Rosslyn Elliott Das Glück, von dem ich träume

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Inhaltsangabe zu „Das Glück, von dem ich träume“ von Rosslyn Elliott

Ohio 1826. Ann Miller träumt von einem Leben an der Seite von Eli, der Arzt werden will und Literatur und Poesie genauso liebt wie sie. Doch als er ihr einen Heiratsantrag macht, verspürt sie nichts als Panik. Sie weiß, dass ihr Vater gegen eine Eheschließung ist, zumal sie sich seit dem Tod ihrer Mutter um die zwei kleinen Schwestern kümmert.

Eine Reise nach Pittsburgh soll Ann auf andere Gedanken bringen. Und tatsächlich stellt diese Reise ihr Leben auf den Kopf. Sie kommt hinter lange gehütete Geheimnisse ihres Vaters, lernt einen jungen Mann kennen, der tagtäglich ums Überleben kämpfen muss, und gerät in Lebensgefahr. Mit einem Mal stellt Ann alles infrage, was ihr bisher wichtig war. Worauf kommt es im Leben wirklich an?

Ein eindrucksvoller Roman über Zusammenhalt und Nächstenliebe, tolle Protagonisten und ein wunderbarer Schreibstil. Leseempfehlung!

— tinstamp

Einfach nur faszinierend, genial und wunderschön. Ein richtiger Diamant unter den historischen Romanen und absolut lesenswert. <3 <3 <3

— YumikoChan28

zwei verbundene Schicksale, die zusammen ein Ganzes ergeben

— gusaca

Dieses Buch hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht.

— Cuentame

Ein toller Auftakt einer Trilogie.

— pallas

So ein toller Roman! Unbedingt lesen!! Wurde zu Recht mit dem Laurel Award ausgezeichnet!

— Smilla507

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  • "Ein guter Auftakt einer Trilogie mit einigen Schwächen.

    Das Glück, von dem ich träume

    leseratte69

    30. May 2016 um 07:42

    KlappentextOhio 1826. Ann Miller träumt von einem Leben an der Seite von Eli, der Arzt werden will und Literatur und Poesie genauso liebt wie sie. Doch als er ihr einen Heiratsantrag macht, verspürt sie nichts als Panik. Sie weiß, dass ihr Vater gegen eine Eheschließung ist, zumal sie sich seit dem Tod ihrer Mutter um die zwei kleinen Schwestern kümmert.Eine Reise nach Pittsburgh soll Ann auf andere Gedanken bringen. Und tatsächlich stellt diese Reise ihr Leben auf den Kopf. Sie kommt hinter lange gehütete Geheimnisse ihres Vaters, lernt einen jungen Mann kennen, der tagtäglich ums Überleben kämpfen muss, und gerät in Lebensgefahr. Mit einem Mal stellt Ann alles infrage, was ihr bisher wichtig war. Worauf kommt es im Leben wirklich an?Die Autorin Rosslyn Elliott studierte Literatur- und Theaterwissenschaften an der Yale University. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie im Süden der USA. Meine MeinungStoryBevor ich anfange muss ich noch schnell loswerden, dass das Buch, überall wo ich geschaut habe, fünf Sterne bekommen hat. Auf diesen Zug kann ich aber nicht so ganz ohne Kritik aufspringen. Mich hat das Buch zwar gut unterhalten, aber dennoch gab es bei mir mehrere Kritikpunkte, die ich euch jetzt näher erläutern werde.Wir lernen im Enddefekt zwei Protagonisten kennen, die jeweils der Hauptcharaktere eines Handlungsstrangs sind, die nach und nach zusammenlaufen, was aber wie ich finde nicht immer ganz nachvollziehbar für mich war.Anne ist 15. Jahre jung als sie von ihrem Freund Eli einen Heiratsantrag bekommt, den sie aber zu Zeit nicht annehmen kann, oder will, weil sie sich um ihre kleinen Schwestern kümmern muss, da die Mutter verstorben ist. Annes Vater ist Sattler und nebenbei noch Wanderprediger. Durch Zufall entdeckt Ann in einer Lieferung ihres Vater Briefe einer sterbenden Mutter an ihren Sohn Will. Eben dieser Will ist der zweite Hauptcharakter. Dieser wird von seinem Meister körperlich und seelische gequält und gefoltert. Durch eine Anhäufung gewisser Umstände, ( was ich persönlich ein wenig weit hergeholt fand,) Treffen Anne und Will aufeinander. Und eine Odysse beginnt.Ich persönlich fand einiges etwas merkwürdig und nicht ganz logisch nachvollziehbar. Die ersten 3/4 des Buches wurde keine Liebesgeschichte aufgebaut. Es gab zwar drei Kandidaten für Anne, aber das Knistern und der Funke sprang nie über. Immer wieder dachte man der ist es jetzt und dann war es doch wieder nichts. Zum Schluss geht es wieder knall auf Fall und die Liebesgeschichte nahm erst in den letzten 30- 40 Seiten seichte Formen an. Als man sich gerade daran gewöhnt hat, ist das Buch zu Ende. Mehr möchte ich euch von der Handlung auch nicht vorweg nehmen. Rosslyn Elliott baut vieles in diese Geschichte mit ein. Sie spricht die Thematik der Versklavung, deren Misshandlungen und vor allem der Glaube an Gott und seine Güte an, was mir sehr gut gefallen hat. Im Nachhinein habe ich dann sogar im Nachwort entdeckt, dass viele Charaktere und deren Handlungen auf wahren Begebenheiten beruhen. Zum Ende hin wird das Buch wirklich spannend und als es beendet war hätte ich gerne noch weiter gelesen, wonach es ja nach der ersten Hälfte überhaupt nicht aussah. SchreibstilRosslyn Elliott hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil. Sie schreibt sehr einfach ohne großes drumherum Gerede, dennoch sehr bildhaft, so das man sich die Schauplätze sehr gut vorstellen konnte. Das Buch wird zum größten Teil aus Anns und Wills Sicht geschrieben. Die beiden Handlungsstränge führen später zusammen. Leider kam dieses mir ein wenig zu spät. Aber wenn man weiß, dass es sich um einen Mehrteiler handelt, bekommt man eine andere Sichtweise darauf.CharaktereAnns Wankelmütigkeit in Punkto Männer hat mich ein wenig geärgert. Ich fand es schade, dass man als Leser nie so recht wusste für wen ihr Herz wirklich schlägt. Wie oben schon erwähnt kam dieses zu spät und dann auf einmal zu schnell. Dennoch mochte ich ihre Kraft und Stärke und ihren unerschütterten Glauben an Gott.Will war ein lieber Kerl. Aber ich konnte mir ihn nie so wirklich an Anns Seite vorstellen.Auch Anns Vater ist mir sehr sympathisch gewesen. Vor allem seine Taten, den Sklaven und den Armen zu helfen wo es nur geht, machten ihn zu meinem Favoriten.Alle anderen Charaktere hatte ich nie wirklich auf meinem Schirm. Sie blieben mir zu blass und ich habe sie auch schnell wieder vergessen.Mein FazitBei diesem Roman hatte ich zu Beginn einige Probleme. Rosslyn Elliott hat die ersten 3/4 des Buches eher so vor sich hindümpeln lassen, und dann im letzten 1/4 alles raus gehauen, was es an Spannung so gab. Mir kamen mache Handlungen etwas überzogen vor, andere konnte ich nicht logisch nachvollziehen. Dennoch hat das Buch eine gute Handlung, besonders wenn man im Anhang liest, dass vieles auf Tatsachen beruht und einige Protagonisten wirklich so existiert haben. Die Lovestory kam für mich zu spät in die Gänge, aber ich hoffe es geht im zweiten Band dort weiter. Ich freue mich auf die beiden Folgebände.Ich vergebe knappe vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung für alle die solche Romane gerne lesen.

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  • Ein emotionales, wunderschönes Lese-Erlebnis!

    Das Glück, von dem ich träume

    LEXI

    „Der Herr ist mein Hirte. Mir wird nichts mangeln…“Für den sechzehnjährigen Waisen William Hanby sind die Bibelzitate seines verstorbenen Vaters prägende Erinnerungen, die ihn in seiner schweren Zeit als Lehrling beim Sattler Jacob Good in Pittsburgh zwar stets begleiten, ihm aber nur sehr wenig Trost bieten. Will ist durch einen Lehrvertrag fünf Jahre lang an seinen brutalen Lehrherrn gekettet und muss vollkommen rechtlos und in erbärmlichen Umständen sein Dasein fristen. Er ist nagendem Hunger, bitterer Kälte, Schlägen und verbalen Demütigungen ausgesetzt. Als im Jahr 1825 ein Konkurrent in die Stadt kommt, um einen Sattel für eine reiche Familie anzufertigen, entfacht dies den Neid des Jacob Good und er plant, seinen Lehrling Will einzusetzen, um den Meistersattler Samuel Miller auszuspionieren und ihm zu schaden. Samuel Miller kommt jedoch in Begleitung seiner drei Kinder nach Pittsburg, und als Will dessen älteste Tochter Ann kennen lernt, verändert diese Begegnung das Leben der beiden jungen Menschen...Der mir bislang unbekannten Autorin Rosslyn Elliott ist es gelungen, mich mit diesem gefühlvollen Liebesroman voll und ganz für sich einzunehmen. Die Geschichte einer zarten Romanze wird bereits im Klappentext angedeutet, wird jedoch an keiner Stelle seicht oder gar klischeehaft. Rosslyn Elliott widmet sich in ihrem Buch unter anderem auch einem zentralen Thema dieser Zeit, nämlich dem Kampf zwischen den Befürwortern und den Gegnern der Sklaverei. Zudem führt sie ihren Lesern das harte und rechtlose Dasein eines Handwerker-Lehrlings vor Augen und stellt diesem die Allmacht seines Lehrherrn gegenüber. Durch einen mysteriösen Unbekannten mit Biberfellhut, der die Familie Miller beschattet, wird darüber hinaus auch eine gewisse Spannung ins Geschehen eingebracht. Der christliche Glaube spielt eine zentrale Rolle in diesem Buch, was die Lektüre zusammen mit der in sehr einnehmendem Schreibstil erzählten Geschichte und den glaubwürdig ausgearbeiteten Charakteren für mich zu einem absoluten Lese-Highlight machte. Rosslyn Elliot besitzt die Gabe, ihre Leser voll und ganz in die Geschichte einzubeziehen und man freut, bangt und leidet mit den Protagonisten dieses Buches. Ich war sehr erfreut, als ich im Anhang erfuhr, dass diese Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht und einige der handelnden Personen tatsächlich existierten. Nachdem „Das Glück, von dem ich träume“ den ersten Teil einer Trilogie darstellt, hoffe ich von ganzem Herzen darauf, dass auch die beiden Nachfolgebände in Kürze in deutscher Sprache erscheinen werden.Dieser Roman war eine erstklassige, zu Herzen gehende Lektüre, die mich sehr bewegt hat und nach dem Umblättern der letzten Buchseite ein wohliges Gefühl zurück ließ. Einzig das Coverfoto war für mich eine kleine Enttäuschung, da es eine Frau mit blondem Haar und blauen Augen darstellt, die dem Betrachter halb zugewandt ist und gerade im Begriff ist, ein Schiff zu besteigen. Im Buch wird zwar von Anns Schifffahrten berichtet, sie wird jedoch als junges Mädchen mit langem, kastanienbraunem Haar, dunkelbrauen Augen und langen, schwarzen Wimpern beschrieben… eine Kleinigkeit, die ich an dieser Stelle zwar erwähnen möchte, die meine Höchstwertung für den exzellenten Inhalt dieses Buches aber keinesfalls mindert.

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    • 2

    tinstamp

    24. April 2016 um 13:32
  • Leserunde zu "Das Glück, von dem ich träume" von Rosslyn Elliott

    Das Glück, von dem ich träume

    Arwen10

    Druckfrisch ist dieser Roman bei Francke erschienen. Ich danke dem francke Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Rossiyn Elliot und Das Glück, von dem ich träume Zum Inhalt: Ohio 1826. Ann Miller träumt von einem Leben an der Seite von Eli, der Arzt werden will und Literatur und Poesie genauso liebt wie sie. Doch als er ihr einen Heiratsantrag macht, verspürt sie nichts als Panik. Sie weiß, dass ihr Vater gegen eine Eheschließung ist, zumal sie sich seit dem Tod ihrer Mutter um die zwei kleinen Schwestern kümmert. Eine Reise nach Pittsburgh soll Ann auf andere Gedanken bringen. Und tatsächlich stellt diese Reise ihr Leben auf den Kopf. Sie kommt hinter lange gehütete Geheimnisse ihres Vaters, lernt einen jungen Mann kennen, der tagtäglich ums Überleben kämpfen muss, und gerät in Lebensgefahr. Mit einem Mal stellt Ann alles infrage, was ihr bisher wichtig war. Worauf kommt es im Leben wirklich an? Zur Leseprobe: http://www.francke-buch.de/buecher/0/2360/0/rosslyn-elliott-das-glueck-von-dem-ich-traeume/ Infos zur Autorin: Rosslyn Elliott studierte Literatur- und Theaterwissenschaften an der Yale University. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie im Süden der USA. Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 09. März 2016, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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    • 143
  • Ein mutiger Weg

    Das Glück, von dem ich träume

    pallas

    05. April 2016 um 09:33

    Rushville Ohio 1826,Die jugendliche Ann Miller träumt mit ihren gerade 15 Jahren so gerne davon die Ehefrau an der Seite des eleganten und attraktiven Eli zu werden, der die Liebe zu Poesie und Literatur mit ihr teilt. Doch als er ihr einen Heiratsantrag macht, ihr Traum also Realität zu werden droht, spürt sie instinktiv, dass dieser endgültige Schritt noch viel zu früh in ihrem Leben wäre. Sie fragt sich, wer sich wohl um ihre beiden jüngeren Schwestern Mabel und Susann kümmern würde, wäre sie aus dem Haus. Ihre Mutter verstarb bei der Geburt der jünsten Schwester und nun liegt die Verantwortung für die kleine Familie und für die Farm auf Ann, denn ihr Vater, von Beruf ein Sattler und Wanderprediger, ist die meiste Zeit über unterwegs. So ist die junge Ann der Quell der Fürsorge im zu Hause und für den Hof.In Pittsburg beginnt Will Hanby als Vollwaise einen Lehrvertrag als Sattler bei Mr. Good. Seine Eltern und einige seiner Geschwister starben an Tuberkulose.Der Meister behandelt seine Lehrlinge sehr schlecht und zwingt sie unter menschenunwürdigen Verhältnissen zu leben. Neben häufigen Schlägen versorgt sie der harte Mann mit unvorstellbar wenig Nahrung.Anns Vater hat in Pittsburgh beruflich zu tun und so ergreift das junge Mädchen die Gelegenheit mit ihm auf einem Dampfschiff in die Stadt zu reisen.In Pittsburgh angekommen wohnen sie in der Nachbarschaft von Mr. Good und Anne lernt den Vollwaisen Will kennen. Beide empfinden auf Anhieb eine unerklärlich tiefe Sympathie füreinander.Obwohl Eli und Will sich wie Tag und Nacht unterscheiden kann sich die junge Frau ihre Gefühle für den jungen Mann nicht erklären. Vieles erwartet Ann und sie ahnt noch nicht wer und was ihr in dieser spannenden Geschichte begegnen wird."Das Glück von dem ich träumte" ist das Debüt der Autorin in diesem Genre und ein vielversprechender Auftakt einer Trilogie.Wir haben einen auf Tatsachen beruhenden Roman vor uns, der durch seine überzeugende Sprache, seine hervorragende Inszenierung und die sehr gut eingesetzten Personen überzeugt, unglaublich fesselt und durch seine emotionalen Inhalte oft mitreißend erschüttert. In einer Zeit der grausamen Sklavenhaltung lässt die Autorin eine schreckliche Zeit auferstehen, von der man fröstelnd -angesichts der geschilderten Lebensumstände- liest.Da es sich um exzellent recherchierte historische Fakten handelt, macht dies den Roman so wertvoll und fesselt über das geschilderte Geschehen den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Die Protagonisten Ann und William lebten wirklich und veliebten sich tatsächlich ineinander.Die Atmosphäre des Buches ist brillant, die  herrlichen Landschaftsbeschreibungen und die bildliche Darstellung der Mode des 19. Jahrhunderts zeichnen eine in sich schlüssige und detaillierte Bühne, in der die Story sehr gut eingebettet ist. Ihre abwechslungsreiche Dynamik lässt den Leser die Seiten fasziniert nur so dahinblättern. Ein wunderbar kurzweiliger Roman, der durch seine wahre Begebenheit an Tiefe gewinnt.Der Roman lässt sich über den angenehmen Stil der Autorin ausgezeichnet lesen. So kann ich dieses Werk jedem historisch interessierten Leser ans Herz legen.In meinen Augen halte ich ein grandioses Werk von Rosslyn Elliott in Händen, die uns einen bewegenden Roman schenkte.Ein großer Dank geht an Francke Verlag.

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  • Der Traum von Freiheit

    Das Glück, von dem ich träume

    tinstamp

    04. April 2016 um 16:09

    Darum geht's: Wir befinden uns in Amerika des 19. Jahrhunderts: Sklavenarbeit und Ausbeutung durch reiche Plantagenbesitzer oder Lehrherren sind alltäglich. Auch unser Protagonist Will, der seine Eltern und seine zwei Schwestern an die Schwindsucht verloren hat, wird als Sattlerlehrling bei Mister Goods in Pittsburgh eingestellt. Noch ahnt er nicht, welch grausamen Lehrherren er damit ausgeliefert ist. Hunger, Schläge und ein Schlaflager am Heuboden erwarten Will und Tom, den zweiten Lehrling, beim angesehen Sattler, der sich nach außen hin großzügig und loyal gibt, aber der kaltherzig und brutal ist. Selbst das letzte Andenken an Wills Mutter, ihre letzten Briefe, entreißt er ihm und wirft sie weg. Diese tauchen jedoch einige Zeit später in Rushville, Ohio wieder auf. In einem Fass, dass Mister Goods an den Sattlermeister Miller geschickt hat. Seine Tochter Ann nimmt die Briefe, die sie tief bewegen, an sich und schwört sich den Empfänger ausfindig zu machen. Sie ahnt nicht, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft die Möglichkeit dazu haben wird. Zwei Jahre später bricht sie nämlich gemeinsam mit ihrem Vater und den beiden Schwestern auf nach Pittsburgh, Pennsylvania, um einen ganz besonderen Sattel auszuliefern, den er für eine reiche Familie angefertig hat. Als ihr Vater auch Mister Goods in seiner Sattlerei besucht, findet Ann bald heraus, dass die Briefe, die sie damals gefunden hat, seinem Lehrling Will gehören müssen. Der halb verhungerte und nach Schweinedreck stinkende Will hinterlässt nicht gerade einen guten Eindruck bei ihr, doch von den Briefen will sie ihm unbedingt erzählen, was sich gar nicht so einfach gestaltet. Und dann ist da noch dieser Mann mit der Bärenfellmütze, der Ann schon auf dem Dampfschiff aufgefallen ist und der sich immer wieder in der Nähe ihres Vaters herumtreibt. Was will dieser Mann von Ihnen ? Was verbirgt ihr Vater vor ihr? Meine Meinung: Wir haben hier zwei sehr sympathiche Protagonisten, Ann und Will, die abwechselnd aus ihrer Sicht erzählen. Ann wuchs gemeinsam mit ihren zwei jüngeren Schwestern und ihrem Vater auf einer Farm in Rushville, Ohio, auf. Nachdem ihre Mutter bei der Geburt von Mabel, der Jüngsten, im Kindbett gestorben ist, übernahm sie ihre Pflichten. Ann, die sich schon früh in den smarten Eli verliebt und seine Liebe zur Literatur teilt, ist eine mutige junge Frau. Sie liebt ihren Vater und die Schwestern und obwohl sie alle hart arbeiten müssen, gibt es einen großen Zusammenhalt. Im Laufe des Romans entwickelt sich Ann zu einer Frau, die manche Vorurteile ablegt und sich für die Armen einsetzt. Ihr Vater Samuel Miller, ist neben seiner Arbeit als Sattler auch als Wanderprediger in Brüdergemeinden unterwegs, die von Deutschen gegründet wurden. Somit ist auch der christliche Part des Romans angesprochen, denn alle Bücher aus diesem Verlag gemeinsam haben. Eli Bowen ist charmant und gutaussehend, kommt aus gutem Haus und möchte Arzt werden. Sein Ansporn ist allerdings nicht sehr hoch und eigentlich sucht er nur einen angesehen Beruf, wo er seiner Leidenschaft für die Poesie nachgehen kann. Ein eher oberflächlicher junger Mann, dem allerdings Anns Liebe gehört. Will Hanby ist ein sehr sympathischer Junge, dem das Schicksal ziemlich übel mitgespielt hat und der trotzdem das Herz auf dem rechten Fleck behält. Trotz vieler Rückschläge gibt er die Hoffnung nie auf.... Alle Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte richtig weiter. Das einzige Negative dass ich hier anbringen kann ist, dass sie etwas stereotyp sind. Es gibt kaum eine Grauzone, nur gut oder böse.  Auch das Sklaventhema wird angesprochen und Ann stellt fest, wie gut es ihr eigentlich geht und wie brutal und erbarmungslos manche Menschen sich den Schwarzen, aber auch ihren Arbeitern gegenüber verhalten. Man bekommt auch einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit, in der es fast keine Mittelschicht gab, sondern nur die armen Leute und die ganz reichen Plantagenbesitzer oder Firmeninhaber. Das große Thema in diesem Roman ist die selbstlose Nächstenliebe, die Vergebung und der Zusammenhalt. Sehr interessant fand ich, dass der Roman auf historische Tatsachen beruht. Im Nachwort erklärt die Autorin, dass die Hauptcharaktere in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts gelebt haben. Sie verband  Geschichte und Fiktion zu einem spannenden Roman, der mich fesseln konnte. Besonders erhellend fand ich, dass gerade die Stellen, die ich noch als eher "unrealistisch" bezeichnen würde, genauso vorgefallen sind. Man sollte deshalb immer wieder im Hinterkopf behalten, dass das Leben oft die schönsten, aber manchmal auch die unwahrscheinlichsten Dinge, schreibt. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig, angenehm zu lesen, sehr bildhaft und mitreißend. Man erfährt sehr viel aus dem Leben in den Staaten in der damaligen Zeit.   „Das Glück, von dem ich träume“ ist der erste Band einer Trilogie, die in Amerika unter „A Saddler’s Legacy“verkauft wird.           The Saddler's Legacy Novel Reihe: Das Glück, von dem ich träume (Fairer than Morning), Sweeter than Birdsong, Lovelier than Daylight Wie ihr seht, ist bis jetzt nur der erste Band ins Deutsche übersetzt worden, Ich hoffe sehr, dass auch der zweite und dritte Band auf Deutsch erscheinen wird. Fazit: Ein eindrucksvoller Roman über Zusammenhalt und Nächstenliebe mit tollen Protagonisten und einem wunderbaren Schreibstil der Autorin, der auf historischen Tatsachen beruht. Berührend und spannend! Meine Leseempfehlung!

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  • So viel mehr, als man erwartet und dann... einfach nur faszinierend, genial und wunderschön *-*

    Das Glück, von dem ich träume

    YumikoChan28

    03. April 2016 um 15:02

    Vergeblich habe ich nach mehr, als nur Fünf Sternen für eine positive Bewertung für dieses Buch gesucht. Doch Lovelybooks wollte einfach nicht mehr hergeben. Dabei hätte *Das Glück, von dem ich träume* von Rosslyn Elliott definitiv eine ganze Palette an Sternen verdient. Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben... "Die eigene Seele kann man nur geben. Sie kann einem nicht genommen werden." (S.136) Zum Inhalt: Ohio 1826. Ann Miller träumt von einem Leben an der Seite von Eli, der Arzt werden will und Literatur und Poesie genauso liebt wie sie. Doch als er ihr einen Heiratsantrag macht, verspürt sie nichts als Panik. Sie weiß, dass ihr Vater gegen eine Eheschließung ist, zumal sie sich seit dem Tod ihrer Mutter um die zwei kleinen Schwestern kümmert. Eine Reise nach Pittsburgh soll Ann auf andere Gedanken bringen. Und tatsächlich stellt diese Reise ihr Leben auf den Kopf. Sie kommt hinter lange gehütete Geheimnisse ihres Vaters, lernt einen jungen Mann kennen, der tagtäglich ums Überleben kämpfen muss, und gerät in Lebensgefahr. Mit einem Mal stellt Ann alles infrage, was ihr bisher wichtig war. Worauf kommt es im Leben wirklich an? Die Hauptcharaktere: Ann Miller: Eine junge Frau, die zu Beginn der Geschichte gerade einmal fünfzehn Jahre alt ist und von einem Leben an der Seite von Eli Bowen träumt. Eine Reise nach Pittsburgh, die sie zusammen mit ihrem Vater unternimmt, lässt diesen Traum aber gehörig schwanken und sie beginnt umzudenken... Ich mochte Ann von Anfang an total gerne. Es war toll, der Entwicklung bei zu wohnen, die sie durchmacht. Schlussendlich eine der mutigsten Protagonistinen, die ich in einem Buch je erleben durfte... William Hanby: Ein junger Lehrling, der Anfangs eine Sattlerlehre bei Meister Good absolvieren will, aber schnell feststellt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt, denn sein neuer Meister ist alles andere als freundlich. Als er Ann begegnet etwickelt sich zwischen den Beiden ein zauberhaftes Verständnis für den jeweils anderen. Will ist so liebenswert, dass ich mehr als einmal mit ihm mitgelitten habe. Man kann einfach nicht anders, denn sein Schicksal ist so berührend, wie sicher kein anderes. Jacob Good: Wills Meister... Er ist einfach nur skrupellos, Menschenverachtend und herzlos. Seine Gewaltbereitschaft gegenüber Will und Tom hat mich des Öfteren schlucken und Tränen weg blinzeln lassen.... Tom Reece: Meister Goods zweiter Lehrling, der ebenfalls unter ihm leiden muss, aber Will ein guter Freund wird. Tom ist irgendwie süß. Man fühlt durchaus ebenfalls mit ihm mit. Und auch, wenn er nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft, kann man sie stets nachvollziehen und weiß einfach, dass er im Grunde seines Herzens ein guter Kerl ist. Samuel Miller: Anns Vater und ein sehr gläubiger Mann. Dadurch aber auch ein herzensguter und liebevoller Mann, der allen, den es schlecht geht, helfen möchte. Ich mochte ihn, eben weil er einfach so sehr liebenswert und gut zu den Menschen in seinem Umfeld ist. Eli Bowen: Sozusagen Anns Verlobter. Er will sie heiraten und träumt ebenfalls von einer Zukunft mit ihr...Außerdem liebt er, genauso, wie Ann, die Poesie. Auch, wenn er sehr Chamant ist und mir die Abschnitte mit ihm immer sehr gut gefallen haben, so konnte ich ihn oft nicht richtig einschätzen... aber ich hab ihn dennoch irgendwie gern gehabt. Hier müssten eigentlich alle anderen Charaktere auch näher beschrieben werden, da sie alle durch die Bank weg sehr symphatisch sind (Außnahmen bestätigen die Regeln), aber dazu wird der Platz nicht reichen. Dazu gehören aber definitv noch Susan und Mabel Miller, die Anns jüngere Schwestern sind und dem Roman einen frischen Wind verleihen und die Thematik oft sehr auflockern. Auch Dr. Loftin, der sich ebenfalls immer wieder als gute Seele herausstelt, hat hier einen Platz verdient... Meine Meinung: Was soll ich sagen? Dieser Roman hat mich einfach nur umgehauen. Ich habe ohnehin schon viel davon erwartet, doch was ich letztendlich bekommen habe, war so viel mehr, als ich geahnt habe... Er hat alles, was man sich wünscht, wenn man historische Geschichten, denen auch noch wahren Begebenheiten zu Grunde liegen, mag. Der Schreibstil von Rosslyn Elliott ist wunderschön. Sie schafft es die Ereignisse, Verknüpfungen und Entwicklungen, in ihrem Buch mehr als nur gut rüber zu bringen. In meinem Kopf entstand für jede Szene sofort ein Bild, welches mich am Ende immer einfach träumen ließ und mich dazu bewegte, vollends in dieses Buch abzutauschen und am liebsten nie wieder hoch zu kommen, sodass ich mich freue, dass dies „erst“ der erste Teil einer Triologie ist. Für mich stellt sich die Frage, ob ich die Folgebände lese, also erst gar nicht. Ganz im Gegenteil. Ich bete zu Gott, dass diese ebenfalls ins Deutsche übersetzt werden und ich somit in den Genuss komme, Weiteres von Rosslyn Elliott lesen zu können. Mein abschließendes Fazit: So viel mehr, als man erwartet und dann... einfach nur faszinierend, genial und wunderschön. Ein richtiger Diamant unter den historischen Romanen und absolut lesenswert. <3 <3 <3

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  • zwei verbundene Schicksale

    Das Glück, von dem ich träume

    gusaca

    30. March 2016 um 16:13

    Ann , die Tochter des Wanderpredigers und Sattlermeisters Miller, mußte durch den frühen Tod der Mutter schon in jungen Jahren die Verantwortung für ihre zwei jüngeren Geschwister übernehmen.Deshalb bewegen sie die durch Zufall in ihre Hände gelangten Briefe einer sterbenskranken Mutter an ihren Sohn Will sehr.Als sie diesen Sohn Will später kennnelernt, ist sie von seinem harten Schicksal sehr bewegt und möchte ihm helfen.Diesem historischen Roman liegen reale Geschehnisse zugrunde, die gekonnt in eine fiktive Geschichte eingebunden worden sind.Die Charaktere werden sehr fein und detailliert beschrieben.Die damaligen LEbensumstände waren hart.Lehrlinge waren auf GEdeih und Verderb ihrem Meister ausgeliefert.Die Sklaverei teilte das LAnd in Nord und Süd.Entflohende Sklaven und auch geflüchtete Lehrlinge wurden hart bestraft.In mitten dieser düsteren Zustände, finden sich einige wenige Gläubige, die anderen MEnschen in Not helfen und ihren Glauben als Licht weitertragen.Die HAndlung ist spannend und gipfelt am Ende doch in einer Art happy end.Selbst in der größten Not verlieren einige Menschen nicht ihren guten Kern und ihre Hoffnung.Sie stehen zu ihren Prinzipien und werden am Ende auch belohnt.Ein unterhaltsames Buch, das auch zum NAchdenken anregt..

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  • Ein ehrlicher Roman über die Liebe und den Mut nie aufzugeben

    Das Glück, von dem ich träume

    Cuentame

    29. March 2016 um 21:35

    Der Inhalt:Die Tochter des Sattlers Samuel Miller, Ann, ist gefangen zwischen zwei Welten: der schönen, verträumten Welt, in der sie Eli, einen gut aussehenden Mann aus wohlhabendem Hause heiraten könnte und nie wieder auf der Farm arbeiten müsste. Oder einer dunklen Welt, in der Gefahren, Tod aber auch Abenteuer und der einfühlsame und mutige Will auf sie warten. In einem ergreifenden Roman über das Erwachsenwerden und die Sklaverei in den Südstaaten greift die Autorin die wahre Geschichte von William Hanby auf. Dabei stellen Ann Miller, ihr Vater und der Sklavenbesitzer Meister Good wahre Personen dar. Lücken in der historischen Dokumentation werden dabei mit ergreifenden, romantischen und mitunter brutalen Bausteinen gefüllt, die die Erzählung voll und ganz realistisch erscheinen lassen. Meine Meinung:Ein Buch, dass das Zeug zum Lieblingsbuch hat. Ich konnte es vor Spannung gar nicht aus der Hand legen. Es war mein erster historischer Roman und bevor ich das Buch bekam, wusste ich nicht, dass hier die Sklaverei in den Südstaaten thematisiert wird. Auf beeindruckende Weise wird der tägliche Kampf der Sklaven gegen die Unterdrückung ihres Meisters geschildert. Die Flucht vor dem Meister schien fast ausweglos. Umso wichtiger waren damals Menschen, die den Sklaven zu einem menschenwürdigen Leben geholfen haben und dabei ihr eigenes aufs Spiel setzen. Dieses Buch beweist, dass der Glaube Berge versetzen kann, Mut und Kraft gibt. Ich habe mich vorher nie ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt, aber fand die Thematik sehr interessant und möchte unbedingt noch mehr dazu lesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, emotional und mitunter auch sehr brutal, da die Umstände realistisch dargestellt werden und nichts beschönigt wird. Die tägliche Angst der Sklaven, die Hoffnungslosigkeit und zum großen Teil auch das Ausgeliefertsein an ihren Meister wird deutlich spürbar. Der Autorin gelingt es meisterhaft, die Entwicklung von Ann darzustellen, die sich zur naiven Träumerin zu einer überzeugten Kämpferin entwickelt. Ein Bucht, das mich sehr berührt und aufgerüttelt hat. Eine klare Leseempfehlung von mir!

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  • Toller Roman, der zu Recht mit dem Laurel Award ausgezeichnet wurde!! (Band 1)

    Das Glück, von dem ich träume

    Smilla507

    Rushville, Ohio, 1823: Ann Miller, 15 Jahre alt und Tochter eines Sattlers, erhält den ersehnten Heiratsantrag von Eli – doch irgendwie kann sie sich noch nicht zu einem Ja durchringen. Seit dem Tod ihrer Mutter muss sie sich allein um ihre beiden jüngeren Schwestern kümmern, vor allem, wenn ihr Vater zu Predigtdiensten unterwegs ist. Mit einer Heirat würde sie ihre Schwestern im Stich lassen. Zur selben Zeit unterschreibt Will einen Lehrvertrag bei Mr. Good, einem Sattler aus Pittsburgh. Will hat beide Elternteile und 2 Schwestern durch die Schwindsucht verloren und ist auf sich allein gestellt.Ein paar Monate später erhält Anns Vater eine Lieferung von Mr. Good aus Pittsburgh, in der sich Briefe befinden. Diese sind adressiert an einen Will, geschrieben von seiner Mutter und bewegen Anns Herz. Etwas mehr als 2 Jahre später bietet sich Ann die Chance ihren Vater nach Pittsburgh zu begleiten. Als sie nach einer Dampfschifffahrt in Pittsburgh eintreffen, ahnt sie nicht, welch Abenteuer ihr bevor steht...Um es vorweg zu sagen – und damit sich keiner versehentlich spoilert, wenn er im Nachwort liest: Dieser Roman basiert auf historischen Tatsachen. Viele der Romanfiguren gab es tatsächlich, sogar die Protagonisten! Das war eine wirkliche Überraschung. Ich war ohnehin schon angetan von diesem Roman, aber das gibt dem Buch das i-Tüpfelchen. Die Handlung ist spannend und obwohl ich dachte den Ausgang zu kennen war ich mir bis zu den letzten Seiten nicht sicher. Zwischen diesen beiden Buchdeckeln befinden sich so viele Wendungen, die man aufgrund des Klappentextes nicht vermuten würde. Interessant fand ich, dass Anns Vater, neben seiner Arbeit als Sattler, auch als Wanderprediger arbeitet. Und zwar in Brüdergemeinden, von Deutschen gegründet. Ann begleitet ihn zwar nicht zu diesen Predigten, aber Samuel Millers Tätigkeit ist eine wichtige Nebenhandlung in diesem Roman und somit hat auch der Glaube an Gott eine wichtige Rolle. Es wird natürlich gebetet und in der Bibel gelesen. Aber nicht nur darin: Ann ist eine Literaturliebhaberin, was mir äußerst sympathisch war. Das harte Leben auf einer Farm wird genauso beschrieben, wie das gesellschaftliche Leben nebst Etikette und allem, was dazu gehört. „Das Glück, von dem ich träume“ ist ein äußerst gelungener erster Band einer Trilogie, die sich im Amerikanischen „A Saddler’s Legacy“ nennt und zu Recht mit dem Laurel Award ausgezeichnet wurde und Lust auf mehr aus Rosslyn Elliotts Feder macht.

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    • 3
  • Was ist im Leben wirklich wichtig?

    Das Glück, von dem ich träume

    heaven4u

    22. March 2016 um 16:29

    Ohio, 1826: Ann Miller träumt von einem Leben an der Seite von Eli, der Arzt werden will und ihr immer so tolle Gedichte schreibt. Doch als er ihr einen Antrag macht, fühlt sie nur noch Panik. Kann sie ihre Schwestern im Stich lassen, nachdem sie sich nach dem Tod der Mutter so lange um sie gekümmert hat? Als ihr Vater für einen Auftrag nach Pittsburgh muss, nimmt er Ann und ihre zwei Schwestern kurzerhand mit. Dort lernt sie Will kennen, der jeden Tag ums Überleben kämpfen muss. Er arbeitet für einen grausamen Meister, der ihm jeden Tag zeigt, wer das sagen hat. Und Ann entdeckt, dass ihr Vater in ein Geheimnis verwickelt ist, dass ihre ganze Familie in Gefahr bringen könnte. Dieses Buch hat mich wirklich erstaunt und begeistert. Das Cover lässt auf eine schnulzige Liebesgeschichte schließen, doch die Geschichte ist weit mehr als das. Die etwas unerwartete Liebesgeschichte nimmt nur einen kleinen Teil ein. Vielmehr geht es um zwei Menschen, die sehr unterschiedlich sind aber dennoch eins verbindet – sie haben ihre Mutter verloren. Jeder der beiden geht auf andere Weise damit um. Dabei ist vor allem Ann der Glaube der sehr wichtig, sie betet viel und vertraut Gott in allen Dingen, auch wenn es ihr nicht immer leicht fällt. Auch Will entdeckt, dass das Leben mit Gott vieles leichter macht. Thema ist aber nicht nur das Leben und Überleben in einer großen Stadt um 1826, wenn man arm war, sondern auch die Sklaverei. Während es im Norden größtenteils keine Sklaverei mehr gab, wurden in den Südstaaten entflohene Sklaven verfolgt, wieder eingefangen und hart bestraft. Aber auch die Lehrlinge damals wurden oft wie Sklaven gehalten, wenn sie einmal den Lehrvertrag unterschrieben hatten. Dann mussten sie per Gesetz viele Jahre unter ihrem Meister leiden und hatten kaum eine Chance zu entkommen, weil auch die Richter auf der Seite der Lehrmeister waren. Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus Anns und Wills Perspektive und versteht es wunderbar, dass der Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Gerade noch befindet man sich an einer so spannenden Stelle, da wechselt sie in eine ganz andere Szene und man muss ein Kapitel warten, bis es weitergeht. So hat man keine Chance das Buch aus der Hand zu legen. Bis zum Schluss bleibt es spannend und unerwartet, dabei erfährt man auch, dass einige Figuren tatsächlich gelebt haben - welche? Das wird natürlich nicht verraten. Das Glück, von dem ich Träume ist der erste Band eine Trilogie und ich hoffe wirklich, dass auch die weiteren Bände in Deutschland erscheinen werden. Diese Autorin sollte man sich merken, sie könnte Lynn Austin, Julie Klassen und Karen Witemeyer Konkurenz machen. Meine absolute Leseempfehlung für entspannte Lesestunden auf der Couch.

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