Roy Jacoby

 4,1 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Der beste Freund, Sie haben es geschworen: Thriller und weiteren Büchern.
Autorenbild von Roy Jacoby (©Roy Jacoby)

Lebenslauf

Was wäre wenn? Das ist die erste Frage, die sich der Autor stellt, bevor er einen neuen Thriller anfängt. So ist es auch bei seinem Debüt, Der beste Freund, gewesen.
Was wäre, wenn ich meinen besten Freund bei einem Mord überraschen würde.
Die Beantwortung dieser Frage wird eine Tortur für den Protagonisten und der Leser ist hautnah dabei.

Roy Jacoby wurde 1966 in Berlin geboren. Von Kindheit an, war er kreativ unterwegs. Er sang in einem Chor, versuchte sich als Magier und war Mitglied einer Theatergruppe. Statt dann Schauspieler zu werden, wurde er Zerspaner (Dreher), obwohl er handwerklich eine vollkommene Niete war. Nach 10 Jahren Busfahrer bei der BVG, hatte er endgültig die Schnauze voll und ging in die IT.


Im Juli 2018 las er eine von Sebastian Fitzeks Danksagungen und fand viele Parallelen zu sich selbst. Vor allem seine Frau stachelte ihn an, doch mal selber einen Thriller zu schreiben. Das tat er dann auch, die Idee zum Psychothriller Der beste Freund war geboren. Als er dann Die Falle von Melanie Raabe las, war es um ihn geschehen. So wollte er auch schreiben.
Das wird er jetzt bis zu seinem Lebensende tun, SCHREIBEN.


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Neue Rezensionen zu Roy Jacoby

Cover des Buches Der beste Freund (ISBN: B07N6ND25V)
mariameerhabas avatar

Rezension zu "Der beste Freund" von Roy Jacoby

Stichwortartiger als ein Protokoll
mariameerhabavor 2 Jahren

Gleich in den ersten beiden Seiten demonstriert der Autor gekonnt, dass er nicht schreiben kann. Ihm sind die Figuren egal, Gefühle werden in einzelne Wörter gepackt und die Persönlichkeit beschränkt sich bloß auf das Aussehen. Er ist nicht in der Lage, einen Spannungsbogen, eine Atmosphäre oder eine Szene aufzubauen, wodurch der Prolog jeden potentiellen Leser abschreckt.

»Das Gefühl ist tröstlich. Sie möchte überall sein, nur nicht mehr hier. Schritte im Gang. Die Augen weit aufgerissen. Die metallene Tür öffnet sich quietschend, oder war das ihr Schrei? Das Zittern packt sie erneut. Unkontrollierbar.«

Sein Stil ist stichwortartig, schlimmer als in einem Protokoll und so beschränkt, dass man als Leser weder etwas mitfühlt oder mitbekommt. Als würde er kein Buch schreiben, sondern eine Idee skizieren und das so lasch wie nur möglich.

»Sie erreicht die Tür. Glücksgefühle steigen auf. Gleich. Die Tür bewegt sich.«

Das ist eine Szene, die Spannung braucht, eine starke Vorarbeit und eine Figur, die sympathisch wird. Doch die Frau im Sessel bekommt kein Gesicht. Und was soll ich unter "Glückgefühle steigen auf" verstehen? Macht sich der Autor über die Figur lustig? Will er eine chemische Reaktion beschreiben? Kriegt die Figur einen Orgasmus? Anschließend kommt ein Satz mit einem einzigen Wort, das aber nicht in der Lage ist, die Bürde zu tragen, die die Szene von ihm verlangt.

»Plötzlich höre ich schweren Atem und klatschende Geräusche. Kurz Stille. Verharre bewegungslos. Dann wieder, diesmal durchbrochen von spitzen Schreien«

Nach dem Prolog senkt sich das Stichwortartige zwar um einen gewissen Grad, doch sobald der Autor gezwungen wird, eine Szene zu beschreiben, taucht es verstärkt auf und bremst damit alles, was hätte beginnen können.

»Aus dem Nichts verkündet die Empfangsdame meines Hirns ihren Lagebericht«

Aus dem Nichts kommen dann die abstrakten Beschreibungen, die vielleicht lustig sein sollen. Vielleicht hält der Autor es für poetisch, literarisch wertvoll, eine Art Goldgrube der Wörter, ich weiß es nicht. In meinen Augen sind sie lächerlich und fast kommt es mir so vor, als würde er sich damit über einen grausamen Mord lustig machen.

Roy Jacoby versteht das Handwerk nicht. Er kann nicht schreiben und ist weit davon entfernt, es jemals zu können. Er gehört zu den Personen, die glauben, man müsse nur ein paar Wörter zusammenschreiben und hätte damit ein ganzes Buch geschaffen. Doch man braucht Leidenschaft dafür, Liebe zur Sprache, zu einzelnen Wörtern und man muss in der Lage sein, dem Satz einen Klang zu verleihen. Etwas von der Seele des Autors muss in die Figuren fliesen, damit sie lebendig werden und es braucht eine Vorarbeit, damit der Spannungsbogen funktioniert. Und man braucht echt viel Übung. Ich bin mir ziemlich sicher, er hat es schnell aufgeschrieben und dann veröffentlicht mit dem Ziel, den Titel Autor tragen zu dürfen. Immerhin ist ihm das ja gelungen. Herzlichen Glückwunsch.

Cover des Buches Der beste Freund (ISBN: B07N6ND25V)
sparks88s avatar

Rezension zu "Der beste Freund" von Roy Jacoby

Ein wild konstruierter Thriller
sparks88vor 3 Jahren

Der Klappentext gefiel mir ganz gut, also wagte ich das Erlebnis mit diesem Buch.

Die ersten Seiten waren auch schon einigermaßen spannend, man ist schnell in der Geschichte und möchte früh wissen "wie wird das enden?".

Der Schreibstil an sich hat es mir etwas erschwert das Buch zu lesen.

Immer wieder kommen mitten in einer Szene Absätze, die für eine gedankliche Unterbrechung sorgen, die Sätze selbst sind oft kurz, abhackt und passen nicht ganz zu meinem sprachlichen Stil.

Die Geschichte ist besonders und hat mich beim Lesen an Sebastian Fitzek Bücher erinnert - lustig, dass dieser den Autor wohl auch inspirierte.

Leider hat die Geschichte für mich persönlich ein paar zu viele Ereignisse, Wendungen und Drama.


Abschließend gibt's daher für mich auch zwei Herzen Abzug, weil es sprachlich nicht mein Fall war und die grundsätzlich spannende Geschichte ein bisschen drüber und nicht authentisch genug war.


Trotzdem danke für die Stunden der Unterhaltung!

Cover des Buches Der beste Freund (ISBN: B07N6ND25V)

Rezension zu "Der beste Freund" von Roy Jacoby

Kann man lesen, muss man aber nicht
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Das Buch ist eigentlich recht kurz, weswegen ich schnell durch war. Der Schreibstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Dauernd diese kurzen Sätze.

Kurze Sätze. Sollten Spannung aufbauen. War nicht meins. Doof zum Lesen.

Rick beobachtet in seiner Küche Sebastian. Sein bester Freund tötet vor seinen Augen dessen Freundin Kathrin.

Rick steigt komplett aus, träumt wirr und alles wird schlimmer, als er am nächsten Morgen erwacht. Die Küche ist sauber, nirgends ein Tropfen Blut. Aber sein Messer fehlt. Er will Sebastian zur Rede stellen. 

Aber was genau hat er an dem Abend gesehen?

Die Handlung ist so vielversprechend, aber leider läuft es ab, einen gewissen Punkt in die falsche Richtung.

Man weiß nicht wirklich, was bei Rick im Kopf los ist, Freunde wenden sich ab. Geschichten werden entweder bestätigt oder komplett als Lüge abgestempelt. Was ist Realität, wem kann er trauen. Sebastian? Ist er ein Mörder? Fr. Dr. Nechlin, seine Psychologin? Immerhin gab sie ihm Tabletten. Was ist mit Caro? Sie liebte doch Rick, oder? Aber warum denkt auch sie, dass er verrückt ist.

Ich hab mich beim Lesen schon gefragt, wie sich das alles aufklärt, über das Ende bin ich daher ziemlich enttäuscht. Die Beweggründe finde ich ziemlich übertrieben. Nicht weit hergeholt, aber dennoch unlogisch?

Die Gründe habe ich schon verstanden, nur den Weg finde ich nicht nachvollziehbar.

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Zusätzliche Informationen

Roy Jacoby wurde am 05. Oktober 1966 in Berlin (Deutschland) geboren.

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Community-Statistik

in 44 Bibliotheken

auf 4 Merkzettel

von 5 Leser*innen gefolgt

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