Roswitha Wildgans Vino Rosso

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Inhaltsangabe zu „Vino Rosso“ von Roswitha Wildgans

Rosi Holzwurm, Putzfrau in Limone sul Garda, findet bei ihrem Kunden Otto Simon eine Bratsche von einem Geigenbauer namens Gasparo da Saló. Simon bittet Rosi in einem beiliegenden Brief, sie möge das Instrument einer alten Dame zurückbringen, doch die alte Dame liegt nach einem brutalen Unfall im Krankenhaus. Wenig später wird Simon tot aus dem Gardasee gefischt. Warum musste er sterben? Und weshalb wird Rosi von einem dubiosen Hausmeister und einem undurchsichtigen Antiquitätenhändler aus Malcesine verfolgt? Als Rosi erkennt, dass gewisse Leute für diese Bratsche über Leichen gehen, ist es fast zu spät …

Amüsant und mit viel Italienflair.

— MariaMaja
MariaMaja

sehr gut gefallen, mal ein etwas anderer Krimi, durchaus zu empfehlen. Da wird den Italienern nicht besonders geschmeichelt, aber was solls.

— Archimedes
Archimedes

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  • Regionalkrimi am Gardasee

    Vino Rosso
    MariaMaja

    MariaMaja

    12. February 2016 um 16:36

    Wer Italien liebt, liebt auch Bücher, die in diesem schönen Land spielen. Man hat hier verzückte Italiendarstellungen (geradezu ein Loblied auf den Gardasee... Urlaubsfeeling pur), authentische Orts- und Landschaftsbeschreibungen, Essenseskalationen, Amore.... Aber natürlich sind auch Regionalkrimi-Fans, die mal über die Grenzen Deutschlands hinaus wollen, mit diesem Buch richtig beraten. Es geschieht zwar kein Mord am Anfang, der aufgedeckt werden muss, zumal die Protagonistin keine klassische Ermittlerin ist (sondern, nun ja, Putzfrau). Aber dennoch wird recht spannend beschrieben, wie sie sich ihre Gedanken um die seltsamen Vorgänge macht und dann aus diesem kriminellen Chaos wieder rauskommt. Eigentlich mit mehr Glück als Verstand. (Wenn irgendwelche zweilichtigen Gestalten wegen eines Instruments hinter mir her sind, versuche ich auch erst mal, alleine klarzukommen, anstatt zur Polizei zu gehen... Sicher.) Der Schreibstil ist amüsant, zudem erinnert es an einen Frauenroman: Die etwas füllige Protagonistin flieht vor dem langweiligen Exfreund, den ihre Schwester ihr immer noch aufschwatzen will, nach Italien, um dort mit dem heißblütigen Casanova, der ihr im Urlaub den Kopf verdreht hat, zusammen zu sein. Dumm nur, dass der verheiratet ist (unglücklich, wie er sagt). Klischee über Klischee, aber witzig zu lesen. Fazit: Amüsanter Regionalkrimi mit viel Urlaubsfeeling, eher für Leserinnen zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Vino Rosso" von Roswitha Wildgans

    Vino Rosso
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    13. March 2011 um 16:53

    Ich liebe den Gardasee. Deshalb beneide ich Rosi Holzwurm, denn sie hat es gut getroffen. Sie arbeitet als Putzfrau bei betuchten Kunden in deren Feriendomizilen am Gardasee, genauer gesagt, in Limone und Malcesine. Dabei nutzt sie auch hemmungslos die Besitztümer ihrer Kunden, ob nun Swimmingpool, Musiksammlung oder die perfekt ausgestattete Küche. Einer ihrer Kunden, Otto Simon, bittet Rosi, eine Bratsche zu einer alten Dame bringen, die allerdings einige Tage nicht erreichbar ist, weil sie im Krankenhaus liegt. Leider ist man auch in einem Ferienparadies nicht vor Verbrechern gefeit, wie Rosi am eigenen Leib spüren muss. Denn sie wird von einem wenig Vertrauen erweckenden Hausmeister und einem undurchsichtigen Antiquitätenhändler verfolgt, und Otto Simon wird tot aus dem Gardasee geborgen. Offensichtlich ist die Bratsche so wertvoll, dass einige Leute buchstäblich über Leichen gehen, um sie in ihren Besitz zu bringen. Rosi muss sich und die Bratsche retten, aber ihre Gegner sind nicht zu unterschätzen. Gleichzeitig schlägt sie sich mit ihrem verheirateten Liebhaber herum. Kein Wunder also, dass Rosi diesen ganzen Stress ausgleichen muss. Mit italienischem Dolce Vita natürlich, also hervorragendem Essen, Wein und Spritz. Das alles mit Blick auf den Gardasee. Ideale Voraussetzungen also. Rosi ist mit ihrer bodenständigen Art eine sehr sympathische Hauptfigur, auch wenn sie in Liebesdingen recht naiv ist. Dafür versteht sie umso mehr von gutem Essen. Die liebenswerten Charaktere, die falschen Fährten mit dem überraschenden Ende und das reichlich vorhandene Lokalkolorit ergeben einen lesenswerten Krimi, der Sehnsucht nach Italien weckt. Ich wäre nach dem Lesen jedenfalls am liebsten sofort zum Gardasee aufgebrochen.

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