‚Ich habe Meere der Zeit durchquert, um Sie zu finden‘
Der Rechtsanwalt Jonathan Harker reist aus beruflichen Gründen nach Transsilvanien. Sein Auftrag ist es, dem Grafen Dracula ein Haus in London zu verkaufen. Seine Verlobte Mina bleibt in London zurück, wartet auf seine Rückkehr und auf die geplante Hochzeit.
Harker trifft mit dem Zug in Transsilvanien ein und quartiert sich im Schloss des Grafen ein. Die Menschen, die in unmittelbarer Nähe des Schlosses leben, meiden den Grafen und seinen Wohnsitz - was Harker anfangs noch als Aberglaube abtun kann, wird bald immer unheimlicher, und Harker entdeckt sonderbare Dinge und ängstigt sich zunehmend, zumal der Graf ihn bittet, länger als ursprünglich geplant in seinem Hause zu bleiben, um ihn mit den englischen Sitten vertraut zu machen.
Derweil geschehen auch in England schreckliche Dinge.
Ich mag den Roman ‚Dracula‘ von Bram Stoker sehr, habe vor 30 Jahren den Film von Francis Ford Coppola gesehen und finde die Filmmusik seit 30 Jahren extrem stimmungsvoll und wunderbar. Dieser Comic ist sehr an den Film angelehnt, und wer Coppolas Film kennt, wird hier alles perfekt wiedererkennen.
Dieser Wiedererkennungswert hat mir sehr gefallen, doch meiner Meinung nach bedeutet das auch, dass all jene, die den Film nicht kennen (und möglicherweise auch den Roman nicht gelesen haben), hier eventuell nicht immer folgen können, nicht ganz auf ihre Kosten kommen, weil die Illustrationen eben gerade KEINE Erinnerungen an Filmsequenzen wachrufen.
Die Illustrationen sind zwar recht farbenfroh, aber durchweg düster und unheimlich, was perfekt zur Geschichte passt.
Ich bin keine Romantikerin, aber meiner Meinung nach ist ‚Dracula‘ die romantischste Liebesgeschichte der Welt, und dieser Comic vermittelt einen guten und gelungenen Einblick in den berühmtesten Vampir-Roman aller Zeiten.
Roy Thomas
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Roy Thomas
Bram Stoker's Dracula - Comic zum Film
Star Wars Comic-Kollektion
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Eternals Anthologie
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Storm – Die Chroniken von Rothaar. Band 1
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Neue Rezensionen zu Roy Thomas
Neben den Fantastic Four haben es mir aktuell besonders die Eternals angetan, da sie eben doch ein bisschen Schwung in das Superhelden-lastige Marvel Universum bringen. Nicht dass ich etwas gegen Iron-Man, Captain America & Co. hätte, im Gegenteil, aber bei den Eternals hatte ich das Gefühl, dass man hier etwas völlig Neues gewagt hatte.
Zusammen mit meinem Vorwissen aus bisherigen Comics, freute ich mich darauf, weitere Abenteuer mit ihnen zu erleben und mehr über sie zu erfahren. Beides schaffte der Band gut, auch wenn ich sagen muss, dass mir trotz ein wenig Hintergrundwissen manchmal der Bezug zu den Geschehnissen fehlte. Zwar halfen hin und wieder die Texte vor den jeweiligen Abschnitten, aber manchmal war ich auch einfach überfordert.
Trotz dieser Hindernisse las ich den Band komplett und war tatsächlich baff, mit wie vielen Superhelden die Eternals z.B. zusammen gearbeitet hatten. Besonders die erste Story mit Thor blieb mir dabei im Gedächtnis, da dieser erst einmal richtig irritiert von ihnen war. Doch auch spätere Geschichten konnten punkten, auch wenn ich z.B. die, in welcher die Eternals ihre Existenz vergessen hatten, schon kannte.
Ja, für Abwechslung war gesorgt. Das traf übrigens nicht nur auf die Handlungen zu, sondern auch auf den Zeichenstil. Angefangen beim Zeichenstil der 60er-Jahre, steigerte man sich bis ins 21.Jahrhundert. Für Personen wie mich, die vorallem die neueren Geschichten kannten, auf jeden Fall ein Erlebnis.
Fazit:
Dieser Band bot neben viele Storys auch eine Reise durch die Entwicklung der Zeichenstile. Da man mit diesem Band auch Neuentdecker ansprechen wollte, gab es vor den Abschnitten stets interessantes zu erfahren. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich selbst mit Kenntnissen über ihre Geschichte hin und wieder Probleme hatte in die Handlung zu finden. Ich empfehle den Band daher eher Lesern, die schon ein bisschen Vorwissen gesammelt haben.
Dracula. Ein Klassiker. Wer kennt diese Geschichte nicht? Es geht um Vlad Dracula, einen rumänischen Adligen, der im 15. Jahrhundert eine weitaus größere türkische Armee besiegt, aber das Liebste verliert, was er hat: seine Frau Elisabeta. Wütend auf einen Gott, der ihn im Stich ließ, entsagt er sich allem Christlichen und wird zu einem Wanderer in der Zeit. Im 19. Jahrhundert trifft ein junger Anwalt auf ihn, tief in den Karpaten. Er soll ihm Grundstücke in England verkaufen. Jonathan Harker, so der Name des Anwalts, wird noch viel Zeit haben, diese Reise zu bereuen, denn so holt er einen Vampir nach England und bringt damit auch seine Verlobte Mina Murray in höchste Gefahr. Erst als sich Professor van Helsing der Sache annimmt, kommt Licht ins Dunkel ...
Ein bisschen Licht im Dunkel wäre auch bei den Zeichnungen manchmal angebracht gewesen. So sind sie eigentlich wirklich gut gelungen, aber es gab Szenen, wo ich lange hinsehen musste, um zu begreifen, was jetzt dargestellt werden sollte. Und was ich persönlich ärgerlich fand, war das teilweise miese Lektorat. Wenn gleich mal auf Seite 1 Jonathan Harker als Jonathan Hacker bezeichnet wird, lässt das nicht auf nötige Sorgfalt schließen. Ansonsten hat mir die Graphic Novel des Klassikers gut gefallen.
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