Roy Jacobsen Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte“ von Roy Jacobsen

Alles ändert sich im Leben des zehnjährigen Finn, als plötzlich seine kleine Halbschwester Linda mutterseelenallein vor der Tür steht – mit einem himmelblauen Koffer und jeder Menge emotionalem Sprengstoff … Es ist das Jahr 1961 – das Jahr, in dem John F. Kennedy Präsident wird, Gagarin in den Weltraum fliegt und der Bau der Berliner Mauer beginnt. Finn wächst in einer schmucklosen Vorstadt von Oslo auf, das Leben ist einfach und sozialdemokratisch. Er ist ein schmächtiger Junge, aber vielleicht der Klügste seiner Klasse. Wacker schlägt er sich mit seiner Mutter durch den Alltag, seit der Vater gestorben ist. Bis eines Tages die kleine Linda Einzug hält: Die Sechsjährige wirkt merkwürdig, pummelig ist sie, abwesend und schweigsam. Auch die Mutter, der einstige Fels in der Brandung, ist anders als sonst. Für Finn beginnt ein Sommer, den er nie vergessen wird … »Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte« ist ein Familienroman voller Wärme und Magie und eine ergreifende Geschichte über die große Macht des Kleinen.

Wie ein kleines Mädchen eine Familie auf den Kopf stellt

— tination
tination

Das war so schön zu lesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine schöne Geschichte, aber ich hätte mir vom Ende mehr erwartet :(

— Linnhe72
Linnhe72

Ich bin mit der Geschichte einfach nicht warm geworden :/

— Sophiiie
Sophiiie

wunderschön geschrieben und schade, als es zuende ist!

— literaturmaus
literaturmaus

Die Geschichte braucht viel Einfühlungsvermögen, hat aber unglaublich tolle Charaktere!

— PetitaPapallona
PetitaPapallona

Ein charmantes Buch darüber, wie ein einzelner Mensch das eigene Leben von Grund auf ändern kann.

— justitia
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  • Wie ein kleines Mädchen eine Familie auf den Kopf stellt

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    tination

    tination

    14. September 2016 um 21:06

    Das Buch: Es ist das Jahr 1961. Der zehnjährige Finn lebt mit seiner Mutter alleine in einer großen Wohnung. Finn ist zufrieden mit dieser Situation. Doch seine Mutter sieht das anders. Sie bauen um und vermieten ein Zimmer um sich ein wenig mehr Geld zu verdienen. Durch die Suche nach einem Mieter taucht auch Linda auf. Sie ist Finns kleine Halbschwester. Der Vater tot, die Mutter kann sich nicht um sie kümmern. Und so wirbelt das Mädchen das eingeschworene Mutter-Sohn-Team kräftig durch. Und auch der neue Untermieter birgt so einige Geheimnisse…Fazit: Finn erzählt die Dramen, die er mit seiner Mutter und Linda erlebt sehr klar und undramatisch. Aber man merkt, wie es ihn mitnimmt, dass sich alle um ihn herum verändert. Das kann einen kleinen Jungen schon durcheinander bringen. Durch einige Vorfälle, seinem Beschützerinstinkt und einer leicht verkorksten (aber lieben) Mutter wird es ein weit angenehmeres Jahr für ihn als er anfangs vermutet hätte. Denn Linda bringt nicht nur frischen Wind in die Familie. Sie zeigt Familienzusammenhalt, Liebe und durch die Sicht auf die kleinen Dinge, was wirklich im Leben zählt. Und sie lernt natürlich schwimmen. In einem Sommerurlaub, der ganz anders verläuft als geplant.Dieses Buch ist ein klares Jacobsen-Werk. Jacobsen erzählt ruhig und ohne viel Drama und Aktion aus dem Leben von Finn. Und darauf muss man sich einlassen. Sonst bleibt das Buch dem Leser verschlossen. Im besten Fall erhält man eine kleine liebenswürdige Familiengeschichte, die einmal komplett durcheinandergewirbelt wird. Und es geht dem Leser ans Herz, man leidet mit Finn mit.Trotzdem bleibt Finn ein wenig zu traurig zurück. Man wird das Gefühl nicht los, als würde er sich durch das Leben leiden. Das hinterlässt dann doch einen etwas faden Beigeschmack, da trotz schöner Momente immer gelitten wird.Zusammenfassend ist dieses Buch für alle Roy Jacobsen Liebhaber durchaus zu empfehlen. Auch wer auf kleine Familiengeschichten (hier der etwas anderen Art) steht, kann sich sehr schnell in dieses Buch verlieben.

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  • Leserunde zu "In jenen hellen Nächten" von Roy Jacobsen

    In jenen hellen Nächten
    aba

    aba

    "Die Frage ist, wieso kommt er nicht öfter hierher? Und die Antwort ist: das Meer..." Familiengeschichten haben einen besonderen Charme, dem man nicht widerstehen kann. Oft müssen darin Menschen Entscheidungen treffen, die nicht nur ihr Leben ändern, sondern auch die ihrer ganzen Angehörigen. Der norwegische Bestsellerautor Roy Jacobsen hat mit "In jenen hellen Nächten" einen wunderbaren und berührenden Roman über eine Familie geschrieben, die auf einer abgelegenen Insel im Norden Norwegens lebt. Wer möchte sich auf eine Reise zu einem Ort begeben, an dem die Natur den Lauf der Dinge bestimmt? Zum Inhalt Norwegen, Anfang des 20. Jahrhunderts, auf einer kleinen Insel weit oben im Norden. Für Hans und Maria Barrøy ist das abgelegene Eiland der Mittelpunkt der Welt. Sie leben mit ihrer Familie von dem, was der karge Boden und das wilde Meer ihnen bescheren. Sie träumen von einem leichteren Leben, doch fortgehen von der Insel, das kommt nicht in Frage. Auch nicht für Ingrid, die einzige Tochter. Dem wachen, wissbegierigen Mädchen ist das Leben mit den Gezeiten, den Fischen und Vögeln, dem Horizont und dem weiten Himmel in Fleisch und Blut übergegangen. Das Meer ist ihr Abenteuer, die Insel ihre Festung. Doch als auch dort in der Abgeschiedenheit neue Zeiten Einzug halten, sieht Ingrid sich vor ungeahnte Herausforderungen und eine ungewisse Zukunft gestellt… Leseprobe Zum Autor Roy Jacobsen, geboren 1954 in Oslo, ist einer der meistgelesenen Schriftsteller Norwegens. Mit Kurzgeschichten und zwölf Romanen hat er sich auch über die Grenzen Norwegens hinaus einen Namen gemacht. Sein Werk ist in seiner Heimat mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet worden. Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "In jenen hellen Nächten" unter allen, die von Roy Jacobsen auf eine kleine Insel Norwegens versetzt werden möchten. Was müsst ihr dafür tun? Einfach bis zum 08.07. auf eine Frage antworten*: Leben in und mit der Natur: Wer von euch kann es sich vorstellen, so zu leben wie Hans und Maria – fern von der Zivilisation und des Komforts der heutigen Welt? An welchem Ort würdet ihr dann am liebsten leben? Auf eure Antworten freue ich mich jetzt schon und wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 622
    DieBerta

    DieBerta

    08. August 2015 um 22:04
    IraWira schreibt Ich glaube, der Stil ist auch einfach so markant, dass man ihn entweder mag oder hasst. Mir hat er sich sozusagen ins Herz geschlichen, weil ich das Gefühl hatte, dass einfach unwahrscheinlich ...

    "Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte" habe ich mir schon mal besorgt - werde ich demnächst lesen. die anderen Bücher stehen auf jeden Fall auf der Wunschliste ;)

  • Der Mensch, der alles veränderte

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    Linnhe72

    Linnhe72

    Finn lebt mit seiner Mutter in einem Vorort von Oslo. Die beiden führen ein bescheidenes, ruhiges Leben. Doch eines Tages erfährt Finn, dass seine 6-jährige Halbschwester Linda bei Ihnen einziehen soll. Als die Kleine da ist, ist nichts mehr so wie es einmal war. Linda bringt die Fassade zum Bröckeln, die Risse in der Beziehung zwischen den einzelnen Charakteren werden immer deutlicher. Den Schluss fand ich ein wenig enttäuschend. Das Buch erzählt im Grunde genommen eine schöne Geschichte, aber zuweilen zieht es sich ein wenig in die Länge. Von mir gibts deshalb 3 Sterne.

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    • 3
  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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    • 734
  • Nicht nur ein Sommer...

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    literaturmaus

    literaturmaus

    20. September 2014 um 14:33

    Erst war ich mir nicht ganz sicher, in welche Richtung diese Literatur gehen soll, doch schon nach wenigen Kapiteln war ich gefesselt von dem Roman und befand mich selbst mit in der Wohnung von Finn und im Schuhgeschäft seiner Mutter. Als dann Linda auftaucht und Kristian, der Untermieter, der der Mutter viele Geschenke macht, kann ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Der Urlaub im Zelt ist spannend wie ein Krimi, von Kapitel zu Kapitel wird Finn älter, erwachsener und seine Kindheit vergeht immer mehr. Mit Linda nimmt sogar Weihnachten Ausmaße an, die jeden an seine eigenen Weihnachtsfeste erinnert. Der Erzählstil ist wunderbar, in fast jedem Satz erkannt man sich wieder. Jeder einzelne Satz ist so schön geschrieben, dass man ihn zweimal lesen möchte.  Mit jedem Kapitel geht eine Reise zu ende und man ahnt es schon, nach den letzten beiden Kapiteln wird nichs mehr sein wie zuvor. Ich empfehle dieses Buch jedem, der einmal wie beim Schwimmen, in seine Kindheit eintauchen möchte, zum Lachen und zum Weinen, wie schade und traurig, als dieses letzte Kapitel gelesen ist und man das Buch aus den Händen legen muss.

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  • *****BEENDET ****VOLL* - Wanderbuch - "Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte" von Roy Jacobsen

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    Nele75

    Nele75

    *********V O L L ********* Ich möchte gerne ein weiteres Buch auf Wanderschaft schicken, mal sehen, ob Interesse besteht. Zum Inhalt: Der zehnjährige Finn lebt mit seiner Mutter in einer schmucklosen Vorstadt von Oslo. Er ist schmächtig, aber vielleicht der Klügste seiner Klasse. Eines Tages steht seine kleine Halbschwester Linda mutterseelanallein vor der Tür - mit einem himmelblauen Koffer und jeder Menge emotionalem Sprengstoff im Gepäck. Für Finn beginnt ein Sommer, den er nie vergessen wird........ "Ein Familienroman voller Wärme und Magie und eine ergreifende Geschichte über die große Macht des Kleinen." Die Regeln sind wie bei anderen Wanderbüchern auch: Die Regeln: 1) Jeder geht sorgsam mit dem Buch um! (Keine Flecken, möglichst keine Leseknicke oder ähnliches verursachen ) 2) Es wird hier im Thread Bescheid gegeben, wenn das Buch ankommt bzw. es wieder abgeschickt wurde. 3) Jeder hat zwei Wochen Lesezeit. 4) Die Anschriften werden selbst erfragt (möglichst schon, wenn das Buch bei euch ankommt - dann kann es direkt wieder auf die Reise geschickt werden, wenn ihr es beendet habt) 5) Bei Verlust teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Ich würde mich freuen, wenn jeder Teilnehmer vorne in das Buch eine kleine Erinnerung reinschreibt. Losgeschickt am 21.01. Teilnehmer:  1) Cellissima - angekommen am 29.01. - weitergeschickt am 07.02.  2) MelE - angekommen am 14.02. - weiter...  3) Marakkaram - angek. am 14.03. - weiter...  4) LiesaB - Buch ist hier - weiter...  5)  schokoloko29 - angekommen - weitergeschickt  6) Justitia - Buch ist hier - weitergeschickt..  7) LaDragonia - Buch ist hier....weitergeschickt  8) Gamaschi - Buch ist hier...weitergeschickt  9) Taluzi - Buch ist hier...weitergeschickt 10) Biene2004 - Buch ist hier.... zurück zu Nele75 Wünsche euch viel Spass und wundervolle Lesestunden!

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    • 68
  • Lebensentscheidungen aus der Sicht eines Kindes

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    Taluzi

    Taluzi

    13. September 2013 um 12:26

    Der Roman wird aus der Sicht des 10 jährigen Finn geschrieben und spielt in den 60iger Jahren in Oslo. Viel erfährt man über Finns Gedankenwelt. Dabei hatte ich manchmal das Gefühl, er ist viel älter. Teilweise schweifen die Gedanken ab und es war für mich uninteressant. Ich überlegte schon, dass Buch beiseite zu legen. Das ändert sich als Kristian als Untermieter einzieht. Von da an wird die Geschichte interessanter und die Charaktere werden lebendiger. Kurzer Zeit später zieht Linda ein. Linda ist die Halbschwester von Finn. Sie ist eigentlich der Grund warum Finn und seine Mutter kaum Geld haben. Finns Vater hat noch mal geheiratet bevor er bei einem Unfall starb, daher geht die Witwenrente nun an seine neue Frau, die drogensüchtig ist. Nach und nach stellt sich heraus, dass Linda nicht so entwickelt ist wie Gleichaltrige. Zwischen Finn und Linda entwickelt sich ein unsichtbares Band. Schnell sind sie wie Geschwister. Vieles bleibt unausgesprochen für die Kinder, aber auch für den Leser. Es werden Andeutungen über die schwere Kindheit der Mutter gemacht und als Leser kann man nur vermuten was damals passiert ist. Das empfand ich ein bisschen unbefriedigend. Das Buch ist ein kritisches Buch über Entscheidungen, die man im Leben trifft und welche Folgen daraus resultieren. Ich gebe dem Buch eine Leseempfehlung, weil es mich zum Nachdenken anregte.

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  • 'Dann kam Linda. Sie kam mit dem Bus. Allein.'

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    sabatayn76

    sabatayn76

    25. June 2013 um 21:42

    Inhalt: Der 10-jährige Finn lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter in Norwegen. Sein Vater ist nach der Scheidung bei einem Unfall gestorben, hat kurz zuvor jedoch geheiratet, so dass Finns Mutter keine Witwenrente bekommt und die beiden mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Eines Tages steht die drogenabhängige Witwe vor ihrer Tür, und kurz darauf zieht ihre 6-jährige Tochter Linda bei Finn und seiner Mutter ein. Das Leben aller Beteiligten ändert sich dadurch vollkommen. Mein Eindruck: Der Einstieg in 'Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte' fiel mir verhältnismäßig schwer. Zwar lässt sich das Buch gut und meistens flüssig lesen, aber die Protagonisten haben mich nicht mitreißen können, die Geschichte hat mich nicht gefesselt. Ich habe gehofft, dass sich dies im Verlauf ändert - erfolglos. Trotz der emotional sehr bewegenden Geschichte um Linda hat mich die Geschichte zu keiner Zeit berühren können, und die Protagonisten sind mir über alle 300 Seiten hinweg fremd geblieben. Sprachlich empfand ich den Roman bisweilen als zu hölzern, als ob der Autor ein Wort vergessen oder einen Satz nicht richtig beendet hätte. Mein Resümee: Das Buch hat mich von Anfang an nicht neugierig gemacht, und bis zum Ende wartete ich vergeblich auf die 'ergreifende Geschichte' und 'ein unglaublich bewegendes Buch', wie es im Klappentext versprochen wurde.

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  • Rezension von der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    schokoloko29

    schokoloko29

    21. May 2013 um 10:27

    Finn und seine Mutter leben in den 60er Jahren in einem Sozialplattenbauwohnung in Oslo/ Norwegen. Sie hat es nicht leicht. Sie ist alleinerziehend und muss sich und ihr Kind allein durchbringen. Sie hat sich von Finn´s Vater getrennt und ist dann gestorben. Das Leben von Finn und seiner Mutter verändert sich schlagartig als Linda, eine Halbschwester von Finn bei ihnen einzieht... Eigene Meinung: Der Einstieg des Buches ist mir nicht leichtgefallen. Zum einen war für mich die Erzählweise sehr schwierig, da der Autor Bandwurmsätze schreibt. Außerdem fiel es mir schwer das Verhalten und die Folgerungen von Finn immer nachzuvollziehen. Bis zur Hälfte des Buches mußte ich mich immer wieder überreden das Buch weiterzulesen. Doch dann änderte sich das Buch für mich. Ich wurde langsam "warm" mit den Figuren und mir gefiel die Charakterisierung der einzelnen Personen. Ich hatte das Gefühl sie schon ewig zu kennen. Das Ende hat mich doch etwas geschockt. Ich habe mir eher ein "Happy End" gewünscht. Es ist aber für mich nachvollziehbar und auch realistisch. Fazit: Ein Buch, bei dem ich eine lange Anlaufphase benötigt habe, um mit den Figuren und der Erzählweise "warm" zu werden. Doch je länger ich das Buch las, desto mehr gefiel es. Auch die Protagonisten haben mir mit der Zeit immer mehr gefallen, so dass ich sie am Ende wirklich lieb gewonnen habe. Deshalb klare Leseempfehlung!

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  • Sozialer Sprengstoff in Norwegen

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    LiesaB

    LiesaB

    Der zehnjährige Finn lebt mir seiner Mutter in einem Sozialbau in Oslo. Die Eltern sind geschieden, der Vater nach der Scheidung bei einem Unfall ums Leben gekommen. Plötzlich erfahren Mutter und Sohn, dass der Vater wieder verheiratet war und eine Tochter hatte. Diese Tochter mit dem schönen Namen Linda steht plötzlich mit einem leeren Koffer vor den beiden und redete kaum. Die Mutter nimmt Linda auf und es beginnt eine sehr emotionale Geschichte, bei der es nicht nur Gewinner gibt. Dieser Familienroman von Roy Jakobsen spielt im Jahr 1961, dem Jahr von Juri Gagarin und dem Bau der Mauer. Er erzählt vom Leben in einem Großstadtsozialbau, umgeben von weiteren Sozialbauten. Hier leben viele Kinder und müssen sich mehr oder weniger gegenüber anderen behaupten. Die Figuren sind zu jeder Zeit menschlich, lebensnah und sympathisch. Der Leser erfährt sehr viel von dem Leben dort, von den Ängsten, Zwängen, Gefühlen und Freuden dieser Menschen. Es war interessant zu erfahren, wie das Leben zu dieser Zeit in Norwegen gewesen ist. Der Schreibstil war für mich zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Der Autor versteht sehr lange Sätze zu formulieren und tut das mit Begeisterung. Nach ein paar Seiten hatte ich mich daran gewöhnt und war verwundert, dass ich diese langen Sätze sogar verstehen konnte. Viele Themen wurden angerissen, die eigentlich jedes für sich ein eigenes Buch zu füllen vermögen. Ich war traurig, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte und kann dieses Buch jedem empfehlen, der leise Töne mag und zwischen den Zeilen lesen kann.

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    • 3
    schokoloko29

    schokoloko29

    14. May 2013 um 10:21
  • Rezension zu "Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte" von Roy Jacobsen

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    juhidiko

    juhidiko

    16. December 2012 um 10:48

    Die Geschichte wird aus der Sicht eines 10jährigen Jungen - Finn - aus Oslo erzählt. Er wächst allein bei seiner Mutter auf. Seinen Vater kennt er nicht. Dieser kam ums Leben kurz nachdem er die Familie wegen einer anderen Frau verlassen hatte. Die kleine Welt von Finn gerät ins Wanken, als seine Stiefschwester in die symbiotische Beziehung zwischen Sohn und Mutter tritt. Außerdem ist da auch noch der Untermieter, der aufgrund akuter Geldprobleme Einzug in sein Zimmer und sein Leben erhält. Wie geht man als Kind mit all diesen Veränderungen um? Man fühlt sich manchmal verlassen und verraten, Vertrauen geht verloren, Aufmerksamkeit muss geteilt werden. Auf der anderen Seite ist die kleine Schwester zu beschützen, man ist verantwortlich, sorgt sich. Von außen darf nichts störend auf die Familie wirken. Es dauerte einige Seiten bis ich mich mit dem Schreibstil der langen Sätze angefreundet hatte. Das Thema jedoch interessierte mich von Anfang an. Gerne hätte ich mehr erfahren über die Gefühlswelt der Personen. Vieles blieb einfach ungesagt bzw. wurde nur kurz angerissen. Vielleicht hat der Autor genau das beabsichtigt.

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  • Rezension zu "Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte" von Roy Jacobsen

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    Lene1277

    Lene1277

    04. November 2012 um 12:04

    Diese Buch ist eine Familiengeschichte, die aus der Sicht des zehnjährigen Finn geschildert wird. Das macht das Buch interessant, aber auch an manchen Stellen schwierig zu lesen. Dadurch, dass man aus der Sicht eines Kindes auf die Situationen blickt, versteht man manche Dinge nicht sofort und braucht als Leser einen Augenblick, um dies zu erfassen. Wenigstens ging das mir so. Auf der anderen Seite ist es erstaunlich, welche Entwicklung der kleine Finn innerhalb des Buches geht und dies erfährt man als Leser unheimlich gut durch die gewählte Erzählperspektive. Obowhl ich an vielen Stellen Finn doch schon sehr, sehr reif fand für sein Alter. Die Beziehung zu seiner Mutter ist am Anfang des Buchs sehr innig und intensiv - sein Vater hat sie verlassen und wieder geheiratet. Finn und seine Mutter wohnen alleine in einer kleinen Wohnung und versuchen ihr Leben zu meistern. Sie arbeitet in einem Schuhgeschäft und versucht die kleine Familie durchzubringen, zusammen mit der kleinen Witwenrente, denn Finns Vater ist mittlerweile verstorben. Finn sieht es als seine Aufgabe an, ein guter Schüler zu sein und seine Mutter von Aufregungen zu verschonen. Er ist bescheiden, gibt sich mit dem zufrieden, was vorhanden ist. Diese kleine Welt wird aus den Fugen gehoben, an dem Tag, als Linda auftaucht: "Dann kam Linda. Sie kam mit dem Bus. Allein. Weil meine Mutter ihre Mutter nicht wiedersehen wollte, wie ich vermutete." Plötzlich muss er sich alles mit dieser kleinen Person teilen: Wohnung, Zimmer und auch seine Mutter. Und er wird von einem Tag zum nächsten "der große Bruder". Mit einer Engelsgeduld und viel, viel Fürsorge kümmert er sich um seine neue Schwester - bringt ihr Lesen bei, beschäftigt sich mit ihr und verteidigt sie bei anderen Kindern, wenn diese mal wieder dem Spott ausgesetzt ist. Denn auch wenn man als Leser nur den Blickwinkel Finns mitbekommt, merkt man doch deutlich, dass Linda nicht so entwickelt ist, wie es für eine sechsjährige normal ist. Und ihr neuer Bruder versucht das mit allen Mitteln wieder wett zu machen - holt sie raus aus ihrer bisherigen, eigenen Welt. Das Lesen fand ich anfangs ein wenig ungewöhnlich und schwierig, gerade durch die gewählte Perspektive. Und an manchen Stellen hatte ich meine Schwierigkeiten, genau zu erfassen was genau passiert beziehungsweise warum. Man bekommt alles aus der Sicht von Finn und das macht es hier und da so schwierig. Die Zusammenhänge sind oft nicht klar zu erkennen. An manchen Stellen hätte ich mir einfach viel mehr Erklärung gewünscht, vieles blieb für mich ein wenig im Dunkeln. Auch die Zeitformen wechseln in dem Buch des Öfteren, vielleicht ist das auch ein Grund dafür, warum man manchmal Probleme hat, mitzukommen. An sich kein schlechtes Buch mit einer rührenden Familiengeschichte - aber dennoch bleiben für mich zuviele Fragen offen, so dass mich das Buch nicht zu einhundert Prozent fesseln konnte.

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  • Rezension zu "Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte" von Roy Jacobsen

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    Callso

    Callso

    22. September 2012 um 10:40

    Manchmal klingt ein Buchtitel so schön, so harmonisch. Und manchmal ist das Cover so einladend und vielversprechend. „Der Sommer in dem Linda schwimmen lernte“ ist so ein Buch, wo die Verpackung so frohlockend ist. Das Werk indes befand ich nach dem Lesen gerade einmal als ausreichend. Finn (10) lebt mit seiner Mutter in Norwegen in sehr einfachen Verhältnissen. Die anfängliche Harmonie zwischen Mutter und Sohn wird getrübt, als die junge und verstörte Linda in der Familie Einzug hält. Das scheinbare Idyll bröckelt, Spannungen, Ungereimtheiten und Unwägbarkeiten tun sich auf…. Die Geschichte verstrickt sich in kleinen Details. Vieles was dann passiert ist sehr bedeutungslos und nicht immer interessant. Mühsam schleppt sich die Geschichte dahin, vieles wird nur angedeutet, vieles bleibt nebulös. Immerhin nimmt die Geschichte am Ende noch mal ein wenig an Fahrt und Dramatik auf. Roy Jacobsen hat die Muße, regelmäßig sehr lange Sätze zu formulieren. Auch sonst fand ich den Stil des Autors nicht so gelungen. Ich war sehr enttäuscht vom Roman, der ganz ordentlich anfing, dann aber für lange Zeit stark schwächelte...

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  • Rezension zu "Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte" von Roy Jacobsen

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    Sarah_O

    Sarah_O

    02. September 2012 um 12:32

    "Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte" von Roy Jacobsen ist ein norwegischer Roman über die Veränderungen im Leben einer Familie. Er ist zwar schön erzählt, hat mich aber nicht wirklich überzeugt. Inhalt: Bis zum Jahr 1961 lebte der 10jährige Finn allein mit seiner Mutter in Oslo. Die Mutter hält die Familie mit ihrem Halbtagsjob und dem gerade gefundenen Untermieter Kristian über Wasser, seit der Vater sie verlassen und sogar noch einmal geheiratet hatte, bevor er kurz darauf starb. Finn und seine Mutter wissen von der Halbschwester, haben die kleine Linda aber noch nie gesehen. Dennoch nehmen sie das 6jährige Mädchen bei sich auf, als die Mutter sich nicht mehr kümmern kann. Doch Linda ist merkwürdig still und auch Finns Mutter verändert sich durch das neue Familienmitgleid sehr... Inhaltlich ist die Geschichte durchaus lesenswert. Lindas bisheriges Leben, ihre Entwicklung und auch die Vergangenheit von Finn und seiner Mutter sowie das Zusammenleben mit dem neuen, sich irgendwie merkwürdig verhaltenden Untermieter Kristian bergen viele Höhen und Tiefen, die es zu offenbaren und zu bewältigen gilt. Leider wurde mir das Vergnügen an dieser doch ganz interessanten Geschichte durch den Schreibstil doch ein wenig verhagelt. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive des 10-jährigen Finns. Der Schreibstil wirkt oft eher nüchtern, die Sätze sind lang, verschachtelt und durch viele Aufzählungen gekennzeichnet, was zusammen mit dem eher vagen Andeutungen der meisten Konflikte durchaus zu einer kindlichen Sicht- und Ausdrucksweise passt. Allerdings ist das Buch als Erinnerung eines älteren Finns geschrieben, der die Zusammenhänge begreifen müsste und näher erläutern könnte und genau das hätte dieses Buch auch gebraucht. Die Geheimnisse und Konflikte werden jedes Mal nur angedeutet, im Stillen aufgearbeitet und gelöst. Das Buch hat dadurch eine gewisse Leichtigkeit, bekommt aber nicht den Tiefgang, den ich mir bei den angedeuteten Themen gewünscht hätte und enttäuschte mich dann letztlich durch das Ende, das so wenig stimmig erschien. Obwohl die Themaikt der Geschichte rund ums Erwachsenwerden das Potential dazu gehabt hätte, konnte es mich nicht berühren und sich auch nicht lange in meinen Gedanken festsetzen. Besonders entsetzt bin ich aber über etwas anderes, von dem ich nicht sagen kann, ob es dem Autor selbst oder der Übersetzerin zuzuschreiben ist, was aber so offensichtlich, schrecklich und falsch ist, dass ich nicht verstehen kann, wie ein Buch mit solchen Fehlern veröffentlicht werden kann. Die Zeitformen wechseln in diesem Roman nach Belieben. Eigentlich ist er im Präteritum geschrieben, doch hin und wieder wechselt die Sprache willkürlich ins Präsens. Mal sind es ein paar Sätze, mal ein paar Abschnitte, mal ein paar Seiten. Das hat mich wirklich sehr gestört und regelrecht wütend gemacht. Leicht zu entdeckende und absolut unnötige Stolpersteine im Lesefluss. Fazit: "Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte" ist auf der einen Seite inhaltlich sehr interessant zu lesen und manchmal überraschend, aber etwas trocken geschrieben und hat ein paar Längen. Sprachlich war es eher enttäuschend. 3 Sterne

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  • Rezension zu "Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte" von Roy Jacobsen

    Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte
    michelauslönneberga

    michelauslönneberga

    09. August 2012 um 12:54

    Und plötzlich steht da eine jüngere Schwester vor der Tür von der Finn noch nie etwas gehört hat. Linda, sie ist ruhig, schaut Finn mit großen Augen an und wirkt etwas anders. Mama mag Linda und kümmert sich um Linda (manchmal mehr, als Finn lieb ist). Gar nicht so einfach, wenn man selbst genügend eigene Probleme hat und dann auch noch seiner kleinen Schwester helfen soll. Da ist der seltsame Untermieter, der zwei Gesichter zu haben scheint, Finns Freund, der nicht mit ihm in die Ferien will und Mama, die plötzlich aus den Ferien verschwindet. Unter alldem erscheint Linda und himmelt Finn an. Sie lernt schwimmen und freut sich über ihren großen Bruder. Ob Linda nun für immer bleibt, im Bett direkt unter Finn? Sehr einfühlsam beschreibt Roy Jacobson das Leben von Finn im Norwegen der 50iger Jahre. Unglaublich womit ein kleiner Mensch schon so alles zu kämpfen hat. Immer wieder hätte ich Finn gerne beim Lesen ab und zu in der Arm genommen und ihm gesagt "das wird schon wieder". Die Personen sind sehr klar gezeichnet in diesem Buch und Emotionen, die sie durchleben, durchlebt man als Leser ebenso. Drei Sterne hat das Buch deshalb 'nur' bekommen, da mir die ganze Geschichte dann doch zu langatmig war. Vieles hätte man schneller und spritziger erzählen können ohne die STimmung des Buches zu zerstören. Wer eine Familiengeschichte mit lauten und leisen Tönen und einem tollen historischen Hintergrund lesen möchte, ist hier genau richtig, doch zuviele Handlungswendungen sollte man nicht erwarten.

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