Ross King Das Wunder von Florenz

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Inhaltsangabe zu „Das Wunder von Florenz“ von Ross King

Florenz zu Beginn des 15. Jahrhunderts: Das Geschlecht der Medici steht im Zenit seiner Macht. Ihren Ruhm und Reichtum wollen sie mit einer Kathedrale in Florenz verewigen. Doch niemand weiß, wie die riesige Kuppel mit einem Durchmesser von 40 Metern realisiert werden soll. Schließlich gewinnt 1418 der Außenseiter Filippo Brunelleschi den Architekturwettbewerb mit einem Modell, das gänzlich ohne Stützpfeiler und hölzernes Hilfsgerüst auskommt. Seine Widersacher verspotten ihn als Phantasten - und tatsächlich sollten 28 aufregende Jahre vergehen, bis die größte und schönste Kuppel der westliche Hemisphäre eingeweiht werden kann. Wie Brunelleschi sich gegen Neider durchsetzt, neue Wölbetechniken erfindet, riesige Marmorblöcke den Arno hinaufschifft und allen Schicksalsschlägen trotzt, liest sich spannender als jeder Roman. Erfolgsautor Ross King hat detailgenau recherchiert und erzählt, wie trotz Pest und Belagerung in Florenz ein architektonisches Wunder wahr wurde.

man lernt nie egal wie schwierig der Weg auch ist, niemals sollte man seine Träume aufgeben.

— Stephanie82
Stephanie82

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  • Die Geschichte von Filippo Brunelleschi hat mich von der ersten Seite an fasziniert

    Das Wunder von Florenz
    Stephanie82

    Stephanie82

    17. July 2017 um 17:02

    Filippo Brunelleschi ein Goldschmied der sich zu seiner Zeit einen gr0ßen Namen machte, wuchs in direkter Nähe der Santa Maria del Fiore auf, der ewigen Baustelle. Er war von klein auf an Technik, Maschinen und mechanischen Geräten interessiert vermutlich hat er schon als kleines Kind regelmäßig den Bauarbeitern der Santa Maria del Fiore zugeschaut. Später hielt er sich einige Zeit in Rom auf um bei Ausgrabungen das antike Rom zu studieren, er eignete sich Wissen zum Thema Kuppelbau an. 1416/1417 kehrte er wieder nach Florenz zurück und zog wieder in die Nähe der Santa Maria del Fiore. Gerade rechtzeitig denn im Jahre 1418 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben man suchte nach einer Möglichkeit die Kuppel zu errichten, größer als alle anderen Kuppeln zuvor. Filippo war der Einzige der die Kuppel komplett ohne einen kostspieligen Holzgerüst bauen wollte, dafür hätte man einen ganzen Wald abholzen müssen. Filippo hat seine Ideen nie aufgeschrieben und wenn nur in seiner Geheimschrift aus Angst man könne seine Gedanken stehlen und so wollte er der Jury auch keine Einzelheiten verraten. Deshalb wurde seine Idee auch nur belächelt ja sogar aus dem Vortragssaal hat man ihn geprügelt. Im April entschied man sich die Idee von Filippo doch zu nehmen, obwohl man ihm das Preisgeld nicht auszahlte war er trotzdem überglücklich seinen genialen Plan endlich umsetzen zu können. Filippo hat übe rings nie geheiratet, war so hässlich wie die meisten Genies seiner Zeit, hat aber einen 7 Jährigen Jungen aus einem Waisenhaus adoptiert der bei ihm in die Leere ging. Filippo erfand einen Lastenaufzug der Tonnenschwere Bauteile in die gigantische Höhe heben konnte die für den Kuppelbau benötigt wurde, dann brauchte man einen Kran der die Bauteile zur Seite schwenken konnte, Filippo erfand sie. Die genialen und seiner Zeit weit voraus erfundenen Maschinen inspirierten später Leonardo da Vinci. Genau 16 Jahre und 2 Wochen hat der 90 Meter hohe Kuppelbau gedauert und wurde am 30.August1436 gefeiert alle Maschinen die für den Bau der Kuppel und deren Laterne obenauf benötigt wurden hat Filippo selbst erfunden. Den ersten Stein der Laterne oben auf seiner Kuppel im März 1446 hat er noch miterlebt später ist Filippo Brunelleschi am 25 April 1446 mit 69 Jahren gestorben. Ich bewundere ihn, als kleiner Junge in der Nähe der Kuppel losen Santa Maria del Fiore aufgewachsen, hat sein Leben lang auf sein Ziel hingearbeitet, seine großen Vorbilder die alten Römer bei weitem übertroffen, man hat ihn für seinen Plan ausgelacht, gegen ihn intriegiert. Trotzdem hat er es geschafft sich mit seiner gigantischen Kuppel für die Santa Maria del Fiore unsterblich zu machen. Selbst Michelangelo als er am Petersdom gearbeitet hat, sagte er würde Filippo Brunelleschi nie übertreffen können (hat er auch nicht). Die Geschichte von Filippo Brunelleschi hat mich von der ersten Seite an fasziniert und man lernt nie egal wie schwierig der Weg auch ist, niemals sollte man seine Träume aufgeben. Allerdings finde ich die Architektonischen Ausschweifungen und genauen Bautechnischen Erklärungen oft zu ausgeprägt, aber für alle die sich genau dafür interessieren ist das Buch perfekt, ich hatte jedoch oft Schwierigkeiten den sogenannten roten Faden zu folgen deshalb gibt es von mir einen Stern weniger.

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