Roswitha Leferink

 3 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Niete zieht Glückslos, Weiß ist keine Farbe und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Roswitha Leferink

Cover des Buches Weiß ist keine Farbe (ISBN:B019B3HXL0)

Weiß ist keine Farbe

 (1)
Erschienen am 31.01.2016
Cover des Buches Niete zieht Glückslos (ISBN:B0765W3CLC)

Niete zieht Glückslos

 (1)
Erschienen am 30.11.2017

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Rezension zu "Weiß ist keine Farbe" von Roswitha Leferink

Ernste Themen mit fehlender Tiefe erzählt
Christin87vor 3 Tagen

Mohan, ein armer junge aus der Dominikanischen Republik, allein mit seinem Vater, der den gemeinsamen Lebensunterhalt mit Hahnenkämpfen aufbessert, ist schon früh in seinem Leben in die hübsche Laya verliebt. Doch Laya verkauft sich an die Jungs und Männer Ihres Dorfes und hat scheinbar kein Auge für Mohan. Bis zu dem Tag, an dem Sie ihn fragt, ob er mit ihr in die USA imigrieren möchte. Illegal natürlich, auf einem verrostetet Schlepper-Kahn. Sie geraten in einen heftigen Sturm, das Schiff kentert, Mohan sieht seine große Liebe untergehen.

Er wird gerettet, strandet jedoch nicht in den USA, sondern kurz davor, in Puerto Rico. Der Fischer der ihn aus dem Meer zieht, bietet ihm auch ein neues Leben, und eine Familie mit einer hübschen Enkelin in Mohans Alter. 

Und so wird Mohan im Laufe der Jahre Jurastudent und dann erfolgreicher Anwalt für Menschenrechte und Ehemann und bleibt doch immer irgendwie ein Suchender.

Der von ernsten Themen geprägte Roman hatte für mich eine große Schwäche: in der Handlung und noch viel ausgeprägter auf der emotionalen Ebene, waren für mich an vielen Stellen zu große Gedanken- und Entwicklungssprünge. Und dies machte es schwierig, so richtig in die Geschichte abzutauchen und sich auf die einzelnen, eigentlich recht spannenden Charaktere, einzulassen und mit ihnen zu fühlen. Auch zwischen dem ersten Teil der Geschichte, Mohans und Layas Jugend und Leben in der Dominikanschen Republik sowie ihrer Flucht und dem dann stattfindenden Leben in Puerto Rico, lag eine riesige Kluft. Mir fehlte da eine Art "Eingewöhnungsphase", ein sanfterer Übergang, weniger Selbstverständlichkeit mit dem plötzlichen Luxus.

Ansonsten hat Mohan eine Schwäche für gleich drei Frauen und ein großes Gefühlswirrwarr in dem er sich zurecht finden muss. Eine davon wird überraschend seine Klientin. Aber auch ein Gerichtsverfahren mit riesem Skandal, aus dem man mehr hätte machen können, verpufft zu schnell.

Und warum das Buch gerade diesen Titel trägt hat sich mir bis zum Ende nicht erschlossen, auch wenn ich eine Theorie habe, in der es um die Hautfarben der Guten und der Bösen geht. Eine Erklärung lässt die Handlung für mich offen. 

Insgesamt hat sich das Buch, trotz seiner vielen Ereignisse, durch diese Oberflächlichkeit für mich schwer lesen lassen, deswegen nur 3 Sterne.






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Rezension zu "Niete zieht Glückslos" von Roswitha Leferink

Niete oder Glückslos
mollissimavor 7 Monaten

Worum es geht:
Ludger ist als Betriebsprüfer tätig. Nachdem er seine Frau und seine Tochter bei einem Flugzeugabsturz verloren hat, lebt er zurückgezogen und hat einige merkwürdige Angewohnheiten. Eines Tages entdeckt er vor seinem Haus den Straßenjungen Kito, den er durch die Unterstützung der Jugendamtmitarbeiterin Karla bei sich aufnimmt. Doch irgendwann stellt sich heraus, dass Kito noch einen Onkel in Malawi hat und er muss zu ihm nach Afrika. Ludger und Karla hegen Gefühle füreinander, wollen sich aber nicht so richtig aufeinander einlassen.

Meine Meinung:
Der Klappentext hat sich für mich interessant angehört. In der Zusammenfassung ist die Rede von einer `humorvollen Geschichte`, leider konnte ich keinen Humor entdecken. Zeitweise fand ich das Buch sogar ein bisschen langatmig, außerdem halte ich es für sehr abenteuerlich, dass ein alleinstehender Mann einfach so die Pflegschaft für einen Jungen bekommt. Es ist schon ein bisschen oberflächlich beschrieben. Den Schreibstil allgemein fand ich aber sehr flüssig. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und wechselt zwischen Ludger und Karla hin und her. 

Mein Fazit: Es handelt sich hier um eine leichte Lektüre für Zwischendurch, für die ich 3 Sterne vergebe.

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