Dieser wirklich lesenswerte und spannende Roman zeigt unter anderem den gesellschaftlichen Aspekt der Industrien zwischen 1965 und 2000 in der Schweiz auf. Zu gewissen Zeiten haben viele Familienmitglieder im selben Betrieb gearbeitet. Das Buch ist sehr gut recherchiert und enthält viel Information, die organisch eingefügt wurde. Die Autorin hat den Monteuren der Sulzer-Dieselmotoren ein würdiges Denkmal gesetzt, tatkräftig und mit Herz. Die Familiengeschichte im Roman fand ich sehr berührend, und ich genoss die vielen "Reisen" zwischen der Schweiz und Chile. Immer wenn ich gedacht habe, ich kenne die Denkweise oder den Charakter einer Person, kam es dann doch anders. Es bleibt auch viel Raum, um selber zu denken. Überhaupt hat es so viele spannende Informationen in den verschiedensten Bereichen. Ich empfehle dieses Buch Leserinnen und Leser, die gerne Romane lesen, die sich über verschiedene Generationen hinwegziehen und dabei etwas lernen wollen. Mich jedenfalls hat dieses Buch sehr bereichert, und die Protagonisten haben mich noch lange begleitet.
Lohnenswerte Lektüre

