Rowan Coleman We are All Made of Stars

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Inhaltsangabe zu „We are All Made of Stars“ von Rowan Coleman

A really nice story but not that special!

— Agnes13
Agnes13

Beste Lektüre für ein hoffnungsvolles Herz!

— Regenblumen
Regenblumen

A wonderful story about being present in each moment and living in the here and now.

— JilAimee
JilAimee

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    We are All Made of Stars
    Regenblumen

    Regenblumen

    19. March 2016 um 18:07

    Stella arbeitet in einem Hospiz. Sie übernimmt nur die Nachtschicht, damit sie ihrem Ehemann Vincent aus dem Weg gehen kann. Vincent, ehemaliger Soldat, wurde bei einem Angriff aus dem Hinterhalt während seines letzten Einatzes in Afghanistan, schwer verletzt. Sein bester Freund Kip wurde bei diesem Angriff getötet. Vincent schläft nachts nicht – er betäubt seine Gedanken und Gefühle mit lauter Musik und Alkohol. Indem Stella nachts arbeitet und nicht im Haus ist, lässt sie ihm Raum dafür. Die beiden begegnen sich kaum, sprechen wenig miteinander und das gegenseite Verstehen ist schon lange auf der Strecke geblieben. Reicht ihre Liebe aus um diese Krise zu überstehen? Die Patienten im Hospiz sind nicht nur sterbende Personen. Hope beispielsweise erhohlt sich von einer lebensbedrohlichen Infektion. Seit ihrer Geburt leidet sie an Mukoviszidose und lebte stets unter dem beschützenden Blick ihrer Eltern. Inzwischen ist sie 21 Jahre, hat die Infektion überlebt und fragt sich, wie ihr Leben zukünftig aussehen könnte. Stets an ihrer Seite ist ihr bester Freund Ben – doch seit diesem Kuss auf einer Party ist irgendetwas anders zwischen den beiden, oder doch nicht? Im Hospiz schreibt Stella Briefe für ihre Patienten. Diese Briefe sind die letzten Sätze, die die Freunde, Verwandte oder Nachbarn von den Sterbenden lesen werden. Stella verspricht, die Briefe nach dem Tod der Patienten abzusenden. Mit einer Ausnahme – einmal bricht sie dieses Versprechen… „We are all made of Stars“ ist auch auf Deutsch erschienen und trägt den Titel „Zwanzig Zeilen Liebe“. Es ist ein nachdenklich stimmender Roman, der jedoch auch voller Hoffnung steckt. Im Grunde dreht sich der Roman darum, dass Leben zu füllen. Es zu wagen, sich selbst kennenzulernen und sich zu trauen, dieser Mensch zu sein. Es geht darum zu lieben, auch in schweren Zeiten (dann erst recht). Das gesamte Spektrum des Lebens wird abgedeckt von tiefer Verzweiflung bis hin zur ganz großen Liebe. Beindruckend aber ist auch die Art und Weise wie Rowan Coleman die Leben der einzelnen Charaktere miteinander verwoben hat. Wer ein hoffnungsvoll stimmendes Buch für’s Herz braucht, sollte zugreifen und sich mit einer großen Tassen Tee zum Lesen in einen weiche Sessel setzen (wahlweise funktionieren auch andere Heißgetränke und Sitzgelegenheiten).

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  • Wenn Sterne uns das Lieben lehren / When stars teach us to love

    We are All Made of Stars
    JilAimee

    JilAimee

    17. September 2015 um 19:20

    In ‚Zwanzig Zeilen Liebe‘ begeben wir uns mit der Hospizschwester Stella durch eine Woche, sieben Nächte ihrer alltäglichen Arbeit: den Menschen ihre letzte Reise möglichst würdevoll und angenehm zu gestalten und den Abschied von der Welt zu erleichtern. Dabei begegnen wir nicht nur den unterschiedlichsten Menschen, Altersklassen und Krankheitsbildern, die einem in einem Hospiz unweigerlich über den Weg laufen, sondern lernen auch, dass es nicht immer das Ende bedeuten muss. So zum Beispiel bei Hope, die neben Stella eine der drei Hauptcharaktere darstellt. Hope ist eine junge, an Mukoviszidose erkrankte Frau, die es schafft dem Tod gerade noch einmal von der Kippe zu springen. Doch auch für sie ist der Aufenthalt im Hospiz zwingend notwendig, denn nur da und durch ihren wunderbaren besten Freund Ben, dem das Talent der Ablenkung innewohnt, lernt sie erst wieder, was es heißt wirklich zu leben.   „Er kann die Menschen ablenken. Von sich selbst und ihren Sorgen.“   Dabei hilft ihr in besonderem Maße auch Stella, die den Wert des Lebens jeden Tag aufs Neue vor Augen geführt bekommt, wenn sie für die Patienten, deren Weg bald abgeschlossen ist, die letzten Zeilen an die Hinterbliebenen schreibt. Dabei hat diese ihr ganz eignes emotionales Päckchen zu tragen und scheint sich selbst verloren zu haben. Auch für sie wird daher die Reise durch die sieben Nächte ein heilender und anstrengender Prozess werden. Begleitet wird sie dabei durch den roten Faden, einen kleinen Kater, hinter dem mehr steckt als das Auge zunächst sieht und der für die Menschen, die seinen Weg kreuzen, mehr als nur einen Charakter hat. Er ist das Verbindungsglied, dass die einzelnen Menschen und Geschichten zusammenwebt. Sein Besitzer Hugh muss diese Tatsache auch erfahren und wird unweigerlich in die Mauern des Hospizes gezogen. Was er dort zu suchen hat, müsst ihr selbst durch Lesen erfahren. Rowan hat mit diesem Roman eine Geschichte geschrieben, die echter und zugleich dramatischer nicht wirken könnte. Es ist eine Geschichte über den langen Prozess der Trauma-Bewältigung, in all seinen unterschiedlichen Ausprägungen. Eine Geschichte über die Hoffnung und Angst, die das Leben gleichermaßen mit sich bringen. Vor allem ist es aber eine Geschichte darüber das Leben im Hier und Jetzt zu leben. Man muss im Jetzt präsent sein und ein gewisses Maß an Mut aufbringen, das eigene Leben auch tatsächlich zu leben. Das ist die Botschaft des Buches für mich. Etwas, dass auch die drei Hauptcharaktere innerhalb ihrer Geschichte erfahren.   „Es gibt nie den einen richtigen Zeitpunkt – außer dem Jetzt. Lebt immer im Hier und Jetzt.“   Wir als Leser werden dabei durch sieben Nächte geleitet, die wir immer wieder unterbrochen mit Stellas ‚Abschiedsbriefen‘ aus drei verschiedenen Perspektiven wahrnehmen. Wir erleben manches Schicksal dabei hautnah mit, andere Geschichten bleiben für uns genau das: Geschichten. Dies gestaltet Rowans Roman sehr abwechslungsreich und ist wie eine emotionale Achterbahnfahrt für den Leser. Er ist zugleich rührend und ernüchternd wie auch hoffnungsgebend und erdrückend. Unterstützt wird der Gehalt der Geschichte dabei maßgeblich durch Rowans emotionalen und einnehmenden Schreibstil, der dem Leser erleichtert, sich in die einzelnen Schicksale aktiv einzufühlen. Damit man aber nicht nur von traurigen Erlebnissen erdrückt wird, erfährt man auch viele wunderbare Hochs, die teilweise mit schönen Humor gespickt sind. So wie das Leben eben ist: Echt! Auch das Cover des Buches ist passend gestaltet und mit den simplen Wolken und Briefen einfach romantisch echt und gefühlvoll ehrlich gezeichnet. Simpel und Schön. Genauso wie der Autorenbrief zu Beginn, was wiederum zugleich besonders ist. Generell finde ich daher die Idee des Buches sehr schön umgesetzt und auch die Kapitelunterbrechung durch die einzelnen Briefe sehr schön gestaltet. Dies zeigt sich auch durch den Satz innerhalb des Buches mit den einzelnen Herzstempeln, wann immer es zu Briefen kommt. Briefe, die den Gehalt der Geschichte und ihre Botschaft tragen und untermauern. Auch der Charakter Stellas, die eben diejenige ist, die die Briefe schreibt – einer muss es ja tun – ist wunderbar ausgestaltet. Es wird verdeutlicht, dass ein jeder sein Päckchen zu tragen hat, und am Ende alle auf der Suche nach der Liebe sind, welche facettenreicher nicht sein könnte. Sie hat so viele Farben und Formen und letzten Endes existiert sie nicht ohne Mut. Denn Mut resultiert aus der Liebe zum Leben. Am besten allerdings hat mit der Brief von Carl gefallen. Er geht unter die Haut und direkt ins Herz und alles, was er sagt und ausdrückt – indirekt wie direkt – ist eine Erklärung auf alles, was im Leben je wichtig sein könnte. Ich verrate es hier nicht, ihr werdet es selbst fühlen, wenn ihr diese einzigartige Geschichte lest. Und meine absolute Leseempfehlung habt ihr hiermit. Eines der Bücher, die einem lange in Erinnerung bleiben. Lieben Dank an den Piper Verlag für das Zusenden eines Rezensionsexemplars. Abschließen möchte ich an dieser Stelle mit meiner Lieblingsstelle im Buch:   „Heute Nacht geraten Endlichkeit und Ewigkeit durcheinander.“   Viel Spaß, Eure Jil Aimée

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