Rosha Reads

 4 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von This ain't love.

Alle Bücher von Rosha Reads

This ain't love

This ain't love

 (6)
Erschienen am 17.03.2016

Neue Rezensionen zu Rosha Reads

Neu
P

Rezension zu "This ain't love" von Rosha Reads

Gay Romance
piper1981vor einem Jahr

Dieses Buch ist als Wanderbuch bei mir gelandet und war mein erster richtiger(Black dagger und Queer as Folk (Serie) mal ausgenommen) Ausflug ins "Gay-Romance" Genre.
Ich lese relativ viele Liebesschnulzen, auch gerne mit Erotik-Szenen und außer, dass Schwule anscheinend offener mit Sex/ONS umgehen, konnte ich nicht viel Unterschied bemerken: Zwei Leute fühlen sich zueinander hingezogen, aber aufgrund diverser Probleme(oft nur im Kopf des jeweiligen vorhanden ) ist es schwierig, dass die Beiden zusammenfinden.
Finn möchte eine echte treue Beziehung- Kyle aufgrund einer Erfahrung in der Vergangenheit nicht und arbeitet nebenher als LuxusCallboy.
Als Nachbarn, die sich gegenseitig in die Wohnung schauen können, lernen sie sich näher kennen...


Das Buch liest sich recht flott- Sprache ist eher einfach gehalten.
260 Seiten drehen sich nur um die Zwei, die einzelnen Szenen mit den Beiden sind immer gut ausgearbeitet, witzig und haben mich oft zum Schmunzeln gebracht.
Was mir ein bischen gefehlt hat, war etwas mehr Tiefe, mehr Hintergründe dazwischen.
Die Beiden sind sehr sympathisch und authentisch.
Die Erotikszenen fand ich passend. Nicht zu viele, aber wenn, dann auch etwas genauer. Zum Ende hin für meinen Geschmack dann doch wieder etwas zu viel das F-Wort. Aber das ist Geschmackssache und aufgrund des eh eher kurzen Buches ging es noch.


Fazit:
4 sterne
Wer mal kurz in die Gay Romance reinschnuppern möchte, kann ruhig zu diesen 260 Seiten greifen

Kommentieren0
0
Teilen
LiehsaHs avatar

Rezension zu "This ain't love" von Rosha Reads

Ein eher durchschnittlicher Roman
LiehsaHvor einem Jahr

Ein langweiliges Cover. Wo "Der Date-Manager" noch überzeugen konnte, fehlt es bei diesem hier an dem besonderen Etwas. Dabei sind die Geschichten im selben Verlag und mit ähnlichen Charakteren erschienen, aber bei "This ain't love" ist das Cover einfach lahm. Einzig die Gestaltung des Schriftzugs ist nett anzusehen.

Der Titel ist okay, aber es ginge besser. Abgesehen davon hätte das Buch auch auf Englisch sein können. Denn das könnte man bei einem englischen Titel denken. Mich hätte das nicht gestört, da ich auch auf Englisch lese, aber es könnte sein, dass andere Leser dadurch abgeschreckt werden.

Auch in diesem Band erzählen sowohl Finn als auch Kyle aus der personalen Perspektive. Das macht beide Figuren greifbar für den Leser.

Den Schreibstil mag ich gern. Man kann das Buch sehr schnell lesen, ohne sich großartig anstrengen zu müssen. Dennoch gibt es einige hübsche Stellen, die die Autorin eingebaut hat. Ich mag es ja, wenn Leute ausgeglichen schreiben. Also an den richtigen Stellen poetisch und sonst eher nüchtern und klar. Das zeugt für mich von Können.

Seine Laune war so tief gesunken, dass sie die U-Bahn eine Viertelstunde vor ihm erreichte.
eBook, 18%, Position 506
Bei der Handlung muss ich leider ein paar Abstriche machen. Der Klappentext lässt schon eine durchschnittliche Geschichte vermuten - und genau die kriegt man auch. Das bedeutet nicht, dass ich sie nicht gerne gelesen hätte! Aber man liest dieses Buch nicht, weil man auf spannende, abwechlsungsreiche Wendungen hofft. Selbst die Liebesgeschichte, welche ja im Mittelpunkt steht, ist eher mau. Gleichzeitig kriegt man eben genau das, was man laut Klappentext erwarten kann. Das ist wie mit den ganzen Tanzfilmen: Man kennt die Story eigentlich schon, guckt sie aber dennoch ganz gerne mal.

Selbstverständlich ist "This ain't love" nicht komplett schablonenartig. Die Charaktere sind recht interessant. Die Protagonisten sind gut gewählt. Besonders Finn mochte ich gern. Wobei der Roman in Deutschland spielt, aber der eine Typ Kyle heißt und naja... Aber gut, damit kann ich leben. Besonders witzig fand ich Finns Familie.


Fazit:

3,5*Auch wenn ich die Geschichte nicht schlecht finde, besticht sie nicht durch ihre Originalität. Auch das Cover und der Titel sind nichts Besonderes. Daher gibt es eher wenig Sterne, aber eine Empfehlung für Liebhaber alltäglicher Geschichten mit einem Hauch Escort-Flair.

Kommentieren0
1
Teilen
Korikos avatar

Rezension zu "This ain't love" von Rosha Reads

Lockerleichte Sommerromanze
Korikovor 2 Jahren

Story:
Für den jungen Arbeiter Finn sind One-Nights-Stands ein absolutes No-Go. Für ihn gehört zum Sex Vertrauen und ein fester Partner, dem er sich ohne Bedenken hingeben kann. Da solche Männer eher eine Seltenheit sind, ist Finn zumeist allein und geht im Gegensatz zu seinem besten Freund nach einem Barbesuch meist allein nach Hause. Sein neuer Nachbar Kyle ist in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenteil: gutaussehend, souverän und gut betucht. Zudem hat er einen ungewöhnlichen Nebenjob: er ist Luxus-Callboy und schläft gegen Geld mit Männern.

Gegen alle Bedenken und trotz aller Unterschiede werden die beiden Freunde – Finn genießt die Nähe zu seinem Nachbarn, Kyle kann sich Finns rauer Attraktivität nur schwer entziehen. Selbst als sie miteinander im Bett landen, weigern sich beide zuzugeben, dass mehr Gefühle im Spiel sind, als sie wahrhaben wollen …

Eigene Meinung:
Der lockerleichte Roman „This ain’t Love“ von Rosha Reads erschien als „Cock Lit“- Veröffentlichung bei Deadsoft. Die Veröffentlichung ist nicht die erste Publikation der Autorin – unter ihrem richtigen Namen erschienen bereits diverse Kurzgeschichten und Romane, u.a. der Roman „Into Blackness – Die Schwärze hinter dem Licht“, der 2015 beim Deadsoft-Label Tensual Publishing erschien.

Die Geschichte bietet grundsätzlich wenig Neues – es ist eine reine Liebesgeschichte, in der es vorwiegend darum geht, wie Finn und Kyle zueinander finden. Dies macht auch das Sublabel deutlich, in dem der Roman erschienen ist – Cock Lit (Anlehnung an Chick Lit). Dementsprechend sollte man keine dramatische und schwere Kost erwarten, denn Rosha Reads legt eher einen lockerleichten Sommerroman vor, der einfach nur unterhalten soll. Dies gelingt ihr sehr gut – man ist schnell in der Handlung und kann sich gut mit den Charakteren identifizieren. Glücklicherweise verzichtet sie auf allzu viel Erotik, denn es dauert, bis sich Finn und Kyle zum ersten Mal näherkommen. Stattdessen begleitet man die beiden unterschiedlichen Männer, die zunächst Freunde werden und gemeinsam entdecken, wie gut sie miteinander klarkommen. Natürlich dürfen auch ein paar Eifersüchteleien am Rande und einige kleinere und größere Probleme nicht fehlen, denen sich die beiden Protagonisten stellen dürfen.
Allerdings hinterlässt die Geschichte keinen bleibenden Eindruck – sie ist eine schöne Zwischendurch-Lektüre, bleibt jedoch nicht dauerhaft im Gedächtnis haften.

Die Charaktere sind sehr sympathisch und wirken sehr authentisch. Finn ist der etwas rauere, handwerklich begabte Arbeiter, der sein Geld mit „echter Männerarbeit“ verdient und sich nach einer festen Beziehung sehnt – Kyle ist das komplette Gegenteil. Er wechselt regelmäßig seine Partner, hat kein Problem damit seinen Körper zu verkaufen und ist überhaupt nicht an etwas Festem interessiert. Für ihn zählt das kurzweilige Vergnügen, weswegen es lange dauert, bis er einen Versuch bei Finn wagt und damit für reichlich Chaos sorgt.
Auch die übrigen Figuren können überzeugen – sei es Finns bester Freund oder seine Schwester nebst Familie. Sie geben den beiden Hauptcharakteren den passenden Rahmen um zu agieren und sich weiterzuentwickeln.

Rosha Reads hat einen angenehmen, sehr flüssigen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man schnell in die Handlung eintaucht und das Buch binnen weniger Stunden lesen kann. Die Perspektive der Geschichte wechselt zwischen Fin und Kyle, was dem Leser die Möglichkeit gibt, beide Charaktere kennenzulernen. Sowohl Dialoge, als auch die Einblicke in die Gefühlswelten der Figuren und Beschreibungen der Szenerien sind sehr gut gelungen, ebenso angenehm lassen sich die erotischen Szenen lesen. Die Autorin versteht ihr Handwerk und passt stilistisch sehr gut zu dem leichten Cock Lit-Roman.

Fazit:
„This ain’t Love“ ist ein schöner, lockerleichter Liebesroman, der mit sympathischen Charakteren und einem angenehmen Schreibstil aufwarten kann. Wer ernstere Themen und spannende Hintergründe sucht, ist bei Rosha Reads Roman falsch – der Cock Lit bietet eher leichte Sommerunterhaltung und kurzweiliges Lesevergnügen. Er mag zwar nicht dauerhaft in Erinnerung bleiben, liest sich jedoch angenehm, so dass „This ain’t Love“ die ideale Lektüre für Zwischendurch ist.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 13 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks