Ross Armstrong

 2.7 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf von Ross Armstrong

Ross Armstrong ist ein britischer Theater- und Fernseh-Schauspieler, der im Londoner West End, am Broadway und an vielen britischen Theatern aufgetreten ist. Unter anderem spielte er zusammen mit Jude Law in Hamlet, mit Kim Cattrall in Antonius und Kleopatra und mit Maxine Peake in The Deep Blue Sea. Im TV war er in Foyle’s War, Jonathan Creek, Mr. Selfridge, DCI Banks und kürzlich in Ripper Street zu sehen. Nachdem seinem Bachelorabschluss in Englische Literatur und Theaterwissenschaften an der Warwick University trat er dem National Youth Theatre bei. Es folgten eine dreijährige Ausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art, in dieser Zeit gewann er den RADA Poetry Writing Award. Ross ist ein aktiver Cricket-Fan, schreibt auch regelmäßig Beiträge für das „All out Cricket Magazine“. Außerdem hat er eine monatliche Kolumne im Magazin „You and Your Wedding“, da er sich auf seine eigene Hochzeit vorbereitet. Sein erster Roman "The Watcher" ist 2016 in England erschienen.

Alle Bücher von Ross Armstrong

Ross ArmstrongThe Watcher - Sie sieht dich
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The Watcher - Sie sieht dich
The Watcher - Sie sieht dich
 (14)
Erschienen am 27.07.2017
Ross ArmstrongThe Watcher – Sie sieht dich
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The Watcher – Sie sieht dich
The Watcher – Sie sieht dich
 (2)
Erschienen am 27.07.2017

Neue Rezensionen zu Ross Armstrong

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K

Rezension zu "The Watcher - Sie sieht dich" von Ross Armstrong

Mittelmäßig
KaffeemitMilchvor 8 Monaten

Relativ  gut, relativ  unterhaltsam,  relativ spannend

Ich habe das Buch gekauft, weil ich ein großer Paula Hawkins Fan bin und mich die Umstände der Geschichte ein wenig an ihr erstes Buch erinnert haben. Es gibt viele gute Elemente: eine unzuverlässige Zeugin, plötzliche Wendungen und gute Zusammenhänge. 
Leider mangelt es ein bisschen an der Ausführung. Die Charaktere sind, mit Ausnahme der Protagonistin, total farblos. Die meisten werden nur nebenbei erwähnt, verschwinden dann völlig aus der Story oder haben überhaupt keine eigene Hintergrundgeschichte, daher ziehen sich die über 400 Seiten auch etwas. Wenig Neues, dafür mehr Andeutungen,  die einem holzhammermäßig eingeprügelt werden. Die überraschenden Wendungen sind deshalb auch oft sehr vorhersehbar.
Trotzdem ist es eine leichte Lektüre, die durchaus ein gewisses Maß an Unterhaltung bietet und die man auch mit einigen Unterbrechungen genießen kann.

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unimatrix_zeros avatar

Rezension zu "The Watcher - Sie sieht dich" von Ross Armstrong

Tolle Grundidee etwas unausgegoren umgesetzt
unimatrix_zerovor 8 Monaten

In London werden alte Sozialbauten in Luxusapartements umgebaut. Die psychisch labile Lily wohnt in einer der neuen Wohnungen. Sie leb sehr zurückgezogen. Ihre Freizeitbeschäftigung besteht aus dem Beobachten von Vögeln - und ihren Nachbarn im Sozialbau gegenüber. Als Lily meint, einem Mord auf die Schliche gekommen zu sein, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Die tagebuchartige Erzählung springt oft zwischen Traum und Wirklichkeit , zwischen Gegenwart und Vergangeheit und fordert ein sehr aufmerksames Lesen. Der Leser weiß nur das, was Lily aus ihrer Sicht auf die Dinge wahrnimmt und das ist nicht unbedingt real. Eigentlich ein toller Ansatz, der aber in diesem Buch nicht zu 100% gelungen ist.
Der Twist in der Story ist doch recht vorhersehbar!
Wer aber "Girl on the train" mochte, dem wird dieser Thriller vielleicht gefallen. Ich fand ihn nicht schlecht - würde ihn aber nicht jedem Leser empfehlen.  

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zickzacks avatar

Rezension zu "The Watcher - Sie sieht dich" von Ross Armstrong

The Watacher - Stalkerin mit sehr großen Knacks in der Psyche
zickzackvor 9 Monaten

London. Alte Sozialwohnungen werden abgerissen, um Neubauten hinzusetzen. Das führt zu Konflikten, zwischen denen die in ihren alten Wohnungen bleiben möchten und Investoren, die in die neuen schicken Apartments investieren möchten.

Lily Gullick wohnt in einem neuen Apartment. Sie beobachtet gern Vögel durch ihr Fernglas, ab und zu auch ihre Nachbarn in den anderen Häusern. Als eine Studentin vermisst wird und es kurz danach einen Mord gibt, werden ihre Beobachtungen intensiver. Sie möchte unbedingt den Täter finden, der einer ihrer Nachbarn sein muss und muss dabei gleichzeitig aufpassen, nicht selbst ins Kreuzfeuer zu kommen.

 

Das Buch ist aus der Ich-Form beschrieben und dazu noch in Briefform bzw. Tagebuchform wie sie es selbst später sagt. Lily richtet sich dabei immer wieder direkt an die Person (verrate jetzt nicht wer es ist, um nicht zu spoilern). Sie schreibt im Präsens, was ich irritierend fand. Die ganzen Ereignisse, die geschahen, waren ja bereits passiert und passierten ja nicht in dem Augenblick, als sie es erzählt. Normalerweise stört mit Präsens nicht sonderlich, nach ein paar Seiten gewöhne ich mich daran. Doch hier ging das nicht, riss mich ständig raus, da es sich falsch anfühlte. Gerade wenn ich daran denke, dass ich früher auch Tagebuch geschrieben habe, hatte ich da, wenn ich Ereignisse festhielt, sie NIE in der Gegenwart erzählt.

Ich-Perspektive finde ich normalerweise schlimmer als die Zeitform, da diese Perspektive mir meist zu einengend ist. In diesem Fall war sie auch noch verwirrend. Lily ist eine Person, die einfach einen Riss in der Psyche hat, ausgelöst durch ein Trauma. Ich mag durchaus Charakter, die verrückt sind. Zum Beispiel mochte ich auch „Der siebte Tod“ von Paul Cleave, als man die Ich-Perspektive des Mörders hatte. Das war sehr interessant, aber Lily konnte ich bis zum Schluss nicht nachvollziehen. Sie hatte auch eine Erzählweise, die mich nicht angesprochen hatte. Vielleicht sollte die Tagebuchform dazu beitragen, dass man sich als Leser angesprochen fühlte, doch bei mir hat das kein Bisschen funktioniert, da ich ja wusste, dass sie jemand anderen anspricht. Auch redet sie sehr alltäglich, teilweise schon plump. Geräusche werden nicht beschrieben, sondern wird das Geräusch aufgeschrieben wie „Piep“ beim Erhalt einer SMS oder „Rumpel“ bei Maschinen oder schlicht „Klopf“. Dadurch kam ich mir des Öfteren wie in einen Comic oder Manga versetzt vor, anstatt dass ich einen Roman lese. Ich konnte mich damit nicht anfreunden. Es wirkte so… kindlich.

Die Kapitel- bzw. Tagebuchüberschriften waren auch sehr eigen wie Lily selbst. Es hatte zu ihr gepasst. Den meisten Teil des Buches zählt sie Tage herunter bis man an Tag X ankommt. Da tritt dann übrigens die Person in Erscheinung, an die sie dieses Tagebuch schreibt. Ab da an wird die Geschichte klarer (und das über der Hälfte, spricht nicht für das Buch), auch wenn ich sagen muss, dass die Auflösung an sich für mich nicht wirklich überraschend war. Es hatte sich schon angedeutet, zum einen was mit Lily los ist und auch wer wirklich der Mörder ist. Dahin wurden immer wieder Hinweise gestreut.

Ach und wenn ein neuer Charakter im Kapitel eingeführt wird, dann wird am Anfang von diesem stichpunktartig beschrieben. Ich habe das irgendwann ignoriert, auch wenn die Vergleiche mit Vögeln manchmal doch ganz witzig waren.

 

Sie ist wirr in ihren Gedanken. Sie stürzt sich nachts in eine dunkle Gegend, hat große Panik und sagt gleichzeitig, dass der Mörder nur kommen soll, dass sie bereit war und zugleich hat sie große Angst zu sterben. Ich dachte nur: Hä?

Auch sind ihre Gedanken oft von einem Thema zu anderen gesprungen und das mitten im Absatz. Manchmal habe ich mich wirklich gefragt, wie sie jetzt auf diesen Gedanken kam. Schlimm genug, wenn sie in einem neuen Kapitel an einer ganz anderen Stelle wieder ansetzt.

Apropos Themen. Immer wieder hatte ich mich gefragt, was nun das Hauptthema des Buches ist, weil immer wieder etwas Neues angerissen wurde, dass scheinbar keinen Zusammenhang zum Vorherigen hatte. Ging es nun um Stalking, die Suche nach dem Mörder, der Krieg zwischen Sozialwohnungen und Neubauten oder doch um Lilys angeknackste Psyche? Am Ende stellte sich heraus, dass irgendwie alles zusammenspielte, um zur Lösung des Problems zu kommen.

 

Noch ein paar Worte zum Cover: Das finde ich sehr gelungen und passend. Es zeigt eine Häuserfassade. Alle Apartments sind dunkel außer das von Lily, vermute ich zumindest mal, weil auf dem beleuchteten Balkon eine Frau steht. Es ist ein Klappbroschüre, im Inneren giftgrün und auf den Klappstreifen einmal Inhaltsangabe und dann noch Angaben zum Autor. Das Buch hatte ich tatsächlich größten Teils wegen dem Cover gekauft und an eine Freundin zum Geburtstag verschenkt. Ihr hatte das Buch zum Glück gut gefallen.

 

Fazit: Das Thema „Stalking“ fand ich eigentlich sehr reizvoll und es wird ja auch behandelt, aber der Charakter von Lily zerstört irgendwie alles. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen, ihre Denkweise nicht nachvollziehen, habe mich auch ab und zu darüber geärgert wie strunzen doof die doch ist. Da bricht die in eine Wohnung ein und erkundigt sich nicht vorher, ob da irgendwo Kameras sind, obwohl sie doch sonst jeden genauesten beobachtet. Einfach alles fix und völlig übereilt, aber gut soll man ihr nachsehen bei ihrer Psyche. Da hatte sie schon recht mit ihrem Verlust der Impulsiv-Kontrolle.

Daher gibt es von mir zwei Sterne (deshalb zwei, da ich die Geschichte an sich passabel fand und das Thema Stalking spannend).

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