Ross Welford

 4.3 Sterne bei 41 Bewertungen

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Zeitreise mit Hamster

Zeitreise mit Hamster

 (32)
Erschienen am 31.01.2017

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Rezension zu "Was du niemals tun solltest, wenn du unsichtbar bist" von Ross Welford

Eine nicht hundertprozentig neue Idee erfrischend anders umgesetzt.
BuecherboteRBvor 23 Tagen

Klappentext:
Eigentlich wollte Esther nur etwas gegen ihre vielen Pickel unternehmen. Stattdessen wird sie – nach der Einnahme eines dubiosen chinesischen Tranks aus dem Internet und einem ausgiebigen Nickerchen auf einer uralten Sonnenbank – plötzlich unsichtbar! Für andere ein Herzenswunsch, für Esther der absolute Albtraum.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Esther erkennt: Nur wenn sie sich in dieses unfassbare Abenteuer stürzt, kann sie sich endlich gegen die miesen Knight-Zwillinge zur Wehr setzen, wird sie ihrem nerdigen Kumpel Boyd eine echte Freundin sein … und nur so kann sie das größte Geheimnis überhaupt aufdecken: Wer sie in Wirklichkeit ist.

Über den Autor (Quelle: rosswelford.com und Portrait im Buch):
Ross Welford wuchs an der englischen Nordostküste auf. Er studierte Englisch in Leeds und arbeitete für verschiedene Magazine und Fernsehproduktionen. 2011 begann er zu schreiben, sein erstes Buch wurde 2015 veröffentlicht. Er lebt mit Frau, Kindern, Hund und Fischen in London.

Persönlicher Eindruck:
Esther Leatherhead ist zwölf Jahre alt und eine echte Antiheldin: In der Schule eher weniger beliebt, unzufrieden mit ihrer Erscheinung und in beständigem Aufeinandertreffen ihrer Ansichten mit den oft konträren ihrer Großmutter, bei der sie lebt. Ross Welford lässt sie in 96 kurzen (manchmal nur zwei oder drei Sätze langen) Kapiteln ihre Geschichte erzählen und schreckt dabei vor plastischen Beschreibungen nicht zurück. Seine Beschreibung von Esthers Unsichtbarkeit bezieht Gedanken mit ein, die sonst oft vernachlässigt werden; so bleiben Kleidung, Makeup und alle anderen körperfremden Dinge immer sichtbar. Was Esther erlebt, ist spannend, nicht selten witzig, manchmal traurig und gelegentlich auch zum Fremdschämen.

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Skyline-Of-Bookss avatar

Rezension zu "Was du niemals tun solltest, wenn du unsichtbar bist" von Ross Welford

Witzige Tipps fürs Überleben in der Unsichtbarkeit gepaart mit Themen wie Freundschaft und Familie
Skyline-Of-Booksvor 6 Monaten

Klappentext

Eigentlich wollte Esther nur etwas gegen ihre vielen Pickel unternehmen. Stattdessen wird sie – nach der Einnahme eines dubiosen chinesischen Tranks aus dem Internet und einem ausgiebigen Nickerchen auf einer altersschwachen Sonnenbank – plötzlich unsichtbar! Für andere ein Herzenswunsch, für Esther zunächst der absolute Albtraum. Als die Wirkung nach ein paar Stunden wieder nachlässt, ist sie zutiefst erleichtert. Das wird ihr nicht noch einmal passieren! Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Esther erkennt: Nur wenn sie sich ein weiteres Mal in dieses unfassbare Abenteuer stürzt, kann sie sich endlich gegen die miesen Knight-Zwillinge zur Wehr setzen, kann sie ihrem nerdigen Kumpel Boyd eine echte Freundin sein … und nur so kann sie das größte Geheimnis überhaupt aufdecken: Wer sie wirklich ist.“

 

Gestaltung

Das Cover mag ich aufgrund des Spiels mit den Negativen und der Details unheimlich gerne. Besonders gefällt mir, dass das vom Leuchtturm angestrahlte Mädchen vor den Bergen sichtbar wird, indem die Farbe des Hintergrundes hervorkommt. Die Kombination aus Blau und Gelb ist zwar nicht unbedingt mein Favorit, aber für das Cover passt es und durch das Wechselspiel der Farben gibt es auch auf dem eigentlich eher schlichten Motiv sehr viel zu entdecken, was ich richtig gut gemacht finde!

 

Meine Meinung

Nachdem ich von Ross Welford schon „Zeitreise mit Hamster“ gelesen habe und von der humorvollen und erfrischenden Erzählung begeistert war, musste ich auch direkt zum neusten Buch des Autors greifen. Allein schon der Titel hat für mich ausgereicht, um meine Neugierde zu wecken! Ich meine, wer hat sich nicht schon einmal insgeheim gewünscht, unsichtbar zu sein? Ich hab diesen Wunsch jedenfalls schon oftmals gehegt. Umso interessanter ist es natürlich für mich gewesen, dass Unsichtbarkeit für die Protagonistin Esther ein Albtraum ist. Um sich von ihrer Akne zu heilen und sich so auch vom Mobbing in der Schule zu befreien, trinkt Esther einen chinesischen Trank, der ihr Leben in einiges Chaos stützt…

 

Die Thematik des Mobbings in der Schule fand ich hier in diesem Buch sehr gut aufgegriffen, denn Esther wird aufgrund ihrer Akne, mit der sie mit ihren jungen 12 Jahren schon mehr als gestraft ist, von ihren Klassenkameraden geärgert. Besonders von den Knight Zwillingen. Verbunden wird diese Thematik dann mit Themen wie Freundschaft und Familie, wodurch ein interessanter Misch entsteht, aus dem die Leser auch einiges lernen können. Vor allem die Freundschaft, die sich zwischen Esther und dem Verlierer der Klasse Boyd entwickelt, fand ich dabei klasse. Diese Beziehung entwickelt sich langsam und Schritt für Schritt, wodurch sie sehr authentisch erscheint.

 

Besonders cool fand ich auch an dieser Geschichte wieder den Mix aus Realität und Fantasy, der durch das Unsichtbarsein hinein kommt. Ross Welford hat hierbei auch sehr auf Details und trotz der Unmöglichkeit der Unsichtbarkeit auch auf Realismus geachtet, denn Esther ist beispielsweise nur dann komplett unsichtbar, wenn sie nichts anhat. Ihre Anziehsachen werden nicht automatisch mit unsichtbar und wenn sie etwas gegessen hat, ist dies beispielsweise auch erst noch einige Zeit in ihrem Magen sichtbar. Die Unsichtbarkeit war dabei sehr glaubwürdig und leicht verständlich erklärt und besonders unterhaltsam fand ich immer die kleinen „Mach das nicht zu Hause nach“-Hinweise.

 

So kommt es auch zu einigen sehr unterhaltsamen Ereignissen, die mich gut amüsiert haben. Die Ideen des Autors sind ziemlich cool und Humor ist dabei inklusive! Ich fand allerdings auch ein paar der Entwicklungen im Buch vorhersehbar, wodurch mir die Handlung manchmal ein wenig zu durchsichtig war. Gerne wäre ich noch mehr überrascht worden, anstatt dass ich viele Geschehnisse voraussagen konnte.

 

Protagonistin Esther ist dabei eine tolle Hauptfigur, da sie stark, loyal und super nett ist. Zudem merkte ich ihr an, wie sehr sie ihre Familie liebt, was sie in meinen Augen sehr sympathisch gemacht hat. Zudem gefiel mir, dass sie einige Geheimnisse hinsichtlich ihrer Geschichte aufdeckt und dass auch andere Figuren Geheimnisse verborgen haben, die sich nach und nach lüften und ihre Bedeutsamkeit für bzw. ihre Auswirkungen auf Esther zeigen.

 

Fazit

„Was du niemals tun solltest, wenn du unsichtbar bist“ ist wie schon „Zeitreise mit Hamster“ eine humorvolle Kombination aus Realität, Fiktion und Humor. Die Unsichtbarkeit wird glaubwürdig erklärt und sorgt für super witzige Momente, die zum Lachen anregen. Obwohl ich manche Entwicklung der Handlung vorausahnen konnte, mochte ich die Themen, die das Buch aufgreift, denn Familie, Freundschaft und Zusammenhalt werden hier groß geschrieben. Dieses Buch ist nicht nur für kleine Leser, sondern auch für große Leser eine schöne Lektüre, die für unterhaltsame Lesestunden sorgt!

4 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

Einzelband

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Reess avatar

Rezension zu "Was du niemals tun solltest, wenn du unsichtbar bist" von Ross Welford

Wärst du nicht auch gerne einmal unsichtbar ?
Reesvor 7 Monaten


Das Buch hat mich von seiner ganzen Aufmachung her sehr angesprochen und auch die Story hat mich neugierig gemacht.

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, unsichtbar zu sein und etwas Mäuschen zu spielen, doch das damit auch viele Schwierigkeiten entstehen  können und es gar nicht so einfach ist, wenn man nicht gesehen wird, dass merkt man in dieser Geschichte schon bald.

Esther gerät dadurch in Teufels Küche und wirbelt in ihrem Leben auch sehr viel auf.

Ihr ungewollter Nerd- Kumpel Boyd steht bei allem hilfreich zur Seite , aber Esther muss erst noch erkennen , wie wichtig seine Freundschaft für sie ist.

Die Geschichte braucht etwas , bis sie in Schwung kommt , aber dann überstürzen sich die Ereignisse und der Leser ist gut unterhalten.

Ein paar Fragen bleiben am Schluss für mich offen und ich hätte mir gewünscht, dass diese noch geklärt wären.

Alles in Allem ein nettes Buch , es reicht aber nicht ganz für 5 Sterne.

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