Rosita Tischler One-Way-Ticket nach Ibiza

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Inhaltsangabe zu „One-Way-Ticket nach Ibiza“ von Rosita Tischler

Es ist nur ein Motiv auf einem Disco-Plakat, das an der Mauer eines der zahlreichen Supermercados von Ibiza klebt. Für Melanie Sandmann jedoch wird es zum Symbol für die zwei Gesichter der Insel, die ihr mit Beginn ihres ersten Urlaubs dort im Jahre 1985 immer wieder begegnen. Mellis Sommer auf Ibiza gestaltet sich als Mega-Party einerseits, beinhaltet auf der anderen Seite jedoch den Verlust ihrer jugendlichen Unbedarftheit. Mit vierzig ist Mel in der Gegenwart – und der Realität angekommen. Nach 25 Jahren nimmt ihre damalige Freundin Kenya via Facebook Kontakt mit ihr auf und Mel die Herausforderung an, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. ‚One-Way-Ticket nach Ibiza‘ ist – dem Symbol entsprechend – ein gleichermaßen heiterer wie spannender Kriminalroman, in dem nicht die Aufklärung der darin vorkommenden Morde im Vordergrund steht. Vielmehr geht es um die menschlichen Tragödien, die sich dahinter verbergen. Sämtliche Rückblenden auf die 1980er Jahre basieren auf den eigenen subjektiven Eindrücken, die die Autorin zu der Zeit als Aussteigerin sammeln durfte. Ein Déjà-vu für Ibiza-Fans der ersten Stunde.

Berührend, aber wo bleibt der Krimi?

— Aglaya
Aglaya

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Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

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waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

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  • Sehr unterhaltsam, aber kein Krimi

    One-Way-Ticket nach Ibiza
    Aglaya

    Aglaya

    Die zwanzigjährige Mellie beschliesst am Ende ihres Urlaubs auf Ibiza, nicht nach Hause zu reisen, sondern noch zu bleiben. Doch auch auf der Ferieninsel ist nicht alles Gold, was glänzt…   „One-Way-Ticket nach Ibiza“ wird auf dem Cover als Kriminalroman bezeichnet, ich würde das Buch aber eher als Lebens- und Liebesgeschichte bezeichnen. Über gut 350 Seiten begleitet der Leser die Protagonistin Mel(lie) an mehreren Punkten ihres Lebens, von 1985 bis 2011. Die Geschichte wird in der dritten Person grösstenteils aus der Sicht der Protagonistin geschildert, mit einigen kurzen Abschnitten aus der Sicht dritter. Erst ganz zum Schluss kommt so etwas wie ein Krimi-Feeling auf, doch der Kriminalfall wird auf wenigen Seiten abgetan. Wer hier also Verbrechen und polizeiliche Ermittlungen im Mittelpunkt sucht, wird wohl nicht glücklich.   Die grosse Spannung ist hier nicht zu erwarten, die Handlung zieht sich gemütlich dahin. Die 26 Jahre, die das Buch umfasst, werden nicht in der Gesamtheit umschrieben, die Geschichte handelt in erster Linie auf Ibiza, wo die Protagonistin mehrmals einige Wochen oder Monate verbringt. Die Zeit zwischen den Ibiza-Besuchen wird in kurzen Zusammenfassungen geschildert, sodass mehrere Jahre auf einer Seite Platz haben. Der Schreibstil der Autorin Rosita Tischler lässt sich flüssig lesen – bis auf die Dialoge. Die sind nämlich zu einem grossen Teil im Dialekt geschrieben, was sie zwar sehr lebensecht, aber auch etwas schwerfällig zum Lesen macht.   Die Protagonistin Mel(lie) ist mir während der Lektüre ans Herz gewachsen, sodass ich am Ende des Buches einige Trähnchen vor Rührung vergossen habe. Besonders gut gefallen haben mir die Schilderungen des Handlungsortes Ibiza. Man merkt, dass die Autorin Rosita Tischler selber mehrere Jahre dort gelebt hat, denn es gelingt ihr gut, den Leser gedanklich auf die Insel im Mittelmeer zu transportieren. Dabei zeigt sie nicht nur die bunte, fröhliche „Touristenseite“, sondern auch die Nachteile, die ein Leben im Touristenparadies mit sich bringen kann.   Mein Fazit Entgegen der Ankündigung auf dem Cover kein Krimi, aber dennoch unterhaltsam. Leben und Lieben auf Ibiza – mit viel Gefühl.

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