Roxana Saberi Hundert Tage

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Hundert Tage“ von Roxana Saberi

"Ich wollte die Wahrheit sagen, selbst wenn es mich die Freiheit kostete - oder das Leben." Die junge iranisch-amerikanische Journalistin Roxana Saberi wird ins berüchtigte Teheraner Evin-Gefängnis verschleppt. Die Geschichte einer mutigen Frau in einer Situation, in der Angst jede Sekunde des Tages bestimmt. Roxana Saberi hatte fast sechs Jahre im Iran gelebt und als Journalistin gearbeitet, als sie im Januar 2009 von Geheimagenten aus ihrem Teheraner Apartment in eine Einzelzelle des berüchtigten Evin-Gefängnisses verschleppt wird. Die Anklage: Spionage für die CIA. Von einer Stunde zur nächsten ist sie abgeschnitten von der Welt. Lähmende Angst, Psychoterror und Todesdrohungen verleiten sie zu einem falschen Geständnis, bis sie den Mut findet, ihren Peinigern die Stirn zu bieten. Hundert Tage ist ein außergewöhnlicher, direkter und berührender Text, den Roxana Saberi unmittelbar nach ihrer auf internationalen Druck erfolgten Freilassung niedergeschrieben hat. Er macht die Paranoia einer existenziellen Extremsituation spürbar, erzählt die persönliche Geschichte von Mitgefangenen und zeigt die dramatische Verunsicherung des islamischen Regimes, die eine ganze Gesellschaft zu zerstören droht.

Stöbern in Sachbuch

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Hundert Tage" von Roxana Saberi

    Hundert Tage
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    04. June 2011 um 20:39

    In den letzten Jahren sind etliche Bücher auf dem deutschen Markt erschienen, die mehr oder weniger erfolgreich versuchten, dem deutschen Leser zu erklären, was in der Gesellschaft des Iran los ist, und wie die dortigen Verhältnisse einzuschätzen sind. Das hier vorliegende Buch ist davon das eindeutig persönlichste. Die amerikanische Journalistin Roxana Saberi, Tochter eines iranischstämmigen Vaters und einer japanischstämmigen Mutter ging 2003 in den Iran um dort Iranistisk zu studieren, nach ihren Wurzeln zu suchen und nebenbei als freie Journalistin für verschiedene westliche Medien unter anderem für die BBC zu berichten. Auch nach dem Entzug ihrer Akkreditierung 2006 durch die iranischen Behörden setzte sie ihre Arbeit fort und wurde 2009 wegen Spionage zu acht Jahren Haft verurteilt. Internationaler Druck bewirkte eine Verkürzung der Strafe und nach einhundert Tagen wurde sie freigelassen und kehrte wenige Tage später in die USA zurück. In dem Buch berichtet sie von ihrer Verhaftung, den Verhören, denen sie unterzogen wurde, als sie als Agentin der CIA verdächtigt und auf besonders schwere Weise unter Druck gesetzt wird. Irgendwann gibt sie auf und legt ein falsches Geständnis ab. Doch das hilft nicht. Der Wahnsinn der Verhöre geht weiter. Roxana Saberi berichtet bewegend von ihrer Angst, den Begegnungen mit anderen Gefangenen und deren Leid. Das Gewissen quält sie, sie widerruft ihr Geständnis, wird verurteilt. Die amerikanische Außenministein Hillary Clinton schaltet sich ein und irgendwann wird sie tatsächlich freigelassen. Das Buch ist eine drastische Schilderung der Verhältnisse in einem System, für das das Wort Diktatur noch zu milde klingt. Ein ehrliches Buch einer tapferen Frau und Journalistin

    Mehr