Rosie Rushton Wer fängt mich, wenn ich falle?

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Inhaltsangabe zu „Wer fängt mich, wenn ich falle?“ von Rosie Rushton

"Wer fängt mich, wenn ich falle?" Auf diese Frage findet die knapp sechzehnjährige Georgina derzeit keine Antwort: Georgies Mutter liegt nach einem psychischen Zusammenbruch in der Psychiatrie und Georgie hat das Gefühl, langsam selbst verrückt zu werden, weil niemand, aber auch niemand ihr Halt gibt. Ihr Bruder Simon hat sich zum Studium in eine andere Stadt abgesetzt und will von den Familienproblemen nichts hören; ihr Vater geht nach langen Jahren der Arbeitslosigkeit voll in seinem neuen Job auf und überlässt der Tochter den Haushalt, das Einkaufen wie auch die Besuche im Krankenhaus. Georgies wichtigstes Anliegen ist es, die Wahrheit unter Verschluss zu halten, denn keiner soll wissen, dass ihre Mutter übergeschnappt ist. Im Schwindeln seit Jahren große Meisterin, erfindet sie Story um Story über den Verbleib ihrer Mutter und schafft es sogar lange Zeit, die Wahrheit vor ihrer besten Freundin Amber geheim zu halten. Allmählich aber droht das Lügengebäude über ihr einzustü rzen: In der Schule hat Georgie mehr und mehr Probleme, und obwohl sie gedanklich mit ihrem neuen Freund Nick vollauf beschäftigt ist, ahnt Amber, dass Georgie ihr etwas verschweigt. Ein Weg aus der Krise zeigt sich erst, als Georgie die Bekanntschaft ihrer neuen Nachbarin Flavia macht. Instinktiv spürt die unkonventionelle, energiegeladene ältere Frau, dass Georgie Probleme hat. Sie bringt das Mädchen dazu, sich ihr anzuvertrauen und zeigt ihr einen Weg aus der Sackgasse, in die sie sich hineinmanövriert hatte. Mit Flavias Hilfe verfasst Georgie einen Klassenaufsatz, in dem sie ihren Mitschülern endlich reinen Wein über ihre Lebenssituation einschenkt - und stößt wider Erwarten auf Hochachtung vor ihrer Ehrlichkeit. Der Mutter gegenüber äußert sie erstmals, was sie bedrückt, und tatsächlich kommt endlich ein klärendes Gespräch zwischen den beiden zustande. Selbst in der Liebe tut sich etwas: Im Krankenhaus lernt Georgie Leo kennen. Zwischen den beiden funkt es kräftig. Am Ende organi siert Flavia die große "Sweet Sixteen"-Überraschungs-Geburtstagsparty, die Georgie sich so gewünscht hatte - und zu der selbst ihre Mutter kommt, die sich auf dem Weg der Besserung befindet. So zeigen sich am Ende dieser schwierigen Zeit gleich mehrere Lichter am Horizont und Georgie hat das Gefühl, wieder eins mit sich zu werden. Eine typische Rosie Rushton - und doch auch eine ungewohnte. In gewohnt frotzeligem Ton erzählt, beschäftigt sich dieses Buch mit einem durchaus ernsten, tiefgründigen Thema: den fatalen Auswirkungen, die Sprachlosigkeit und mangelnde Kommunikation auf das Leben und die menschlichen Beziehungen haben können. Den Spagat zwischen flotter Erzählweise und inhaltlichem Anspruch schafft Rushton glänzend: Wie auch die weniger ernsthaften Vorgängerbände der Autorin liest sich das Buch in einem Rutsch, nimmt sich den darin behandelten Themen aber ernsthaft und zugleich voller Optimismus an.

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