Richard Eisenherz ist in Gefangenschaft - sein Bruder Johann regiert über England. Die einfache Bevölkerung wird grausam unterjocht, auch das Letzte wird ihnen genommen.
Als Robert von Locksley nach längerer Abwesenheit in sein Heim zurückkehren möchte, wird er rechtzeitig gewarnt. Gegen ihn war falsche Anklage erhoben worden und Meuchelmörder warten auf ihn.
Robin zieht sich in den Wald zurück. Bald schließen sich ihm immer mehr Geächtete und Geschundene an, oder auch einfach Leute, die ihr hartes Leben so nicht mehr fortführen wollten. Auch aktiv sucht sich Robin Kämpfer, die er in seine Gefolgschaft aufnimmt. Und selbst weibliche Gesellschaft erhält die Gruppe. Gut organisiert leben sie so über Jahrzehnte.
Er nimmt von den Reichen - insbesondere dem Klerus - und unterstützt die Armen, wodurch er in der Bevölkerung starken Zuspruch erhält.
Wir erfahren, wie seine wichtigsten Freunde zu ihm stießen, wie sie die Mächtigen an der Nase herumführten, wie sie unter König Richard wieder sesshaft wurden - was nicht von langer Dauer war - und begleiten Robin bis zu seinem Tod. Eine nette Aneinanderreihung von Ereignissen. Was es für mich so besonders gemacht hat, war die poetische Sprache. Die Natur wird mit eindrucksvollen Worten detailverliebt und einfühlsam dargestellt. Man sieht die Bäume und Felder vor sich, spürt die Freiheit, die sich Robin erkämpft hat.













