Roxanne Rivington Voodoo Girl

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Inhaltsangabe zu „Voodoo Girl“ von Roxanne Rivington

Düstere Träume und eine unbekannte Vergangenheit geben der 16-jährigen Zoé Rätsel auf. Ihre Eltern hat sie nie kennengelernt, und Tante Megan, bei der sie aufgewachsen ist, verschweigt ihr etwas. Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Um Klarheit zu gewinnen reist Zoé nach Haiti, wo sie geboren wurde – ein Land, in dem Voodoozauber, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Stecken Mächte dahinter, die nicht von dieser Welt sind? Zoé gerät in einen Konflikt zwischen Glauben und Wissen. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit wird sie immer tiefer in die Mysterien des Voodoo hineingezogen … Roxanne Rivingtons Debüt »Voodoo Girl« erschien erstmals auf der kanadischen Schreibplattform Wattpad, wo die Geschichte tausende Leser begeisterte und 2014 einen Wattys Award gewann.

Ganz kurz: Eine großartige Erzählung! Unbedingt lesen!

— ILKrauss

Großartiges Kopfkino!

— Meowhin

WOW - Wundervoll - Genial

— Dominique_Stalder

Eine Reise, ein Abenteuer - voller Magie, Voodoo und Geschichte....zwei Welten, zwei Geschichten verstrickt und miteinander verwoben. ..

— SunnyCassiopeia

Zoés Rückkehr in ein Land voller Geheimnisse und Magie - großartiges Kopfkino,

— MrBig

Ein Meisterwerk aus Spannung, Mystik und Freundschaft!

— Locsley

Ein Buch, sowohl für Teenies als auch für Erwachsene. Zwei Geschichten, getrennt durch Jahrhunderte und doch miteinander verknüpft.

— Mrs_no_idea

Ein wirklich fesselndes Buch über Voodoo und den Zauber in der heutigen Welt, verknüpft mit Ereignissen aus der Vergangenheit Haiti's. TOP!

— coala_books

Super Auftakt einer neuen Reihe. Ich hoffe, der zweite Band lässt nicht mehr lange auf sich warten.

— Kikis_Bücherkiste

Die Idee des Buches überzeugt vollkommen, mir persönlich war es aber zu distanziert geschrieben.

— Lila-Buecherwelten

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  • Rezensionen
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  • Großartige Erzählung - unbedingt lesen!

    Voodoo Girl

    ILKrauss

    16. January 2017 um 10:06

    Gleich vorweg: Ich würde mehr Sterne vergeben, gäbe es mehr. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist eine packende Geschichte, großartig erzählt, in vielen Facetten bunt und eindrücklich dargestellt.Der Sprachstil gefällt mir sehr gut, wird im Laufe des Buchs etwas salopper, aber wirklich noch okay. Was mir sehr gut gefallen hat, ist das Ineinander-Verweben der beiden Handlungsstränge. Natürlich ist der Zusammenhang anfangs nicht so klar, aber das ist ja das Spannende daran.Man erfährt sehr viel über die Geschichte und Kultur Haitis, das ist wahnsinnig spannend. Mir war bespielsweise nicht klar, dass es indianische Ureinwohner gegeben hat, wobei das doch nur logisch ist.Auch die Figuren sind hervorragend skizziert. Ich liebe die Hauptcharaktere, aber auch an allen Nebenfiguren. Sie sind lebensecht und liebenswert oder auch beängstigend, sehr facettenreich und lebensnah dargestellt. Bei anderen Büchern habe ich festgestellt, dass es nicht allen Autoren gelingt, die Charaktere altersgemäß darzustellen. Roxanne Rivington gelingt dies ohne Probleme. Ich habe das Gefühl, als hätte ich Zoé, Lee, Mokabi und alle anderen persönlich kennen gelernt und eine Weile mit ihnen zusammen gelebt.Ja, es hat mich tagelang nach der letzten Seite nicht mehr losgelassen, und ich hoffe sehr, dass es bald eine Fortsetzung gibt, denn die Geschichte scheint noch nicht zu Ende erzählt.Es ist kein reines Jugendbuch. Ich bin ganz klar weit jenseits der Jugendlichkeit und war komplett gepackt von dem Buch. Es ist eine wirklich spannende und sehr unterhaltsame Erzählung!

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    • 3
  • Mystik und Voodoo

    Voodoo Girl

    Sirene

    04. October 2016 um 11:16

    Nachdem ich das Buch erstmal auf mich wirken lassen musste, gibt es die langersehnte Rezension. Gleich vorab, es ist anders. Allein schon wegen dem Thema Voodoo und wie viel Historisches und Mythen eingearbeitet wurden, aus einer Welt, die mir und ich denke mal, vielen Anderen, fremd ist.Klappentext: Düstere Träume und eine unbekannte Vergangenheit geben Zoé Rätsel auf. Ihre Eltern hat sie nie kennengelernt, und Tante Megan, bei der sie aufgewachsen ist, verschweigt ihr etwas. Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Um Klarheit zu gewinnen reist Zoé nach Haiti, wo sie geboren wurde – ein Land, in dem Voodoozauber, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Stecken Mächte dahinter, die nicht von dieser Welt sind? Zoé gerät in einen Konflikt zwischen Glauben und Wissen. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit wird sie immer tiefer in die Mysterien des Voodoo hineingezogen …Der Roman wird in zwei Handlungssträngen erzählt, zu dem man mit der Zeit parallelen findet. Da haben wir einmal den 17-järhigen Mokabi, der als Sklave verschleppt wurde und seine Geschichte beginnt auf einem Schiff, auf dem Weg nach Saint Dominique, wo er das Schoßhündchen einer französischen, gelangweilten Lady wird. Er ist ein ziemlich willensstarker Charakter und in manchen Dingen auch dickköpfig, er war mir gleich symphytisch gewesen.Auf der anderen Seite haben wir Zoé, die aus Haiti adoptiert wurde und immer wieder seltsame Träume hat. Zusammen mit ihrer Tante reißt sie nach Haiti um das Geheimnis ihrer Geburt herauszufinden, aber jemand ist hinter ihr her. An Anfang der Geschichte schien sie mir verloren und eigenwillig, passend zu ihrer Situation und Zoé gewinnt im Laufe der Handlung mehr MutZuerst hatte ich mit dem Buch einen langen Start gehabt und es nicht geschafft reinzukommen. Erst nach gefühlten 100 Seiten schaffte ich es, es lag nicht direkt an dem Schreibstil der Autorin. Ich bin kein Fan von ausschweifend langen Charakterdetails und es hat am Anfang gedauert bis eine greifbare Spannung in der Geschichte aufkam. Aber als sie dann da war, kam ein Ereignis nach dem anderem und die ganze Thematik Voodoo, Dämonen und Ausbruch der Sklaven, gewannen an Tiefe. Sie schaffte es historische Elemente, interessante Fakten über Land und Kultur und reale Magie ohne Problem ineinander zu verflechten. Das was mich am Buch letztendlich gepackt hat war Voodoo, denn es wird hier sehr real und vielseitig dargestellt. Zum Abschluss lässt sich sagen, dass es sich hierbei um eine Geschichte handelt, die sich nicht so einfach in eine Schublade stecken lassen möchte. Man bekommt nicht nur eine gute Portion Mystik, sondern auch Fantasy, etwas Liebe und einen Krimi geliefert. Aber man sollte sich nicht von den Cover täuschen lassen, das Buch ist durchaus auch was für die männlichen Leser! Es gibt nebenbei noch Kämpfe, Krieg und Action im Roman.

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  • Echte Magie - es gibt sie wirklich!

    Voodoo Girl

    Meowhin

    22. September 2016 um 00:42

    Echte Magie - es gibt sie wirklich! Das wusste ich, als ich die letzte Seite gelesen hatte und ich den restlichen Tag die Handlung immer wieder ohne gezielte Absicht aufgearbeitet hatte... "Voodoo Girl" ist der Auftakt zu einer Buchserie in zwei Zeitepochen mit "Krimifeeling" - so meine Interpretation - und dem Glanz einer herausragender Recherche. Voodoo, ein britisches Mädchen in den Ferien und ein Sklave 200 Jahre früher sind die Hauptzutaten von Rovanne Rivington mit denen sie ihr Buch kreiert hat. Dass diese ungewöhnliche Kombination schmeckt, kann ich als Leser bekräftigen - es war ruckzuck verschlungen. Was mit einem Prolog begannt, der mich mit dem ersten Satz gefesselt hatte, benötigte einen etwas längeren Anlauf, bis ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Das hatte den Grund, da mir der gewisse "Sog" gefehlt hat, der ins Buch versetzt. Zudem bin ich kein Freund von zu detaillierten Beschreibungen des Aussehens der Charaktere. Letzteres ist jedoch Kritik auf hohem Niveau und vor allem eines - Geschmackssache. Im Gegenzug hab ich die Charaktere in ihrem Charakter liebgewonnen. So unterschiedlich sie auch sind, so einzigartig bleiben sie in Erinnerung. Und immer wieder zauberte mir die Autorin ein Lächeln auf die Lippen, wenn die gute Prise Humor aus dem Text zur Geltung kam. Sehr positiv überrascht hat mich der historische Aspekt des Romans. Das Werk glänzt von sehr guter Recherche diesbezüglich und vermag mit dem Hauch des 18. Jahrhunderts ein authentisches Bild zu schaffen. Persönlich würde ich mir noch eine Printausgabe wünschen, denn das Buch hat Stil und ohne Zweifel das Potenzial dafür! Mein kleines Fazit zum Absch(l)uss: Ein "All Age"-Roman mit dem Fundament bildgewaltiger Elemente und einer spannenden "Schnitzeljagd". Dem Buch ist ganz sicher ein Platz unter meinen TOP FÜNF des Jahres 2016 beschert!

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  • Einzigartig, neu, spannend ... ach lest selbst!

    Voodoo Girl

    Dominique_Stalder

    05. September 2016 um 18:56

    Es gibt Bücher, die liest man und denkt - ok. Andere bleiben im Gedächtnis und wieder andere unterhalten dich, bleiben im Gedächtnis und nebenbei lernt man noch etwas.Voodoo ist nicht nur im Titel zu finden, es durchzieht das Buch und macht es magisch. Kaum hat man 3 Zeilen gelesen, entfacht es seinen Zauber und dieser lässt einen auch nicht mehr los, nachdem man das Ende erreicht hat. Normal schreibe ich ein wenig über den Inhalt, aber mehr als die Inhaltsangabe möchte ich nicht verraten.Roxanne schafft es mit ihrer bildgewaltigen Sprache uns die Geschichte der Zoé näher zu bringen, ohne dass Langweile aufkommt. Ihre Charaktere sind so liebevoll beschrieben, so lebendig und vielseitig, da können sich viele aus der aktuellen Strömung drei Schreiben von abschneiden. Das geschickte Spiel mit Zeiten und Strängen fordert Aufmerksamkeit vom Leser, die aber nie anstrengend wird. Ich habe viele Bücher gelesen, aber dieser einzigartige Schatz wird ewig in meinem Herzen bleiben. Gleich neben großen Büchern, wie die unendliche Geschichte. Vielen Dank an Roxanne für diesen Schatz und ich kann nur jedem (auch Männern) empfehlen, dieses Buch zu lesen. Ja, ich empfehle es auch den lesefaulen Männern, denn obwohl das Cover mir ein wenig zu arg gen "Mädchen" geht, ist die Geschichte für jedermann in jedem Alter geeignet. Ich bete und suche mir nun eine Voodoo-Priesterin, die dafür sorgen wird, dass es schnell weiter geht und ich es vielleicht dann auch in mein Regal stellen kann.

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  • Zwei Geschichten, zwei Welten miteinander verwoben und verwurzelt.Tauche ein in die Welt des Voodoos

    Voodoo Girl

    SunnyCassiopeia

    23. August 2016 um 23:47

    InhaltZoe weiss nichts über ihre Wurzeln, ihre Vergangenheit, ihrer wirklichen Herkunft.Sie fühlt sich fremd und nicht dazugehörig, da hilft ihr auch nicht die aufrichtige Liebe ihrer Tante Meg hinweg. Träume machen ihr das Leben schwer, am Tage fühlt sie sich beobachtet und verfolgt.Zoe fragt sich, was mit ihr nicht stimmt und beginnt das Abenteuer ihres Lebens.Meine Meinung Zoe ist ein angenehmer Charakter. Ich mag ihre Stimmungsschwankungen, ihre nagative Einstellung und Lethargie. ...war ich ihr in diesem Alter sehr ähnlich, nur das auf mich kein Abenteuer und Geheimnisse gewartet haben....Diese Geschichte hat mich mehr als positiv überrascht...Ich bin begeistert!! Zoes Reise in die Vergangenheit lässt den Leser in zwei parallel verlaufene Welten eintauchen die zu unterschiedlichen Zeiten spielen.Das lesen wird einem nie langweilig....die beiden Reisen schüren die Neugier und lässt genug Platz für eigene Gedanken und Spekulationen. Man lernt viel über die Religion des Voodoos und noch einiges mehr kennen...ein wenig Geschichte in der Zeit der Sklavenhaltung, der alten und der neuen Welt....wunderbar erzählt und einzigartig recherchiert....Was mich sehr überrascht  hat,  waren die vielen unterschiedlichen ausgearbeiteten Charaktere, die sehr viel Widererkennungswert haben. Man konnte sich jeden einzelnen genau vor Augen halten. Somit war es ein leichtes sie auseinander halten und zuordnen zu können- das ist die wahre Kunst des Geschichten schreibens....Für mich bisher mein persönliches Highlight des Jahres 2016.FazitEin gelungenes, tiefgründiges Abenteuer eines jungen Mädchens auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, auf der Suche nach sich selbst. ..

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  • Rasante Schnitzeljagd im Voodooland – spannend, geheimnisvoll und einzigartig

    Voodoo Girl

    MrBig

    18. August 2016 um 12:43

    Eine haitianische Waise auf der Suche nach ihrer Herkunft, ein seltsames Mal auf ihrer Haut und die Rückkehr in ein Land voller Geheimnisse, Voodoo und Magie. Dunkle Träume, finstere Gestalten, Indianer, Piraten … und eine Reise in das 18. Jahrhundert – in die Zeit des Sklavenaufstands in Haiti. Zoé steckt voller Selbstzweifel. Düstere Träume, eine nebelhafte Prophezeiung und ihre vergessene frühe Kindheit geben der 16-Jährigen Rätsel auf. Ihre Eltern hat sie nie kennengelernt, und Tante Megan, bei der sie aufgewachsen ist, scheint auch mehr zu wissen, als sie zugeben will. Um Antworten auf viele Fragen zu finden, reist Zoé nach Haiti, wo sie geboren wurde – ein seltsames Land, in dem Voodoozauber, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Ihre Suche gestaltet sich anfangs als etwas holprige Schnitzeljagd, doch je tiefer Zoé in ihre Vergangenheit vordringt, desto rätselhafter werden die Hinweise. Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Bedeutet ihr kreuzförmiges Geburtsmal (für Zoé ein Makel, den sie herzlich verabscheut), dass ihr die dunkle Magie im Blut liegt? Oder ist sie das legendäre Sonnenkind, dessen Tod und Geburt die charismatische Taino-Königin Anacaona zurückbringen soll? Und wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Stecken Mächte dahinter, die nicht von dieser Welt sind? Zoé ahnt nicht, wie eng ihr Schicksal mit der Vergangenheit verbunden ist, mit der haitianischen Revolution und dem jungen Sklaven Mokabi, der aus Afrika vor über 200 Jahren nach Hispaniola verschleppt wurde. Mich hat diese Geschichte sofort gepackt. Mokabis Überfahrt auf dem Sklavenschiff, dann der direkte Übergang zu Zoé. Die beiden Handlungsstränge laufen nebeneinander auf zwei verschiedenen Zeitebenen und erzählen jeweils eine eigene Geschichte. Doch am Ende wird klar, wie Mokabis und Zoés Schicksal miteinander verwoben sind. Diese Erzählweise ist für mich vollkommen neu, ich habe noch keinen Roman in dieser Art gelesen. Eine wunderbare Idee, originell und einzigartig! Sehr viel Spaß hatte ich mit den sorgfältig und detailliert ausgearbeiteten Figuren. Das gilt nicht nur für die Hauptprotagonisten Zoé, Mokabi und Jamie, sondern auch für die bemerkenswerten Nebencharakatere: eine Stewardess mit Flugangst, einen bärbeißigen Pater mit einer Vorliebe für irischen Whisky, eine schießwütige Novizin und eine Handvoll pastasüchtiger Nachwuchspiraten. Roxannes Figuren sind liebenswert, teilweise schräg-schrullig oder auch gruselig, aber immer absolut authentisch und glaubwürdig. Die historischen Protagonisten lässt Roxanne Rivington in ihrem Roman genau den Job erledigen, die sie auch in Haitis Geschichte erledigten. Dichterische Freiheiten erlaubt sich die Autorin im Feintuning, jedoch kommen mir diese Persönlichkeiten keineswegs verfremdet vor. Einen ganz besonderen Reiz für Westeuropäer bietet der Roman durch seine Einblicke in den Voodoo-Kult (und da muss ich wirklich mit einigen Vorurteilen aufräumen) und in das Land Haiti. Karibisch, exotisch, befremdlich, und alles andere als ein Urlaubsparadies, so wie die Dominikanische Republik in der direkten Nachbarschaft. Wir bekommen eine Ahnung von der Armut, der Korruption, den Naturkatastrophen, die Haiti manchmal auch in unsere Nachrichten bringen, doch die Autorin streift diese Themen nur gerade so viel, wie es zum Verständnis der Erzählung nötig ist. Die besondere Stärke von »Voodoo Girl« liegt in Roxanne Rivingtons Schreibstil. Sie erzählt fesselnd, gut lesbar, mit viel Tempo und Sprachwitz, und sie schlägt literarische Haken mit kleinen Cliffhangern, wenn die Zeitebene wechselt, so dass man am Ball bleibt und immer weiter lesen will. Trotz des düsteren Themas im historischen Handlungsstrang und der unheimlichen Bedrohung in der Gegenwart bewahrt sich die Autorin mit sehr viel trockenem Humor eine Leichtigkeit, die kennzeichnend für den ganzen Roman ist. Eine Geschichte über Voodoo kommt natürlich nicht ohne Magie und Zombies aus. Es wird gezaubert, geweissagt und verhext, doch es wird keine klare Grenze zwischen Realität und Magie gezogen. Der Leser muss selbst entscheiden, welche Macht er dem Voodoo zutraut, und was er für möglich hält. Zoés Widersacher wirken vor allem deshalb so unheimlich, weil unklar ist, über welche Kräfte sie tatsächlich verfügen. Nun warte ich gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass wir darin noch etwas mehr über die Taino, die Indianerfürstin Anacaona und den gefürchteten Piraten Cofresi erfahren. Ich habe den ersten Teil sehr gern gelesen und innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Infotainment vom Feinsten. »Voodoo Girl« lässt sich in keine Schublade stecken. Ich empfehle dieses Abenteuer-Mystery-History-Jugendbuch daher allen, die temporeiche Schnitzeljagden im Stil von Dan Brown mögen, exotische Schauplätze und Abenteuer mit einem Schuss Mystik lieben, und auch ein wenig von der spannenden Geschichte Haitis erfahren möchten. Zudem ist »Voodoo Girl« beileibe nicht nur ein Jugendbuch. Auch ältere Leser – so wie ich – werden daran ihre Freude haben.

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  • Absolut verzaubernd

    Voodoo Girl

    Acylite

    16. August 2016 um 22:26

    Voodoo? Mysterien? Dämonen? Nie und nimmer könnte mich das, geborene Gefühlstante mit einem leicht übertriebenen Hang zur Poesie und dem ständigen Versuch wiederstehend, die Welt mit philosophischen Glitzer zu überstäuben, begeistern. Wie sehr ich mich täuschen sollte, hat Roxanne Rivington mir dann doch gekonnt bewiesen - und ich wette, sie hatte dabei ein fettes Grinsen im Gesicht. ;)Doch beginnen wir am Anfang dieser langen Reise: Einerseits ist da Mokabi, ein Sklave aus Afrika, der gerade auf einem Schiff nach Saint Dominique 'verfrachtet' wird.Gute zwei Jahrhunderte später muss sich Zoé nicht nur auf dem Rummel mit ihrer besten Freundin Jenny und deren Punk-Freund rumschlagen, sondern landet kurzer Hand auch bei einer Wahrsagerin, die ihr förmlich Unglaubliches erzählt.Zoé sei eine Auserwählte!Nun gut, vielleicht keine Auserwählte, die im High-Tech-Kostüm die Welt retten darf, aber immerhin eine, die endlich herausfinden sollte, was hinter ihrer Vergangenheit steckt.Denn das ist das, was Zoé schon so lange belastet: Sie sieht nicht wie eine Engländerin aus, hat ein komisches Mal auf dem Bauch und seit Neustem hat sie auch noch das Gefühl verfolgt zu werden …Auch wenn ihre Tante Meg, bei der Zoé aufgewachsen ist, anfangs strickt dagegen ist, schafft es Zoé sie davon überzeugen, dass es an der Zeit ist Zoés Herkunftsland aufzusuchen: Haiti!Voller Hoffnung und Europhie beginnt Zoé die Suche - nur um kurz darauf zu begreifen, dass ihre Vergangenheit ein Meister im Versteckspiel ist.Genau so enttäuscht ist Mokabi. Denn nicht nur seiner Freiheit und seinem treuen Gefährten wurde er beraubt, auch sein afrikanischer Stolz wird mit Füßen getreten. Jacques soll er ab jetzt genannt werden und das kleine Püppchen der französischen Herrin spielen. Einzigalleine die Tatsache, dass er zum größten aller Götter gesprochen hat, ohne seinen Zorn zu spüren, erweckt in ihm Hoffnung. Doch reicht Hoffnung, wenn einem soviel geraubt wurde? Mokabi scheint sich seinem Schicksal fast gebeugt zu haben, als sich alles zu ändern scheinen soll: Die Sklaven planen einen Aufstand! Sie wollen sich das zurück holen, was ihnen einst gehörte. Zoé kämpft um ihre Vergangenheit und Mokabi für seine Zukunft. Anfangs so unbedeutend gegenüber einander, schafft es die Autorin hier ganz nebenbei die Parallelen zwischen den beiden Geschichten zu ziehen, sodass man am Ende einfach nur mit offenen Mund dasteht. Ich habe Seite um Seite verschlungen, war verzaubert von der Dünsterkeit der schwarzen Mambo Madame Cecile, von der Welt des Voodoos, welche stets anschaulich aber nie lehrbuchmäßig, wiedergespiegelt wurde und habe jeden einzelnen Charaktere in mein Herz geschlossen. Ob nun Tante Meg, die Piraten, oder Marie und Jeanne und letztendlich auch die beiden Protagonisten Zoé und Mokabi, bei denen ich mich nie entscheiden konnte, wessen Geschichte ich nun unbedingt weiter lesen wollte. Es gab Stellen, wo mir die Handlung etwas zu übereilt schien und ich mir gerne etwas Ruhe in der Geschichte gewünscht hätte. Manchmal schien mir die Handlung an sich einfach zu sehr die Charaktere zu überdecken und vorallem Zoé selbst konnte ich lange nicht wirklich einschätzen. Doch dieses - wirklich sehr kleine - Minus macht Roxanne mit einen Satz an eleganter Wortwahl, wundervollen Wortwitz (ohne die Marker-Funktion des Ebook-Reader wäre ich aufgeschmissen gewesen), und einem Schleier aus dunkler Geheimniskrämerei und lustigen Zusammenspielen wieder wert.Ich bin mehr als nur gespannt, wie es weitergehen wird (da eine Fortsetzung geplant ist.) Voodoo-Girl lässt einen mit jeden Mengen Fragen zurück - umso mehr freue ich mich auf deren Auflösung. Vorallem diejenige, ob Mokabi seinen Platz in der Fortsetzung finden wird, da dessen Geschichte für mich eigentlich recht abgeschlossen war. Ich gebe diesem Buch mit voller Entschlossenheit 5 Sterne - ihr müsst wirklich kein Freund von Voodoo und Co. sein, damit es diese Geschichte schafft, euch endgültig zu verzaubern. :)

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  • "Voodoo Girl" von Roxanne Rivington

    Voodoo Girl

    VerenaChinoKafuuChan

    16. August 2016 um 14:03

    Hallo Heute möchte ich euch das eBook Voodoo Girl von Roxanne Rivingten vorstellen. :) **** Name: Voodoo GirlErschien: Juni 2016 Autor: Roxanne Rivington Verlag: FahrenheitbooksErhältlich als eBook für 6, 99 € Seitenanzahl: 396 Inhalt: Zu Beginn des Buches lernen wir die 16- jährige Zoe kennen, welche auf der Suche nach ihren Wurzeln ist. Um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten, reist Zoe mit ihrer Adoptivtante Meg nach Haiti. Denn in Haiti liegen Zoe´s Wurzeln, hier wurde sie geboren und genau hier in diesem Land dreht sich alles um Voodoozauber, Geister und Dämonen. Zudem spielt das Buch in zwei Zeitebenen. In der zweiten lernt man Mokabi kennen, dieser war 1790 ein Sklave auf einem Schiff und wurde durch dieses nach Haiti gebracht. Was wird Zoe herausfinden? Welche Abenteuer erleben Zoe und Mokabi? **** Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar , leider konnte ich mich nicht in das was im Buch passierte richtig hineinversetzen. Die Idee der Story war sehr gut, jedoch hat sie mir nicht ganz zugesagt. Zudem gab es im Buch in manchen Kapitel ein paar längen , die dazu führten dass sie mich in meinem Lesefluss störten. Jedoch würde ich sehr gerne erfahren wie es mit Zoe weiter geht. Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️ Lg Verena/ Instagram: Chino_Kafuu_Chan

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  • Ein Meisterwerk aus Spannung, Mystik und Freundschaft!

    Voodoo Girl

    Locsley

    14. August 2016 um 12:14

    Zoé begibt sich, zusammen mit ihrer Tante, auf eine Reise nach Haiti um dort herauszufinden wo sie herkommt, wer sie wirklich und warum ihre Adoptiveltern so kurz nach der Adoption ermordet wurden. Mehr als 200 Jahre zuvor wird der junge Mokabi in Afrika gefangengenommen und in Saint Dominique versklavt.Parallel laufen diese beiden Geschichte nebenher und während Zoé von einem Geheimnis zu dem nächsten stößt und sich die Ungereimtheiten immer weiter auftürmen, plant Mokabi zusammen mit weiteren Sklaven und einer mächtigen schwarzen Mambo einen Aufstand gegen die Weißen, genannt Blancs.Die Autorin malt ein Bild, das gespaltener nicht sein könnte. Man ist hin- und hergerissen von dem Schicksal der beiden Jugendlichen und mit jeder Seite baut sich die Spannung weiter auf. Über allem steht die große Frage: Wie gehören die beiden Geschichten zusammen, die auf den ersten Blick so gar nichts gemeinsam haben?Zoés Verstrickungen in immer größere Konflikte über ihre Vergangenheit und das Rätsel, welches sich über sie und das seltsame Mal auf ihrem Bauch aufbaut lassen einen mitfiebern und miträtseln. Was hat der Albtraum mit der ganzen Sachen zu tun? Wer sind die schwarzen Männer, die sie verfolgen? Wem kann Zoé wirklich noch vertrauen?Wird der Sklavenaufstand gelingen? Können die Sklaven Saint Dominique von der Tyrannei befreien? Welche Rolle spielt Mokabi dabei? Und vor allem? Was haben all diese Verwicklungen mit den Taino Indianern zu tun, die eigentlichen Ureinwohner Haitis?Mit einem angenehmen und fesselnden Schreibstil lässt die Autorin einmalige Bilder entstehen und führt einen mit immerwährender Spannung durch die Handlung.Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen, habe gezittert und gebangt. Überrascht war ich, wie spannend und vielseitig die Welt des Voodoo sein kann, auch wenn ich mich sonst mit ganz anderen Dingen beschäftige.Dieses Buch ist für jeden eine Empfehlung, der im Entferntesten Spannung, ein wenig Fantasy, eine kleine Romanze und ganz viel Mystik mag!

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  • Leserunde zu "Voodoo Girl: Roman" von Roxanne Rivington

    Voodoo Girl

    RoxanneRivington

    Ein Land voller Geheimnisse und Magie Wer hat Lust auf einen fantastischen Roman über fremde Kulturen, Geschichte und unbekannte Mächte? Dann würde ich mich freuen, Euch zur Leserunde zu begrüßen, mit Euch zu diskutieren und Eure Fragen zu beantworten.Die Leserunde startet am Sonntag, 10. Juli 2016. Mit etwas Glück gewinnt Ihr den Roman, denn der PIPER Verlag verlost 15 eBooks »Voodoo Girl«. Erhältlich sind die Formate ePub und mobi. Schreibt mir einfach bis Samstag, 02.07.2016, 23.59 Uhr, welcher Voodoo-Zauber für Euch am interessantesten wäre: a) ein Liebeszauberb) ein Zauber, der Erfolg und Wohlstand bringtc) ein Heilzauberd) ein Fluch, den Ihr jemandem anhexen würdet.

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  • Rezension zu „Voodoo Girl“ von Roxanne Rivington

    Voodoo Girl

    Yvi33

    05. August 2016 um 15:54

    Meine Meinung:Die Geschichte von Voodoo Girl spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen. In der heutigen Zeit begleiten wir Zoé und ihre Tante Megan auf der Suche nach Zoés Wurzeln nach Haiti. Im 18. Jahrhundert machen wir uns auf die Reise mit Mokabi, der als Sklave nach Haiti kommt. Welchen Verbindung zwischen den beiden Handlungssträngen besteht, erfahren wir erst ziemlich zum Schluss. Trotz allem sind beide Geschichten sehr spannend erzählt und machen einen neugierig auf mehr. Zoé wurde adoptiert. Da sie sich in ihrer Haut nicht wirklich wohl fühlt und gerne mehr über ihre Vergangenheit erfahren möchte, überredet sie ihre Tante Megan, sich mit ihr auf die Suche nach ihren Wurzeln in das gefährliche Haiti zu begeben. Doch kaum dort angekommen, werden die Beiden schon verfolgt. Doch die Verfolger sind nicht die Einzigen mit denen Zoé und Megan es zu tun bekommen, denn auch Piraten, merkwürde Taxifahrer und eine schießwütige Ordensschwester begegnen ihnen auf ihrer Suche.Die Geschichte wechselt immer zwischen ruhigen Momenten, wo wir die Personen näher kennenlernen sowie Hintergründe zum Voodoo usw. erfahren und zwischen den Fortschritten zur Suche nach Zoés Wurzeln.Die zwei verschiedenen Handlungsstränge sorgen zusätzlich dazu, dass es nie langweilig wird und man gar nicht merkt wie schnell beim Lesen die Zeit vergeht.Schockiert hat mich etwas, dass die Geschichte jedoch am spannendsten Punkt endet. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, da ich davon ausgegangen war, dass es sich um einen Einzelband handelt. Das ist aber nicht so, denn es ist erst der erste Teil einer Trilogie. Es gibt noch so einige Geheimnisse zu lüften und ich bin schon sehr neugierig, wie Zoés Abenteuer nun weiter gehen wird.Es ist wahnsinnig interessant mehr über Haiti, die Religion Voodoo und auch über die Geschichte der Sklaverei zu erfahren. Die Autorin muss sehr gut recherchiert haben. Am Ende des Buches finden wir auch noch ein Glossar mit einer Übersicht und Erklärung zu allen Begriffen. Das finde ich toll, damit man den Überblick nicht verliert. Aber auch während der Geschichte werden die einzelnen Begriffe sehr gut erklärt.Ich mag die Geschichte, weil sie sich schwer in irgendein Genre schieben lässt und mit Voodoo eine etwas andere Thematik jugendgerecht und verständlich aufarbeitet.Cover:Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Es sieht einfach toll und mystisch aus.Fazit:„Voodoo Girl“ ist neuartig und spannend. Ich bin sehr neugierig, wie es weiter geht.

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  • Spannend, verzaubernd und realitätsnah

    Voodoo Girl

    Mrs_no_idea

    04. August 2016 um 23:16

    Obwohl ich das Buch ja schon einmal gelesen hatte, wusste ich nicht mehr alles und konnte mich so wie beim ersten Mal von der Geschichte mitreißen lassen. Zum Grinsen gebracht hat mich vor allem Jenny, die in der Geisterbahn schreit und damit Besucher anlockt, sowie Zoé und ihre Tante Megan, die im Flugzeug "für ein Theaterstück proben". Jamies Spontanität und Optimismus, in einem unbekannten Krankenhaus Zoés Geburtsakte zu finden, war sehr ansteckend und macht ihn sofort sympathisch. Ich kann es sehr gut verstehen, wenn Zoé da auf Lee eifersüchtig wird. ;) Ichabod Preeves' Arbeitszimmer ist fast magisch, am liebsten hätte ich selbst so eins. Bücher sind wichtiger als Ordnung und solange man sich in seiner Unordnung auskennt und noch Platz zum Arbeiten findet, spricht sowieso nichts dagegen. Außerdem ist mir nach einigen Kapiteln mit den Cofresis, dem Pater und Lee aufgefallen, dass sie wie eine Familie für Zoé (samt Megan) sind. Sie haben sie einfach in ihre Gesellschaft aufgenommen, fühlen mit ihr und helfen ihr. Da kann man dann leicht über Robertos Verhalten hinweg sehen, auch wenn Ernesto eindeutig mein Lieblings-Zwilling ist. Schön finde ich vor allem das Zitat "Hüte dich vor deinen Wünschen, Nana. Sie könnten in Erfüllung gehen." Im ersten Moment mag diese Aussage paradox erscheinen, aber es steckt mehr dahinter. Oft wünscht man sich etwas im Effekt oder denkt schlimm über eine Sache, stellt dann aber Jahre später fest, dass es nicht ganz so schlimm war und man immerhin neue Erfahrungen gesammelt hat. Sprich, man kann sich im einen Moment etwas wünschen und es schon im nächsten bereuen. Auch wenn ich bezweifle, dass jeder von Zoés Wünschen sofort in Erfüllung geht, ist es sicherlich von Vorteil, gut darüber nachzudenken, was man wirklich will und was nicht, um nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. Nun noch kurz zur Zeit des Sklavenaufstandes - Gerade die Atmosphäre um Maman Cécile Fatiman ist sehr magisch und die Feste sowieso. Dass Mokabi bzw. Jacques teils unerfahren ist und die Götter vergleicht, kommt realistisch rüber, er ist eben nicht perfekt. Trotzdem spielt er eine Rolle, die groß genug ist, um letzten Endes alles wichtige zu erfahren. Schade, dass Dutty Boukman sterben musste, aber es kann nun mal kein hundertprozentiges Happy End geben. Umso rührender ist es dann, dass Mokabi seine Söhne nach dessen richtigem Namen – Malique - benennt und dass dort eine Parallele zu Zoés Zeit auftaucht. Das mit dem Taxifahrer kann ja gar kein Zufall mehr sein. ;) Das Ende ist - da es ja eine Trilogie werden soll - recht offen und lässt viel Spekulationsraum offen. Warum ist Tante Megan Papa Claude so verhasst? Hat sie Zoé verraten oder sind die Männer ihr schlichtweg gefolgt? Im ersteren Fall wäre das ja noch weitaus komplizierter, immerhin schien Meg nichts von Nanas Bestimmung zu wissen und liebt ihre Nichte zudem sehr. Ich bin sehr gespannt darauf, was du im nächsten Teil wohl mit den Charakteren und den Gefühlen deiner Leser anstellen wirst. Schlussendlich kann ich nicht mehr viel dazu sagen, das Buch verzaubert mich nach wie vor und macht Lust auf mehr. Der Schreibstil ist so locker und sobald man in Haiti angelangt ist, kann man kaum mehr los lassen von deinem Roman. Chapeau! :)

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  • Faszinierend, fesselnd und ziemlich witzig – so macht Lesen Spaß

    Voodoo Girl

    coala_books

    02. August 2016 um 13:00

    In ihrem Roman entführt und die Autorin Roxanne Rivington nach Haiti und bringt uns den Zauber und die Faszination für den Voodoo Kult näher. Man begleitet die 16-jährige Zoé nach einer mysteriösen Vorhersage auf der Suche nach ihren Wurzeln, welche sie nach Haiti führen. Ihr Leben scheint stark mit dem dort vorherrschendem Voodoo Kult verknüpft zu sein und eine gefährliche Suche beginnt. Ergänzt wird die Geschichte durch eine parallele Handlung in der Vergangenheit zur Zeit der Sklavenaufstände auf Haiti, welche ebenso spannend ist und die Geschichte der Neuzeit perfekt ergänzt, wenn irgendwo ist alles verknüpft.Die Geschichte kann von der ersten Seite an begeistern und fesseln. Die Faszination von Voodoo springt sofort auf den Leser über und man merkt, wie gut alles recherchiert wurde. Dazu sind die Charaktere spannend und aufregend. Besonders die modernen Piraten konnten durch ihre Herzlichkeit und unkonventionelle Lebensweise mehr als begeistern. Kurze Kapitel erleichtern das Lesen und lassen zusammen mit dem angenehm flüssigen Schreibstil nur so durch die Geschichte fliegen. Die Geschichte ist zudem spannend, aufregend und besticht zudem durch jede Menge Witz und Humor. Langweilig wird hier zu keiner Zeit, sondern man wird bestens unterhalten.Ein aufregender Roman, der durch sein komplexes Wissen zum Voodoo Zauber überzeugt und es schafft, dieses auf spielerische Weise und unterhaltsam zu vermitteln. Die sympathischen Charaktere und der tolle Humor tragen zudem dazu bei, dass man nur begeistert sein kann von diesem Buch. Einfach nur klasse und es ist klasse, dass es noch weitergeht um Zoé und ihre Voodoo-Verbindung.

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  • Komm mit auf eine Reise ins magische Haiti

    Voodoo Girl

    RubinNina

    29. July 2016 um 11:47

    Düstere Träume und eine unbekannte Vergangenheit geben der 16-jährigen Zoé Rätsel auf. Ihre Eltern hat sie nie kennengelernt, und Tante Megan, bei der sie aufgewachsen ist, verschweigt ihr etwas. Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Um Klarheit zu gewinnen reist Zoé nach Haiti, wo sie geboren wurde – ein Land, in dem Voodoozauber, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Stecken Mächte dahinter, die nicht von dieser Welt sind? Zoé gerät in einen Konflikt zwischen Glauben und Wissen. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit wird sie immer tiefer in die Mysterien des Voodoo hineingezogen. Voodoo ist nur die Magie mit den Stoffpuppen, die gepiekst werden wie in den Comics? Das dachte ich auch, bevor ich Voodoo Girl gelesen habe. -Zoés Teil- Zoé als Charakter hat mich mit ihren Höhen und Tiefen manchmal an mich selber erinnert und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Obwohl die Geschichte ich der dritten Person geschrieben ist, was ich normalerweise nicht gerne mag, kam es mir trotzdem so vor, als ob Zoé selber erzählen würde. Die Personen, denen sie auf ihrer Reise begegnen, habe ich alle lieben gelernt. Jeder hat seine ganz eigene Charaktereigenschaft und Spinnereinen, die den Figuren so viel Persönlichkeit geben. Pater Finn mit seinen Listen, Roberto mit seiner Bestimmtheit oder Lee mit ihrem Voodoo Faible und ihrem besten Freund, dem Gewehr. Ich würde mich sehr freuen, in einem zweiten Teil zu erfahren wie es mit der Truppe weitergeht! -Mokabis Teil- Der historische Teil des Buches hat mich immer wieder aufs neue faszinert. Diese detaillreichen Beschreibungen lassen das ganze so real wirken, als wäre man neben dran und hätte zugesehen. Ich habe die ganze Sache noch einmal von einer neuen Seite kennengelernt. Ich hatte ja keine Ahnung, dass der Voodoo so eine grosse Rolle in der Kultur der Sklaven hatte und das es eine sehr grosse Religion ist.Auch solche kleinen Dinge, die man in der Schule nie gelernt hat, waren sehr interessant. Angefangen bei den neuen Namen für die Sklaven oder wie diese Revolution abgelaufen ist. Und endlich wurde mir auch klar, was es mit dem früheren Titel "Loa die weisse Mambo" auf sich hatte :) Die Verbindung dieser beiden Teile wurde mir immer klarer und sorgte das eine oder andere Mal für einen aha-Moment. Das Buch ist so vielseitig gestaltet, dass es eine wahre Freude ist und wirklich für jeden etwas dabei ist. Die Stadtführung durch Haiti, ein Land das mir persönlich sehr unbekannt war. Eine mysteriöse Verschwörung um ein Geburtsmal. Die Geschichte bietet so viel an und wird nie langweilig. Es hat immer diese packenden Momente am Schluss von Zoés oder Mokabis Teil, die einen dazu bringen sofort weiterzulesen. Ein grosses Lob für diese Recherchearbeit und das toll verpackte Ergebnis an die Autorin! Voodoo Girl ist für mich eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich auf eine Fortsetztung um endlich zu wissen, wie es nach dem Cliff Hanger weitergeht!

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  • Auf der Suche nach den Wurzeln

    Voodoo Girl

    Sonjalein1985

    23. July 2016 um 10:32

    Inhalt: Die 16-jährige Zoé wird seit ihrer Kindheit von schlimmen Träumen geplagt. Um das Rätsel dieser Träume und ihrer Herkunft zu lösen, fliegt das Mädchen mit ihrer Adoptivtante Meg nach Haiti, wo ihre Wurzeln liegen. Aber statt Antworten tun sich immer mehr Fragen auf. Und wer sind diese seltsamen Männer, die sie seit dem ersten Tag zu verfolgen scheinen?Meinung: „Voodoo Girl“ von Roxanne Rivington ist ein interessanter Roman über Voodoo und die Suche eines Mädchens nach ihren Wurzeln. Hierbei erzählt die Autorin in zwei unabhängigen Geschichten. Einmal natürlich die von Zoé, die unbedingt wissen möchte, woher sie kommt und wer ihre Eltern waren. Dabei erfährt sie auch immer mehr über Voodoo, die in Haiti vorherrschende Religion.Die zweite Geschichte handelt von dem jungen Sklaven Mokabi, der zu Zeit der Sklavenaufstände gelebt hat und sehr tief im Voodooglauben verankert ist.Beide Erzählstränge haben mir sehr gut gefallen, allerdings haben sie bis auf einige Bräuche und Daten nicht viel gemeinsam.Das Buch ist sehr spannend und flüssig geschrieben und ich habe mit Zoé und ihrer Tante mitgefiebert. Das Ende ist eher offen und so hoffe ich auf eine baldige Fortsetzung.Fazit: Gutes Buch über Selbstfindung und Voodoo. Mit interessanten Einblicke in eine fremde Religion. Sehr zu empfehlen.

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