Regierungsbeamter Ben Dill erfährt, dass seine Cop-Schwester mit dem Auto in die Luft geflogen ist und ihm 250.000 $ Erbe ins Haus stehen. Woher hatte sie soviel Geld? Auch ihre attraktive Anwältin weiß es nicht. Dill besucht bei der Gelegenheit gleich beruflich seinen alten Freund Jake Spivey, der auf schmutzige Weise stinkreich wurde. Es fliegt ein Komplott auf, das weite Kreise zieht. - Dass Dill sich in die schöne Anwältin verliebt, ist so vorhersehbar wie Jakes schlimme Finger in der Sache, doch Ross Thomas ist ein Meister, wenn es um Formulierungen, Beschreibungen und knackige Dialoge geht. Das macht das Lesevergnügen perfekt. Unbedingt zuschlagen, wenn das Buch im Antiquariat auftaucht, es stammt aus 1986 und ist immer noch aktuell.
Ross Thomas
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Ross Thomas
Umweg zur Hölle
Der achte Zwerg
Gottes vergessene Stadt
Porkchoppers
Voodoo, Ltd.
Der Yellow-Dog-Kontrakt
Gelbe Schatten
Fette Ernte
Neue Rezensionen zu Ross Thomas
„Hier war endlich wieder ein Autor, der Urvater Chandlers Forderung nach Stil und Magie ernst nahm, …, und der jenen Sog erzeugte, den ein Roman braucht, wie eine Strömung, die uns mitreißt …“ schrieb Jörg Fauser in einem Essay, der dem Buch beigefügt ist.
Schön wärs, aber von den gut 400 Seiten dieses Thrillers waren rückblickend etwa 150 Seiten so überflüssig und langweilig, dass ich sie nicht vermissen würde und die Geschichte auch keinen Schaden nähme, wenn man sie wegließe. Und im Gegensatz zu Raymond Chandlers „Lady in the Lake“, den ich vor kurzem laß, erzeugt dieser Roman von Ross Thomas bei mir eben gerade nicht den Sog, der mich mitreißt, sondern von Beginn an die Frage, ob ich diesen entweder langweiligen oder unglaubwürdigen Figuren, den nur mittelprächtig „cool“ wirkenden Dialogen und überflüssig detaillierten Beschreibungen von Stadtvierteln, Strassen und Gebäuden aller Art bis zum Ende folgen soll oder nicht. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, überzeugt hat mich der zunehmend wirre Plot aber nicht. Knappe 3 Sterne für einige wenige gute Momente im ganzen Buch.
Der Plot ist einfach und mir zu brutal. Man beauftragt den gerade aus der Haft entlassenen Agenten Lucifer (Nomen est Omen) mit der Korrumpierung einer eh schon korrupten texanischen Stadt. Aus persönlichen Gründen und weil er gerade nichts besseres zu tun hat, übernimmt er den Job. Gemeinsam mit der Ex-Prostituierten Thackeray sowie dem Strippenzieher Orcutt erledigt er die sogenannten Honoratioren der Stadt und lässt nebenbei etliche Gangster aus verschiedenen Landesteilen aufeinander losgehen. Hartgesottene freuen sich ev. beim Lesen.
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Ross Thomas wurde am 19. Februar 1926 in Oklahoma City (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.
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