Rosi Wanner Von außen bist du nur Fassade

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Inhaltsangabe zu „Von außen bist du nur Fassade“ von Rosi Wanner

Tu es! Es war nur ein Gedanke, aber unmissverständlich. Lass ihn hier liegen. Alles war so still hier. Ungewohnt still. Niemand wird ihn finden.§§Warum musste seine Schwester Melanie sterben? Und wer hat ihr das blutige Zeichen in die Fußsohle geritzt? Der sechzehnjährige Nico verstrickt sich in einem Gefühlschaos aus Schuldgefühlen und Rachegedanken, die er nicht einmal seinem Freund Jannis anvertraut. Als die beiden unabhängig voneinander die Hintergründe von Melanies Tod aufdecken und plötzlich Jannis heimliche Liebe Linda vermisst wird, schmiedet jeder für sich einen zerstörerischen Plan.

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  • Ein "kleiner", spannender Jugendroman

    Von außen bist du nur Fassade
    Book-Crasher

    Book-Crasher

    16. January 2016 um 12:14

    Inhalt: Nicos kleine, jüngere Schwester Melanie wird tot im Wald gefunden. War es Mord, oder doch nur ein Unfall gewesen? Die Polizei stellt die Ermittlungen ein, so dass Nico und sein bester Freund Jannis selbst in der Vergangenheit von der Schwester stöbern. Dabei merken sie, dass sie Melanie doch nicht so gut kannten, wie sie dachten. Was hat es auf sich, dass sie erst vor kurzen neue Freundinnen gefunden hat. Warum sind selbst die Freunde und Mitschüler von Nico und Jannis ihnen gegenüber komisch, sobald sie wegen Melanie Fragen stellen? Beide ermitteln auf eigene Faust, jedoch nicht als Team. Was seine Konsequenzen hat...   Meine Meinung Aufgrund des Covers hab ich mir dieses Buch gekauft. Ich wollte gerne ein Buch lesen, was genau in den Herbst passt. Und das rote Ahornblatt war der ausschlaggebende Grund gewesen. Aber auch wenn man das Buch gelesen hat, merkt man, dass das Ahornblatt gut zur Geschichte passt. Es könnte der Hintergrund vom Wald, bzw. der Waldboden sein, wo Nico seine Schwester gefunden hat. Außerdem sieht man im unteren Teil des Covers das gelb-schwarze Polizeiabsperrband, was meistens um einen Tatort herum gewickelt wird. Was ich außerdem sehr schön finde ist im Titel, wie das Wort „Fassade“ dargestellt wird. Dieses gleicht sehr dem Absperrband von der Polizei, nur eben mit der „Fassade“-Aufschrift. Auch allg. der Titel zum Buch passt sehr gut zur Geschichte. Es wird öfters so ein Wortspiel genannt, wie z.B. dass von außen alles nur eine Fassade sei. Aber sobald man das Buch durchgelesen hat, weiß man genau, was die Autorin mit diesem Titel einem sagen möchte. Mehr dazu kann und möchte ich euch nicht verraten. Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr einfach gehalten. Allein schon an der Schriftgröße merkt man, dass es sich dabei um ein Jugendbuch (ab 13 Jahren) handelt. Mit der leichten Schreibweise können sich die Jugendliche schnell in die Geschichte hineinversetzen. Was mich persönlich stört ist manchmal der Ausdruck zwischen den Charakteren, wie sie miteinander reden. Es ist sehr danach gehalten, wie man heut zu Tage spricht. Ich finde es schade, wenn man eben Ausdrücke wie z.b. „verfickt“ oder so vorkommen. Aber zum Glück muss ich sagen, dass diese Ausdrücke im Buch nur selten vorhanden sind und es somit keine Überhand nimmt.  Es gibt leider nur sehr wenige Kapitel, daher sind sie auf den 267 Seiten sehr lang gehalten. Zwischen den Kapiteln springt die Sichtweise immer wieder zwischen Nico und Jannis hin und her. Zwar bleibt der Verlauf der Geschichte somit gesichert, aber kürzere Kapitel, wo man das Buch „mal kurz“ aus der Hand legen könnte, wären auch nicht schlecht gewesen. Was ich außerdem toll und witzig fand war das Inhaltsverzeichnis. Da ich mehr die erwachsenen Bücher lese, findet man so etwas eher selten.  Jedoch muss ich sagen, dass sich die Spannung in der Geschichte immer mehr aufbaut. Schon gleich am Anfang der Geschichte ist man mitten drin. Der Mord von Nicos Schwester ist bereits geschehen und man merkt gleich die Verzweiflung, Trauer und Wut der beiden Freunde. Klar kann dieses Buch mit seiner Spannung einem erwachsenen Krimi/Thriller nicht das Wasser reichen, aber für die gewisse Altersangabe ist es ideal.   Zu den Hauptprotagonisten: Nico ist der Hauptbetroffene in der Geschichte. Er verliert durch einen Mord, oder Unfall, seine kleine Schwester Melanie und ist verzweifelt, weil er nicht besser auf sie aufgepasst hat. Als die Polizei die Ermittlungen einstellt, will es Nico einfach nicht wahr haben und versucht auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei gerät für ihn der Unterschied, wer Feind und Freund ist, immer mehr ins wanken. Jannis ist Nicos bester Freund, und somit die 2. Hauptperson in dieser Geschichte. Er durchlebt zusammen mit Nico den Verlust der Schwester und ist genauso enttäuscht, als die Polizei die Ermittlungen einstellt. Auch er versucht auf eigener Faust zu ermitteln, jedoch in eine andere Richtung als Nico. Ob das alles für Jannis gut geht? Beide Charaktere sind sehr gut und vor allem in ihren jeweiligen Situationen einfühlsam beschrieben. Da nicht viel drum herum beschrieben wird, sondern wirklich von der jeweiligen Sichtweise des einzelnen Charakters, kann man sich gleich sofort in der Geschichte wiederfinden. Sei es die Trauer um den Verlust. Die Wut, die Nico spürt, als niemand ihn helfen will. Oder die Angst, die Jannis erlebt, wo er selbst Nachforschungen treibt.  Auch die Nebencharaktere, wie die Mädelsgang, die Freunde und Mitschüler von Nico und Jannis, sind in ihrer jeweiligen Situation gut beschrieben und dürfen für die allg. Geschichte nicht fehlen. Sei es nur die Mädelsgang, die etwas mit dem Verschwinden von Nicos Schwester verheimlicht. Ohne sie würde die Spannung in der Geschichte nicht immer mehr steigen.   Mein Fazit: „Von außen bist du nur Fassade“ von Rosi Wanner ist ein kleiner „Krimi-“ Jugendbuch (ab 13 Jahren). Mit ihrem leichten Schreibstil schafft sie es, den Leser schnell in die Geschichte aufzunehmen und durch die aufbauende Spannung zu fesseln. Man möchte selbst am Ende nur noch wissen, was ist mit Melanie passiert, und vor allem, war es ein Unfall, oder doch ein Mord?! Ich persönlich fand es sehr gut, dass die Autorin nicht so sehr von der Geschichte abweicht mit anderen Beschreibungen. Sie bleibt der Story an sich sehr treu. Schade fand ich es nur, dass es keine genaue Ortsangabe gab. Es wurde nur ein Berg genannt und in einer anderen Situation hieß es „bei Bamberg“. Ich persönlich finde es schöner, wenn man einen Stadtnamen oder nur einen Hinweis zur Gegend hat, auch wenn man diesen Ort/Gegend eh nicht kennt. Außerdem fand ich den Ausdruck zwischen den Charakteren etwas daneben. Es ist zwar nur vereinzelt vorgekommen, aber da fragt man sich, ob man es wirklich möchte, dass die eigenen Kinder solche Ausdrücke lesen und denken, das ist ganz normal, wie man so spricht. Mich selbst hat dieses Buch nicht besonders gut überzeugt. Die Story dahinter war sehr spannend, das will ich nicht abstreiten. Es war eben nur nicht das Buch für mich gewesen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich einfach keine 13 Jahre mehr bin, sondern doch schon einige Jahre älter.

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