Das Labyrinth der Welt

von Ross King 
3,7 Sterne bei37 Bewertungen
Das Labyrinth der Welt
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Positiv (22):
kassandra1010s avatar

Isaac gerät in einen Strudel aus Spionage, Agenten, Alchemie und der Inquisition. Und das alles nur wegen eines Büchleins? Spannend!

Kritisch (5):
1

Definitiv nicht zu empfehlen: Viel zu viel Geschwafel und Drumherumgerede um das für den Leser Wichtige, damit er bei der Stange bleibt.

Alle 37 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Labyrinth der Welt"

Als Isaac Inchbold, Buchhändler im London des 17. Jahrhunderts und Büchernarr aus Leidenschaft, eines Tages zu einem halb verfallenen Landsitz bestellt wird, ahnt er nicht, dass er sich auf ein lebensgefährliches Unternehmen einlässt. Lady Alethea Marchamont beauftragt ihn, nach dem "Labyrinth der Welt" zu suchen. Dieses geheimnisumwitterte Manuskript der Schriften von Hermes Trismegistos hat bereits Vater und Ehemann der Lady das Leben gekostet. Die Recherchen erweisen sich als hochkompliziertes Rätsel, das in eine Welt voller Fragen und Trugschlüsse führt - sie ist bevölkert von Gelehrten und Scharlatanen, von Ketzern und Inquisitoren, von Alchimisten und Weisen. Nur wenn der Detektiv wider Willen den Text dieser Welt entschlüsseln kann, wird er sein Leben retten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442727070
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:477 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:01.01.2001

Rezensionen und Bewertungen

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    Nelings avatar
    Nelingvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Geheimnisvolle Büchersuche Im Labyrinth der Welt.... Der Leser sollte aufpassen, dass er sich nicht verirrt- etwas schwierige Lektüre
    Geheimnisvolle Büchersuche

    Geheimnisvolle Büchersuche Im Labyrinth der Welt....Der Leser sollte aufpassen, dass er sich nicht verirrt!

    Klappentext :
    "Als Isaac Inchbold, Buchhändler im London des 17. Jahrhunderts und Büchernarr aus Leidenschaft, eines Tages zu einem halb verfallenen Landsitz bestellt wird, ahnt er nicht, dass er sich auf ein lebensgefährliches Unternehmen einlässt. Lady Alethea Marchamont beauftragt ihn, nach dem "Labyrinth der Welt" zu suchen. Dieses geheimnisumwitterte Manuskript der Schriften von Hermes Trismegistos hat bereits Vater und Ehemann der Lady das Leben gekostet. Die Recherchen erweisen sich als hochkompliziertes Rätsel, das in eine Welt voller Fragen und Trugschlüsse führt - sie ist bevölkert von Gelehrten und Scharlatanen, von Ketzern und Inquisitoren, von Alchimisten und Weisen. Nur wenn der Detektiv wider Willen den Text dieser Welt entschlüsseln kann, wird er sein Leben retten."

    Die Lektüre dieses Buches ist nicht ganz einfach, da sie extrem viele lateinische Begriffe und Buchtitel enthält. Da mir Latein nicht geläufig ist und ich auch nicht diese ganz alten Klassiker kenne, war es für mich etwas schwer dem Buch zu folgen. Es ist auf jeden Fall nicht was , was man so nebenbei am Abend lesen kann, ich musste mich schon konzentrieren, um durch das Labyrinth zu kommen.  Interessant war der geschichtliche Hintergrund, grade auch mit der Prager Burg . Bei der Suche nach dem Büchlein driftete mir das Buch allerdings ein wenig zu sehr ins Mystische und Utopische  ab.   
    Auf dem Klappentext stand eine Lesermeinung: "Feiner Krimi!"
    Das finde ich irreführend. 
    Da ich Bücher aber ebenso wie der Protagonist sehr mag und die Lektüre interessant war, gebe ich dem Buch 3,5 Sterne und empfehle es an Leute, die sich für Literaturgeschichte interessieren. 

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    1Krimifanvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Definitiv nicht zu empfehlen: Viel zu viel Geschwafel und Drumherumgerede um das für den Leser Wichtige, damit er bei der Stange bleibt.
    Viel Geschwafel und viel Nebensächliches

    Spannungserzeugung fehlt komplett. Ich habe nach circa 80 Seiten mit dem Lesen aufgehört und das Buch zur Seite gelegt: ich habe leider aufgegeben...

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Isaac gerät in einen Strudel aus Spionage, Agenten, Alchemie und der Inquisition. Und das alles nur wegen eines Büchleins? Spannend!
    Ein gefährlicher Auftrag!

    Ein wunderbarer historischer Krimi aus dem 17. Jahrhundert. Isaac Inchbold, ein typischer Buchhändler soll ein verschwundenes Büchlein wieder auftreiben.

    Doch der Aufrag, den er so dringend braucht, stellt sich sehr viel schwieriger heraus als gedacht. Unverhofft gerät Isaac in einen Strudel aus Spionage, Agenten, faszinierenden Alchimisten und einigen bedeutenden Gelehrten.

    Doch die Inquisition ist auch mit von der Partie und erschwert Isaac mehr als einmal das Leben

    Spannend, abenteuerlich und mit einer kleinen Prise Humor.

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    juergenalberss avatar
    juergenalbersvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Buch mit extrem viel Hintergrundinfo, die leider die eigentliche Handlung am Ende verdeckt und den Leser erstickt.
    Ein Autor verirrt sich im "Labyrinth der Welt"

    Isaac Inchbold, von Beruf und aus Berufung Buchhändler, erhält eine rätselhafte Einladung auf den Landsitz Pontifex Hall und dort, von einer Lady Marchamont, einen nicht weniger rätselhaften Auftrag. Inchbold soll ein verloren gegangenes Buch, das "Labyrinth der Welt" wieder beschaffen. Man sollte vielleicht nicht zu früh an einem Plot herumkritteln, dennoch stellt sich bereits in dieser frühen Phase des Buches die Frage nach der Logik. Inchbold wird als durchaus erfolgreicher, aber auch sehr beschaulich lebender Buchhändler beschrieben. Trotzdem gibt er sein Tagwerk mehr oder minder auf, um hinter einem Buch her zu jagen.

    Der folgende Plot ist alles andere als einzigartig und nicht einmal besonders einfallsreich. Die abenteuerliche Suche nach einem Buch (oder wahlweise einem Kelch, einem Bild etc.), welches a) die Weltherrschaft, b) sagenhaften Reichtum, c) ewiges Leben bringt, ist eine Grundidee, nach der wohl hunderte, wenn nicht tausende Romane geschrieben wurden. Daran ist per se nichts Verkehrtes, wenn die Idee denn nur spannend umgesetzt wird. Und genau das gelingt dem promovierten Literaturwissenschaftler Ross King nicht. Ich will nicht zuviel interpretieren, was nicht beweisbar ist. Fakt ist, das "Labyrinth der Welt" war King's zweiter und letzter Roman. In der Folge hat er, soweit ich weiß, nur noch wissenschaftliche Werke, insbesondere zum Leben und Wirken verschiedener Künstler, geschrieben. Nach meiner Interpretation gelang auch Ross nicht, was vielen schreibenden Wissenschaftlern nicht gelingt: Sich von der wissenschaftlichen Welt zu lösen und sich mehr auf die Logik des Plots und die Spannung zu konzentrieren. Werke wie das "Labyrinth" werden veröffentlicht und leben davon, dass die Autoren über einen enormen Sachverstand verfügen und es gewohnt sind, extreme Recherche-Arbeiten auf sich zu nehmen. Die Werke Umberto Eco's sind ein beredtes Beispiel dafür. Aber es kommt eben nicht nur auf wissenschaftliche Genauigkeit oder die Gelehrsamkeit des Verfassers an. Manchmal muss man als Autor eben auch über den eigenen Schatten springen und an den Leser denken. Das "Labyrinth der Macht" ist gut für denjenigen Leser, der viel über das England des 16. und 17. Jahrhunderts erfahren will. Für alle anderen wird das Lesen oft mühsam und manchmal ärgerlich, wenn der Plot immer weiter abflacht und zum Ende vollständig zum Büttel der Gelehrsamkeit des  Autoren verkommt. Viele Fragen bleiben offen, Teile der Handlung scheinen vollständig überflüssig. Hier kann nur eine sehr eingeschränkte Leseempfehlung gegeben werden.

     

     

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    FabAustens avatar
    FabAustenvor 4 Jahren
    Labyrinth der Welt

    London, 1660

    Mr. Isaac Inchbold, mit Leib und Seele Buchhändler, wird durch die rätselhafte Einladung einer ihm unbekannten Absenderin aus seiner geliebten Routine gerissen. Dennoch wird er neugierig und stattet der Dame, die sich als Alethea Greatorex zu erkennen gibt, einen Besuch auf ihrem Herrensitz Pontifex Hall ab. Sie erteilt ihm den Auftrag, ein Buch zu finden - Das Labyrinth der Welt. Er willigt ein und wird in einen imaginären Irrgarten aus längst vergangenen Ereignissen, trügerischen Informationen, falschen Hypothesen und mörderischen Gegnern gerissen.

    Ohje. Was hat Ross King sich dabei nur gedacht? Er macht es dem/der Leser/in wirklich schwer, lässt ihn/sie schwanken zwischen Begeisterung und Ablehnung. Eine seltsame Mischung, die es selten gibt. Wie hat  der Autor das nur „geschafft“?

    Romane, die sich um Bücher und Literatur entspinnen, bieten oftmals spannende Unterhaltung mit Anspruch.
    Die Figur Isaac Inchbold ist sehr sympathisch und gerne begleitet man ihn auf seiner Spurensuche nach dem geheimnisvollen Manuskript.
    Ross Kings Sprache vermag es, den Leser in den Bann zu ziehen. Sie überzeugt nicht nur, sondern begeistert. Einerseits entspricht sie der historischen Epoche, in der die Geschichte angesiedelt ist, andererseits wirkt sie wunderbar bildlich. Schon von der ersten Seite wird der Leser unvermittelt in Isaac Inchbolds Welt hineingezogen. Die Suche nach dem Buch wird packend beschrieben und beinhaltet richtig gute Ideen, Schauplätze und Personen. Doch leider wird die Lesefreude sehr beeinträchtigt.

    Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend und lässt auf eine spannende und rätselhafte Entwicklung hoffen. Im besten Fall auf eine Mischung aus „Schatten des Windes“ und „Der Name der Rose“. Leider kann der Autor diese Erwartungen nicht dauerhaft erfüllen. Obwohl es einige „Action“ gibt, verliert sich der Roman schließlich in zu vielen Erklärungen. Er ist mit Fakten aus der europäischen und insbesondere der englischen Geschichte gespickt, vor allem die Kirchen- und Wissenschaftsgeschichte finden Beachtung. Ross King hat bewundernswert viele historische Ereignisse und Entwicklungen eingebaut. Doch leider kehrt sich dies irgendwann gegen den Roman und hat sehr negative Auswirkungen. Es führt nämlich dazu, dass man einerseits die Übersicht verliert und andererseits einfach nicht mehr alles kapiert. Darüber hinaus verliert sich irgendwann das Interesse an den vielen neuen Erkenntnissen, die Abschnitte werden eher überflogen ohne die genauen Zusammenhänge noch richtig nachvollziehen zu können oder zu wollen. Das geschieht selbst, wenn der Leser sehr viel Interesse an Geschichte mitbringt. Die vielen Informationen lassen sich einfach nicht mehr angemessen verarbeiten. Es ist schade, dass sich die ganze Arbeit, die sich Ross King gemacht hat, kontraproduktiv auswirkt und er hat sich wirklich viel Mühe gemacht.

    Es gibt einen zweiten Handlungsstrang, der ungefähr vierzig Jahre früher angesiedelt ist. Sein Sinn und Zweck bleibt leider unverständlich. Er liefert keine wichtigen Entwicklungen oder Informationen, die der Geschichte zuträglich wären. Eigentlich bietet er nur ein wenig zusätzliche Action. Seine Protagonisten bleiben blass und wecken kein Interesse, da man sie nicht einzuschätzen weiß.

    Ein drittes Manko ist die mitunter mangelnde Logik.

    SPOILER Mr. Inchbolds Leben ist am Ende in tödlicher Gefahr, doch es wird nicht ganz klar, warum sein Tod gewünscht wird. Auch der Grund, warum das verschollene Manuskript von solcher Brisanz sein soll, erschließt sich nicht ganz. Dass es die Wichtigkeit einmal besaß, ist unbestritten, aber zurzeit der Ereignisse um Inchbold und Alethea leuchtet sie nicht mehr ein. SPOILER-Ende

    Alles in allem würden viele Leser aufgrund der Sprache sicher ewig mit Isaac Inchbold durch Londons Straßen streifen wollen. Andererseits führen die vielen zu verarbeitenden Informationen zunehmend dazu, dass der Leser abschaltet und schließlich vielleicht sogar froh ist, dass Buch beenden zu können.

    Das Labyrinth der Welt trägt so viel Tolles in sich und verschenkt so viel davon und das auch noch in aller bester Absicht und sprachlicher Rafinesse. Er unterschätzt seine Leser nicht, sondern fordert sie. Wenn er sie auch manchmal überfordert.

    Kommentare: 8
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    BTOYAs avatar
    BTOYAvor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Faszinierend, spannend, fesselnd, intelligent und für mich eines der besten Bücher über und für 'Büchernarren' :)
    Rezension zu "Das Labyrinth der Welt" von Ross King

    England im 17. Jahrhundert: Der Held des Romans, Isaac Inchbold, ist Inhaber einer Buchhandlung auf der London Bridge. Der verstandesgläubige Büchernarr wird aus seinem beschaulichen Leben gerissen, als er auf einen heruntergekommenen Landsitz gerufen wird und von einer geheimnisvollen Lady den Auftrag erhält, ein aus ihrer Bibliothek verschwundenes, überaus kostbares Buch wiederzubeschaffen. Sein Titel: Das Labyrinth der Welt. Die Suche stürzt Inchbold in einen Wirbel von Intrigen, eine Welt voller Turbulenzen, die von Spionen und Spitzeln, Alchimisten und Gelehrten, Ketzern und Inquisitoren bevölkert ist. Nur wenn der äußerst belesene Buchhändler (und unfreiwillige Detektiv) Inchbold den Text 'dieser' Welt zu entziffern vermag, wird er überleben. Diese Welt ist ein Labyrinth, dessen Schlüssel er nur in sich selbst finden kann...

    «Aber dann ... etwas Vertrautes. Ich bemerkte, daß der Geruch nach etwas Altem den Raum durchzog, ein Geruch, den ich besser kannte und mehr liebte als jedes Parfüm. Ich drehte mich nochmals um, hob den Blick und sah eine Regalreihe voller Bücher neben der anderen, die augenscheinlich jeden Zoll der Wände bedeckten. Über der auf halber Höhe angebrachten, mit einem Geländer versehenen Galerie erstreckten sich weitere Bücherwände bis zur unsichtbaren Decke empor. Eine Bibliothek.»

    Zum Autor:
    Ross King wurde 1962 in Kanada geboren. Er promovierte an der York University in Toronto. Sein erster Roman «Die Masken des Domino» (1996) wurde in sieben Sprachen übersetzt. Ross King lebt als freier Schriftsteller in Oxford.

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    Geisterhoernchens avatar
    Geisterhoernchenvor 10 Jahren
    Rezension zu "Das Labyrinth der Welt" von Ross King

    Für Bücherkranke sehr lecker!

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    Liisas avatar
    Liisavor 11 Jahren
    Rezension zu "Das Labyrinth der Welt" von Ross King

    Ein Roman, dessen Protagonist ein Buchhändler, nämlich Isaac Inchbold, ist, macht mich natürlich neugierig. Wenn es zudem noch um ein verschwundenes Buch, historische Bibliotheken, geheime Ränke und Geschichte geht, kann das eigentlich nicht schiefgehen. Also griff ich zu Ross Kings „Das Labyrinth der Welt“ und wurde nicht enttäuscht.

    Ein anregendes vergnügliches Leseerlebnis, das mich ins London des 17. Jahrhundert zurückversetzte und weiterführte von den Wirren des 30jährigen Krieges durch England zur Zeit Cromwells und mitten in den spanisch-englischen Konkurrenzkampf. Besonders wenn man über ausreichende Vorkenntnisse bzw. geschichtliche Grundlagen verfügt, kann man diesen Roman und das darin entfaltete Panorama in vollen Zügen genießen.

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    Angelzs avatar
    Angelz
    Mareike76s avatar
    Mareike76

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