Rosemary Sutcliff Morgenwind

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Inhaltsangabe zu „Morgenwind“ von Rosemary Sutcliff

Owin hat seine Heimat verloren. Vater und Bruder sind tot. Nichts und niemand ist ihm geblieben. Seine neuen Gefährten sind ein Hund und ein halb verhungertes Bettelmädchen, das den stolzen Namen Regina trägt. Ihr opfert er, als sie krank wird und Pflege braucht, das Einzige, das er noch hat: seine Freiheit. Er wird Sklave eines Sachsen. Lange wird es dauern, bis er sich auf den Weg machen kann, um Regina wiederzusehen.

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  • Rezension zu "Morgenwind" von Rosemary Sutcliff

    Morgenwind
    Klusi

    Klusi

    16. October 2011 um 23:46

    Als Britannien im 6. Jahrhundert von Angelsachsen zerschlagen wird, überlebt der 14-jährige Owin die Schlacht bei Aquae Sulis nur knapp und mit schweren Verletzungen. Sein Vater und der Bruder sind im Kampf gefallen, und Owin steht völlig alleine vor einem Trümmerhaufen. Ein Kriegshund, der seinen Herrn verloren hat, schließt sich Owin an, und die neuen Gefährten machen sich auf die Suche nach Hilfe und nach einer Zukunft. Auf ihrem Weg durch das zerstörte, verlassene Land begegnen die beiden dem Bettelmädchen Regina. Gemeinsam fühlen sie sich wie eine kleine Familie, nehmen sie den Existenzkampf auf, und als Regina schwer erkrankt, sieht Owin nur eine Möglichkeit, das Mädchen zu retten: er opfert seine Freiheit. Um ihr Pflege und Nahrung zu verschaffen, bietet er sich freiwillig einem Sachsen als Sklave an. Owin steht eine schwere Zeit bevor, und er weiß auch nicht, ob sein Opfer wirklich geholfen hat, ob Regina überleben konnte. Der Name Rosemary Sutcliff steht für eine ganze Reihe spannender, historischer Jugendromane in herausragender Qualität. „Morgenwind“ ist unter dem Originaltitel „Dawnwind“ bereits 1961 erschienen und wurde seitdem immer wieder neu aufgelegt. Im August diesen Jahres hat der Verlag Freies Geistesleben eine neue Ausgabe veröffentlicht. Es ist eine Geschichte, die wohl in jeder Generation ihre begeisterten Leser finden wird. Ausgangspunkt ist das Kriegsgeschehen im damaligen Britannien, aber es steckt sehr viel mehr in diesem Roman. Die Geschichte erzählt nicht nur von den politischen Problemen des Landes und vom Leben und Schicksal eines einsamen Jungen, sondern sie berichtet auch von Freundschaft und selbstloser Liebe, von Mut und Vertrauen. Owins Lebensweg hat mich sehr berührt, denn immer wenn für ihn die Freiheit in erreichbare Nähe rückte, ist wieder etwas passiert, das ihn daran gehindert hat, seiner Wege zu gehen. Owin wird als Mensch geschildert, der bei der Not anderer nicht wegsehen kann und seine eigenen Wünsche zurück stellt. In seiner Treue und Loyalität wächst er über sich hinaus, und obwohl er aus eigenem Willen seine Freiheit opfert, bleibt er sich selbst treu, immer seinen Traum von einer unabhängigen Zukunft vor Augen. Nicht nur Owin selbst, auch Regina und alle anderen Charaktere des Romans sind sehr detailliert beschrieben. Auch das Wesen von „Hund“, Owins treuem Begleiter seit der Schlacht, ist wunderbar fein gezeichnet. Hier gibt es nicht nur Schwarz und Weiß, Freund und Feind, sondern die Beweggründe aller handelnden Personen sind in vielen Facetten dargestellt, verständlich und gut nachvollziehbar. „Morgenwind ist nicht nur historisch bestens recherchiert, sondern die Autorin hat gerade auf die alltäglichen Kleinigkeiten besondere Sorgfalt verwendet. Diese Details aus dem Leben und Alltag der damaligen Zeit machen den besonderen Charme und die Tiefgründigkeit der Geschichte aus.

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