Ross Thomas Gottes vergessene Stadt

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Inhaltsangabe zu „Gottes vergessene Stadt“ von Ross Thomas

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  • Fahren Sie nicht nach Durango...

    Gottes vergessene Stadt

    WolfgangHaupt

    24. July 2015 um 20:34

    ... denn dort kann man niemandem trauen. Es sei denn... Ihre Geschichte beginnt mit einer kleinen Vorahnung, als Anwalt ohne Zulassung - in diesem Fall Kelly Vines - der den inhaftierten Richter Jack Adair aus dem Gefängnis in Lompoc abholt. Sie haben Dreck am Stecken oder nicht, angesichts der Vorgeschichte der beiden schwer vorstellbar, dass nicht und flüchten nach Durango, das selbst die Missionare vernachlässigt haben. Dort wollen sie Asyl, das natürlich nur gegen eine Menge grüner Scheine zu haben ist. Da dieser Zustand nicht ewig dauern kann, machen sie auf sich aufmerksam und prompt erbarmt sich einer und mordet sich durch die Stadt. Einem Ort, in dem die Seelen der Menschen undurchdringlich und dunkel erscheinen, aber eher in einem dunklen Grün mit dem Logo der Federal Reserve. Darum dreht sich viel, wer mit wem, um welche Summe und so weiter. Es ist relativ linear, nicht zu komplex, nicht zu einfach, sodass es auch nicht langweilig wird. Man sollte es zügig lesen, es gibt einige Personen, die zwielichtige Bürgermeisterin B.D. Huckins, den ebenso undurchsichtigen Polizeichef Sid Fork und natürlich ein paar Tote und deren Angehörige.  Beim Neueinstieg musste ich oft überlegen, wer jetzt gerade wer ist, gerade Parvis Mansur und Dixie erscheinen ein wenig schmucklos, spielen aber kaum eine Nebenrolle. Ich mutmaße die Absicht, um sie aus der Versenkung zu holen. Fühlt sich am Ende dann aber wie "Es war der Gärtner" an. Genug gejammert, es ist ein grandioses Buch, das einem hin und wieder  die flache Hand auf die Stirn pappt, sind doch die Hinweise so gekonnt platziert, um einige (viele) Seiten später Bestätigung (oder nicht) zu erfahren. Ein etwas cowboyeskes, wenn nicht tarantiniodes Drama um das menschliche Bedürfnis, möglichst viele Dollar sein Eigen zu nennen. Mich hat es gut unterhalten, allerdings mochte ich den Yellow-Dog-Contract und den achten Zwerg mehr. Fünf Sterne minus. Aber wie wars in der Schule: Besser eine schlechte Eins als eine gute Zwei.

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