Roxann Hill Wo die toten Kinder leben

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Inhaltsangabe zu „Wo die toten Kinder leben“ von Roxann Hill

Die verkohlte Leiche einer jungen Frau liegt bizarr verrenkt auf einer Waldlichtung: Unfassbarerweise scheint es sich dabei um einen Selbstmord zu handeln. Der rätselhafte Tod ruft Ex-Polizistin Anne Steinbach auf den Plan. Da dies nicht der erste mysteriöse Suizid in der Region ist, beginnt sie in den Fällen zu ermitteln. Ihr wird der Priester und Kirchenermittler Paul Wagner zur Seite gestellt. Das ungleiche Paar gräbt tief in den Geheimnissen der örtlichen Gemeinde. Als ein Anschlag auf Paul verübt wird, weiß Anne, dass sie auf der richtigen Spur sind …

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  • Wo die toten Kinder leben

    Wo die toten Kinder leben
    BettinaForstinger

    BettinaForstinger

    05. November 2016 um 22:50

    Der erste Fall mit dem ungleichen Ermittlerduo Anne Steinbach und Paul Wagner, das sich nicht nur durch die Aufklärung von Morden verbunden fühlt. Eine junge Frau nimmt sich das Leben. Sie entscheidet sich für einen äußerst qualvollen Tod, der eine okkulte Handschrift trägt. Was trieb sie zu dem grauenvollen Suizid? Welches Motiv steckt dahinter? Paul Wagner, ein Priester, und die Privatermittlerin und Ex-Polizistin Anne Steinbach werden beauftragt, dem rätselhaften Fall gemeinsam auf den Grund zu gehen. Kaum dass das ungleiche Duo die Untersuchungen aufnimmt, überschlagen sich die Ereignisse. Anne und Paul kommen mehreren Verbrechen auf die Spur, deren Wurzeln teilweise bis weit in die Vergangenheit hineinreichen. Jetzt sind die beiden Ermittler die Gejagten und befinden sich in akuter Lebensgefahr. Und ihre Verfolger schrecken vor nichts zurück. Zu viel steht auf dem Spiel.Das Ermittlerduo bestehend aus Pfarrer und Ex-Polizistin hat mit sehr gut gefallen.Der Rest des Buches leider nicht. Die ständigen Überfälle und Mordversuche auf die beiden haben mich nur genervt. Manchmal ist weniger einfach mehr.Eigentlich sollen die Suizide aufgeklärt werden die eigentlich keine sind. Gleichzeitig heben die beiden dann noch nebenbei einen Pädophilien-ring aus.Für mich war die Geschichte auch sehr vorhersehbar.Leider nicht mein Fall, daher nur 1*. 

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    • 2
  • Das ungewöhnliche Ermittlerduo

    Wo die toten Kinder leben
    kleinwitti

    kleinwitti

    09. July 2016 um 14:41

    Mit dem Krimi "Wo die toten Kinder leben" hat uns Roxann Hill eine Geschichte beschert die es in sich hat. Das Cover ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen durch die roten Akzente.In dem Buch begleiten wir ein Ermittlerduo, das es wohl so nicht alzu oft gibt. Es besteht aus einer Privatermittlerin (einer Explozistin) Und einem Prister. Zusammen wollen sie eine Reihe von Selbstmorden aufklären und stoßen dadurch noch auf einen Pädophilenring, der nebenbei noch gesprengt wird. Bei ihren Ermittlungen kommen sie mehr als einmal in Lebensgefahr. Der Drahtzieher hinter den Selbstmorden hat mich dann doch überrascht. Und zu guterletzt wird sogar die Homosexualität angesprochen in dem Roman und das obwohl es hier sehr stark um die Kirche geht.Anne Steinbach ist die Privatermittlerin in dem Roman und sie scheint ein schweres Paket mt sich herum zu schleppen. Leider erfährt man nicht soviel, über das was anscheinend vorgefallen ist und weswegen sie den Polizeidienst quittiert hat. Sie kommt ansonsten sehr taff herüber, macht aber für mich auch eine Menge Anfängerfehler in Sachen Ermittlungen, vorallem läuft sie überall zu blauäugig hinein und lässt keinerlei Vorsicht walten.Paul Wagner ist Prister und der zweite Teil des Ermittlerduos, wird als durchtrainiert und anscheinend auch sympathisch und anziehend beschrieben. Er hat allerdings keinen Führerschein was in der heutigen Zeit ja selten ist und muss sich deshalb fahren lassen. Seine Fitness kommt ihm aber anscheinend kaum zur Hilfe, denn irgendwie erleben wir immer wieder das er zum Opfer von anderen wird. Ansonsten muss ich sagen das er mir nett vorkam und ich auch ein wenig Mitleid mit ihm hatte, bei der ganzen Prügel die er einstecken musste.Alle anderen Charaktere passten auch ins Buch, nur hätte ich mir ein wenig mehr Informationen über sie gewünscht. Für mich hatten sie nicht genug Tiefe und ich war darüber ein wenig enttäuscht.Die Handlungsorte waren für meine Verhältnisse ausreichend beschrieben und ich hatte eigentlich immer ein für mich passendes Bild vor Augen.Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, das Buch liest sich durch den einfachen Stil sehr schön und auch zügig. Die Kapitel waren find ich in der richtigen Länge, so hatte man keinen Graus nochmal schnell ein Kapitel zu lesen, was anders wäre wenn die Kapitel ewig lang sind. Leider fand ich gab es kaum einen Spannungsbogen, wodurch die Geschichte so vor sich hin plätscherte. Auch fand ich es Schade das die zweite Handlung der zufällig gesprengte Pädophilenring nicht weiter verfolgt wurde. Es wäre schon Interessant gewesen was aus den ganzen Namen und in der Öffentlichkeit stehenden Personen passiert ist.Zum Schluß kann ich nur sagen das dieser Krimi schön zu lesen war, aber die Thematik hätte noch etwas ausgebaut werden können.

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  • Ausbaufähig

    Wo die toten Kinder leben
    MissSophi

    MissSophi

    26. April 2016 um 19:04

    bin durch Zufall auf das ungewöhnliche Ermittler-Duo gestoßen und habe mit dem ersten Buch angefangen - mal was ganz anderes. Ebenso ansprechend waren die Themen, die bei den Ermittlungen zu Tage tragen.Für meinen Geschmack aber zu schnell verarbeitet - sicher wäre noch mehr drin gewesen - aber dennoch bin ich gespannt, wie es mit den Hauptakteuren weitergeht und habe den nächsten Band schon hier liegen.

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  • Zu wenig ausgearbeitete Charaktere, zu abruptes Ende

    Wo die toten Kinder leben
    jenny_wen

    jenny_wen

    25. April 2016 um 16:58

    Anne Steinbach wird von dem Priester Paul Wagner, der für eine kirchliche Stiftung arbeitet, als Privatermittlerin beauftragt, mit ihm einen Fall von mysteriösen und äußerst qualvollen Selbstmorden aufzuklären. Alle Opfer waren Mitglieder der Gemeinde, doch sollen die Fälle ohne Presserummel gelöst werden, da die Kirche in der Vergangenheit viele Mitlieder, durch diverse Skandale, verloren hat. Anne wird ziemlich kritisch von Paul gemustert und erst, nachdem sie ihm das Leben rettet, wird er ihr gegenüber offener und sie harmonisieren sehr gut zusammen. Dennoch sind beide ein komisches Gespann, was man so nicht erwartet. Sie eine Privatermittlerin, die schwer an ihrer Vergangenheit knabbert. Allerdings wird hier wenig verraten, was für mich die Figuren ziemlich oberflächlich erscheinen ließ. Es ist ja schon irgendwie Standart, dass ein Ermittler - egal ob männlich oder weiblich - irgendwie eine schwere Vergangenheit hat, doch meist erscheinen diese dann nicht nur oberflächlich. Man erfährt schon im ersten Band viel und weiß, womit dieser Ermittler zu kämpfen hat, welche Dämonen er besiegen muss. Doch hier wurde ich irgendwie im Dunkeln gelassen. Mir fehlte einfach der Charakter bei den Figuren, und das, trotz dass die Geschichte in der der Ich-Form von Anne Steinbach erzählt wird. Ich fand einfach keinen Bezug zu ihr oder zu den anderen Figuren. Dann war mir auch das Ende ziemlich abrupt vorgekommen. Es kam mir vor, als würde etwas fehlen. In dem Buch geht es um zwei Fälle, die die beiden lösen wollen. Allerdings wurde mir der Fall mit dem Kindesmissbrauch zu schnell abgehandelt. Ich hätte mir gewünscht, wenn die das öffentlicht gemacht hätten.  Mein Fazit: Fehlende Charakterzüge, zu schnelles und abruptes Ende und ein zu schnell abgehandelter Fall ergeben bei mir leider nur 2 Sterne! Reihenfolge der Steinbach und Wagner Reihe: - Wo die toten Kinder leben - Die Tränen der toten Nonne - Tote Seelen reden nicht - Das Flehen der Toten - Das Haus der Toten

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  • Krimireihe mit unkonventionellem Ermittlerduo!

    Wo die toten Kinder leben
    Campestere

    Campestere

    28. October 2014 um 12:34

    Der Krimi ist sehr spannend geschrieben, die unterschwellige Anziehung der beiden Protagonisten hat mir gut gefallen. Alles in allem ein gelungener Krimi, den ich in einem Rutsch durchgelesen habe.

  • Ich habe fertig.

    Wo die toten Kinder leben
    Rinnerl

    Rinnerl

    Eine junge Frau begeht auf grausame Art und Weise (einschließlich Selbstverstümmelung) Selbstmord. Nichts in ihrem Leben hatte auch nur im Entferntesten darauf hingedeutet, dass irgendwas nicht in Ordnung wäre. Außer dass sie jetzt mausetot ist. Die Kirchengemeinde, in der das Opfer stark engagiert war, vertreten durch den (natürlich) gutaussehenden, (selbstverständlich) klugen und (was auch sonst) jungen Pater Paul Wagner heuert die Ex-Polizistin Anne Steinbach an, um den Fall zu untersuchen. Der Suizid von Cornelia (Nachname hab ich vergessen) war nicht der erste seiner Art und die Diözese will der Sache auf den Grund gehen. Es geht noch weiter, aber ich muss zugeben, dass ich zweite Hälfte des Buches nur noch überflogen habe. Schade um die eigentlich schöne Idee (die abgedrehten Selbstmorde) finde ich, aber mir war das alles VIEL zu Klischee lastig, unausgegoren und mit dem (sehr einfach gestrickten) Schreibstil konnte ich auch nichts anfangen. Von Rechtschreibung und Grammatik fang ich jetzt nicht an. Als erstes haben wir also den jungen gutaussehenden Pfarrer, zu dem sich die Ex-Polizistin, die dafür gefeuert wurde, dass sie einen Verdächtigen zu hart angefasst hat (rette ich das entführte Kind oder bin ich nett zum Entführer?) natürlich irgendwann hingezogen fühlt. Es gibt den nebenbei erwähnten gemeinen Ex-Mann (Anwalt), der ihr die Tochter weggenommen hat. Kirchenleute und Lokalprominenz als Kinderschänder sind auch mit im Programm und das Quoten-Homosexuelle Paar (die Zieheltern von Paul, die mir mit Abstand am sympathischsten waren) haben auch nicht gefehlt. Dazu kommt, dass für meinen Geschmack besonders die Hauptfigur komplett eindimensional geblieben ist. Wenn Anne davon erzählt (in Ich-Perspektive geschrieben), dass der Ex ihr die Tochter weggenommen hat und wie sehr sie darunter leidet, klingt das ungefähr so emotional, als hätte sie sich den Fingernagel abgebrochen. Und dafür, dass sie ja eigentlich eine abgebrühte Ex-Polizistin ist, sind ihre Ermittlungsversuche extrem amateurhaft und dilettantisch. Ich hab’s versucht (ehrlich!) aber ich konnte leider keinerlei Sympathie für die Frau und ihre latent aggressive Art aufbringen. Paul ist … nett? Irgendwie. Fazit des Ganzen, mein Ding war‘s überhaupt nicht! Aber wenn man sich die vielen positiven Bewertungen bei einem bekannten Internet-Kaufhaus anschaut, hat’s scheinbar doch einer Menge Leute gefallen. Tja, okay. Fine by me. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Für mich eher Ärgernis als Lesevergnügen!Ein Ermittlerduo, auf das ich in Zukunft getrost verzichten werde.

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    • 8
  • Spannender Thriller

    Wo die toten Kinder leben
    Becky_loves_books

    Becky_loves_books

    14. June 2014 um 16:16

    Cover: Dieses Cover gefällt mir leider gar nicht. Es wirkt sehr laienhaft. Das Friedhofsfoto ist hier nicht das Problem. Mich stört die rote Farbe, die von oben nach unten verläuft. Insgesamt wirkt es auf mich so hingehuscht. Meinung: Diesen Thriller las ich einfach drauf los, fast hintereinander weg. Der Anfang jagte mir schon eine Gänsehaut über den Rücken. Der beschreibt nämlich sehr detailliert den Selbstmord einer jungen Frau. Als sich kurz darauf ein junger Mann ebenfalls das Leben nimmt, wird die private Ermittlerin Anne Steinbach beauftragt, die Geschehnisse zu beleuchten. Anne ist eine ehemailige Polizistin und man erfährt erst ziemlich am Ende, weshalb sie nicht mehr bei der Polizei ist. Zur Seite steht ihr der Priester Paul Wagner. Das Dekanat ist sehr an der Aufklärung der Selbstmorde interessiert. Je mehr die beiden im Umfeld der Toten forschen, desto gefährlicher wird es. Außerdem decken sie durch Zufall noch weitere Verbrechen auf. Die Autorin schreibt sehr spannend und flüssig. Die Geschichte ist zu keiner Zeit langweilig oder unglaubwürdig. Sie gerät nie ins Stocken und bietet dem Leser immer wieder überraschende Wendungen. Die Charaktere sind realistisch ausgearbeitet. Unterschwellig wird sogar eine gewisse Anziehungskraft zwischen Anne und Paul angedeutet. Sehr sympathisch war mir das homosexuelle Paar - Prof. Satorius und Lorenzo. Sie waren für Paul quasi wie Eltern. Leider kam das Ende ziemlich abrupt. Ich hätte mir gewünscht zu erfahren, was mit dem Täter passiert. Fazit: Der erste Fall von Steinbach und Wagner hat mich überzeugt und neugierig auf weitere Fälle dieses unkonventionellen Ermittlerduos gemacht. Eine spannende Handlung mit heiklen Themen wurde hier sehr gut umgesetzt. Krimi- und Thrillerfans kommen auf ihre Kosten.

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  • Wo die toten Kinder leben

    Wo die toten Kinder leben
    Leseglueck

    Leseglueck

    21. May 2013 um 19:42

    Erster Satz: Die junge Frau saß auf einer einsamen Lichtung. Cover: Das Cover passt zur Geschichte und wenn man es sieht weiß man sofort welches Genre einen erwarten wird. Außerdem passt es natürlich auch gut zum Titel, der wiederum auch in der Geschichte vorkommt und erklärt wird. Meinung: Als ich gesehen habe das Roxann Hill, die mich schon mit ihrer Lilith-Reihe begeistern konnte, einen neuen Roman veröffentlicht hat, wusste ich sofort dass ich das Buch auf jeden Fall lesen werde. Diesmal hat sich die Autorin an ein ganz anderes Genre getraut und dafür ist das Buch richtig gut geworden. Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach und flüssig. Ich hatte das Buch schnell durchgelesen und ich war überrascht dass es mir tatsächlich so gut gefallen hat. Ich fand schön dass in dieser Geschichte eine Frau ermittelt, denn bei vielen Büchern dieses Genres rege ich mich immer darüber auf das der Ermittler meistens ein Mann ist und oft ein Macho sein muss. Auch wenn der Rest der Geschichte super ist, reicht es bei mir manchmal schon aus, mir das Buch zu vermiesen wenn ich das ganze Buch über einen Macho mit einem riesigen Ego begleiten muss. Deshalb gibt es dafür schon mal einen Pluspunkt von mir. Im ersten Kapitel des Buches wird aus der Sicht eines Suizidopfers erzählt, was wirklich grausam war. Der Rest wird dann aus der Ich-Perspektive von Anne erzählt. Anne Steinbach ist ehemalige Polizistin. Sie ist sehr taff und genau die richtige um dem Suizidversuch auf den Grund zu gehen. Angeheuert wird sie dafür von einem Priester. So taff Anne auch immer wirkt, merkt man auch gleich dass etwas in ihrem Leben sie sehr bewegt und was das ist, erfährt man noch im Laufe der Geschichte. Ich fand es schön zu erfahren dass es neben ihrem Job auch noch ein anders Leben gibt, was sie gleich noch sympathischer wirken lässt. Die zweite Hälfte des Ermittlerteams in Wo die toten Kinder leben ist mal etwas ganz anderes. Paul ist nämlich Priester und ein wirklich liebenswürdiger und herzlicher Mensch. Obwohl er Priester ist merkt man dass er so langsam Gefühle für Anna entwickelt. Eigentlich schade dass aus den beiden nichts werden kann. Dafür sind die Zwei aber ein perfektes Ermittlerteam und stürzen sich oft Hals über Kopf in brenzlige Situationen. Einige davon hätten sie wohl lieber etwas durchdachter und vorsichtiger angehen sollen, so gab es aber viele spannende Momente. Anfangs versuchen die Beiden noch dem Fall des Selbstmordes auf den Grund zu gehen, nach und nach gelangen sie aber auf eine ganz andere Fährte. Dabei geht es um Kinderschändung, in deren Mittelpunkt die Kirche rückt. Das Thema ist eine gute Idee, hätte aber vielleicht noch ein wenig ausgebaut werden können. Außerdem kam mir das Ende der Geschichte etwas zu schnell. Auch das hätte noch etwas ausschweifender sein können. Trotzdem war das Buch spannend und hat mir gefallen. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, frage ich mich ob Anne und Paul nicht doch noch eine Chance hätten und ob Anna es schaffen wird ein normales Leben mit ihrer Tochter zu führen. Ich hoffe das es vielleicht noch einen zweiten Band  geben wird, in dem Anne und Paul dann vielleicht in einem neuen Fall ermitteln. Fazit: Wo die toten Kinder leben konnte mich gut unterhalten. Mir haben die Charaktere gefallen und der Fall um den ermittelt wurde, hat für viel Spannung gesorgt. ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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  • Ein neues Genre, aber wundervoll umgesetzt.

    Wo die toten Kinder leben
    BrinaWe

    BrinaWe

    09. May 2013 um 08:49

    Meinung: Die Bücher von Roxann Hill werden von mir verschlungen. Sie ist eine wunderbare Autorin und so musste ich auch an ihrem Ostergewinnspiel teilnehmen und hab gleich ihr neues Buch "Wo die toten Kinder leben" gewonnen, auch wenn ich es schon als Ebook besaß. Nach Beendigung des Buches kann ich euch sagen, dass dieses Buch sich von ihren anderen Büchern unterscheidet, aber genauso gut ist. Der Krimi ist der Auftakt  einer Serie rund um das Ermittlerduo Steinbach und Wagner, welches mich natürlich sehr erfreut dies zu lesen. Man kann also gespannt sein, was die beiden noch so erleben werden. Wo die toten Kinder leben hat ein passendes Cover zum Buch, welches ich sehr schön finde. Gerade weil es sich um einen Friedhof handelt, erkennt der Leser sofort das Genre der Geschichte. Der Schreibstil ist von Roxann Hill sehr leicht, flüssig und fesselnd. Dadurch ist das hineinkommen in die Geschichte überhaupt nicht schwierig. Beeindruckt hat mich an der Story der Wechsel der Taten. Ex-Polizistin Anna wurde eigentlich beauftragt die Suizidfälle zu untersuchen und gelangt dadurch zur Pädophilie. Was die Autorin in dem Fall spannend gemacht hat, ob diese Fälle wirklich zusammen hängen, oder, ob die Protagonistin einfach nur aus Zufall auf diese Tragödie gestoßen ist. Die Handlung ist in jedem Fall von der ersten bis zur letzten Seite ziemlich spannend und fesselnd. Der Leser kann gespannt sein, was wirklich hinter den Suizid steckt und wie es dazu kommt. Ich war im ersten Augenblick ziemlich geschockt und konnte nur mit dem Kopf schütteln. Es ist schon komisch, was in einem Menschen vorgeht.  Wer nun wissen möchte, was hinter der ganzen Geschichte steckt, sollte sich schnell das Buch besorgen. Was mir neben der Hauptgeschichte aufgefallen ist, dass es zwischen dem Priester Paul und Anna doch etwas knistert. Bekommen wir in den Folgebänden noch eine kleine Liebesgeschichte präsentiert? Die Protagonisten Anna und Paul Wagner wurden von Roxann Hill sehr gut beschrieben, so dass der Leser sich diese gut vorstellen und auch hineinversetzen kann. Selbst die Nebencharaktere sind ihr gut gelungen und entwickelten interesannte Hintergründe. Ich kann zum Abschluss mit gutem Gewissen sagen, dass es ein super Auftakt in eine neue Serie ist und es hoffentlich spannend weitergeht. Fazit: Mein Fazit kann nur lauten, ich liebe weiterhin die Bücher von Roxann Hill. Selbst mit diesem Buch hat sie mich wieder überrascht und überzeugt. Ich kann mit gutem Gewissen dieses Buch weiterempfehlen und natürlich bekommt die Autorin auch von mir

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  • Dieser Ausflug in ein anderes Genre ist gut gelungen.

    Wo die toten Kinder leben
    Angelheart76

    Angelheart76

    21. March 2013 um 16:26

    zum Inhalt: Eine Frau begeht auf sehr außergewöhnliche und ungeheuer qualvolle Art Selbstmord. Der Priester Paul Wagner und die ehemalige Polizistin Anne Steinbach werden von einer kirchlichen Stiftung beauftragt zu ermitteln, stechen dabei in ein Wespennest und geraten selbst in einen Strudel gefährlicher Ereignisse. ... meine Meinung: Als ich mitbekam, dass Roxann Hill, die Autorin der Fantasy-Lillith-Saga einen Thriller veröffentlicht hat, war ich sehr neugierig darauf. Nachdem ich die Leseprobe geradezu verschlungen hatte, hab ich mir gleich das ebook gekauft. Die Autorin wagt sich nicht nur in ein für sie neues Genre, sondern auch an ein heikles Thema. Dazu erschafft sie ein eher ungewöhnliches Ermittlerduo, bestehend aus der ehemaligen Polizistin Anne Steinbach und dem Priester Paul Wagner. Beide verstehen sich gut, sind total sympathisch und arbeiten effektiv zusammen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und gut lesbar. Allein der Titel hat schon was für sich. Was es damit auf sich hat, wird im Lauf des Buches gut geklärt. Der Prolog ist schon heftig, da lief es mir beim lesen schon heiß und kalt den Rücken hinunter. Die Charaktere sind gut beschrieben, ich konnte sie mir gut vorstellen. Haupt- sowie Nebencharaktere sind insgesamt super gelungen und haben interessante Hintergrundgeschichten. Die Handlung  ist weitgehend stimmig. Offene Fragen klären sich im Verlauf der Geschichte. Allerdings hätte ich mir im Fall des Kindesmissbrauchs doch noch etwas tiefere Einblicke in den Kreis der Täter gewünscht. Das kam mir insgesamt ein wenig zu knapp weg. Wohingegen der Handlungsstrang um die Selbstmorde sehr detailliert aufgeklärt wurde und sogar mit der ein oder anderen Überraschung aufwartete. Mittendrin hatte ich mal eine kurze Durststrecke und irgendwie das Gefühl, es würde gerade zuviel drum herum beschrieben, was auch gut hätte etwas knapper gefasst sein können. Dennoch blieb das Geschehen weiterhin interessant und kurze Zeit später packte es mich sogleich wieder und zwar so dermaßen, dass ich nur so durch die Seiten flog und ruckzuck am Ende angelangt war. Das Ende an sich kam für meine Begriffe ziemlich abrupt und leider wirklich arg kurz gefasst, es hätte ruhig noch ausgebaut werden dürfen. Insgesamt bin ich der Meinung, dass der Autorin ihr erster Ausflug ins Genre Thriller schon recht gut gelungen ist und hoffe, dass es davon weitere geben wird. Fazit: Man nehme etwas unkonventionelle, jedoch rundum sympathische Ermittler, interessante, vielschichtige Charaktere und eine authentische Thematik, würze dies mit einer eindringlichen und spannenden Art zu schreiben und fertig ist ein gelungenes Thrillerdebüt.

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