Rowan Coleman Einfach unvergesslich

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Inhaltsangabe zu „Einfach unvergesslich“ von Rowan Coleman

Neuerdings weiß Claire nicht mehr, welcher Schuh zu welchem Fuß gehört. Oder wie das orangefarbene Gemüse im Kochtopf heißt. Doch das Leben ist zu kurz, um Trübsal zu blasen. Und so schreibt sie, noch bevor die letzte Erinnerung verblasst, all die Glücksmomente der vergangenen Jahre nieder. Wohl wissend, dass diese Gedanken bald das Einzige sein werden, was ihrer Familie von ihr bleibt. Dabei gibt es noch viel zu erledigen: Sie muss ihrem Mann zeigen, wie sie die Lieblingslasagne ihrer Kinder zubereitet. Sie muss ein letztes Mal leben, sich vielleicht auch neu verlieben. Denn wenn die Zeit davonrennt, ist jede Minute kostbar.

langweilig, vorhersehbar

— Petra54

Ein ganz besonderes Buch, mir ist es sehr unter die Haut gegangen.

— Schnapsi

Das hat schon so einen Hauch von „Chick-Lit“, aber ehrlich ein wunderbares Buch zum Abschalten.

— Marjuvin

Ein sehr emotionales Buch über eine Krankheit mit der die meisten von uns wahrscheinlich so nicht in Berührung kommen.

— Krimifee86

Fing ganz nett an, hat mich aber nicht überzeugt.

— will_nur_lesen

Die Geschichte war spannend und emotional, aber der Schreibstil hat mir nicht so gefallen.

— Nachtfalter89

Ganz wundervoll in seiner Art! Der Schreibstil hatte mich sofort & die Geschichte ließ mich nicht mehr los. Zauberhaft schön!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein wunderschönes und berührendes Buch

— AnjaJoerg

Schönes Buch das zeigt wie wichtig unsere Erinnerungen sind.

— Sanveen

Berührendes Buch mit einem ernsten Thema, das leider zum Ende hin ins Rührselige abkippt

— Yolande

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  • guter Stoff, schlecht umgesetzt

    Einfach unvergesslich

    Petra54

    27. February 2018 um 11:49

    Das Titelbild ist nichtssagend langweilig, auch der Titel selbst klingt eher nach einer Liebesschmonzette. Ich fand dieses Buch, als ich im Internet nach einer Geschichte über eine demenzkranke Mutter suchte, weil ich mich wegen meiner eigenen dementen Mutter im Moment mit diesem Thema beschäftige. Die Klappentext-Überschrift lautet: „Mein Kopf ist eine Wundertüte“ und interessierte mich sofort. Claire ist vierzig Jahre alt, hat eine 20-jährige und eine dreijährige Tochter und rasant fortschreitende Alzheimer. Sie erzählt ihre Geschichte zum Teil selbst, zum Teil übernimmt dies ihre Tochter oder ihre Mutter. Rückblenden sind kursiv gedruckt und mit Datum versehen, trotzdem wäre mir (wie immer) eine chronologisch klar aufgebaute Geschichte erheblich angenehmer gewesen. Claires Tochter sagt: „Ich sollte es Mum erzählen. Jetzt. Aber ich will nicht. Ich habe Mist gebaut. Es wird auffallen, aber ich will nicht darüber reden. Jeder wird sich seine Gedanken machen ...“ Diese Litanei geht über zwei Seiten und wiederholt sich später. Überhaupt gibt es unzählige Wiederholungen. Meist schwärmen Claire oder ihre Mutter davon, dass das beste, was ihnen je passierte, ihre Tochter sei. Ich kenne derartige Frauen – und ich mag sie nicht. Die letzten dreißig Seiten sollten wohl ein tolles Finale bilden, sind jedoch eher überflüssig, da die Entwicklung ohnehin klar ist und wegen der vielen Wiederholungen eher lästig. „Hoch emotional und fesselnd“, sagt Daily Mail, „Herzzerreißend guter Stoff“, meint The Sun on Sunday, „Halten Sie für diese ergreifende Geschichte Ihre Taschentücher bereit!“, fordert Star Magazine. Es ist wirklich ein sehr guter Stoff und hätte eine wunderbare Geschichte geben können, wenn sie tatsächlich fesselnd erzählt worden wäre. Dieses Buch wird keinen Platz in meinem Regal finden.

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  • Alzheimer – eine große Scheiße!

    Einfach unvergesslich

    Krimifee86

    19. January 2018 um 19:08

    Inhalt: Claire ist erst Mitte 40 als sie die Diagnose Alzheimer erhält. Und die Krankheit schreitet wesentlich schneller voran, so schnell, dass sie irgendwann nicht einmal mehr den Namen ihrer jüngsten Tochter, Esther weiß. Claires Familie versucht ihr beizustehen, ihr Mann, ihre beiden Töchter und auch ihre Mutter. Alle wollen nur das Beste für Claire, aber sie selbst fühlt sich ständig missverstanden. Hinzu kommt, dass Caitlin, ihre ältere Tochter mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen hat, von denen noch niemand etwas ahnt.Charaktere: Die Protagonistin der Geschichte ist Claire, eine Frau in den 40ern, die bereits in jungen Jahren ihren Vater an Alzheimer hat sterben sehen und jetzt selber gegen die Krankheit kämpft. Leider war sie mir in ihrem Kampf nicht sehr sympathisch. Ich möchte nicht abwertend klingen, es ist eher mein persönliches Problem, dass ich mit Schwächen nicht umgehen kann. Und Claire hatte sehr viele Schwächen – gezwungenermaßen. Auf die sie so reagiert, dass sie wütend wird und Unsinn macht. Zudem bereitet sie ihrer Familie ohne Ende Sorgen und bringt sie zum Teil sogar in Gefahr. Natürlich macht sie das nicht mit Absicht. Es liegt an der Krankheit. Das ist mir bewusst, aber ich kann es nicht ändern, dass ich Claire als rücksichtslos und anstrengend empfunden habe und keine großen Sympathien zu ihr aufbauen konnte.Claires Mann Greg bleibt leider während der Geschichte enorm blass. Das fand ich sehr schade, nimmt er doch einen wichtigen Teil ein. Er ist durchaus sympathisch, aber es wäre schön gewesen, wenn er eine größere Rolle eingenommen hätte.Zu Esther kann ich nichts sagen, sie war noch zu klein. Caitlin mochte ich sehr, obwohl sie nicht immer vernünftig ist. Sehr mochte ich zudem Claires Mutter ohne das begründen zu können, denn eigentlich wird sie nicht sehr sympathisch geschildert.Das hat mir gut gefallen: Mir hat einfach die ganze Geschichte und die Art der Autorin sie zu erzählen, gefallen. Ich fand es spannend, mehr über eine Krankheit zu erfahren, mit der ich sonst noch keine Berührungspunkte hatte. Ich fand es außerdem toll, dass der Fokus trotzdem nicht nur ausschließlich auf Claire und ihrem Problem lag, sondern auch die Befindlichkeiten der anderen Charaktere beleuchtet wurden. Eine ganz tolle Idee in dieser Beziehung war das Erinnerungsbuch. Das war echt richtig toll, denn es hat auch dazu geführt, dass einem die Charaktere viel näher kamen und man sich noch viel mehr in die Geschichte hineinversetzen konnte. Das hat mir nicht so gut gefallen: Ich habe einige wenige Kritikpunkte an der Geschichte. Zum einen mochte ich leider die Protagonstin nicht, was natürlich immer ein wenig problematisch ist. Zudem fand ich einen Teil der Geschichte (bei dem geht es um Claires neue Bekanntschaft) sehr vorhersehbar, einen anderen (Caitlins Hotelaufenthalt) sehr vorhersehbar und sehr auf Happy-End gemacht. Das hätte für mich wirklich nicht sein müssen.Fazit: Rachel Coleman hat einen wahnsinnig tollen Schreibstil. Man fühlt sich direkt in die Geschichte hineingezogen und ist auch emotional sehr mit den Charakteren verbunden. Und das auch bei schwierigen Themen, mit denen man ansonsten eher nicht in Berührung gekommen wäre. Entsprechend habe ich definitiv sehr mit den Charakteren mitgelitten, nicht so sehr allerdings mit Claire, sondern viel mehr mit ihrer Familie. Insgesamt gibt es von mir vier Punkte, Abzug wegen einer sehr offensichtlichen Entwicklung und wegen der Tatsache, dass mir Claire nicht so sympathisch war.

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    • 2
  • Thema verfehlt

    Einfach unvergesslich

    will_nur_lesen

    05. September 2017 um 17:05

    Als Enkelin zweier dementer Großeltern ist mir dieses Buch leider zu weit von der Realität entfernt. Klar, jede Krankheit verläuft anders, jedoch hat mich diese Geschichte wirklich nicht ansatzweise überzeugt. Auch der Schreibstil war nicht so meins. Allein die Geschichte der Tochter war lesenswert, daher 2 Sterne.

  • Was wenn du nicht mehr wüsstest...

    Einfach unvergesslich

    Sanveen

    04. June 2017 um 18:15

    In "Einfach unvergesslich" geht es um Claire - Claire hat Alzheimer und die Krankheit schreitet trotz ihres relativ jungen Alters schneller voran als gedacht. Claire vergisst immer mehr wichtige Dinge. Gegenstände verlieren ihre Funktion - Menschen werden ihr fremd. Irgendwann wird sie ganz verschwunden sein. Deshalb schreibt sie auf anraten ihrer Therapeutin alle wichtigen Erinnerung in ein Erinnerungsbuch und fordert ihre Familie auf ebenfalls Erinnerung an sie in das Buch zu schreiben, da dieses Buch letztendlich alles sein wird, das von ihr übrig bleibt.Schreibstil: Das Buch wechselt zwischen den Perspektiven von Claire und ihrer älteren Tochter Caitlin, die ebenfalls gerade mit ihrem Leben zu kämpfen hat. Zwischen den Kapiteln gibt es immer einen kleinen Brief den einen der Familienmitglieder in das Erinnerungsbuch schreibt. Einfach unvergesslich ist sehr schön geschrieben, da man in Claires immer leerer werdenden Kopf blickt und auch Caitlins Wahrnehmung als Außenstehende der Krankheit kennen lernt.Fazit: Das Buch ist sehr ergreifend und geht sehr gefühlvoll auf das Thema ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern in denen schlimme Krankheiten die zentrale Geschichte bilden, baut diese hier nicht auf Mitleid auf sondern auf Stärke und Hoffnung. Ich mochte wie Claires Charakter gestaltet war - sie ist sympathisch und man muss sie einfach mögen. Am Schönsten fand ich das Ende - als sie letztendlich wieder auf den Mann trifft den sie wirklich liebt. Klare Leseempfehlung!

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  • Ernstes Thema

    Einfach unvergesslich

    Yolande

    27. May 2017 um 21:05

    Inhalt (Klappentext): Neuerdings weiß Claire nicht mehr, welcher Schuh zu welchem Fuß gehört. Oder wie das orangefarbene Gemüse heißt, das auf dem Herd köchelt. Und manchmal geht sie im Pyjama spazieren. Sie weiß, dass das nicht normal ist. Und so schreibt sie, noch bevor die letzte Erinnerung verblasst, all die großen und kleinen Momente der vergangenen Jahre wieder. Wohlwissend, dass diese Gedankenschnipsel schon bald das Einzige sein werden, was ihrer Familie von ihr bleibt. Dabei gibt es noch so viel zu erledigen: Sie muss sich mit ihrer Tochter versöhnen und ihrem Mann zeigen, wie man die Lieblingslasagne ihrer Kinder zubereitet. Sie muss ein letztes Mal leben, frei sein, sich vielleicht neu verlieben. Denn wenn die Zeit davon rennt, ist jede Minute kostbar.Frühmanifester Alzheimer, ein ernstes Thema, das sich die britische Autorin Rowan Coleman für ihren Roman ausgesucht hat. Es ist natürlich ein schmaler Grat, aber zum Großteil schafft es Coleman, die Geschichte nicht kitschig werden zu lassen. Besonders die Passagen, die aus Claires Sicht geschrieben sind und in denen die Verzweiflung und Erkenntnis zum Vorschein kommt, dass man sein Erinnerinnerungsvermögen verliert, sind sehr berührend. Leider kippt das Ganze zum Ende hin dann doch noch ins Rührselige. Vielleicht wollte die Autorin noch ein kleines Happy-End reinbringen, war aber in meinen Augen völlig unnötig

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  • Einfach unvergesslich

    Einfach unvergesslich

    CorinaBock

    22. May 2017 um 10:23

    Dieses Buch führt den Leser in die Welt von Alzheimerpatienten und ihren Angehörigen - und das tut es in einer sehr liebevollen, teils lustigen und teils nachdenklichen Art und Weise.Wie bei vielen Büchern ist die Handlung teilweise vorhersehbar und manche Wendungen hätten nicht unbedingt sein müssen. Trotz allem fand ich den Einblick in die Denkweise von Alzheimerpatienten sehr interessant. Auch die verschiedenen Verhaltensweisen der Angehörigen wurden sehr gut beschrieben - es ist schwierig, einen Weg zu finden, sich um einen Erkrankten zu kümmern ohne ihn zu entmündigen. Dass jeder da erst seinen Weg finden muss, kommt in dem Buch sehr gut raus.Wer gerne mal etwas anderes als klassische Liebesromane lesen möchte, ist hier wirklich gut aufgehoben!

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  • Einfach unvergesslich...

    Einfach unvergesslich

    Edith_Hornauer

    09. May 2017 um 18:26

    Ein Buch, welches einen fesselt, denn allen von uns könnte es genau so treffen. Man vergisst, weiß nicht mehr wer, wo was ist. Doch die junge Frau bemerkt es an sich und bereitet sich vor. Doch die Familie will es nicht gleich wahrhaben, bis, ja bis es schlimmer wird. Sie lebt ihren Traum sozusagen, stellt ihr Leben und das ihrer Familie auf chaotisch. Doch   ab und zu findet sie sich im realen Leben wieder.....

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  • Einfach unvergesslich

    Einfach unvergesslich

    dreamily1

    02. May 2017 um 16:25

    Worum geht es?Claire ist Anfang 40, verheiratet, Mama von 2 Töchtern (3 und Anfang 20) und sie vergisst seit einiger Zeit immer mehr, zum einen in welchem Haus sie denn wohnt, wie ihre eigene Tochter heißt, wie diese komischen Geräte z.B. das Handy funktionieren, auch wie der einzigste Mann, ihr Mann Greg, im Haus denn überhaupt ist. Bei Claire wurde nämlich eine frühmanifester Alzheimer-Demenz diagnostiziert. Trotz der Diagnose geht das Leben für sie und ihre Familie irgendwie weiter und sie müssen sich den ein oder anderen Hürden im Leben stellen. Mit Hilfe des Erinnerungsbuchs, versuchen sie, besonders Claire,  Geschichten aus ihrem Leben festzuhalten die noch in ihrem Gedächtnis sind.Wie ist mein Eindruck?Ab der ersten Seite an hat mich dieses Buch gefesselt, es ist auf eine wirklich so wunderschöne Art geschrieben und auch die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr. Als Leser erfährt man durch das Erinnerungsbuch, eine schöne Idee die Greg da hatte, wie ich so am Rande bemerken möchte *g* etwas von der Vergangenheit und zum anderen bekommt man hautnah mit wie die ganze Familie irgendwie damit versucht umzugehen. Ein sensibles Thema das die Autorin da aufgegriffen hat aber ich finde es super umgesetzt und ich denke, wenn ich persönlich auch nicht wirklich Erfahrungen mit der Krankheit habe, ist es auch realistisch. Von mir aus hätte das Buch gerne noch viele weitere Seiten haben können, es wird nicht langweilig. Die Charakter schleichen sich in das Herz des Lesers, man leidet, lacht, weint und freut sich mit ihnen. Und es beinhaltet sogar noch eine kleine Überraschung :-)Ein trauriger, aber auch schöner Roman der einfach nur berührt...und der 5 Sterne verdient!

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  • Mein absoluter Lieblingsroman

    Einfach unvergesslich

    cheshirecatannett

    06. April 2017 um 00:01

    https://www.instagram.com/p/0mlLXqAWgm/?tagged=annetteliestHabe mal einer meiner Lieblingsstellen markiert und abfotografiert- So schön und so wahr 😊 Am Ende hab ich das Buch zugeklappt und geheult😂 Es ist einfach perfekt und zeigt auf so wundervolle Weise, wie wertvoll die Liebe und Familie ist💛 Es ist eins meiner Lieblingsbücher: Besonders weil selbst ganz am Ende immernoch etwas total unerwartetes passiert und man umso mehr geflasht ist.Aber vor allem ist die Geschichte von Anfang bis Ende packend und unendlich rührend. Der Schreibstil von Rowan Coleman ist sowieso wunderschön. Es gibt nicht viel zu sagen, außer, dass es ein einfach unvergessliches Buch ist. 

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  • Rezension - Einfach unvergesslich

    Einfach unvergesslich

    JessiBuechersuchti

    25. March 2017 um 15:41

    Cover Das Cover gefällt mir einfach total gut. Es ist sehr einfach - weißer Hintergrund und schwarz-weiße Illustrationen -, jedoch besonders - durch die neon-orangenen Punkte - gestaltet. Auch der Buchrücken ist ein toller Blickfang im Regal. Außerdem treffen wir den Marienkäfer vom Cover auch im Buch wieder, denn er begleitet uns durch die Kapitel.Erster Satz "Greg sieht mich an und glaubt, dass ich es nicht merke."Meinung Das Buch lag seit der letzten Frankfurter Buchmesse auf meinem SuB, einfach total unbeachtet. Nachdem meine Mum es gelesen hat und nicht mehr aufhören konnte zu schwärmen, war ich dann doch ziemlich neugierig und musste es jetzt einfach lesen. Der Schreibstil von Rowan Coleman ist unglaublich emotional und fesselnd. Man wollte das Buch nicht aus der Hand legen, sondern am Liebsten in einem Rutsch durchlesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von drei Protagonisten geschildert; Claire, ihrer Mutter Ruth und ihrer Tochter Caitlin. Außerdem sind immer wieder Ausschnitte aus dem Erinnerungsbuch - welches von der Familie geführt wird - zwischen den Kapiteln, sodass man in die schönen Momente der Vergangenheit eintauchen kann.Claire ist eine unglaublich charakterstarke Frau, die an einer Form von Alzheimer-Demenz leidet - welche sie von ihrem Vater geerbt hat. Nach und Nach merkt sie immer deutlicher, dass sie Dinge vergisst, wichtige Dinge - wie z.B den Namen ihrer Tochter - und sie muss mit ihrer Familie daran arbeiten, weiterhin ein möglichst normales Leben führen zu können. Ihr Ehemann Greg kauft ihr ein Erinnerungsbuch, in das sie alle ihre Erinnerungen eintragen soll - aber auch die anderen Familienmitglieder schreiben ihre schönsten Momente mit Claire hinein. Die Autorin schafft es, die Krankheit und den Umgang der Familie mit dieser Krankheit wirklich sehr authentisch rüberzubringen, so dass man garnicht weiß, wie man sich beim lesen verhalten soll - ob man lachen oder weinen soll. Im Endeffekt tut man Beides - denn dies ist sicherlich kein Buch bei dem auch nur ein Auge trocken bleiben kann.Fazit: Ein wirklich unvergesslicher Roman, der einem zeigt wie wichtig und kostbar Erinnerungen sind. Absolut lesenwert!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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    • 2656
  • Ein "einfach unvergesslicher" Roman

    Einfach unvergesslich

    louella2209

    06. March 2017 um 10:32

    „Der Name deiner erstgeborenen Tochter. Das Gesicht deines Mannes. Dein Alter. Deine Adresse. Was wäre, wenn du dich an all diese Dinge nicht mehr erinnern könntest? Was wäre, wenn es kein Gestern mehr gäbe, sondern nur noch den Zauber einzelner Augenblicke? (Zitat Klappentext) Die Autorin behandelt in ihrem Roman „Einfach unvergesslich“ eine sehr sensible Thematik, die Krankheit Alzheimer, ein Schreckgespenst, das wohl in jedem innewohnt der eine gewisse Altersgrenze erreicht hat. Ich hatte selbst mit einer älteren Protagonistin gerechnet. Claire ist jedoch erst 38 Jahre, frisch verheiratet und Mutter einer 20jährigen und 3jährigen Tochter, als bei ihr die frühmanifestierte Alzheimerdemenz diagnostiziert wird. Ein Umstand, der die Geschichte noch tragischer erscheinen lässt. Niemand weiß, wieviel Zeit Claire noch bleibt, wann auch die letzte Erinnerung endgültig verblasst und sie ihre Liebsten nicht mehr erkennt. Die Autorin erzählt das Schicksal von Claire mit sehr viel Charme, Humor und Feingefühl. Gemeinsam mit ihr und ihrer Familie, lässt Rowan Coleman, den Leser daran teilhaben, wenn sie Claire`s Leben Revue passieren lassen. Ein kleines Erinnerungsbüchlein, in das jeder seine Eindrücke und Gefühle schreibt und in dem besonders schöne Momente festgehalten werden, wird für Claire zum ständigen Wegbegleiter. Ein Symbol für die Liebe und das sie nie in Vergessenheit geraten wird. Die Stimmung in dem Roman wechselt von Melancholie in unbeschwerte Heiterkeit und wieder zurück. Man erlebt die guten Zeiten von Claire und die schlechten, wenn wieder ein Teil der Erinnerung unwiederbringlich stirbt. Die Frau beeindruckt mit ihrer Kämpfernatur. Sie wehrt sich vehement und will vor allem ihrer Familie nicht zur Last fallen. Die Hilflosigkeit und Verzweiflung ist, zwischen den Zeilen, allgegenwärtig spürbar. Dennoch gelingt es der Autorin die dunklen Schatten aufzubrechen und für zauberhafte, fast magische Augenblicke zu sorgen. Eine Lektüre, die bei mir sicherlich noch lange nachhallt und ich die Krankheit Alzheimer nun mit anderen Augen sehe. Es ist nicht nur das Vergessen, es steckt viel mehr dahinter, vor allem der Schmerz der Betroffenen und Angehörigen. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung, aber Taschentücher bereithalten!

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    • 4
  • Ein unvergesslicher, herzerwärmendes aber auch bittersüßes Buch

    Einfach unvergesslich

    tination

    25. January 2017 um 22:34

    Das Buch: Claire hat Alzheimer. Mit Anfang 40. Und damit muss sie sich nun wohl oder übel abfinden. Tut sie aber nicht immer. Denn immer mehr vergisst sie. Allen voran ihren Ehemann, die Liebe ihres Lebens. Doch wirklich traurig ist sie nicht darüber. Sie hat es vergessen. Und das merkt nicht nur ihr Ehemann. Auch Claires Mutter, die wieder bei ihr einzieht, und ihre beiden Töchter merken die Verwandlung. Und so fangen alle an ein gemeinsames Buch zu schreiben: für Claire und gegen das Vergessen.Das Fazit: Eins vorneweg: dieses Buch ist keine Krankheitsstudie. Auch nicht, wie Claire bemerkt, dass sie Alzheimer hat. Die Diagnose steht schon fest und die Familie lebt schon einige Monate damit. Dann steigt das Buch erst ein: Claires Krankheit wird intensiver und ihre Mutter muss ihrer Tochter und den Enkeln helfen. Es geht um diese Belastung innerhalb der Familie. Zumal ja die große Tochter Caitlin auch noch ihre ganz eigenen Probleme hat, die auch noch gelöst werden müssen.Und so wird meist aus der Sicht von Claire und Caitlin die Situation beschrieben. Aber auch Claires Mutter und der Ehemann Greg kommen durch die Briefe zu Wort. Denn diese Briefe, die das geschriebene Buch darstellen enthalten die Erinnerungen der Personen an Claire. Diese sind zwar nett, aber meist auch unnötig. Passen tun sie jedoch schön in das Gesamtbild des Buches. Von daher sollte man diese Zwischenstücke nicht gänzlich überlesen.Stilistisch schafft es die Autorin die herzliche Wärme der Familie auf den Leser zu übertragen. Natürlich ist dies leichte Kost, doch bei weitem kein Chick-Lit. Frau Coleman hat es geschafft, eine Krankheit und ihre Auswirkungen auf die ganze Familie nicht zu tragisch aber auch nicht zu arg kitschig darzustellen. Natürlich darf ein wenig Kitsch nicht fehlen. Das betrifft nun einmal das Liebesleben von Claire und von Caitlin. Aber hier hat es gepasst. Punkt.Wer also vor dem großen Wort „Alzheimer“ nicht zurückschreckt und eine liebenswerte (und ein wenig traurige) Geschichte mag, wird hier sicherlich keinen Fehler machen. Und die etwas zur Story abfallenden Brieferinnerungen sind da schon zu verschmerzen. Es ist ein herzerwärmendes Buch, dass vor einer großen Krankheit nicht zurückschreckt.https://booksoftination.wordpress.com/2017/01/25/rowan-coleman-einfach-unvergesslich/

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  • Einfach unvergesslich

    Einfach unvergesslich

    Gelinde

    18. December 2016 um 21:09

    Einfach unvergesslich, von Rowan ColemanCover:Sehr schlicht, aber die hellen Punkte geben dem Ganzen eine gewisse Leichtigkeit. Genauso wie die kleinen Käferchen die überall im Buch auftauchen.Inhalt:Claire, ist noch keine 50 als bei ihr eine manifestierte Alzheimererkrankung, diagnostiziert wird. Und diese schreitet dann auch noch viel schneller voran als die schlechteste Vorhersage.Wie soll sie selber und ihre Familie, (ihr Mann, ihre beiden Töchter 20 + 3, und ihre Mutter damit umgehen).Ein „Erinnerungsbuch“, in das Claire alles eintragen kann was sie noch weiß und ihr wichtig erscheint, soll sie länger im hier und jetzt halten.Bald gibt es Beiträge von der ganzen Familie.Meine Meinung:Ein unglaublich genial emotionales Buch, schon beim Prolog kamen mir die Tränen.Eine wirklich herzzerreißende und fesselnde Geschichte, ich konnte sie kaum noch aus der Hand legen, Humor und echte Tränen sind so nah beieinander.Das Buch erinnert mich stark an „Mein Leben ohne Gestern“ und dieses Buch finde ich total klasse. Mein einziger Kritikpunkt: Es wäre zu wünschen, dass es immer so „glücklich“ verläuft, und dass die Liebe übrigbleibt (bei meiner Mutter, ok 91, sieht die Realität anders aus, sie wird bösartig, starrsinnige, laut und ungerecht).Diese Familie, mit all ihren Problemen und einzelnen Charakteren wird so liebevoll beschrieben und geschildert, dass man denken könnte es wären gute Bekannte. Ich leide und hoffe mit allen.In Erinnerungen, die jeder in dieses „Erinnerungsbuch“ schreibt kommt jeder zu Wort und kann seine Sicht der Dinge beschreiben.Wir wechseln immer mal wieder von der Vergangenheit in die Gegenwart.Wir erleben mit, wie hilflos, wütend und zornig alle, von der betroffenen Claire selber bis zu den Angehörigen, der Krankheit gegenüberstehen und ausgeliefert sind. Es wird gezeigt, wie diese Familie diese schlimme Zeit zu meistern versucht. Angst, Drama und Tragödien spielen sich ab.Und doch versteht es die Autorin, einen wunderbaren Humor einzuflechten, der mich immer wieder schmunzeln und lachen lässt. Ein ganz unglaublich brillanter Schreibstil, eine faszinierende Wortwahl und Wortgewandtheit.Hier einige Zitate:Mutter zu sein bedeutet seine Kinder vor allem zu beschützen, was sie möglicherweise verletzen könne. Es bedeutet aber auch, ihnen zu vertrauen, dass sie ihren eigenen Weg finden und meistern. Und darauf zu vertrauen, dass sie es auch dann schaffen können wenn man nicht da ist , um ihre Hand zu halten.…,weil sie merken dass ich in einer ganz anderen Wirklichkeit lebe. Und genau das ist die Perfidie dieser Krankheit: Sie vergrößert die Kluft zwischen meiner Wirklichkeit und der meiner liebsten Mitmenschen.Ich hörte ein Knistern und Knacken aus den riesigen Lautsprechern, die schon so lange Teil der Möblierung waren, dass ich völlig vergessen hatte, dass sie eine Funktion hatten. Mein Fazit:Ein einfach unglaubliches Buch, herzzerreißend; ich habe es mit Tränen der Freude und Tränen der Trauer gelesen.Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Einfach Unvergesslich!

    Einfach unvergesslich

    Samirabooklover

    23. November 2016 um 21:11

    Inhalt Claire Armstrong steht eigentlich mit beiden Beinen im Leben. Sie hat gerade erst die Liebe ihres Lebens geheiratet und die gemeinsame Tochter Esther auf die Welt gebracht. Sie geht voll und ganz in ihrer Arbeit als Lehrerin auf, ihre ältere Tochter Caitlin ist erwachsen geworden und zum studieren ausgezogen. Claire war nie glücklicher in ihrem Leben. Bis sich der Schleier des Vergessens auf sie legt. Die Diagnose: Alzheimer. Unheilbar. Doch so schnell lässt sich Familie Armstrong nicht unterkriegen. Um die bedeutendsten Momente festzuhalten, werden diese in einem Erinnerungsbuch festgehalten, welches ein wichtiger Bestandteil der Familie wird. Und es gibt noch so viel für Claire zu erledigen! Denn das Leben ist eine Wundertüte. Und wenn die Zeit davonrennt, ist jede Minute kostbar. „Ich glaube, Liebe vergeht nicht. Liebe ist die wahre Erinnerung. Liebe ist das, was bliebt, wenn wir nicht mehr sind. Ich glaube, diese Gefühle sind viel echter, viel realer als unsere Körper und alles, was mit unseren Körpern schieflaufen kann. Das hier“ – sie kneift sich in den Arm – „ist nur die Verpackung“ . MeinungNicht nur die "Verpackung" des Buches ist schön anzusehen, nein, auch das Innere ist danach gestaltet. Zwischendurch laufen immer wieder ein paar Marienkäfer über die Seiten und ziehen sich so durch das ganze Buch, was das Lesen nur noch schöner gemacht hat.Die Autorin Rowan Coleman habe ich vor einigen Wochen durch einen Zufall entdeckt. Nach dem ich mein erstes Buch von ihr gelesen hatte,"Zwanzig Zeilen Liebe", das einfach nur bezaubernd war, konnte ich die Autorin noch nicht wirklich einschätzen und ich habe mich gefragt, wie mir ihre anderen Bücher wohl gefallen würden.Also habe ich "Einfach Unvergesslich" gelesen. Liebe.Dieses Buch ist gefüllt mit so viel Liebe. Die Liebe zwischen Ehepartnern. Zwischen Geschwistern. Zwischen Freunden. Zwischen Familie.Und ganz besonders die Liebe zwischen Müttern und Töchtern.Über diese Verbundenheit, die Generationen andauert, zu lesen, war bezaubernd. Und in den drei Armstrong Frauen steckt so viel Originalität, Stärke und gesundes Stolz, dass es nie langweilig wurde, über sie zu lesen.Von der konservativen Oma, die eine verrückte Hippie-Vergangenheit hat. Von Claire, die einen Widerspruch setzt, indem sie trotz roter Haare immer rote Sachen trägt. Von Caitlin, die einen ungewöhnlichen Nebenjob tätigt und sich erst selbst finden muss. Und die Jüngste, Esther, die einen immer wieder zum Schmunzeln bringt. "Du musst deine Entscheidungen immer so treffen, als wenn alles in Ordnung wäre, Caitlin. So musst du leben. So, wie du es willst, und nicht so, wie es die Lebensumstände dir diktieren." Rowan Coleman schafft es in diesem Buch immer wieder die unterschiedlichsten Emotionen im Leser hervorzurufen.Sie schafft es, mich zum Lächeln zu bringen, besonders über die Sprüche von Claire, und gleichzeitig bringt sie mich dazu, dass ich die Geschichte voller Wehmut lese, weil ich weiß, dass es kein Happy End für Claire geben kann. Es gibt kein Mittel gegen Alzheimer. »Mum hat immer für irgendwas gekämpft. Solange ich denken kann. Das hier ist die erste Schlacht ihres Lebens, von der sie bereits jetzt weiß, dass sie nicht gewinnen kann.« Und so sehr Claire auch kämpft, ihre starke Persönlichkeit immer wieder aufblitzt, im Buch immer wieder präsent ist... desto mehr schmerzt es mich zu sehen, wie sie sich von ihrer Welt distanziert und von sich selber. Einfach, weil sie vergisst. Sie erinnert sich nicht mehr an ihre eigenen Gefühle und Gedanken, an ihren Ehemann oder Kleinigkeiten, wie das Zuziehen eines Reißverschlusses. Und das ist das Außergewöhnliche an diesem Buch. Colemans Fähigkeit sich in Claire hineinzuversetzen. Den Leser mit in ihren Kopf zu nehmen. Uns voller Schrecken zu zeigen, was diese Krankheit für Auswirkungen hat.Ich selbst muss zugeben, dass ich davor nie eine wirkliche Vorstellung davon hatte. Das hört sich jetzt vielleicht nach einem traurigen und grausamen Buch an, aber ich kann euch versichern, dass ihr dieses Gefühl nicht mehr während dem Lesen haben werdet. Es steckt so viel Abenteuer, Lebensmut, Herzlichkeit und Spontanität in diesem Buch. Als Leser fühlt man sich einfach pudelwohl zwischen diesen Seiten.❤Zwischendurch hat leider die Spannung etwas gefehlt und ich hatte kurz das Gefühl, dass die Autorin sich selbst noch nicht sicher war, wohin die Geschichte führen sollte.Aber der weitere Verlauf der Geschichte, und ganz besonders das Ende, haben mich wirklich überrascht. Auf eine wunderbare Art und Weise! FazitRowan Coleman hat es mal wieder geschafft, mich mit ihrer Geschichte zu berühren. Und ich muss ehrlich sagen... Das Buch war für mich wirklich "Einfach unvergesslich".❤

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