Rosemary Jones

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von City of the Dead, Crypt of the Moaning Diamond und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Rosemary Jones

Crypt of the Moaning Diamond

Crypt of the Moaning Diamond

 (1)
Erschienen am 27.11.2007
City of the Dead

City of the Dead

 (1)
Erschienen am 02.06.2009
Moon Bermuda

Moon Bermuda

 (0)
Erschienen am 14.04.2015

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Rezension zu "Crypt of the Moaning Diamond" von Rosemary Jones

Rezension zu "Crypt of the Moaning Diamond" von Rosemary Jones
Aerynvor 9 Jahren

Um die langwierige und kostspielige Belagerung Tsurlagols endlich zu beenden, hat der Herrscher des mit der Stadt verbündeten Procampur eine Gruppe Siegebreaker, Mineure, engagiert. Der Herrscher hat es eilig, seine Offiziere drängen zu einem Angriff auf die gut befestigte Stadt und zu Hause verlangen die Händler nach der Rückkehr ihres Königs. So bleiben den Siegebreakern nur noch zwei Tage, um ein Stück der Stadtmauer zum Einbruch zu bringen, sonst verlieren sie die dringend benötigte Bezahlung. Allerdings stehen die Chancen, ihr Ziel tatsächlich in dieser kurzen Zeit zu erreichen, mehr als schlecht, aber damit nicht genug: Bei einer Besichtigung des ergrabenen Tunnels bricht der Boden ein und die Siegebreaker landen in einem geheimnisvollen Labyrinth unter der belagerten Stadt, einem Labyrinth, in dem unbekannte Gefahren lauern.

Wenn man ein Buch aus einer Reihe mit dem Titel „The Dungeons“ in die Hände bekommt, erwartet man wahrscheinlich vor allem klaustrophobische Düsternis. Rosemary Jones geht das Ganze jedoch anders an, nämlich mit Humor. Ihr Trupp skurriler Siegebreaker ist schlicht göttlich. An ihrer Spitze steht die junge Ivy, eine Frau mit einer Abneigung gegen zu häufiges Baden. Offiziell ist sie der Captain, was nicht heißt, dass die anderen auf sie hören würden, es wollte nur sonst keiner den Job und schließlich muss sich jemand mit den Auftraggebern herumschlagen. Dann gehören zu diesem Verein auch noch der Zwerg Mumchance – einen Spezialisten braucht man schließlich –, mit einem Herz für streunende Tiere, die Halb-Orkin Zuzzara, die Zauberin Gunderal – deren Zauber schon mal zu einer mittleren Überflutung führen, aber Hauptsache die Locken sitzen perfekt – und Kid, ein … keine Ahnung, aber man sollte vielleicht auch nicht fragen. Unfreiwillig landet auch ein Offizier aus Procampur, Sanval, mit ihnen im Untergrund. Er bildet mit seiner stoischen, überkorrekten Art einen herrlichen Gegenpart zu Ivy und ihre Versuche, ihn aus der Fassung zu bringen, sind köstlich. Diesen schrägen Trupp schickt Rosemary Jones in ein spannendes Abenteuer, was Lesespaß pur verspricht. Ich mochte schon ihr zweites Buch (City of the Dead) sehr, aber ihr Erstling ist noch um Längen besser. Bitte viel, viel mehr davon!!

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Rezension zu "City of the Dead" von Rosemary Jones

Rezension zu "City of the Dead" von Rosemary Jones
Aerynvor 9 Jahren

Ein weiteres Abenteuer aus dem Waterdeep-Ableger der Forgotten Realms und zwar eines, das einfach nur Laune macht:

Der älteste Friedhof der Stadt, die „City of the Dead“, wird seit Ewigkeiten von der Familie Carver gehütet. Sie errichten die Gräber, bauen Särgen, erschaffen die Statuen und sie sind auch die einzigen, die sich nach Einbruch der Dunkelheit dort unbehelligt bewegen können, denn als Dank für die Fürsorge um ihre letzten Ruhestätten, belästigen die Bewohner der Totenstadt kein Mitglied der Familie.

Der jüngste und zugleich einzige weibliche Sprössling der umfangreichen Carversippe ist Sophraea. Ihr Traum ist es, ihr wuseliges Zuhause voll bulliger und rauflustiger Brüder und Cousins zu verlassen, um Schneiderin zu werden. Allerdings werden ihre Pläne durchkreuzt, als ein raffgieriger, neureicher Kaufmann mit den Plänen für sein neu zu errichtendes Mausoleum die Toten verärgert und diese sich aus ihren Gräbern erheben, um die Stadt der Lebenden heimsuchen. Zusammen mit Gustin Bone, einem jungen Magier, der in Waterdeep sein Glück machen will, versucht Sophraea, die Toten wieder zur Ruhe zu bekommen und ihrer Familie eine Menge Ärger zu ersparen … und erkennt dabei, wie hilfreich ein mit Backsteinen gefüllter Weidenkorb sein kann ;)

Was auf dem ersten Blick nach einer Gruselgeschichte klingt, ist eine wundervoll humorvolle Story mit liebenswerten und skurrilen Figuren. Mit einem Schmunzeln leidet man mit, wenn Sophraea von ihrer Familie nicht ernst genommen wird, deren zahlreiche männliche Mitglieder jeden möglichen Verehrer der „kleinen Carver“ zu einem „Gang über den Friedhof“ mitnehmen. Oder man kann sich ein Grinsen nicht verkneifen, wenn Gustin Bone in bester Touristenmanier mitten im Kampfgetümmel einen zum Leben erwachten steinernen Wächter bewundert oder auch in den ungünstigsten Situationen immer einen dummen Spruch auf den Lippen hat. Ein leicht geschriebenes Buch, dessen Protagonisten sich selbst nicht zu ernst nehmen. Wundervoll!

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