir im Gedächtnis bleiben!

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  • Gelungenes Debüt

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    jenny_heil

    jenny_heil

    02. September 2015 um 13:43

    Der Autorin Rosemarie Schmitt, ist mit "Herr Jonathan ..." ein wundervolles Erstlingswerk gelungen. Mit Wortwitz und Charme beschreibt sie das Leben des etwas eigenwilligen, älteren Herren, an dem scheinbar der moderne Lebenstil vollkommen vorbeigezogen ist. Nach dem Tod seiner Frau, muss er sich mit den Aufgaben die das Leben ihm stellt alleine auseinandersetzen, und seine geordnete Sicht auf die Dinge gerät ins Wanken. Die Autorin greift immer wieder Themen auf, die gerade in der heutigen Zeit brisant diskutiert werden. Themen wie Religion, Homosexualität oder Krebs. Sie schafft es, diese Dinge einfach mit der Geschichte verschmilzen zu lassen. Der Schreibstil gefällt mir persönlich sehr gut, teilweise klingt die Sprache etwas älter, oder vielmehr reifer. Beim Ende mögen sich die Geister scheiden, ich finde es klasse. Es ist etwas völlig neues, ein bisschen schräg, etwas, was es in der Literatur (ich wage zu behaupten) so noch nie gegeben hat. Mit 5 Sternen kann ich "Herr Jonahtan ... " wärmstens empfehlen.

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  • Leserunde zu "Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)" von Rosemarie Schmitt

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    SchmittsKatze

    SchmittsKatze

    Jonathan Engel ist 69 Jahre alt, Bibliothekar im Ruhestand, Witwer. Seit 30 Jahren wohnt er in einer Dachgeschosswohnung am Rand Berlins. Wenn er nach seinem Pförtnerjob bei einer Versicherung um 22.30 Uhr nach Hause kommt, zieht er rote Filzpantoffeln an, setzt sich in den Ohrensessel und hört „gepflegte klassische Musik“. Das macht er immer so. Er braucht Ordnung und Regelmäßigkeit, Dinge, auf die er sich verlassen kann. Jonathan Engel führt ein gediegenes, manche würden sagen: spießiges Leben. Nichts scheint ihn in seinen Grundfesten erschüttern zu können. Nicht einmal der plötzliche Tod seiner über alles geliebten Frau Irma. Zumindest nicht äußerlich. Er wahrt die Fassung. Innerlich aber ist er in Aufruhr. In seinem Kopf herrscht Chaos. ...

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    • 123
  • Herr Jonathans Weltanschauung gerät ins Wanken

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    thora01

    thora01

    25. July 2015 um 22:19

    Inhalt/Klappentext: Ein Mann verliert seine Frau durch einen tragischen Unfall. Und er verliert damit seinen Halt. Doch dieser Unfall war kein Missgeschick im herkömmlichen Sinne. Die Frau wurde bewusst vor ein Auto gestoßen, von einem Rollstuhlfahrer. Jonathan Engel, so heißt der 69-jährige Witwer wohnhaft in Berlin, trifft jenen Rollstuhlfahrer nach Jahren wieder. Er beschließt sich zu rächen und den Verursacher seines Lebensunglücks umzubringen. Jonathan verstrickt sich in Weltschmerz und Selbstmitleid, sieht die Welt um sich her schlecht und verderbt, findet angebliche Beweise dafür in seiner Umwelt, in der Vergangenheit seiner Familie und seiner Ehe. Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Mit dem Beginn und dem Abschluss kam ich nicht sehr gut zurecht. Der Mittelteil war sehr gut geschrieben. Der Protagonist war sehr facettenreich gestaltet und die Geschichte sehr interessant. Teilweise musste ich über die Ansichten des Herrn Jonathan schmunzeln. Die Entwicklung der Hauptfigur während des Buches hat mir sehr gefallen und ich wurde zum Nachdenken angeregt. Der Schluss wo die Autorin selbst in diesem Werk in Erscheinung tritt hat mich ziemlich verwirrt.

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  • Herr Jonathan ... was machst du nur mit mir?

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    Ramazoddl

    Ramazoddl

    25. July 2015 um 14:53

    Herr Jonathan … (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars) ist ein Roman, der er sich zur Aufgabe gemacht hat, Gedanken in Gang zu bringen und große Themen des Lebens zu reflektieren und damit den Leser zu ermutigen sich selbst auch mit seinem Leben auseinanderzusetzen und ja stellenweise ist dies sogar gelungen. Zu Beginn des Buches wird man prompt in die Handlung rein geworfen, ohne groß zu wissen, was eigentlich so richtig vor sich geht, klar hat man sich den Klappentext vorher schon zu Gemüt geführt und kann sich einiges schon ableiten aber gerade in Kombination mit dem durchaus einzigartigen Schreibstil war der Einstieg für mich doch recht holprig. „Vorurteile sind zu schnell gefasste, einfältige und dumme Urteile“ S.122 Die Handlung an sich jedoch bzw. deren Umsetzung ist für in weiten Teilen das gelungene Herzstück dieses Romans. Ein Witwer der durch einen tragischen Unfall seien Frau verloren hat, welcher mit der Vergangenheit konfrontiert wird und dadurch über sein jetziges Leben und große Fragen der Gesellschaft nachdenkt, ist durchaus interessant. Das Ganze geschieht zum Großteil über alte Briefe, die Herr Jonathan findet und dessen Inhalt ihn zwingt sich mit eben diesen Themen, wie z.b. Homosexualität, Sinn des Lebens, Brustkrebs usw. auseinanderzusetzen. Ich finde die Idee mit den Briefen total klasse! „Wie wir beide als Paar gewesen sind , das weiß ich sehr genau, doch wie bin ich nun alleine?“ S.63 Was mir jedoch nicht gefallen hat, ist der Deus ex Machina zum Ende der Geschichte, ich bin wirklich kein Freund davon, wenn in einem Buch auf einmal etwas geschieht, was zwar irgendwie schon ins Buch passt aber dann doch so aus der Luft gegriffen ist, dass es einen mit offenem Mund zurücklässt. In diese Kategorie fällt leider auch das letzte Kapitel, das in seiner Ganzheit sehr gewöhnungsbedürftig ist und für mich das Buch eher zum negativen beeinflusst hat, wobei man hier ganz klar den Mut der Autorin loben muss. Sie hat etwas probiert, was ich bis dahin noch nicht gelesen hatte und es hat leider für mich nicht funktioniert. Der Hauptcharakter Jonathan Engel hat mir ziemlich gut gefallen. Ein älterer Mann, der seit dem Verlust seiner Frau mehr und mehr in der Vergangenheit lebt und der in seiner Art und Weise recht festgefahren ist und wenig zur Seite schaut. Das alles wird sehr schlüssig dargestellt. Auch die Entwicklung, die er im Laufe des Buches durchläuft, inklusive der schwerwiegenden Entscheidung, die er gegen Ende trifft, ist durchaus schlüssig und man kann sich sehr gut in seinen emotionalen Konflikt einfühlen und stellenweise habe ich mich auch dabei erwischt selbst wie Herr Jonathan zu denken. Der Schreibstil ist wie schon erwähnt ziemlich einzigartig und eher förmlicher und fast schon bieder was sehr gut zu dem ehemaligen Bibliothekar Herr Jonathan passt der sehr viel Wert auf seine Ausdrucksweise legt und ein Mann der alten Schule ist. Nach den ersten paar Seiten kam ich auch gut damit klar und das Ganze war recht stimmig im Kontext des Buches. Fazit Herr Jonathan … (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars) ist ein Buch, das bei mir durchaus Eindruck hinterlassen hat und die ersten zwei Drittel des Buches einen durchaus Guten. Eine stimmige Handlung mit einem guten Hauptcharakter der dazu passende Schreibstil, das alles sind gute Argumente für dieses Buch. Ja und dann ist da eben dieses andere Drittel, von dem ich ehrlich gesagt nicht wirklich begeistert bin.

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  • Debütautoren 2015 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    elane_eodain

    elane_eodain

    Auf in ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken! ________________________________________________________________  Da Dani vom lovelybooks-Team zeitlich die Betreuung dieser Aktion nicht mehr schafft, übernehme ich das in diesem Jahr und hoffe, dass ich dem gerecht werden kann. Denn diese schöne Aktion soll fortgeführt werden, damit wir wieder gemeinsam Debüts entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen können. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen. Wir möchten das gemeinsam ändern. Bestimmt werden wir wieder besondere Buchperlen entdecken können! ________________________________________________________________  Ablauf der Debütautorenaktion: Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2015 bis Ende 2015 ein Buch/einen Roman in einem Verlag veröffentlichen und gerne selbst aktiv bei der Aktion mitmachen möchten. Von Seiten des lovelybooks-Teams selbst werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien für die Debütautorenaktion erfüllen, und auch passende Aktionen, die von Verlagen & Autoren gestartet werden, zählen mit. Außerdem dürft Ihr auch selbst gerne Autoren vorschlagen - am besten schickt Ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen der Autorin/des Autors und einem direkten Kontakt, dann werde ich sehen, was sich da machen lässt. Wenn Ihr diesem Thema folgt, könnt ihr eigentlich nichts verpassen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 29. Januar 2016 zu lesen und zu rezensieren. 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch in einem Verlag veröffentlicht hat und im Jahr 2015 nun das erste Buch bzw. die ersten Bücher in einem Verlag erscheint/erscheinen. Eine Ausnahme bilden Romandebüts sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym. Diese zählen ebenfalls. Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen und zu denen es Aktionen mit Autorenbeteiligung gibt, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur der Debütroman. Wichtig: Es werden keine Ausnahmen gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2015 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint. Außerdem muss die Autorin/der Autor in irgendeiner Form selbst an der Aktion teilnehmen, wie beispielsweise die Leserunde begleiten, an einem Tag Fragen beantworten o. ä. Wie kann man mitmachen? Schreibt hier im Thread einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich in einem neuen Beitrag darauf hin. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich. Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen man Bücher gewinnen kann, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls. Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts (aus den angehängten Büchern) im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks. Und wie bei Überraschungen üblich, bleibt der Inhalt bis zum Auspacken geheim. ;-) Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es zählen müsste, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das (wenn nötig in Rücksprache mit dem lovelybooks-Team). Diese Bücher dann bitte auch erst in Euren Rezensionslinks auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. das Buch im Startbeitrag angehängt ist. Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen! Und sollte ich Leserunden/Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte auch da Nachsicht und schreibt mir eine PN. Wenn der Titel tatsächlich passt, werde ich diesen dann an den Starbeitrag anhängen. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen! Ich wünsche uns allen viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim Plaudern! :-) ________________________________________________________________  Für Autoren: Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr Dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest Dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Marina.Mueller@aboutbooks.de für weitere Informationen! ________________________________________________________________  PS: Natürlich darf hier im Thread auch munter geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt-)AutorInnen herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde und Autorenkollegen zu dieser Aktion einladen.  ________________________________________________________________  Aktuelle Leserunden und Buchverlosungen: (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.) Teilnehmer: (insgesamt 156 Teilnehmer und bisher 893 gelesene Debüts) Auswertung: 01.02.2016, aktualisiert am 02.02.2016 - 73california 0 von 15 Debüts - Alchemilla 0 von 15 Debüts - Allegra2014 0 von 15 Debüts - Anja_Seb 22 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - annabchzk 0 von 15 Debüts - Annabel 0 von 15 Debüts - annlu 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Areti 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Arizona 3 von 15 Debüts - Bambi-Nini 4 von 15 Debüts - BeaSurbeck 9 von 15 Debüts - Bellis-Perennis 20 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Biest 10 von 15 Debüts - birdsong 0 von 15 Debüts - BookfantasyXY 7 von 15 Debüts - Bookflower 1 von 15 Debüts - Brilli 11 von 15 Debüts - Buchblume 3 von 15 Debüts - Bücherwurm 0 von 15 Debüts - Buchraettin 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - BUECHERLESERjw 0 von 15 Debüts - CaptainSwan 0 von 15 Debüts - Caroas 3 von 15 Debüts - Cellissima 2 von 15 Debüts - ChAoT89 0 von 15 Debüts - chatty68 7 von 15 Debüts - Chiara-Suki 0 von 15 Debüts - Chirise 1 von 15 Debüts - ChrischiD 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! 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Aktiv: Wander- und Tauschthread zur Debütautorenaktion 2015  Aktiv: Votingliste "Beste/r deutschsprachige/r Debütautor/in 2015" 

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    • 1469
  • Herr Jonathan oder wie das Leben dir spielt

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    hannelore259

    hannelore259

    25. June 2015 um 19:58

    In diesem Debüt von Rosemarie Schmitt lernen wir Jonathan Engel kennen, einen sehr außergewöhnlichen Protagonisten, um nicht zu sagen eigenwilligen und komischen Kauz. Mit 69 Jahren fällt er nach dem tragischen Tod seiner über alles geliebten Frau Irma in ein Loch voll Einsamkeit und Rachegedanken an den "Mörder" seiner Frau. Um die Leere in sich zu füllen,beginnt er auf Entdeckungstour zu gehen und das vor allem in fremden Schubladen. Dabei fallen ihm einige Dinge in die Hände, die ihn aufwühlen, entrüsten, schockieren und vor allem zum Nachdenken bringen über die eigene Person, seine Befindlichkeiten, aber auch über viele wichtigen Themen des Lebens. Als ein Beispiel fällt mir da die heimlich gelesene Sms seines Chefs und der "zufällig gefundene" HIV Test desselben. Die Zusammenhänge, die Herr Jonathan daraus schließt sind befremdlich, aber doch nachvollziehbar. So hat doch vielleicht jeder von uns schon vorschnell geurteilt und sich letztenendes für die eigene Intoleranz und Dummheit geschämt. Als er eines Tages Briefe an seine verstorbene Frau findet und nicht mit deren Inhalt rechnet, gerät er in einen Strudel von Wut ,Verzweifelung und Trauer. Er kämpft mit sich, seinen Ansichten und seiner Umwelt. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, schon das Cover besticht für mich durch seine Schlichtheit Das Schriftbild ist durch die relativ großen Zeilenabstände eine Wohltat für die Augen. Die Geschichte um Jonathan Engel läßt sich flüssig lesen und ist vor allem durch die Schreibweise etwas besonderes. Die Autorin spielt mit ihren Worten und Sätzen und baut damit eine Atmosphäre auf, in der man gut in diese schon etwas komische Geschichte reinfindet. Ich fühlte mich durch Gedankengänge von Herrn Jonathan oft ertappt in meinen Vorurteilen oder meiner vielleicht engstirnigen Sicht mancher Dinge. Das Buch hat viele Fragen des Lebens aufgegriffen und lies mich an manchen Stellen auch etwas entrüstet zurück. Die Form in der das Buch zu Ende geht, hatte ich bis dahin noch nicht gelesen und ist sicherlich Geschmackssache, aber ich finde es gut gelöst. Nur inhaltlich hat es meiner Meinung nach nicht zu diesem, in seinen Grundtönen doch kritischen Buch gepasst.

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  • Herr Jonathan - ein ganz spezieller Typ

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    Kelo24

    Kelo24

    12. June 2015 um 17:45

    Jonathan Engel ist ein einsamer Witwer, der auch noch 2 Jahre nach dem tödlichen Unfall seiner Frau Irma nicht loslassen kann. Er lebt immer noch mit ihr in der Vergangenheit; alles in der Wohnung läuft in ihrem Sinne ab. Da beide ihr eigenes kleines Universum nur mit klassischer Musik und guten Büchern als "Begleitung" hatten, fehlt ihm jeder soziale Kontakt. Um der Stille zu entfliehen arbeitet er abends stundenweise als Pförtner.  Nach einem Zusammentreffen mit dem Unfallverursacher will Jonathan sich rächen und beginnt, sich zunächst unbeabsichtigt in das Leben anderer Menschen einzumischen.  Dann entdeckt er auch noch ein Geheimnis seiner Irma, das ihn zutiefst erschüttert... Der Schreibstil ist angenehm und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Der Roman beschreibt einfühlsam, wie sich Jonathan durch ein Gefühlschaos kämpfen muss, immer mit sich und der Welt hadernd, doch es am Ende  doch schafft, seinen eigenen Weg zu finden. Die Ereignisse, die vorfallen, zeigen, dass vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und regen auch zum  Nachdenken an. Auch deshalb ist es kein Buch zum "Weglesen". Ich konnte mich sehr gut in die Person des Jonathan hineinversetzen und ihn durch die Geschichte hindurch begleiten, die für mich ihr perfektes offenes Ende nach dem vorletzten Kapitel gefunden hätte, ganz nach dem Motto "Fortsetzung folgt". Das letzte Kapitel  war so gar nicht meins und passt meiner Meinung nach überhaupt nicht dazu.

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  • Herr Jonathan.............

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    Gelinde

    Gelinde

    07. June 2015 um 20:53

    Herr Jonathan…..(unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars), von Rosemarie Schmitt Cover: Sehr unscheinbar und irreführend. (ich hätte das Buch nach dem Cover für ein Trauerbuch gehalten). Inhalt: Jonathan verliert seine Frau durch einen tragischen Unfall und er verliert damit seinen Halt. Doch dieser Unfall war kein Missgeschick im herkömmlichen Sinne. Seine Frau wurde bewusst vor ein Auto gestoßen, von einem Rollstuhlfahrer. Durch einen Zufall entdeckt Jonathan einen verborgenen Schlüssel und entdeckt dann geheime Briefe von einer Elli an seine Frau. Wer war sie? Und warum hat seine Frau diese Briefe ihm verheimlicht? Nach und nach entdeckt Jonathan immer mehr bis er einen weitreichenden Entschluss fasst. Meine Meinung: Ein tolles Debüt. Die Schreibweise ist sehr interessant, es wird alles ein bisschen erzählt wie wenn jemand eine Geschichte vorliest. Aber ich bin gut in die Geschichte reingekommen und habe mit Jonathan Stück für Stück des Puzzles gelöst, gerade weil immer wieder neue Fragen aufkamen und auch welche offen blieben, hat es eine richtige Spannung aufgebaut. Der Schreibstil ist sehr facettenreich und mit vielen Wortspielen, z.B., sein Sprung zur Seite= Seitensprung, oder: die Härchen auf seinem Körper rangen um einen Stehplatz= Gänsehaut. Es werden sehr viele interessante und für das allgemeine Leben wichtige Fragen aufgegriffen die mir absolut zu denken gegeben haben, wie stehe ich zu diesen Themen? So z.B. Homosexualität, Toleranz, Brustamputationen (und was hat das für die Frauen zur Folge), Rechtsprechung (Recht haben und Recht bekommen), Eigenbestimmter Tod. Das Ende, (der Prolog sozusagen) ist dann etwas ganz Neues (für mich jedenfalls, so etwas habe ich noch nie gelesen). Um nicht zu spoilern kann ich jetzt nicht erzählen was denn so besonderes kommt. Nur---- ich bin damit nicht klar gekommen, mir hat diese „Wende“ nicht gefallen. Mein Fazit: Ein interessantes Debüt, doch das Ende hat mich verwundert und hat mich dann nicht überzeugt. Deshalb gute 3,5 Sterne.

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  • Ein lesenswertes Debüt

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    Krimine

    Krimine

    05. June 2015 um 10:48

    Als der pensionierte Bibliothekar Jonathan Engel durch einen tragischen Unglücksfall seine Frau verliert, beginnt für ihn ein Leben voller Einsamkeit. Mit täglichen Ritualen, einem Job als Pförtner und dem Schwelgen in Erinnerungen verbringt er seine Zeit, bis sein tristes Dasein durch unerwartete Ereignisse eine überraschende Wendung erfährt. „Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)“ ist ein intensiver und feinfühliger Debütroman über die Probleme eines Mannes, der nach vielen glücklichen Ehejahren plötzlich alleine zurechtkommen muss. Eingeengt durch innere Zwänge und mit erschütternden Geheimnissen aus der Vergangenheit konfrontiert, durchlebt er eine Zeit, die nicht nur für ihn mit ungeahnten Einsichten und weitreichenden Veränderungen verbunden ist. Dabei durchlebt er Phasen der Trauer und Wut, setzt sich mit dem Leben seiner Mitmenschen auseinander und glaubt fast zum Schluss, sich für immer verabschieden zu müssen. Eine Schilderung, die mit gut gewählten Sätzen und nachvollziehbaren Gedanken erfolgt und dem Leser gleichermaßen vergnügliche, als auch nachdenkliche Stunden beschert. Fazit: Ein lesenswertes Debüt mit einem sehr menschlichen Helden, einem angenehm abwechslungsreichen Verlauf, einigen kleinen Ausschweifungen und einem ungewöhnlich lebensnahen Ende.

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  • Dem inneren Teufelchen nachgeben

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    Klene123

    Klene123

    30. May 2015 um 11:01

    Zu Beginn war ich ein bisschen verwirrt, ich bin etwas langsamer in die Geschichte reingekommen, weil ich nicht recht wusste was Jonathan tut. Bis mir klar wurde dass er ein zutiefst verletzter Mann ist, der aber mit großer Willensstärke versucht sein Leben in den Griff zu bekommen. Am Abend wenn es am Schlimmsten ist, dass seine Frau nicht mehr da ist, sucht er sich eben einen Job. Doch dieser bringt ihn auch zukommendst in moralische Zwickmühlen. Jonathan handelt die ganze Zeit nach gutem Gewissen, dennoch zieht er immer wieder den Kürzeren, wieso? Und dann findet er auch noch geheimnisvolle Briefe, die sein vorheriges Leben komplett umkrempeln. Es ist wahnsinnig interessant zu lesen, wie ein Mann der vorher in sehr geregelten Bahnen gelebt hat, plötzlich umstrukturieren muss, bis ihm Selbstmord als ein guter Plan erscheint. Doch auch hier hat das Schicksal wohl noch ein bisschen mitzureden. Mir hat das Buch sehr gefallen, ich fand Jonathan sehr sympathisch beschrieben und ich konnte mir seine Dilemma richtig vorstellen. Dennoch musste ich manchmal in seiner Krise schmunzeln, denn das Zeitalter von Handy und Computer sind komplett an ihm vorbei gegangen. Klassische Musik untermalt die Gefühle des Protagonisten und ergibt einfach ein stimmiges Bild. Zuerst denkt man ein Spießer der eben jetzt anders muss, doch dann findet man viel Tiefes, Neues und Nachdenkliches. Einzig das letzte Kapitel hat mich etwas gestört und irritiert.

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  • Feste Bahnen und ungeahnte Überraschungen

    Herr Jonathan ... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
    vanessabln

    vanessabln

    „Herr Jonathan...“ handelt von einem älteren Protagonisten, der sein gut organisiertes Leben in festen Bahnen führt. Sein Frühstück ist genauso immer gleich wie sein Ritual nach dem Nachhausekommen. Jedoch langweilt ihn dies nicht, ganz im Gegenteil, und er findet noch immer viel Genuss an Büchern und Musik. Das „moderne Leben“ ist scheinbar an ihm vorbeigegangen, aber das stört ihn nur selten. Vor zwei Jahren war ganz plötzlich seine Frau gestorben, die ihm sehr fehlt. Er versucht sein Leben ohne sie einzurichten, verliert sich aber immer wieder in Erinnerungen und erlebt außerdem so einige überraschende Dinge. Sein Bild von sich selbst gerät zunehmend ins Wanken, aber auch seine Frau scheint nicht nur eine Seite gehabt zu haben, wie er feststellen muss. Herr Jonathan hadert mit sich selbst und der Welt, bleibt sich letztendlich aber doch treu. Das Buch handelt von den genussvollen Dingen des Lebens wie auch von Trauer, Wut und Sein und Schein. Das alles kommt in einer eher altmodischen Sprache daher (erinnert an Klassiker), wie sie in zeitgenössischer Literatur weniger zu finden ist, was mir persönlich gefallen hat. Der Stil passt außerdem gut zu Herrn Jonathan, der aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Mir war er durch seine Kultiviertheit recht sympathisch. Obwohl das Buch zwischendurch philosophisch ist und nachdenklich macht, war es gut zu lesen und kein wenig langweilig. Zum Schluss kam sogar noch richtig Spannung auf. Ein paar Fragen blieben trotzdem offen. Insgesamt hat mich dieses Debüt positiv überrascht, weshalb ich kleinere Mängel verzeihe. Das letzte Kapitel habe ich als störend empfunden, die Geschichte war für mich eigentlich mit dem vorletzten Kapitel angenehm beendet.

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    • 2
    Klene123

    Klene123

    26. May 2015 um 13:25