Rosi Nieder

 4.2 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Die Teufelsbande, Silvesterknaller und weiteren Büchern.

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Bei uns auf dem Land ... und anderswo

Neu erschienen am 05.11.2018 als Taschenbuch bei winterwork.

Alle Bücher von Rosi Nieder

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Silvesterknaller

Silvesterknaller

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Erschienen am 17.10.2005
Die Teufelsbande

Die Teufelsbande

 (2)
Erschienen am 20.04.2008
Dem Stalker auf der Spur

Dem Stalker auf der Spur

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Erschienen am 24.11.2006
Eifelluft

Eifelluft

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Erschienen am 10.07.2013
Wann sonst? Unterwegs zu neuen Ufern

Wann sonst? Unterwegs zu neuen Ufern

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Erschienen am 05.04.2016
Kai freut sich

Kai freut sich

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Erschienen am 29.09.2005
Es kribbelt so schön

Es kribbelt so schön

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Erschienen am 09.09.2011
PLATT-itüden?

PLATT-itüden?

 (0)
Erschienen am 01.11.2010

Neue Rezensionen zu Rosi Nieder

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Rezension zu "Die Teufelsbande" von Rosi Nieder

Ein Rentnerkrimi zwischen Wohnmobilen und Bikern
Thaliomeevor 3 Jahren

Die malerische Mosel ist ideal für Reisende mit, die einen schönen Stellplatz für ihr Wohnmobil suchen. Doch einige Überfälle versetzen die Region in Angst und Schrecken: Eine Bande von maskierten Motorradfahrern überfällt die Wohnmobile, raubt Schmuck und Bargeld und ist blitzschnell wieder verschwunden.

Franz und Lena - zwei rüstige Rentner, die schon einen Kriminalfall gelöst haben, werden während eines Gourmetfestivals auch überfallen. Natürlich beginnt Lena sofort zu ermitteln und Franz muss wohl oder übel mitmachen.


Dieser Krimi kommt bewusst ohne Leichen aus. Statt dessen wird ein moralischer Konflikt beschrieben, der an ein modernes Robin-Hood-Märchen erinnert. Die beiden Hauptfiguren sind liebenswert, schrullig und herzlich normal. Leider konnte ich mich überhaupt nicht mit ihnen identifizieren und fand ihre privaten Momente eher langweilig. Auch Lenas übertriebene Abneigung gegen Anglizismen (weshalb sie zu einer Homepage gern Wohnzimmer sagt) hat mich ein wenig genervt. Auch die anderen Charaktere sind ein wenig stereotyp und lassen sich von Anfang an leicht in „gut“ und „böse“ einteilen.


Mein Fazit: Ein leicht zu lesender, kurzer Krimi der unterhält aber nicht viel Tiefgang bietet. Für Wohnmobil-Liebhaber sicher eine Empfehlung, für echte Krimifans eher seichte Kost.

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Rezension zu "Die Teufelsbande" von Rosi Nieder

Rezension zu "Die Teufelsbande" von Rosi Nieder
detlef_knutvor 7 Jahren

Der Autorin Rosi Nieder aus der Südeifel ist ihr zweiter Streich rund um die sympathische Detektivzweckgemeinschaft Lena Schreiner und Franz Meier...
...gelungen.
Beide werden bei einem Wein- und Gourmetfestival zusammen mit den anderen Gästen von maskierten Männern in schwarzer Motorradkleidung überfallen. Sie haben Glück im Unglück, denn wegen der zuvor bezahlten Eintrittskarten hatten sie nicht viel Bargeld dabei. Bei den anderen Gästen wird die Bande, die schon seit geraumer Zeit auf den Wohnmobilplätzen der Moselregion für Angst und Schrecken sorgt, fündiger. Das kann die ehemalige Pfarrhaushälterin Lena nicht auf sich beruhen lassen. Zusammen mit ihrem Bekannten, den kürzlich verwitweten Franz, nimmt sie die Witterung auf und beginnt, parallel zur Kriminalpolizei zu ermitteln.

Obwohl der Leser von vornherein aufgeklärt wird und er beide Seiten, Täter und Ermittler, kennen lernen darf, ist es der Autorin gelungen, ihn mit Spannung bei der Stange zu halten. Plötzliche Wendungen im Geschehen sorgen dafür, dass er wissen möchte, wie die Detektive die Täter ermitteln, und ob sie tatsächlich der Kripo immer eine Nase voraus sind. Lena, die moderne Miss Marple aus der Eifel, welche nicht gerne Anglizismen benutzt, wird als eine lebensfrohe, mit Spürnase ausgestattete, sympathische Person beschrieben. In dem Krimi sind aber nicht nur die Handlung und Figuren interessant, sondern auch das Milieu der Wohnmobilisten wird authentisch und unterhaltsam von Rosi Nieder beschrieben, die selbst als Wohnmobilreisende beste Erfahrungen damit hat. Ihr insgesamt dritter Roman lässt die Spannung bis zum Erscheinen des nächsten beim Leser anwachsen.

(c) Detlef Knut, Düsseldorf, 2009

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Rezension zu "Dem Stalker auf der Spur" von Rosi Nieder

Rezension zu "Dem Stalker auf der Spur" von Rosi Nieder
detlef_knutvor 7 Jahren

Dem Stalker auf der Spur (Das Eifel-Mosel-Duo in Aktion)

Weil ihr Freund während des Zusammenlebens Züge und Verhaltensmuster an den Tag legte, die Martina, eine junge Mutter mit einem Kind, vorher nicht von ihm kannte, blieb eine Trennung unausweichlich. Ihr Freund jedoch sieht das ganz anders und beginnt, Martina permanent zu belästigen. Doch diese Bedrohung wird so massiv, dass sich Martina hilfesuchend an ihren Vater Franz wendet. Er tut sein Bestes, um seiner Tochter zu helfen, jedoch scheint auch er in manchen Momenten recht hilflos. Bis er dann rein zufällig auf Lena trifft, eine rüstige und resolute Rentnerin, die jahrelang die Haushälterin eines Pfarrers war. Ob Franz will oder nicht, Lena will ihm und seiner Tochter helfen. Da kann Franz auch nicht mehr viel ausrichten, denn was sich Lena in den Kopf gesetzt hat, das ist schon beinahe Gesetz. Trotz ihrer Hilfe ist Martina plötzlich verschwunden. Nun beginnt eine spannende Suche nach Martina und die Jagd nach dem Entführer.

Das Buch ist spannend, amüsant und interessant. Obwohl das Detektivpärchen keine alleinige Erfindung der Autorin Rosi Nieder ist, eine ähnliche Konstellation gab es schon bei Agatha Christie, sind beide doch ganz neue Charaktere. Die Autorin hat ihnen Eigenschaften verpasst, die sie liebenswert erscheinen lassen. Sowohl das Granteln des einen als auch die unaufhörliche Wissbegierde der anderen lassen eine Athmosphäre aufkommen, die jedem bekannt vorkommt. Neben den Personen, mit denen sich viele Leser identifizieren können, abgesehen vielleicht vom Stalker, liest sich die Story flüssig und lässt einen nicht zur Ruhe kommen bis man schließlich das Ende kennt und weiß, wie die Geschichte ausgeht. Denn davon könnte sich der Leser im Laufe der Geschichte durchaus verschiedene Varianten vorstellen. Ich empfehle das Buch gerne und finde, dass es noch spannender und gelungener als "Silvesterknaller" derselben Autorin ist. Und dass es sich um ein Buch handelt, welches sich auf einen Leserkreis in der Eifel-Mosel-Region konzentriert, ist meines Erachtens tiefgestapelt. Natürlich wird der Trierer einige Schauplätze wiedererkennen, was ein Hamburger vielleicht nicht behaupten kann (zumindest wenn er noch nicht in Trier war). Aber so was tut einem Krimi doch keinen Abbruch.
___________________________
Nieder, Rosi
Dem Stalker auf der Spur
Broschiert: 222 Seiten
Verlag: Rhein-Mosel-Verlag; Auflage: 1 (Januar 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3898010341
ISBN-13: 978-3898010344
Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,4 x 1,6 cm

(c) Detlef Knut, Düsseldorf, 2009

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