Wie spannend, leicht und fröhlich das Leben sein kann, das spüren die kleinen Leser dieser Geschichte in jedem Moment in dem sie in dem Buch verweilen. Die zwei Maulwurfschwestern mit ihrer neugierig, naiven, philosophierenden Art lässt schon recht kleine Kinder sehr viel schmunzeln.
Die beiden Schwestern sind auf der Suche. Wonach sie suchen? Das wissen sie selbst noch nicht, dass wissen sie erst wenn sie es sehen, da sind sie sich sicher und so machen sie sich auf die Suche, auf die, die Kinder mit gehen können. Sie gucken unter Steine, in Höhlen, klettern Treppen eines Baumes hoch, machen es sich in einem Vogelnest gemütlich nachdem der Vogel vor Schreck ausgeflogen ist, rutschen anschließend die Treppe am Geländer hinunter und plumpsen genau vor etwas . Jetzt wissen sie was sie gesucht haben denn sie haben gefunden was sie suchen.
Wer meint man kann nicht etwas suchen wovon man nicht weiß was es ist, der wird in dieser lustigen, turbulenten Geschichte eines anderen belehrt. Wer meint das gibt es nicht, der kennt das Leben nicht und ist noch nicht bewusst durchs Leben gegangen, denn man begibt sich oft auf die Suche nach etwas, von dem man noch nicht weiß was es sein wird. Das zumindest berichten einige der kleinen Leser dieser Geschichte, die nur zu genau über ihre Erlebnisse zum Suchen und finden berichten können. Da geht einer gelangweilt mit einem Stock durch den Wald, ziellos, ohne Plan vielleicht mit dem Hintergedanken das ein Abenteuer auf ihn warten könnte und findet ein Vogelnest das vom Baum gefallen ist und dessen Eier noch drin liegen. Eine andere beschreibt wie sie ihr Zimmer aufräumt und so ein komisches Gefühl hat, das noch etwas tolles passieren wird und findet einen längst vergessenen Schatz.
So kann jedes Kind etwas ähnliches erzählen und wird angeregt durch die Maulwufschwestern selbst zum Geschichtenerzähler.





