Beim Leben meiner Mutter

von Rowan Coleman 
3,5 Sterne bei12 Bewertungen
Beim Leben meiner Mutter
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NadineSt94s avatar

Eine interessante Geschichte, der es an manchen Stellen aber an Spannung fehlt.

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Konnte mich nicht durchweg begeistern

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Inhaltsangabe zu "Beim Leben meiner Mutter"

Als Marissa stirbt, beschließen ihre beiden Töchter Luna und Pia nach Brooklyn, Marissas Geburtsort, zu reisen. Hier wollen sie mehr über das dunkle Geheimnis erfahren, das ihre Mutter jahrelang gehütet und sie schließlich zugrunde gerichtet hat. Doch die beiden Schwestern stoßen nur auf noch mehr Fragen, statt auf Antworten. Bis Luna eines Tages eine rätselhafte – ja, magische – Erfahrung macht: Sie begegnet ihrer Mutter als junge Frau, im Sommer 1977.
Erst glaubt Luna, verrückt geworden zu sein. Doch dann wird ihr klar: Wenn sie tatsächlich die Fähigkeit besitzt, durch die Zeit zu reisen, dann kann sie auch die Vergangenheit ändern. Doch ist es möglich, das Leben ihrer Mutter zu retten, ohne ihr eigenes zu opfern?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492313841
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:04.12.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    lenisveas avatar
    lenisveavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht durchweg begeistern
    Beim Leben meiner Mutter von Rowan Coleman

    Folgendes kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Erschienen am 02.11.2017 Übersetzer: Marieke Heimburger 416 Seiten, Klappenbroschur ISBN 978-3-492-06079-0 16,00 € Zum Buch: https://www.piper.de/buecher/beim-leben-meiner-mutter-isbn-978-3-492-06079-0 Zum Inhalt: Als Marissa stirbt, beschließen ihre beiden Töchter Luna und Pia nach Brooklyn, Marissas Geburtsort, zu reisen. Hier wollen sie mehr über das dunkle Geheimnis erfahren, das ihre Mutter jahrelang gehütet und sie schließlich zugrunde gerichtet hat. Doch die beiden Schwestern stoßen nur auf noch mehr Fragen, statt auf Antworten. Bis Luna eines Tages eine rätselhafte – ja, magische – Erfahrung macht: Sie begegnet ihrer Mutter als junge Frau, im Sommer 1977. Erst glaubt Luna, verrückt geworden zu sein. Doch dann wird ihr klar: Wenn sie tatsächlich die Fähigkeit besitzt, durch die Zeit zu reisen, dann kann sie auch die Vergangenheit ändern. Doch ist es möglich, das Leben ihrer Mutter zu retten, ohne ihr eigenes zu opfern? Zur Autorin: Rowan Coleman lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire. Wenn sie nicht gerade ihren fünf Kindern hinterherjagt, darunter lebhafte Zwillinge, verbringt sie ihre Zeit am liebsten schlafend, sitzend oder mit dem Schreiben von Romanen. Da kann das Bügeln schon mal zu kurz kommen. Rowan wünschte, ihr Leben wäre ein Musical, auch wenn ihre Tochter ihr mittlerweile verboten hat, in der Öffentlichkeit zu singen. Sie hat bereits mehrere sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Meine Meinung: Ich habe ja bisher alle Bücher der Autorin gelesen. Dann habe ich auf der Buchmesse in Frankfurt im Oktober schon dieses Buch entdeckt und da war natürlich klar, dass ich es bald lesen möchte. Freundlicherweise wurde mir das Buch zu Rezensionszwecken vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst natürlich in keinster Weise meine Meinung. Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen, der Schreibstil der Autorin ist mir ja auch durchaus bekannt. Die Geschichte konnte mich auch von Anfang an in den Bann ziehen. Allerdings ist die Geschichte an sich in eine Richtung abgedriftet, die ich lesetechnisch nicht so mag. Hierbei ging es ein wenig in das Genre Fantasy über und hatte mit Zeitreisen zu tun. Zum Ende hin konnte mich die Geschichte dann aber doch wieder mehr fesseln. Interessant war hier, dass es sozusagen zwei Zeitebenen gab. Zum einen lernt man erst einmal die beiden Töchter kennen, die nach dem Tod ihrer Mutter endlich deren Wurzeln kennen lernen möchten. Zum anderen driftet die Geschichte dann ab in die Vergangenheit der Mutter, da die Tochter Luna sozusagen eine Zeitreise in die Vergangenheit macht und das Leben ihrer Mutter zu damaligen Zeiten erlebt und hofft, dadurch auf die Spur ihres Vaters zu kommen. Mein Fazit: Anfangs konnte mich das Buch durchaus begeistern, die Geschichte hörte sich auch sehr interessant an. Leider hat es sich für mich in eine völlig falsche Richtung und auch in ein Genre entwickelt, welches mich so gar nicht interessiert. Zum Ende hin konnte es mich dann aber doch wieder mehr packen, so dass ich im Endeffekt 4 Sterne vergebe.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Leider konnte mich der Roman trotz tollem Schreibstil und Plot nicht ganz abholen. Die Zeitreise ist spannend,aber zum Ende hin zu verworren
    Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

    Von Rowan Coleman habe ich leider immer noch ihren Bestseller "Einfach unvergesslich" im SuB Regal stehen. Damals wollte ich das Buch unbedingt lesen und wie es so oft passiert mit meinen selbst gekauften Büchern ...sie bleiben im Regal und verstauben. Zuerst kommen Leserundenbücher und Rezensionsexemplare an die Reihe und dann auch noch die Büchereibücher....so wie dieses hier.
    Nun habe ich "Beim Leben meiner Mutter" als ersten Roman der Autorin gelesen, der mich aber leider etwas zwiespältig zurücklässt.

    Das Buch ist zwar ein Roman, hat aber auch einen Touch Fantasy, da wir uns auf eine Zeitreise begeben. Ich liebe Zeitreisen und auch hier gefiel sie mir...nur leider nicht bis zum Ende der Geschichte.

    Marissa leidet seit Jahrzehnten an Depressionen und beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie verbirgt ein dunkles Geheimnis, das sie mit ins Grab nimmt. Ihren beiden erwachsenen Töchtern, Luna und Pia, hinterlässt sie einige Videos. Darauf offenbart sie Luna, dass Pia und sie nicht denselben Vater haben. Luna ist entsetzt und die beiden Frauen beschließen sich auf die Spuren von Marissas Vergangenheit zu begeben. Gemeinsam machen sie sich von London auf nach Brooklyn, New York, dem Heimatort ihrer Mutter. Neben dem Geheimnis um Lunas Vater, müssen sich Luna und Pia auch um ihr Erbe kümmern: eine Haushälfte von Marissas Elternhaus. Dieses ist seit Jahren unbewohnt und in einem schlechten Zustand. Die andere Hälfte gehört Marissas Schwester Stephanie, zu der sie keinen Kontakt mehr pflegte, seit sie Broolyn verlassen hat, um den Engländer Henry zu heiraten.

    Als sich Luna das Haus ihrer Mutter ansieht, verspürt sie ein sonderbares Gefühl. Plötzlich steht sie inmitten von jungen Menschen - mittendrin ihre Mutter. Es ist das Jahr 1977 und Marissa ist eine fröhliche, unbeschwerte und wunderschöne junge Frau, umgeben von Freunden und ihrer Schwester Stephanie. Luna erkennt ihre Mutter kaum wieder - diese Frau, die zeitlebens nur depressiv war, ist hier der Mittelpunkt der jungen Menschen und strahlt nur vor Lebensfreude. Was ist ihr nur passiert?
    Luna versucht daraufhin öfters ins Jahr 1977 zu reisen, doch sie kann Zeitpunkt und Dauer ihrer Zeitreise nicht beeinflussen. Bald fühlt sie sich wohl unter Marissas Freunden und versucht herauszufinden, was dasmals passiert ist, dass aus diesem lebenfrohen Mädchen eine junge Frau mit schweren Depressionen wurde. Luna versucht den Grund zu finden und etwas dagegen zu unternehmen....

    Anfangs war ich noch begeistert von den Zeitreisen und den Treffen von Luna mit ihrer Mutter und deren Clique. Zu schnell wurde allerdings das Geheimnis aufgedeckt und dadurch verlor die Geschichte etwas an Spannung. Dies wurde zum Ende hin mit einer überraschenden Wendung kompensiert, die nochmals Spannung verhieß. Leider konnte mich dann aber der fantastische Part nicht mehr richtig überzeugen. Es wurde etwas verwirrend und zu unglaubwürdig.

    Die Charaktere sind schwer zu beschreiben, da sich durch die Zeitreise einige Begebenheiten in der Zukunft verändern. Daraus folgend hatte eine Person auch verschiedene Charakterzüge, maßgeblich durch ihre Vergangenheit beeinflusst. Das macht es etwas schwer eine gute Verbindung aufzubauen. Bei Luna gelingt es größtenteils, bei Pia nicht wirklich.

    Die zeitgenössische Familiengeschichte unterscheidet sich zu "gewöhnlichen" Romanen durch die fantastischen Elemente, auf die man sich einlassen muss. Auch wenn Luna als Physikerin anfangs nicht an verschiedene Zeitebenen glaubt, muss sie sich dieser "Realität" stellen. Fand ich die Zeitreise zurück ins Jahr 1977 anfangs noch sehr interessant und liebenswert, wurde sie zum Ende hin leider zu verworren und konfus.

    Schreibstil:
    Rowan Coleman schreibt sehr angenehm. Obwohl es im Mittelteil etwas an Spannung fehlte und mir der letzte Abschnitt zu verworren war, ließ sich die Geschichte trotzdem flüssig lesen. Die Kapitel sind eher kurz gehalten.

    Fazit:
    Die Grundidee und der Schreibstil der Autorin ist toll - und ich liebe Zeitreisen. Trotzdem konnte mich der Roman nicht richtig abholen. Vorallem die letzten hundert Seiten waren zu verworren und haben das Konzept der Autorin irgendwie zerstört.

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    eulenmatzs avatar
    eulenmatzvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Der Zeitreiseaspekt hat mich anfangs sehr gestört, aber dennoch war die Geschichte am Ende rund.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten, am Ende eine gute Geschichte

    INHALT:

    Als Marissa stirbt, beschließen ihre beiden Töchter Luna und Pia nach Brooklyn, Marissas Geburtsort, zu reisen. Hier wollen sie mehr über das dunkle Geheimnis erfahren, dass ihre Mutter jahrelang gehütet und sie schließlich zugrunde gerichtet hat. Doch die beiden Schwestern stoßen nur auf noch mehr Fragen, statt auf Antworten. Bis Luna eines Tages eine rätselhafte – ja, magische – Erfahrung macht: Sie begegnet ihrer Mutter als junge Frau, im Sommer 1977. Erst glaubt Luna, verrückt geworden zu sein. Doch dann wird ihr klar: Wenn sie tatsächlich die Fähigkeit besitzt, durch die Zeit zu reisen, dann kann sie auch die Vergangenheit ändern. Doch ist es möglich, dass Leben ihrer Mutter zu retten, ohne ihr eigenes zu opfern?

    MEINUNG:

    Von Rowan Coleman wollte ich unbedingt mal etwas lesen. Ihr wohl bekanntestes Werk, Einfach unvergesslich, steht schon länger bei mir Zuhause. Beim Leben meiner Mutter kam da wie gerufen, um einen Einstieg in den Schreib- und Erzählstil der Autorin zu bekommen.

    Ich glaube, dass ich nur den ersten Teil des Klappentextes gelesen habe. Ich war vor allem von dem vermeintlichen Geheimnis, der Familiengeschichte und New York angefixt, denn als ich schon relativ früh bemerkte, dass es hier auch um Zeitreise geht, war ich schnell ernüchtert. Ich mag Zeitreiseromane wirklich gerne, aber gerade hier hat es mich enorm gestört und ich empfand es als nicht passend. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Buch relativ zäh für mich und ich dachte auch daran es abzubrechen.

    Problem war auch, dass man relativ schnell erfährt, was Marissa damals zugestoßen ist. Mir fehlte hier dann einfach die Spannung. Erst am Ende spitzt sich die Geschichte zu und nimmt dann auch noch eine überraschende Wendung. Lunas Plan ist es ihre Mutter vor dem zu retten, was ihr in der Vergangenheit zugestoßen ist, denn dies hat direkten Einfluss auf ihren Tod und ihr Leben nach diesem Ereignis. Eine Mutter, die an Depressionen litt und immer wieder dunkle Tage hatte, an denen sie ihre Zimmer nicht verlassen hat. Zwei Schwestern, die in diesem Umfeld groß geworden sind.

    Zeitreisegeschichte sind immer schwierig, weil man häufig ein genaues Verständnis dafür hat, wie das Ganze funktioniert. Für mich ist immer der Knackpunkt, ob man die Vergangenheit verändern darf oder eben nicht. Luna versucht genau das und bringt damit setzt damit sogar ihre eigene Existenz aufs Spiel.

    In der ganzen Geschichte gibt es auch eine Liebesgeschichte, wenn auch nur am Rand, die mir sehr gut gefallen hat, auch wenn zu sie zunächst wenig hoffungsvoll erschien. Trotz des Unmutes, der mich beim Lesen überfiel, komme ich nicht umhin mir am Ende einzugestehen, dass die Geschichte am Ende rund ist und ein wirklich schönes Ende hat. Dieses hat mich auch mit dem Buch versöhnlich gestimmt und veranlasst mich zu einer guten Bewertung.

    FAZIT:

    Zeitreise ist für ein Konstrukt, was für mich in zeitgenössischen Roman nur bedingt funktioniert und auch hier habe ich mich damit wirklich schwergetan. Es erschien mir nicht passend und dennoch fußt die ganze Geschichte darauf und am Ende funktioniert sie. Rowan Coleman hatte eine ungewöhnliche Story geschaffen, aber sie ist schlussendlich rund und wirklich schön.

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Surreales Familiendrama im gewohnt gefühlvollen, lebensbejahenden Stil der Autorin
    Surreales Familiendrama im gewohnt gefühlvollen, lebensbejahenden Stil der Autorin

    Marissa litt über Jahrzehnte an Depressionen und hat ihrem Leben vor einem halben Jahr ein Ende gesetzt. Ihre beiden Töchter Luna und Pia ("Pipi") trauern um ihre Mutter, die sie nur als traurige und gebrochene Frau kannten. Sie hinterlässt ihnen zum Abschied Videos mit Szenen aus ihrem gemeinsamen Leben und den Hinweis, dass die knapp 30-jährige Luna nicht die Tochter ihres Ehemanns und Vaters von Pia ist. 
    Die beiden Schwestern reisen gemeinsam von London nach Bay Ridge, einem Stadtviertel von Brooklyn/ New York, wo Marissa aufgewachsen ist und ihren späteren Ehemann, den Engländer Henry, kennen und lieben gelernt hat. Luna und Pia haben  das Elternhaus von Marissa, das zur Hälfte Marissas Schwester Stephanie gehört, anteilig geerbt. Das Haus ist unbewohnt und in einem stark vernachlässigten Zustand. Es ist der Ort, wo Luna erstmalig eine surreale, über die Grenzen der Zeit hinausgehende Erfahrung macht, und ihrer Mutter im Jahr 1977 begegnet. 
    Luna sieht eine ganz andere, fröhliche, unbeschwerte und lebenslustige Frau, die sie nie kennenlernen durfte. In ihren Reisen in die Vergangenheit, deren Zeitpunkt und Dauer sie nicht beeinflussen kann, erfährt sie mehr über ihre eigene Herkunft, den Auslöser für Marissas Depressionen und warum sie damals fluchtartig mit Henry nach London gegangen ist. 
    Luna beschließt alles zu tun, um das Leben ihrer Mutter zu retten und nimmt dabei in Kauf, ihre eigene Existenz auszulöschen. 
    "Beim Leben meiner Mutter" erzählt das Schicksal von Marissa, die in jungen Jahren schwer traumatisiert wurde und versucht hat, in England mit ihrer Liebe Henry ein neues Leben anzufangen. Die Erlebnisse, die sie offensichtlich nicht verarbeitet hat, wogen allerdings so schwer, dass auch das vermeintliche Familienglück mit zwei Töchtern ihr nicht darüber hinweghelfen konnte. Dreißig Jahre danach nimmt sie sich das Leben und ihre Töchter suchen nach Erklärungen. Luna begibt sich bei der Reise nach New York auch auf die Suche nach ihrer eigenen Identität und muss Erschreckendes erfahren. 
    Von Rowan Coleman habe ich bereits "Zwanzig Zeilen Liebe" und "Im siebten Sommer" gelesen und auch bei diesem Roman schafft es die Autorin, sich einem heiklen Thema tiefgründig und voller Gefühl und gleichzeitig sehr lebendig und leichtgängig zu widmen. Ich mag ihren angenehmen Schreibstil und die Charakterzeichnungen der Protagonisten, die Ecken und Kanten haben, aber im Herzen gut sind. So ist Marissa nicht nur Opfer, sondern auch Täter, wohingegen Pia ihre Mutter für ihr Drogen- und Alkoholproblem verantwortlich macht. 
    Dieses Familiendrama unterscheidet sich von den anderen Romanen der Autorin aufgrund der unwirklichen, fantastischen Handlung, auf die man sich einlassen muss. Ich hätte mir zumindest einen Ansatz für eine realistische Erklärung gewünscht, warum Luna immer wieder ins Jahr 1977 reisen kann und hätte dabei auch eine psychische oder physische Erkrankung oder sehr lebendige Träume akzeptiert. Dennoch gefiel mir die Geschichte über die bedingungslose Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter über den Tod hinweg trotz der surrealen Aspekte - gerade weil es einmal nicht die Mutter ist, die sich für ihre Kinder opfert. Bis zum Schluss bleibt es spannend, ob Luna es schafft, die Geschichte zu ändern und wie sich diese Eingriff auf ihre eigenes Leben auswirken könnte. Wie alle Romane von Rowan Coleman ist auch dieser trotz aller Schicksalsschläge unheimlich positiv und  lebensbejahend und zeigt, dass Menschen über sich hinauswachsen können und dass passend zum Titel im Original "The Summer of impossible Things" nichts unmöglich ist. 

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    W
    WinfriedStanzickvor 10 Monaten
    Ich habe das Buch dann irgendwann enttäuscht zur Seite gelegt



    Vor zwei Jahren las ich als erstes Buch von Rowan Coleman „Zwanzig Zeilen Liebe“, ein Buch das sie selbst bezeichnete als „eine Geschichte über Hoffnung, darüber, niemals aufzugeben, nach den Sternen zu greifen und Menschen zu begegnen, die dein Leben verändern.“

    Es war ein  sehr bewegender, stellenweise aufwühlender Roman, eine poetische Hymne auf das Leben und ein spirituelles Lied über die Hoffnung, die uns am Leben hält bis zur letzten Minute, wenn wir es aushauchen. Aber davor gibt es noch „eine ganze Menge Leben“ (Konstantin Wecker).

    Mit dieser noch sehr warmen Erinnerung schlug ich ihren neuen Roman „Beim Leben meiner Mutter“ auf, schon etwas irritiert von dem ziemlich esoterischen Klappentext, der ein literarisches Experiment mit der Aufhebung von Raum und Zeit versprach.
    Tatsächlich begründet Rowan Coleman ihren Plot in einem Nachwort wissenschaftlich: „ Es ist wissenschaftlich belegt, dass das menschliche Gehirn in extremen Gefahrensituationen die Zeit bremst – oder dass es einem zumindest so vorkommt- damit man angemessen auf das reagieren kann, was um eine herum passiert, damit man den Zusammenstoß noch verhindern oder eine rettenden Schritt vom Abgrund zurücktreten kann. Damit man eine Chance hat, eine Entscheidung auf Leben und Tod zu treffen, die den Kauf der Dinge ändern wird.“

    Mit dieser dünnen Datenbasis erzählt sie die Geschichte von Luna und einer Zeitreise, die man zu Beginn wegen der sympathischen Darstellung der Protagonisten und der interessanten Familiengeschichte noch wohlwollend verfolgt, die aber zunehmend verwirrend und unglaubwürdig wird.

    Ich habe das Buch dann irgendwann enttäuscht zur Seite gelegt.



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    Laudis avatar
    Laudivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Traumversionen - Zeitreisen
    Traumversion - Zeitreise


    Titel: Beim Leben meiner Mutter
    Autorin: Rowan Coleman
    Verlag: Piper Paperback
    ISBN: 978-3492060790


    Lesegrund:
    Ich habe bereits "Einfach unvergesslich" und "Zwanzig Zeilen Liebe" von Frau Coleman gelesen - beide Romane sind in unvergesslicher positiver Erinnerung geblieben. Deshalb war für mich klar, ich muss ihre neue Geschichte lesen.


    Kurzbeschreibung:
    Vor dreißig Jahren stieß Lunas Mutter Marissa etwas Grauenhaftes zu. Etwas, das sie zu Lebzeiten geheim hielt und das sie quälte bis zu ihrem Tod. Als Luna und ihre Schwester kurz nach Marissas Beerdigung nach Brooklyn, an den Geburtsort ihrer Mutter, reisen, haben sie endlich die Chance, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Doch kaum in Brooklyn angekommen, geschieht etwas Rätselhaftes: Luna begegnet ihrer Mutter als junge Frau, im Sommer 1977. Luna glaubt, verrückt geworden zu sein. Erst nach und nach akzeptiert sie, dass sie eine wunderbare Fähigkeit besitzt. Und dass diese ihr dabei helfen könnte, die Vergangenheit zu verändern. Luna setzt alles daran, um das tragische Erlebnis, das Marissa viele Jahre später das Leben gekostet hat, ungeschehen zu machen. Doch ist es Luna möglich, das Leben ihrer Mutter zu retten, ohne ihr eigenes zu opfern?


    Cover und Titel:
    Die Geschichte spielt in Bay Ridge einem Stadtviertel von New York. Die abgebildete Brooklyn Bridge fand ist sehr passend. Absolut schön finde ich, dass auch dieser Roman vom Design zu den anderen Büchern passt. Sie sehen im Regal nebeneinander wunderschön aus. Der Titel hätte nicht besser sein können.


    Schreibstil:
    Frau Coleman`s Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und bildhaft. An manchen Stellen schreibt sie fast poetisch, was mir persönlich sehr gefällt. Ich habe leicht in die Geschichte gefunden. Die Kapitel sind eher kurz, was ich persönlich mag.


    Meine Meinung:
    Obwohl mir beide Schwestern, Pia und Luna sehr sympathisch und angenehm erscheinen, kann ich mich auf Luna`s Abenteuer nicht einlassen. Luna fühlt sich nach dem Tod ihrer Mutter Marissa unendlich wütend und traurig. Sie hat eine Heidenangst und fühlt sich ziemlich verloren.


    Seite 98
    "Liebe ist Leben, und Leben ist der Inbegriff von Energie"


    Seite 170
    "Nicht versuchen, machen!"


    Seit dem Ableben ihrer Mum sieht sie ständig Sachen, Menschen oder Orte die es gar nicht gibt.
    Die junge Frau fängt an in eine parallel verlaufende Zeitdimension, die dreißig Jahre vordatiert ist, zu reisen.
    Ab hier wurde es für mich verwirrend, unglaubwürdig und unrealistisch.  Ich konnte mich nicht in die Geschichte fallen lassen.
    Das Ende passt überhaupt nicht zur anfänglichen Story.


    Fazit:
    Die Grundidee gefällt mir sehr gut, nur leider mochte ich die Umsetzung mit den Traumversionen und Zeitreisen überhaupt nicht. Wer sich allerdings mit der Thematik Zeit und wie die Zeit sich in uns verhält oder im Universum funktioniert, könnte Gefallen an dieser Geschichte haben.


    Cover/Titel: 4/5
    Handlung: 3/5
    Umsetzung: 2/5
    Charaktere: 4/5





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    Hexchen123s avatar
    Hexchen123vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine etwas schräge Story aber wundervoll geschrieben
    Ein bisschen schräg aber lesenswert

    Marissa trägt schon ihr ganzes Leben ein schreckliches Geheimnis mit sich herum. Lediglich ihre Töchter Luna und Pia schaffen es, dass sie nicht ganz an ihren Depressionen zerbricht. Doch dann ist er doch gekommen, der Tag, an dem sich Marissa das Leben nimmt. Sie hinterlässt in Brooklyn ein Haus, welches nun verkauft werden soll und Luna und Pia reisen zu dem Geburtsort ihrer Mutter. Sie wollen auch die vielen Orte anschauen, welche sie nur aus Erzählungen ihrer Mutter kennen. Und so ganz plötzlich ist Luna im Sommer 1977 und trifft ihre Mutter als junge Frau. Luna hat die Gabe in die Vergangenheit reisen zu können und somit die Geschichte zu verändern.
    „Beim Leben meiner Mutter“ ist der neue Roman von Rowan Coleman. Die Autorin ist mir bereits durch ihren Roman „Zwanzig Zeilen Liebe“ bekannt und ich mag ihren Schreibstil sehr. Lebendig, flüssig und voller Gefühl schreibt sie sich auch diesesmal durch diese Seiten.
    Die Geschichte an sich fällt mir etwas schwer zu bewerten. Wenn man sich als Leser auf diese abenteuerliche Story einlässt, dann wird man unterhaltsame Stunden beim Lesen erleben. Luna und Pia sind von Anfang an sympathisch, auch Marissa ist eine durchweg liebenswerte Person. Die Trauer der Töchter ist echt und auch das Schicksal von Marissa muss man nicht unbedingt erlebt haben. Und dann beginnt eben irgendwann die Zeitreise von Luna. Selbst diese kann man noch irgendwie akzeptieren, schließlich gibt es genug Ereignisse, welche man nicht wissenschaftlich erklären kann. Aber gegen Ende wird das Ganze dann doch sehr verwirrend und unglaubwürdig.
    Fazit

    Rowan Coleman unterhält den Leser mit einer schöner Story, welche zwar nicht ganz real und glaubwürdig ist, aber doch ihren Reiz hat. Es ist eine Geschichte zum Abdriften und erinnert so ein bisschen an „Zurück in die Zukunft“, nur mit bedeutend mehr Gefühl. Wenn man also offen ist für Neues und sich darauf einlässt, dann wird man mit diesem Buch definitiv ein paar schöne Stunden erleben.

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    NadineSt94s avatar
    NadineSt94vor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Eine interessante Geschichte, der es an manchen Stellen aber an Spannung fehlt.
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    TeleTabi1s avatar
    TeleTabi1vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: unterhaltsam, aber ich hatte mir anfangs etwas mehr erhofft...
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    Dani1046s avatar
    Dani1046vor 3 Monaten

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