Zwanzig Zeilen Liebe

von Rowan Coleman 
4,4 Sterne bei240 Bewertungen
Zwanzig Zeilen Liebe
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269anches avatar

Etwas schwacher Start, aber dann wurde es eine sehr schöne Geschichte.

A

Ich habe langegebraucht, um rein zu kommen in das Buch. Dann aber ganz nett.

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Inhaltsangabe zu "Zwanzig Zeilen Liebe"

Sorg dafür, dass dein Vater sich wieder verliebt. Iss jeden Tag Gemüse. Trau keinem Mann mit übermäßigem Bartwuchs. Tanz auf meiner Beerdigung zu Dean Martin. Nacht für Nacht bringt Stella diese und andere Zeilen zu Papier. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: Für die Liebe. Für das Glück. Für den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492309943
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:12.01.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 31.08.2015 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    m0na1991s avatar
    m0na1991vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Unterhaltung, viele verschiedene Geschichten die mich mal mehr mal weniger begeisterten.
    Rezension zu "Zwanzig Zeilen Liebe"

    Ein gutes Buch, das jedoch viel von mir abverlangte.

    Ich mochte die Art wie sich die Kaputel voneinander abhoben, dass jedes Kapitel mit dem Charakter um den es gehen wird begann. Sowas mag ich besonders. Ich mag allgemein Geschichten/Bücher in denen mehr als eine Geschichte erzählt wird. Dass sich hier die Geschichten noch verstrickten mochte ich sogar nochmal mehr.

    Nur leider konnte der Funke dann doch nicht ganz überspringen. Ich hab das Buch gerne gelesen, hab es genossen und mich auch darin wieder gefunden. Jedoch war nicht jeder Charakter lebendig, nicht nah genug beschrieben um neben mir auf dem Bett zu sitzen während ich von ihm gelesen hab. Das war schade. Vielleicht lag es daran, dass es doch ein oder zwei Charaktere zu viel waren, oder aber wollte ich nur nicht zwischen den Zeilen lesen. :/

    HIER könnt ihr mehr zu meiner Meinung lesen. :*

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    martina400s avatar
    martina400vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wahnsinnig berührendes Buch, in dem heikle Themen angeschnitten werden und man ermutigt wird bei einem Problem den Blickwinkel zu ändern
    Zwanzig Zeilen Liebe

    "Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt - außer dem Jetzt. Lebt immer im Hier und Jetzt." S. 121

    Inhalt:
    Stella ist Nachtschwester in einem Hospiz und schreibt bei vielen Gästen einen letzten Brief an die Hinterbliebenen. Es gibt Briefe, die sie zum Lachen oder Weinen bringen und Briefe, die tief ihr Herz berühren. Ein Brief verändert ihr Leben bzw. rüttelt sie wieder wach und macht ihr bewusst, worauf es im Leben wirklich ankommt.

    Cover:
    Das Cover mit den kleinen Wölkchen und dem romantischen Titel lassen eine nette Liebesgeschichte vermuten. Doch letztendlich ist das Buch viel mehr, als das Cover verspricht: eine Liebesgeschichte ja, aber auch unzählige gefühlvolle Lebensgeschichten, die das Herz tief berühren.

    Meine persönliche Meinung:
    Selten habe ich ein so tief berührendes Buch gelesen. Alles rund um das Thema Hospiz ist schon traurig genug. Dazu erfährt man noch von Stellas, Hughes und Hopes Geschichte und liest viele Briefe, die Sterbende noch abschicken. Die Briefe sind manchmal zum Lachen, manchmal traurig und manchmal ist man beeindruckt. In den Briefen selbst kommen heikle Themen wie Trennung, gleichgeschlechtliche Bezeihungen, Verrat und vieles mehr auf. Es ist wunderschön zu lesen wie sich die 3 Hauptcharaktere im Laufe das Buches verändern, aus ihrer depressiven Wolke erwachen und das Leben neu entdecken. Hope beschließt der Krankheit den Kampf anzusagen und entdeckt die Liebe, Stella findet neu in ihre Situation mit ihrem vom Krieg beinlosen, heimgekehrten Vincent hinein und Hugh lernt endlich zu leben, zu verzeihen und lässt Heilung zu. Auf den wenigen Seiten werden Themen verarbeitet, die noch ein weiteres Buch vertragen würden. Und trotz dieser Trauer und all der Probleme, fühle ich mich nach diesem Buch, als würde ich jedes Problem bewältigen können, wenn ich nur einen anderen Blickwinkel finde und es anders anpacke. Einmal in die Hand genommen sind 100 Seiten gelesen wie nichts. Das Buch sprüht voller Hoffnung, Kraft und Lebensfreude, obwohl sich beinahe fast alles in einem Hospiz abspielt.

    Fazit:
    Ein wahnsinnig berührendes Buch, in dem heikle Themen angeschnitten werden und man ermutigt wird bei einem Problem den Blickwinkel zu ändern.

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    dreamily1s avatar
    dreamily1vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sensible Themen besonders verpackt, berührende Geschichte voller Hoffnung, Glück und das es sich manchmal lohnt zu kämpfen!
    Besondere Geschichte, um die Hoffnung, das Glück und das es sich lohnt zu kämpfen im Leben!

    Worum geht's? Der Klapptext:
    Manchmal können zwanzig Zeilen die Welt bedeuten.

    Es gibt Briefe, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, und solche, die dich zum Weinen bringen. Und dann, ganz selten, gibt es noch die Nachrichten, die sich tief in dein Herz brennen. Die dir bewusst machen, worauf es wirklich ankommt: auf die Liebe. Auf das Glück. Auf den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller Leuchten ...

    Wie ist mein Eindruck?

    Nach "Einfach unvergesslich" bin ich ein Fan von der Autorin geworden, der Schreibstil gefällt mir und sie ist mir irgendwie unheimlich sympathisch, wenn ich die Autorin gar nicht kenne ;-) Auch von "Zwanzig Zeilen Liebe" wurde ich nicht enttäuscht, wenn es auch einerseits etwas anders war.

    In dem Roman dreht es sich direkt um mehrere Menschen, da ist zum einen Stella, die im Hospiz arbeitet und für die Patienten Abschiedsbriefe schreibt, dann gibts noch Hope die eine Patientin war und Hugh betritt den Roman noch. Es gab natürlich auch noch andere wie den besten Freund von Hope nämlich Ben, Stella's Mann etc. Alle wachsen einem ganz unterschiedlich ans Herz. Mal dreht es sich um den einen, mal um den anderen. Einerseits ganz verschiedene Menschen mit ihren eigenen Geschichten und doch eine große. Mit der Zeit versteht man die Zusammenhänge zwischen allen.
    Allein wie die Autorin ihre Protagonisten beschreibt ist schon beinahe was besonderes. Sie hat wirklich tolle Menschen erschaffen, denen man das alles, die ganze gesamte Geschichte, einfach abnimmt. Sie haben all ihre Päckchen zu tragen. Es sind teilweise auch recht sensible Themen, wie z.B. der Verlust eines geliebten Menschen, sei es nun durch den Tod oder weil er sich einfach abwendet. Dabei drückt die Autorin aber nicht auf die Tränendrüse oder schiebt eine Mitleidstour, nein, es ist so geschrieben das es trotz sensiblen Themen keine schwere Lektüre wird, sondern sogar noch mit der ein oder anderen Prise Humor ausgestattet ist.
    Auch die Abschiedsbriefe, die Stella immer wieder für ihre Patienten schreibt, sind etwas besonderes. Rowan Coleman beweist auch mit "Zwanzig Zeilen Liebe" ihre Stärken, sie weiss wie man tiefe Gefühle ausdrücken kann, wie man den Leser berührt.
    Letztich geht es um Hoffnung, um Glück, um die besonderen Momente und um nicht so einfach aufzugeben im Leben.

    Für mich weiterhin eine Autorin wo ich blind zu den Büchern greife!
    Volle Empfehlung und 5 Sterne!

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    heeyhouus avatar
    heeyhouuvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs hatte ich Schwierigkeiten den Zusammenhang der Protagonisten zu verstehen. Eine gute Idee, eine schöne Geschichte, aber langatmig.
    Tolle Geschichte, jedoch ein bisschen langatmig

    Ich bin per Zufall auf dieses Buch gestoßen, als ich im Internet nach Büchern mit "Abschiedsbriefen" gesucht habe und am gleichen Tag bin ich dann auch zur Buchhandlung gefahren und habe mir das Buch besorgt. Ich hatte grosse Erwartungen an dieses Buch, vielleicht auch zu grosse. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten den Zusammenhang der drei Protagonisten zu verstehen. Bei der dritten Person (Hugh) findet man zum Schluss heraus, wie er mit den anderen beiden Personen verbunden ist. 
    Die Idee finde ich wunderbar - die Abschiedsbriefe, die Stella für die Patienten im Hospiz schreibt, die selber keine Kraft mehr dazu haben. Sie hilft Ihnen und versucht nebenbei mit Ihren persönlichen Problemen klarzukommen. Auch Hope's Geschichte ist beeindruckend. - das Mädchen, welches wegen Ihrer Krankheit Mukoviszidose im Hospiz ist und ihr bester Freund, der für sie da ist. Hugh, der dritte Protagonist ist zufrieden mit seinem Leben, obwohl er abgesehen von seiner Katze, nicht viel mit anderen Lebewesen zu tun hat. 
    Ich würde dem Buch eine Bewertung von 3.5 Sternen geben, da mich die Geschichte trotz Anfangsschwierigkeiten ergriffen hat. 

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    evafls avatar
    evaflvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderbare Lektüre
    Wir kämpfen für die Menschen, die wir lieben.

    Stella arbeitet nachts in einem Hospiz. Dort schreibt sie die letzten Briefe für Menschen, die bald aus dem Leben scheiden werden. Briefe, mit den letzten, wichtigen Worten, die sie ihren Lieben unbedingt noch mitteilen wollten. Das können manchmal vielleicht eher nebensächliche Dinge sein, die aber schon lange jemandem auf dem Herzen liegen, es können aber auch wunderbare Liebeserklärungen sein. Doch auch in Stellas Leben läuft nicht alles so, wie es früher einmal war, was sie aber erst versteht, als sie einen Brief schreibt, für den sie keine Zeit verlieren darf. Denn man muss um die Menschen, die man liebt, kämpfen. Und um die Momente, die das Leben so unglaublich lebenswert machen.

    Ja, die Geschichte des Buches klang einfach gut, also musste ich es unbedingt lesen. Zu Beginn hat es einen kleinen Moment gedauert, bis ich so richtig in der Geschichte drin war, für mich klar war, um welche Person es gerade geht, in welchem Bezug sie zu Stella stehen, etc. Teilweise ergibt sich das aber auch mit der Zeit erst. Auf die einzelnen Personen, aus deren Sicht hier die Geschichte immer mal wieder erzählt wird, möchte ich nicht eingehen, da man die Personen am Besten beim Lesen kennen lernt. Ich kann nur sagen, dass ich die verschiedenen Sichtweisen gut gewählt finde. Zumal es auch "nur" vier Personen sind, ggf. noch eine fünfte. Die Briefe hingegen sind von den unterschiedlichsten Personen, teilweise auch von Personen die in der Geschichte nicht explizit erwähnt sind, was aber nichts macht.

    Auch finde ich es hier sehr interessant, welche Geschichten hier gewählt wurden, wie die Personen dann zueinander stehen, welchen Inhalt man hier gewählt hat, etc. Ich glaube die Autorin war hier ein wenig in phantasievoller Kreativrunde unterwegs, hat ihren Gedanken hier wirklich viel Freiraum lassen können. Was ich aber durchaus toll finde!

    Die Geschichte an und für sich spielt ja u.a. eben im Hospiz, was das ganze teilweise doch auch schon sehr emotional macht. Ich mag sowas ja auch mal gerne, es war jedoch nicht so, dass es ein Buch ist, bei dem man nur heult. Lediglich zum Schluß hat es mich dann mal so richtig gepackt. Nun ja.

    Die Hauptakteurin im Buch ist ja Stella, die ich vom Lesen her auf eine Frau mit Mitte 50 geschätzt hätte, was sie aber wohl gar nicht ist. Irgendwann erfährt man mal ihr Alter, ich fand es interessant, wie ich rein vom Lesen der Geschichte her, das ganz anders geschätzt habe.

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, keine allzu schwierigen Sätze, keine Fremdwörter oder Fachbegriffe, alles wunderbar, locker, leicht zu lesen, so dass man hier auch gut voran kommt. Auch die Einteilung der Kapitel passt für mich gut, so ist kein Kapitel übermäßig lang und zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es immer mal wieder Briefe zu lesen.

    Mir hat dieser Stil des Buches sehr gut gefallen, es ist toll und abwechslungsreich, ein wunderbar emotionales Buch, das durchaus auch zum Nachdenken anregt, das mir wieder tolle "Weisheiten" mit auf den Weg gegeben hat. Ich kann das Buch dementsprechend nur empfehlen und vergebe hier 5 von 5 Sternen.

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Berührende Tragikomödie über drei Personen, die über ein Hospiz verbunden sind
    Berührende Tragikomödie über drei Personen, die über ein Hospiz verbunden sind


    Stella ist Krankenschwester für die Nachtschichten in einem Hospiz und schreibt dort im Auftrag der Gäste, wie die Patienten dort genannt werden, Abschiedsbriefe, die sie nach deren Tod an die Hinterbliebenen übergibt. 
    Nicht immer schafft es Stella, eine professionelle Distanz zu bewahren und lässt die Schicksale der Erkrankten und ihre Sorgen sowie die der Angehörigen nah an sich heran. Für Stella steht im Hospiz nicht der Tod und Trauer im Vordergrund, sondern das Leben. Sie möchte den Gästen einen würdevollen und möglichst schmerzfreien Aufenthalt gestalten, bis dies loslassen können. 
    Hoffnung schöpft sie vor allem auch von den Erkrankten, die eine Besserung erfahren und wieder entlassen werden können, wie die an Mukoviszidose erkrankte Hope. Diese ist gerade einmal 17 Jahre alt und begreift während ihres Aufenthalts im Hospiz, dass das Leben ein Geschenk ist und dass sie die ihr verbleibende Zeit nutzen muss, statt mit ihrem Schicksal und der lebensgefährdenden Krankheit zu hadern. Eine Rolle spielt dabei ihr bester Freud Ben,  der in sie verliebt ist. 

    Neben der psychisch belastenden Arbeit ist Stella damit beschäftigt, um ihre Ehe zu kämpfen. Ihr Mann ist bei einem Kampfeinsatz in Afghanistan schwer verwundet worden und hat bei dem Bombenangriff ein Bein verloren. Er versinkt in Trübsal und macht indirekt Stella für sein Unglück verantwortlich, da er für sie aus dem Hinterhalt geflüchtet ist und seinen besten Freund Kip dabei zurücklassen musste, der bei dem Angriff ums Leben gekommen ist. 

    Dritter Protagonist des Romans ist der 35-jährige Hugh, der nach dem Tod seines Vaters und seiner Lebensgefährtin, die ihn verlassen hat, zurückgezogen in seinem haus wohnt. Erst als neue Nachbarn in das Haus gegenüber ziehen, eine alleinerziehende Mutter mit ihrem zehnjährigen Sohn, die sich aufreibt, um finanziell über die Runden zu kommen und dabei ein permanentes schlechtes Gewissen hat, nicht genug Zeit mit ihrem Sohn zu verbringen, kommt Hugh aus seinem Schneckenhaus heraus. 

    "Zwanzig Zeilen Liebe" beschreibt sieben Nächte im Leben von Stella, Hope und Hugh. Dreh- und Angelpunkt des Romans ist das Hospiz, in welchem Stella arbeitet und in dem Hope gepflegt wurde, bis sie nun kurz vor ihrer Entlassung nach Hause steht. Die Erzählung von Hugh verläuft parallel zur Handlung im Hospiz, der eine Verbindung dorthin hat, von der er selbst noch nichts weiß.

    Durch die drei zunächst getrennt von einander laufenden Erzählungen und die Unterbrechung durch die Briefe der Sterbenden, hatte ich etwas Anlaufschwierigkeiten in den Roman hineinzukommen. 
    Als ich Stella, Hope und Hugh aber näher kennenlernte und die Verbindungen der Protagonisten untereinander immer deutlicher wurden, war ich gepackt von ihren Schicksalen und dem berührenden Schreibstil von Rowan Coleman. Auch wenn der Schauplatz des Romans ein Hospiz ist und Krankheiten, Tod, Abschied und Trauer damit allgegenwärtig sind, ist es kein deprimierendes Buch. Trotz der traurigen Momente überwiegt die positive Botschaft des Romans, die durch die sympathischen und sehr nahbaren, authentischen Charaktere vermittelt wird: die Hoffnung niemals aufzugeben, das Beste aus einer Situation herauszuholen, offen für neue Begegnungen zu sein und andere am Leben Anteil haben zu lassen, um Hürden nicht alleine überwinden zu müssen. 

    Wie schon "Im siebten Sommer" hat mir auch dieser Roman der Autorin sehr gut gefallen. Unwahrscheinlich empathisch beschreibt sie den Alltag in einem Hospiz und schafft es dennoch, komische Elemente in den Roman miteinfließen zu lassen ohne vom ernsten Thema abzulenken. 
    "Zwanzig Zeilen Liebe" ist eine berührende Tragikomödie "auf das Leben!", die mir bewusst gemacht hat, dass ein Hospiz nicht allein ein Ort zum Sterben ist und noch lange nicht das Ende bedeutet. 

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    AlexandraHonigs avatar
    AlexandraHonigvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe geweint, gelacht und geliebt.
    Dieses Buch hat mehr als 5 Sterne verdient...

    Zwanzig Zeilen Liebe ♡

    Rowan Coleman

    Sorg dafür, dass dein Vater sich wieder verliebt. Iss jeden Tag Gemüse. Trau keinem Mann mit übermäßigem Bartwuchs. Tanz auf meiner Beerdigung zu Dean Martin. Nacht für Nacht bringt Stella diese und andere Zeilen zu Papier. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: Für die Liebe. Für das Glück. Für den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten …

    Ich habe schon auf der ersten Seite Tränen in den Augen gehabt. Die Autorin kann erstaunlich mit Worten umgehen, jeder Satz hat mich berührt. Bei jedem Brief kamen mir die Tränen.
    Wir durchleben insgesamt 7 Nächte mit Stella, der Krankenschwester, Hope, einer Patientin und Hugh, dem Besitzer der Hospizkatze.
    Ich bin generell etwas vorsichtig mit Büchern über Krankheit und Tod, weil viele einfach zu bedrückend sind, aber trotz der ernsten Thematik musste ich oft Lächeln und Schmunzeln beim Lesen. Der Charme der Geschichte hat mich einfach vollends überzeugt. Wir erfahren die Geschichte aus den Perspektiven der drei Protagonisten, dazwischen stehen Briefe, die Stella für Ihre Patienten geschrieben hat. Einige haben direkt mit der Handlung zu tun und geben uns Informationen zu der Geschichte, einige haben nichts mit der Handlung zu tun.

    Die Idee, die Charaktere, die Umsetzung: Es gibt nichts, was mir nicht gefallen hat. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes und ich kann es euch nur ans Herz legen. Es war ein ganz besonderes Lesevergnügen!

    5 von 5 ♡

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    Tintenklexs avatar
    Tintenklexvor einem Jahr
    Kurzmeinung: WOW - wenn ich 6 Sterne vergeben könnte, würde ich es tun
    Unglaublich berührend und gefühlvoll

    "Zwanzig Zeilen Liebe" ist eins dieser Bücher, das einen für Tage in seinem Bann hält - nachdem man die letzte Seite gelesen hat. Die Geschichten der einzelnen Personen sind so geschickt miteinander verwoben, dass sich schon bald ein wunderbares Gesamtbild daraus ergibt. Besonders gut hat mir dabei die Katze gefallen, die alle Elemente irgendwie miteinander verbindet und einem gleichzeitig ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert.

    Die Emotionen, Ängste und Sehnsüchte der Protagonisten sind so einfühlsam beschrieben, dass man gar nicht anders kann, als mit ihnen zu fühlen, zu hoffen und zu bangen. Ihre persönlichen Reisen werden dabei auch irgendwie die Reise des Lesers. Oft standen mir beim Lesen die Tränen in den Augen, weil mich verschiedene Zitate oder Szenen so berührt haben. Dieses Buch ist ein absolutes Muss! So wunderbar zu lesen und fast unmöglich, beiseite zu legen.

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    sweet-little-angels avatar
    sweet-little-angelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Story mit Tiefgang und der Message wie man mit Verlusten umgehen kann.
    Zwanzig Zeilen zum Verabschieden und Loslassen

    Wie würde euer letzter Brief an eure liebsten aussehen. Ermutigend? Erlösend?
    Stella, die Krankenschwester in einem Hospiz,  versucht ihren Patienten dabei zu helfen diese letzten Briefe zu schreiben. Sie ist die Schreibkraft, die viele in den letzten schwachen Stunden nicht mehr besitzen. Sie überreicht die Briefe nach dem Tod der Patienten auch an die Angehörigen. Dies ist häufig eine große Hilfe.
    Darüber hinaus muss Stella auch einiges in ihrem Privatleben regeln und hilft ganz nebenbei auch ein paar Fremden außerhalb des Hospiz zu ihrem Glück die danach gute Freunde sind.
    Des weiteren handelt die Geschichte von einer jungen Frau, die an Mukoviszidose erkrankt ist. Sie ist gerade so dem Tode entrungen und hat auch allgemein Angst zu leben aufgrund ihrer Krankheit.
    Des Weiteren kommt auch Hugh ins Spiel. Er führt ein strukturiertes, geordnetes aber einsames Leben. Er ist Anfang 40 und vergräbt sich in seiner Arbeit. 
    All diese Personen müssen einen neunen Weg zum Leben finden und dabei sich selbst wiederfinden.


    Die Charaktere wurden mit sehr viel Liebe ins Leben gerufen und haben sofort mein Herz erobert. 
    Stella ist eine starke, taffe aber auch sehr traurige Frau, die ein großes Päckchen zu tragen hat. Sie muss um ihre Ehe und um die Liebe ihres Ehepartners bangen. Dennoch schafft sie es die Patienten mit Liebe zu betreuen und ihnen Mut und Hoffnung schenkt.
    Hopes Schicksal ist sehr schwer. Ich kann es verstehen, dass sie immer wieder mit ihrer Angst kämpft sich erneut irgendwo anzustecken. 


    Die Geschichten harmonieren sehr gut zusammen, da sie alle miteinander verflochten sind und die gleiche Thematik über ihnen schwebt.
    Somit ist dieser Roman meiner Meinung nach ein gelungener Roman über die Liebe, den Tod, die Hoffnung und über Neuanfänge.
    Ich musste das Buch öfter mal zur Seite legen und selbst über mein Leben mit seinen Strukturen nachdenken sosehr hat mich die Thematik in ihrem ganzen beschäftigt.
    Des Weiteren ist es aber auch kein Buch für schwache Nerven, da die Briefe, die die Patienten schreiben sehr unter die Haut gehen und man bekommt sehr viele Schicksale mit. Dies ist aber das wahre Leben. Solche Schicksale gibt es so oft auf der Welt.

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    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 2 Jahren
    Abgebrochen

    DNF @ Seite 85

    Ich habe es bis Seite 85 versucht, aber ich bin mit dem Buch einfach nicht warm geworden. Ich konnte mit dem Stil, in dem das Buch geschrieben ist leider nicht wirklich was anfangen. Den Aufbau fand ich sehr irritierend und die Briefe und wechselnden Perspektiven haben es für mich leider nicht leichter gemacht.

    Durch diesen Stil wirkte auf mich alles sehr distanziert und emotionslos und ich nicht wirklich lust hatte weiterzulesen, so dass ich das Buch nach knapp einem Viertel abgebrochen habe.

    Da es zu früh ist das Buch zu bewerten und ich generell keine Bücher bewerte, die ich abgebrochen habe, gibt es hier keine Wertung von mir. Hier muss ich das Buch aber leider bewerten...

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Zeilenweise Liebe ...

    Mit "Einfach unvergesslich" hat Rowan Coleman ihren Leserinnen und Lesern gezeigt, wie kostbar Erinnerungen für uns sind. Jetzt verzaubert die Bestseller-Autorin uns mit ihrem nächsten gefühlvollen Roman. In "Zwanzig Zeilen Liebe" stehen Nachrichten, die sich tief ins Herz brennen im Mittelpunkt: Stella verfasst Abschiedsbriefe, in denen schwer kranke Menschen ihre letzten Wünsche und Gedanken weitergeben. Für die Hospizschwester offenbart sich, wie kostbar die Zeit ist, die uns gegeben wird. Wenn ihr Lust habt, dieses hochemotionale Buch zu lesen, bewerbt euch am besten gleich für unsere Leserunde. 

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    Manchmal können zwanzig Zeilen die Welt bedeuten. 
    Sorg dafür, dass dein Vater sich wieder verliebt. Iss jeden Tag Gemüse. Trau keinem Mann mit übermäßigem Bartwuchs. Tanz auf meiner Beerdigung zu Dean Martin. Nacht für Nacht bringt Stella diese und andere Zeilen zu Papier. Doch es sind nicht ihre eigenen Gedanken und Wünsche. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: Für die Liebe. Für das Glück. Für den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten ...

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    Mehr zur Autorin:
    Rowan Coleman lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire. Wenn sie nicht gerade ihren fünf Kindern hinterherjagt, darunter lebhafte Zwillinge, verbringt sie ihre Zeit am liebsten schlafend, sitzend oder mit dem Schreiben von Romanen. Zuletzt stand sie mit »Einfach unvergesslich« wochenlang auf der Bestsellerliste.

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    inoubliables avatar
    Letzter Beitrag von  inoubliablevor 3 Jahren
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