Ross Macdonald Der Untergrundmann

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Inhaltsangabe zu „Der Untergrundmann“ von Ross Macdonald

Ein heißer Sommer in Kalifornien und »eine schlimme Nacht für Mütter «: Ronny Broadhurst, ein Junge aus Detektiv Lew Archers Nachbarschaft, ist verschwunden. Auch zwei Teenager sind nicht mehr auffindbar. Während Lew Archer den kleinen Ronny sucht, verzweigt sich der Fall immer weiter. Außereheliche Abenteuer, jugendliche Ausreißer und ein Mann auf der Suche nach seiner Herkunft: Ross Macdonald zeigt, wie schnell der Californian Dream zum Alptraum wird. Bald schon geht es nicht nur um Entführung, sondern auch um Tote. Der Untergrundmann ist Ross Macdonalds berühmtester Fall. Er wurde bei Erscheinen sowohl zum Publikumshit als auch zum Kritikererfolg. (Quelle:'Flexibler Einband/28.10.2015')

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  • Verschwundene, Tote und Familienbande

    Der Untergrundmann

    Bri

    14. December 2016 um 10:54

    Ab und an lese ich sehr gerne einen Krimi oder eine gute Detektivgeschichte. Spannend sollen sie sein, blutrünstig ist nicht so sehr mein Ding. Was mich tatsächlich einfängt aber ist eine gewisse Stimmung, die durch Figurenzeichnung, Ort der Handlung und den Sprachstil geschaffen wird. Im Grunde bin ich in diesem Fall sehr altmodisch, denn die Stimmung die mich am meisten reizt, kommt der eines Kammerspiels recht nah.Häufig sind es die Klassiker des Genres, die solch eine Stimmung erzeugen, weil sie mit einer direkten unverschnörkelten Sprache auskommen und nicht zu viele Nebenschauplätze eröffnen, damit der Leser nicht gleich auf Seite drei bereits die Lösung des Falls präsentieren kann. Ich denke gerne mit, lasse mich auf mal auf eine falsche Fährte locken und ein bißchen Film Noir darf sich dabei gerne in meinem Kopfkino abspielen. Die Kirsche auf der Torte allerdings bildet eine gesellschaftlich soziale Komponente, die solch einen Roman neben dem Unterhaltungswert Tiefe verleiht.Ross Macdonald war mir bis vor kurzem – das muss ich zu meiner Schande gestehen – überhaupt kein Begriff. Doch glücklicherweise gibt es in der Schweiz einen rührigen Verlag, der sowohl eine sehr starke Backlist pflegt, indem er immer wieder Neuauflagen und Neuübersetzungen von als Klassiker einzustufenden Autoren verlegt – neben den wunderbaren Debütautoren, die Jahr für Jahr dort auch eine reelle Chance erhalten.Mein Horizont wurde also mal wieder erweitert. Der Name Ross Macdonald war das Pseudonym eines 1915 in Kalifornien geborenen Dozenten, der sich der Schriftstellerei wohl auch aus pekuniären Gründen zu wandte. Geschadet hat das seinen Romanen offensichtlich nicht.Der Untergrundmann heißt sein bekanntestes Stück, in dem der Detektiv Lew Archer den verschwundenen – entführten? – Sohn seiner Nachbarin sucht, dabei auch noch auf die Fährte zweier ebenfalls nicht auffindbarer Teenager gerät, vor einem Waldbrand fliehen und schlussendlich Familienbande entwirren muss, um den Fall, der ihm im wahrsten Sinn des Wortes zugefallen war, zu lösen. Dabei tritt so manches zu Tage, was die Gesellschaft nicht nur in den 70er Jahren zum Beispiel in den USA prägte: Geheimnisse, verborgene Verbindungen, Vertuschung. Doch Archer ist ein klassischer Detektiv: zäh, aufrecht, unnachgiebig. Einer, dem man vertraut, der sich nicht hinters Licht führen lasst. Das macht Freude. Gerade in Zeiten, in denen man an der Realität und den angeblichen Wahrheiten verzweifeln könnte.Für Fans des klassischen Detektivromans eine uneingeschränkte Empfehlung – für alle anderen, die sich gerne mal auf neues Terrain begeben natürlich ebenso.

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  • Neue Übersetzung

    Der Untergrundmann

    WinfriedStanzick

    06. February 2016 um 09:22

    Eigentlich hat Lew Archer einen freien Tag vor sich. Morgens trifft er auf den kleinen Ronny, der mit seiner Mutter bei Nachbarn untergekommen ist. Eher zufällig wird Archer Zeuge eines Streits der Eltern. Am Nachmittag meldet sich die junge Frau bei Archer und bittet ihn um Hilfe bei der Suche nach ihrem Jungen. Der sollte mit seinem Vater jetzt bei seiner Großmutter in Santa Teresa sein. Da dort ein großer Waldbrand ausgebrochen ist, befürchtet sie Schlimmeres. Schnell wird klar, Vater und Sohn sowie eine geheimnisvolle junge blonde Frau, sind nur kurz auf der Ranch der Großmutter aufgetaucht und seitdem verschwunden. Mit dem Fund der Leiche des Vaters entwickelt sich die vermeintliche Entführung des kleinen Ronny für Archer schnell zu einem wesentlich komplexeren Fall. Der Mord wirft Fragen auf, doch für Archer steht vor allem eines im Vordergrund: Wo ist der Junge? Um diese Frage zu klären, steigt der Privatdetektiv tiefer in die Familiengeschichte des Mordopfers ein und stößt dabei auf weitere Spuren. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sorgt fortan für eine ganze Reihe von Personen aus dem Umfeld der Familie für Unruhe. In "Der Untergrundmann" , seinem vielleicht besten Roman, entwickelt Ross Macdonald eine zunächst überschaubare Krimihandlung, in deren Fortgang die Schauplätze zunehmen. Wechselnde Zeitebenen und die Vielzahl der Personen fordern vom Leser Aufmerksamkeit bis zum Ende. Der  1973 zum ersten Mal auf Deutsch erschienene Roman liegt hier in einer frischen Neuübersetzung vor, der sicher noch weitere Bücher Macdonalds folgen werden. Donna Leon hat ein bemerkenswertes Nachwort für diese Ausgabe geschrieben, indem sie insbesondere die literarische Qualität von „Der Untergrundmann“ heraushebt und Ross Macdonald unter die großen Kriminalschriftsteller des 20. Jahrhunderts einordnet.

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  • Buchverlosung zu "Krimi! Mord und Totschlag in der Literatur" von Katharina Mahrenholtz

    Krimi! Mord und Totschlag in der Literatur

    Hoffmann_und_Campe_Verlag

    Schlägt dein Herz höher, wenn du an Mord, Inspektoren und Doppelagenten denkst? Wir haben für alle Krimi-Fans eine tolle Verlosung! Du wolltest schon immer mal wissen, welcher Krimi-Autor uns den Schweden-Boom beschert hat? Warum Sir Arthur Conan Doyle versuchte, seinen Sherlock Holmes zu ermorden? Oder warum wird Miss Marple nur in den Filmen einen Helfer unterstützt? Dann bist du hier genau richtig, denn diese und noch viele weitere Fragen beantwortet das neue spannende und unterhaltsame Buch »Krimi! Mord und Totschlag in der Literatur« und wir verlosen davon 5 Exemplare. Im neuen Band der erfolgreichen »Literatur!«-Reihe dreht sich dieses Mal alles um das beliebteste Genre der Literatur und seine Helden: Von Sherlock Holmes über James Bond bis Kurt Wallander, wird die Geschichte des Genres beleuchtet. Freu dich auf charmante Zeichnungen und ironische Texte, die selbst dich eingefleischten Krimi-Experten mit lustigen Fakten noch überraschen werden. Es gibt jede Menge zu entdecken in der Welt von Sherlock Holmes und Kurt Wallander – Katharina Mahrenholtz und Dawn Parisi präsentieren originell, ironisch und einfallsreich sämtliche Facetten des beliebtesten Genres der Literatur. Um eines der 5 Exemplare zu gewinnen, schreib uns einfach bis zum 24. November einen Kommentar, welchen Kriminalfall du selbst niemals gelöst hättest. Viel Glück! PS: Und wie fit du beim Thema Krimi bist, kannst du auch bei unserem Krimi-Quiz unter Beweis stellen!

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    GetReady

    21. November 2015 um 12:11
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