Ross King Das Labyrinth der Welt

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Inhaltsangabe zu „Das Labyrinth der Welt“ von Ross King

Als Isaac Inchbold, Buchhändler im London des 17. Jahrhunderts und Büchernarr aus Leidenschaft, eines Tages zu einem halb verfallenen Landsitz bestellt wird, ahnt er nicht, dass er sich auf ein lebensgefährliches Unternehmen einlässt. Lady Alethea Marchamont beauftragt ihn, nach dem "Labyrinth der Welt" zu suchen. Dieses geheimnisumwitterte Manuskript der Schriften von Hermes Trismegistos hat bereits Vater und Ehemann der Lady das Leben gekostet. Die Recherchen erweisen sich als hochkompliziertes Rätsel, das in eine Welt voller Fragen und Trugschlüsse führt - sie ist bevölkert von Gelehrten und Scharlatanen, von Ketzern und Inquisitoren, von Alchimisten und Weisen. Nur wenn der Detektiv wider Willen den Text dieser Welt entschlüsseln kann, wird er sein Leben retten.

Isaac gerät in einen Strudel aus Spionage, Agenten, Alchemie und der Inquisition. Und das alles nur wegen eines Büchleins? Spannend!

— kassandra1010
kassandra1010

Buch mit extrem viel Hintergrundinfo, die leider die eigentliche Handlung am Ende verdeckt und den Leser erstickt.

— juergenalbers
juergenalbers

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  • Ein gefährlicher Auftrag!

    Das Labyrinth der Welt
    kassandra1010

    kassandra1010

    05. November 2016 um 20:11

    Ein wunderbarer historischer Krimi aus dem 17. Jahrhundert. Isaac Inchbold, ein typischer Buchhändler soll ein verschwundenes Büchlein wieder auftreiben.Doch der Aufrag, den er so dringend braucht, stellt sich sehr viel schwieriger heraus als gedacht. Unverhofft gerät Isaac in einen Strudel aus Spionage, Agenten, faszinierenden Alchimisten und einigen bedeutenden Gelehrten.Doch die Inquisition ist auch mit von der Partie und erschwert Isaac mehr als einmal das LebenSpannend, abenteuerlich und mit einer kleinen Prise Humor.

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  • Ein Autor verirrt sich im "Labyrinth der Welt"

    Das Labyrinth der Welt
    juergenalbers

    juergenalbers

    12. July 2016 um 09:34

    Isaac Inchbold, von Beruf und aus Berufung Buchhändler, erhält eine rätselhafte Einladung auf den Landsitz Pontifex Hall und dort, von einer Lady Marchamont, einen nicht weniger rätselhaften Auftrag. Inchbold soll ein verloren gegangenes Buch, das "Labyrinth der Welt" wieder beschaffen. Man sollte vielleicht nicht zu früh an einem Plot herumkritteln, dennoch stellt sich bereits in dieser frühen Phase des Buches die Frage nach der Logik. Inchbold wird als durchaus erfolgreicher, aber auch sehr beschaulich lebender Buchhändler beschrieben. Trotzdem gibt er sein Tagwerk mehr oder minder auf, um hinter einem Buch her zu jagen. Der folgende Plot ist alles andere als einzigartig und nicht einmal besonders einfallsreich. Die abenteuerliche Suche nach einem Buch (oder wahlweise einem Kelch, einem Bild etc.), welches a) die Weltherrschaft, b) sagenhaften Reichtum, c) ewiges Leben bringt, ist eine Grundidee, nach der wohl hunderte, wenn nicht tausende Romane geschrieben wurden. Daran ist per se nichts Verkehrtes, wenn die Idee denn nur spannend umgesetzt wird. Und genau das gelingt dem promovierten Literaturwissenschaftler Ross King nicht. Ich will nicht zuviel interpretieren, was nicht beweisbar ist. Fakt ist, das "Labyrinth der Welt" war King's zweiter und letzter Roman. In der Folge hat er, soweit ich weiß, nur noch wissenschaftliche Werke, insbesondere zum Leben und Wirken verschiedener Künstler, geschrieben. Nach meiner Interpretation gelang auch Ross nicht, was vielen schreibenden Wissenschaftlern nicht gelingt: Sich von der wissenschaftlichen Welt zu lösen und sich mehr auf die Logik des Plots und die Spannung zu konzentrieren. Werke wie das "Labyrinth" werden veröffentlicht und leben davon, dass die Autoren über einen enormen Sachverstand verfügen und es gewohnt sind, extreme Recherche-Arbeiten auf sich zu nehmen. Die Werke Umberto Eco's sind ein beredtes Beispiel dafür. Aber es kommt eben nicht nur auf wissenschaftliche Genauigkeit oder die Gelehrsamkeit des Verfassers an. Manchmal muss man als Autor eben auch über den eigenen Schatten springen und an den Leser denken. Das "Labyrinth der Macht" ist gut für denjenigen Leser, der viel über das England des 16. und 17. Jahrhunderts erfahren will. Für alle anderen wird das Lesen oft mühsam und manchmal ärgerlich, wenn der Plot immer weiter abflacht und zum Ende vollständig zum Büttel der Gelehrsamkeit des  Autoren verkommt. Viele Fragen bleiben offen, Teile der Handlung scheinen vollständig überflüssig. Hier kann nur eine sehr eingeschränkte Leseempfehlung gegeben werden.    

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  • Labyrinth der Welt

    Das Labyrinth der Welt
    FabAusten

    FabAusten

    London, 1660 Mr. Isaac Inchbold, mit Leib und Seele Buchhändler, wird durch die rätselhafte Einladung einer ihm unbekannten Absenderin aus seiner geliebten Routine gerissen. Dennoch wird er neugierig und stattet der Dame, die sich als Alethea Greatorex zu erkennen gibt, einen Besuch auf ihrem Herrensitz Pontifex Hall ab. Sie erteilt ihm den Auftrag, ein Buch zu finden - Das Labyrinth der Welt. Er willigt ein und wird in einen imaginären Irrgarten aus längst vergangenen Ereignissen, trügerischen Informationen, falschen Hypothesen und mörderischen Gegnern gerissen. Ohje. Was hat Ross King sich dabei nur gedacht? Er macht es dem/der Leser/in wirklich schwer, lässt ihn/sie schwanken zwischen Begeisterung und Ablehnung. Eine seltsame Mischung, die es selten gibt. Wie hat der Autor das nur „geschafft“? Romane, die sich um Bücher und Literatur entspinnen, bieten oftmals spannende Unterhaltung mit Anspruch. Die Figur Isaac Inchbold ist sehr sympathisch und gerne begleitet man ihn auf seiner Spurensuche nach dem geheimnisvollen Manuskript. Ross Kings Sprache vermag es, den Leser in den Bann zu ziehen. Sie überzeugt nicht nur, sondern begeistert. Einerseits entspricht sie der historischen Epoche, in der die Geschichte angesiedelt ist, andererseits wirkt sie wunderbar bildlich. Schon von der ersten Seite wird der Leser unvermittelt in Isaac Inchbolds Welt hineingezogen. Die Suche nach dem Buch wird packend beschrieben und beinhaltet richtig gute Ideen, Schauplätze und Personen. Doch leider wird die Lesefreude sehr beeinträchtigt. Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend und lässt auf eine spannende und rätselhafte Entwicklung hoffen. Im besten Fall auf eine Mischung aus „Schatten des Windes“ und „Der Name der Rose“. Leider kann der Autor diese Erwartungen nicht dauerhaft erfüllen. Obwohl es einige „Action“ gibt, verliert sich der Roman schließlich in zu vielen Erklärungen. Er ist mit Fakten aus der europäischen und insbesondere der englischen Geschichte gespickt, vor allem die Kirchen- und Wissenschaftsgeschichte finden Beachtung. Ross King hat bewundernswert viele historische Ereignisse und Entwicklungen eingebaut. Doch leider kehrt sich dies irgendwann gegen den Roman und hat sehr negative Auswirkungen. Es führt nämlich dazu, dass man einerseits die Übersicht verliert und andererseits einfach nicht mehr alles kapiert. Darüber hinaus verliert sich irgendwann das Interesse an den vielen neuen Erkenntnissen, die Abschnitte werden eher überflogen ohne die genauen Zusammenhänge noch richtig nachvollziehen zu können oder zu wollen. Das geschieht selbst, wenn der Leser sehr viel Interesse an Geschichte mitbringt. Die vielen Informationen lassen sich einfach nicht mehr angemessen verarbeiten. Es ist schade, dass sich die ganze Arbeit, die sich Ross King gemacht hat, kontraproduktiv auswirkt und er hat sich wirklich viel Mühe gemacht. Es gibt einen zweiten Handlungsstrang, der ungefähr vierzig Jahre früher angesiedelt ist. Sein Sinn und Zweck bleibt leider unverständlich. Er liefert keine wichtigen Entwicklungen oder Informationen, die der Geschichte zuträglich wären. Eigentlich bietet er nur ein wenig zusätzliche Action. Seine Protagonisten bleiben blass und wecken kein Interesse, da man sie nicht einzuschätzen weiß. Ein drittes Manko ist die mitunter mangelnde Logik. SPOILER Mr. Inchbolds Leben ist am Ende in tödlicher Gefahr, doch es wird nicht ganz klar, warum sein Tod gewünscht wird. Auch der Grund, warum das verschollene Manuskript von solcher Brisanz sein soll, erschließt sich nicht ganz. Dass es die Wichtigkeit einmal besaß, ist unbestritten, aber zurzeit der Ereignisse um Inchbold und Alethea leuchtet sie nicht mehr ein. SPOILER-Ende Alles in allem würden viele Leser aufgrund der Sprache sicher ewig mit Isaac Inchbold durch Londons Straßen streifen wollen. Andererseits führen die vielen zu verarbeitenden Informationen zunehmend dazu, dass der Leser abschaltet und schließlich vielleicht sogar froh ist, dass Buch beenden zu können. Das Labyrinth der Welt trägt so viel Tolles in sich und verschenkt so viel davon und das auch noch in aller bester Absicht und sprachlicher Rafinesse. Er unterschätzt seine Leser nicht, sondern fordert sie. Wenn er sie auch manchmal überfordert.

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  • Rezension zu "Das Labyrinth der Welt" von Ross King

    Das Labyrinth der Welt
    BTOYA

    BTOYA

    05. April 2009 um 06:23

    England im 17. Jahrhundert: Der Held des Romans, Isaac Inchbold, ist Inhaber einer Buchhandlung auf der London Bridge. Der verstandesgläubige Büchernarr wird aus seinem beschaulichen Leben gerissen, als er auf einen heruntergekommenen Landsitz gerufen wird und von einer geheimnisvollen Lady den Auftrag erhält, ein aus ihrer Bibliothek verschwundenes, überaus kostbares Buch wiederzubeschaffen. Sein Titel: Das Labyrinth der Welt. Die Suche stürzt Inchbold in einen Wirbel von Intrigen, eine Welt voller Turbulenzen, die von Spionen und Spitzeln, Alchimisten und Gelehrten, Ketzern und Inquisitoren bevölkert ist. Nur wenn der äußerst belesene Buchhändler (und unfreiwillige Detektiv) Inchbold den Text 'dieser' Welt zu entziffern vermag, wird er überleben. Diese Welt ist ein Labyrinth, dessen Schlüssel er nur in sich selbst finden kann... «Aber dann ... etwas Vertrautes. Ich bemerkte, daß der Geruch nach etwas Altem den Raum durchzog, ein Geruch, den ich besser kannte und mehr liebte als jedes Parfüm. Ich drehte mich nochmals um, hob den Blick und sah eine Regalreihe voller Bücher neben der anderen, die augenscheinlich jeden Zoll der Wände bedeckten. Über der auf halber Höhe angebrachten, mit einem Geländer versehenen Galerie erstreckten sich weitere Bücherwände bis zur unsichtbaren Decke empor. Eine Bibliothek.» Zum Autor: Ross King wurde 1962 in Kanada geboren. Er promovierte an der York University in Toronto. Sein erster Roman «Die Masken des Domino» (1996) wurde in sieben Sprachen übersetzt. Ross King lebt als freier Schriftsteller in Oxford.

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  • Rezension zu "Das Labyrinth der Welt" von Ross King

    Das Labyrinth der Welt
    Geisterhoernchen

    Geisterhoernchen

    14. October 2008 um 18:54

    Für Bücherkranke sehr lecker!

  • Rezension zu "Das Labyrinth der Welt" von Ross King

    Das Labyrinth der Welt
    Liisa

    Liisa

    07. May 2007 um 16:57

    Ein Roman, dessen Protagonist ein Buchhändler, nämlich Isaac Inchbold, ist, macht mich natürlich neugierig. Wenn es zudem noch um ein verschwundenes Buch, historische Bibliotheken, geheime Ränke und Geschichte geht, kann das eigentlich nicht schiefgehen. Also griff ich zu Ross Kings „Das Labyrinth der Welt“ und wurde nicht enttäuscht. Ein anregendes vergnügliches Leseerlebnis, das mich ins London des 17. Jahrhundert zurückversetzte und weiterführte von den Wirren des 30jährigen Krieges durch England zur Zeit Cromwells und mitten in den spanisch-englischen Konkurrenzkampf. Besonders wenn man über ausreichende Vorkenntnisse bzw. geschichtliche Grundlagen verfügt, kann man diesen Roman und das darin entfaltete Panorama in vollen Zügen genießen.

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