Royce Buckingham Die Karte der Welt

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Inhaltsangabe zu „Die Karte der Welt“ von Royce Buckingham

Ein junger Kartograph. Er zeichnet mit Blut und verändert die Welt. Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind.

Hat mich leider nicht überzeugt. Die Fantasy Welt und die Charaktere wirkten erzwungen. Schade.

— Foxen93
Foxen93

Brutaler als ich erwartet hätte. Dennoch toller Fantasyroman

— jenjenblue
jenjenblue

Viel Potential, aber zu oberflächlich, um wirklich zu fesseln.

— deadcatscantfly
deadcatscantfly

Überraschend ernst und blutig. Hätte ich nicht erwartet,, fand es dafür aber umso spannender!

— Yuyun
Yuyun

Neue Welten zu entdecken bedeutet nicht immer was gutes zu finden...

— Micha1985
Micha1985

Eine super Idee, aber leider total schlecht umgesetzt. Keine Empfehlung!

— funne
funne

Ich habe selten ein Fanatsybuch gelesen, dass ich so langweilig fand.

— Tuffelchen
Tuffelchen

Ich hab es gelesen und es war soo gut das ich den zweiten Teil sofort geholt habe ;P

— Weissbrot
Weissbrot

Ich fand das Buch trotz der etwas farblosen Charaktere lesenswert.

— Katertier
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Klingt gut!

— Phophi
Phophi

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  • Die Karte der Welt

    Die Karte der Welt
    Masau

    Masau

    21. April 2016 um 19:27

    Es tut mir zwar schon irgendwie leid, aber dieses Buch hat mich so gar nicht abgeholt. Ich habe 200 Seiten gelesen und nicht den geringsten Antrieb die Geschichte weiterzuverfolgen. Die Grundidee finde ich sogar gut, aber die Umsetzung, sowie die blassen Charaktere konnten mich nicht überzeugen.

  • Fantasy zum Träumen

    Die Karte der Welt
    Blacksally

    Blacksally

    25. March 2016 um 18:45

    Der Protagonist:Wex ist ein junger Schweinehirt, der zusammen mit seinem Vater eher ärmlich lebt. Er ist jedoch ein sehr kreativer Junge, der gerne zeichnet. Und genau deswegen rutscht er auch in dieses Abenteuer hinein. Er soll als Kartenzeichner mit auf eine Expedition zum Schleier. Ich hab den kleinen Wex sofort in mein Herz geschlossen, er ist ein offener Junge, der nicht viel im Leben hat, außer seinen Vater. Ganz ungefährlich ist sein Abenteuer aber bei weitem nicht, jedoch behält er für sein alter einen erstaunlich kühlen Kopf und meistert so einige Aufgaben, bei denen ich wohl aufgegeben hätte.Der Schreibstil:Bereits nach ein paar Seiten ist man super im Buch drin und vergisst die Welt um einen herum. Das Leben unseres Protagonisten ist einfach und man kann sich alles detailgenau vorstellen, auch bei der Reise die er unternimmt ist alles wunderschön Beschrieben, sodass man denkt man ist mittendrin. Trotz der vielen Charaktere die es im Buch gibt, kommt man nur sehr schwer durcheinander, da jeder für sich etwas individuelles ist.Der Autor:Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Sein erster Roman »Dämliche Dämonen« begeisterte weltweit die Leser und war insbesondere in Deutschland ein riesiger Erfolg. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington. Er arbeitet zurzeit an seinem nächsten Roman.Mein Fazit:Eine spannende Fantasy-Geschichte die einen nicht so schnell loslässt. Man bekommt für die 600 Seiten sehr viel geboten und ich bin sehr froh das ich dieses Buch lesen durfte.

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  • Der Schleier

    Die Karte der Welt
    Micha1985

    Micha1985

    27. February 2016 um 09:37

    Inhalt:  Ein Trupp gesendet vom König Kryst soll die Grenze zum Schatten, der das Königreich Abrogan umgibt, genauer in eine Karte eintragen. Unterwegs stolpern sie über den künstlerisch begabten Schweinehirten Wex, der sich dieser Expedition direkt anschließt. Mit seinem Talent schafft er es unglaublicherweise den Jahrhunderte alten Schatten zurück zu drängen, doch was sich dahinter verbirgt ist nicht immer gut...   Fazit: Hinter dem Buch steckt eine tolle Idee und ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil. Allerdings ist im Internet nicht wirklich ersichtlich, ob dies Band 1 ist oder ob es doch "Der Wille des Königs" wäre. Das Buch ist auf jedenfall gut geschrieben. Der Schreibstil ist relativ einfach, da es ja zu den Jugendbüchern zählt, aber sehr spannend erzählt. Ab und zu mal paar kleine Längen und kleine logische Fehler (Brücke die vorher zerstört wurde, ist wieder begehbar etc.), aber die stören nicht weiter. Sehr empfehlenswert das Buch!

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  • Gute Idee, aber schlechte Umsetzung

    Die Karte der Welt
    funne

    funne

    16. February 2016 um 17:36

    Der junge Schweinebauer Wexford Stoli kann nur eines im Leben gut: Zeichnen. Oft sitzt er da und zeichnet die fernen Berge mitsamt des undurchdringlichen, schwarzen Schleiers über ihnen, der scheinbar schon immer über dem Horizont lag. Eines Tages ist Wex' Talent zum Zeichnen sein Glück: Eine kleine Gruppe Soldaten, augeschickt von Fürst Kryst, um die Gefilde Nahe des Schleiers zu Kartographieren, hat ihren Kartographen verloren und heuern nun Wex an, seine Stelle einzunehmen. Der Schleier hat einen gefährlichen Ruf, und er ist weit weg von Wex' gewohntem Leben. Doch mit der Abenteuerlust in seinem Herzen und in Begleitung der schönen Adligen Brynn entscheidet Wex sich dafür, die Soldaten zu begleiten. Meine Meinung: Das Cover sieht fantastisch aus. Der Klappentext klang wunderbar. Aber der Inhalt hat so einiges zu wünschen übrig gelassen... Ich wurde sehr enttäuscht von diesem Buch.   Das größte Minus bildet eindeutig die Schreibweise. Allgemein ist es schlicht geschrieben und eher wie ein Kinderbuch. Ein unglaublich unpassendes Paradoxon bilden dazu gelegentliche grausame, übertrieben (und sehr lächerliche) blutige Szenen, die so gar nicht da hineinpassen.   Außerdem dachte ich zuerst, dass der Autor seine Geschichte ein wenig lustig schreiben wollte. Aber dann ist mir aufgefallen, dass es wohl keine Absicht war, und so wirkte alles ziemlich... einfältig. Die Geschichte scheint "selbstbewusst" geschrieben worden zu sein, ist aber eigentlich gar nicht gelungen.   Nicht zu vergessen dass ich mir kaum etwas vorstellen konnte, was Landschaft und Weg der Truppe angeht. Oder Kampfhandlungen. Wenn es nicht so unwahrscheinlich wäre, würde ich vermuten, dass der Autor betrunken war, während er sie geschrieben hat, und deswegen selbst nicht richtig rüberbringen konnte, wie sich alles abspielte. Vielleicht auch nicht. Aber ich jedenfalls hatte über manchen Seiten quasi nur ein einziges großes Fragezeichen stehen anstatt von Buchstaben.   Auch die Charaktere sind so eine Sache. Sie sind nicht authentisch. Ihre Charakterzüge ändern sich je nach Situation, und sie reagieren völlig unlogisch. Außerdem sind auch sie "einfältig"... denn wenn Wexford (der eigentlich eher still ist) plötzlich den Obercoolen raushängen lässt, tut und sagt er ziemlich dumme Dinge, die aber anscheinend schlau sein sollten. Auch andere Charaktere sind mal selbstbewusst und dann mal wieder totale Looser. Falls es solche Menschen tatsächlich geben sollte, habe ich noch nie einen von ihnen kennengelernt, und ich darf wohl zu recht vermuten wie unwahrscheinlich es ist, dass sich zufällig ein ganzer Haufen von ihnen zusammenfindet.   Gelegentliche Stellen, die Idee des Buches an sich, und die kreativen Ideen über die Dinge, die unter dem Schleier zum Vorschein gekommen sind, waren sehr gut. Das muss ich der Fairness halber dazusagen. Aber ich glaube es ist offensichtlich, dass sie die negativen Aspekte meiner Meinung nach nicht aufwiegen. Fazit: Eine supergute Idee. Aber lasst euch von dem schönen Cover nicht einlullen... Wer eine spannende, einzigartige Fantasygeschichte erwartet, liegt mit diesem Buch falsch. Keine Empfehlung von mir! :( My Life

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  • Eine vielversprechende Idee volle Kanne in den Sand gesetzt

    Die Karte der Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Dieses Buch lässt sich am besten mit dem bekannten Sprichwort "Außen hui, innen pfui" beschreiben. Das erste, was meine Aufmerksamkeit erregt hat, war das Cover, das zwar verhältnismäßig schlicht aber trotzdem schön ist, und der Titel, der in Verbindung mit dem Cover einfach einen irgendwie vielversprechenden Eindruck macht. Die Inhaltsangabe hat mich dann nur noch neugieriger gemacht, denn sie rundet den äußeren Eindruck des Buchs einfach perfekt ab. Kein Wunder also, dass ich quasi ewig um dieses Buch herumgeschlichen bin und es mir schlussendlich gekauft habe. Leider. Denn inhaltlich ist "Die Karte der Welt" eine absolute Katastrophe. Erste Zweifel sind mir gekommen, als ich aus purer Neugierde mal nach der Originalausgabe "Mapper" gesucht habe, die allerdings im Buchhandel faktisch nicht existent ist - das Buch ist ausschließlich auf dem deutschen Markt erschienen, wird auf der Website des Autors sogar ausdrücklich als ein Projekt für Deutschland beschrieben und das, obwohl Mr. Buckingham Amerikaner ist und als solcher das Buch auch auf Englisch verfasst hat. Irgendwie komisch, aber was solls, dachte ich mir und hab mich ans Lesen gemacht. Und nach gerade einmal 100 Seiten die Lust verloren. Bzw. die Lust habe ich bereits vorher verloren, nach 100 Seiten war dann alerdings auch meine Motivation vollständig dahin, sodass ich die restlichen 500 Seiten nur noch grob überflogen und den Epilog gelesen habe - ohne auch nur im Geringsten das Gefühl zu haben, dass mir irgendwelche wichtigen Handlungsentwicklungen oder -elemente entgangen sind, was ja eigentlich schon alles sagt. Ist der Anfang des Buchs noch relativ spannend, einfach weil die Idee des Schleiers, etc. ganz interessant ist und natürlich die, dass dieser Schleier von einem jungen Kartographen durch seine Zeichnungen verdrängt werden kann, flacht diese Spannung schon nach dem ersten Kapitel rapide ab. Schnell stellt man fest, dass die Charaktere allesamt völlig unrealistisch, flach und blass sind und sich weder gemäß ihrer angeblichen bisherigen Lebenserfahrung verhalten noch im Laufe der Handlung auch nur die geringste Weiterentwicklung durch machen. So sind die Soldaten, die direkt zu Beginn in Erscheinung treten und bei denen es sich angeblich um so kompetente und welterfahrene Männer handelt, im Endeffekt völlig unfähig Entscheidungen zu treffen - von sinnigen Entscheidungen ganz zu schweigen - und auf Dauer schlicht und ergreifend einfach inkompetent und alles andere als hartnäckig. Da Traurigste ist jedoch Wex, der Protagonist. An ihm merkt man besonders stark, wie 'viel' Wert der Autor auf glaubhafte, facettenreiche und vielschichte Charaktere gelegt hat. Wex ist 17, Schweinehirte und der Kerl, der durch Zufall zum Kartographen wird. Und Ende. Für mehr reicht es leider nicht, denn Wex ist schlicht sterbendslangweilig, viel zu naiv und unwissend für sein Alter und die Art der Welt, in der er aufgewachsen ist, furchtbar leicht zu beeindrucken und im Grunde tut er nur drei Dinge und die quasi in einer Endlosschleife. Daher besteht auch die gesamte Geschichte, von Einleitung und Schluss einmal abgesehen, aus genau diesen drei Zuständen von Wex: Ein neues Stück Karte zeichnen und damit irgendwelche Probleme verursachen, seine Reisegefährten, von denen einer immer irgendein Ass im Ärmel hat, mit dem genau dieses eine, gerade geschaffene Problem behoben werden kann, bewundern und sich anhören, dass all die gerade so grandios beseitigten Probleme ja alleine seine Schuld sind, bevor er dazu aufgefordert wird, wieder ein neues Stück Karte zu zeichnen, womit der ganze Spaß natürlich wieder von vorne los geht. Oder anders ausgedrückt: Die gesamte Geschichte ist einfach langweilig und, nachdem man diese "drei Stufen" von Wex' Handeln einmal durchgemacht hat, absolut vorhersehbar. Weder die Beschreibungen der Charaktere noch so interessante Details wie "Warum kann Wex eigentlich was er kann?" sind dem Autor irgendwelche auch nur ansatzweise ausführlichen Beschreibungen wert, mit etwas Glück bekommt man hin und wieder sogar einen ganzen Absatz der einem dieser Dinge gewidmet wird, ansonsten ergeht sich die Geschichte in ewig gleichen Wiederholungen der immer gleichen Handlungsfolgen, die anscheinend nur dazu dienen, möglichst viele Klischees und unglaubwürdige Figuren und Wesen mit möglichst geringem Aufwand in der Geschichte unterzubringen. Auch von Weiterentwicklung kann keinerlei Rede sein und so war es im Endeffekt auch nicht verwunderlich, dass ständig, immer und immer wieder, alle auf Wex Ursprung als Schweinehirte herumreiten, obwohl er mit seiner Fähigkeit eigentlich in einer Position hätte sein sollen, mit der er sich zumindest ansatzweise etwas Respekt hätte verschaffen können. Pustekuchen. Genau dieser Mangel an irgendeiner Art von Entwicklung, Reflexion oder überhaupt sinniger Gedanken sorgen dann auch dafür, dass man den Charakteren tatsächlich die bodenlose Dummheit abkauft, auf der die gesamte Handlung, die nach den ersten 50nochwas Seiten stattfindent, beruht: Wenn Wex doch die Realität mit seinen Zeichnungen ändern kann (er erschafft einen Drachen, hallo?!), warum zeichnet er dann nicht einfach einen Pass, einen Tunnel oder sonst was, um die Leute zurück zu ihrem Ausgangspunkt zu bringen, wo ein Weitergehen doch offensichtlich so eine große Gefahr (und Dummheit) darstellt? Naja, auf jeden Fall war das Buch alles in allem einfach enttäuschend und ich kann es wirklich niemandem empfehlen. Mein Ratschlag daher: Finger weg und lieber nach einem anderen Buch suchen!

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    • 3
  • Die Karte der Welt (Royce Buckinham)

    Die Karte der Welt
    PoldisHoerspielseite

    PoldisHoerspielseite

    24. January 2016 um 10:48

    Wex ist ein einfacher Schweinehirte, der mit seinen 17 Jahren noch recht jung ist. Dennoch wird er wegen seines großen Zeichentalents für eine Expedition ausgewählt, um den geheimnisvollen Schleier, der die Welt von Abrogan im Norden begrenzt, auf einer Karte festzuhalten. Doch bald merkt Wex, dass er durch seine Zeichnungen eben diesen Schleier verschieben kann ' und somit in neues, unbekanntes Terrain eindringen kann... Mit seinen Romanen um Dämliche Dämonen und Fiese Finsterlinge hat sich Royce Buckinham bereits einen Namen als Autor gemacht, die Romantrilogie um die 'Mapper' ist aber sein erstes komplexeres, klassisches Fantasywerk. So geht auch der rebellische Charme der Vorgänger verloren, dafür ist die Idee mit dem Schleier, der die bekannte Welt begrenzt und durch die Zeichnungen von Wex verschoben werden kann, sehr gekonnt umgesetzt und durchaus faszinierend. Doch leider wird dieser gute Grundstein durch einige Stolpersteine und vermeidbare Fehler behindert. So ist die Welt, die sich der Autor erdacht hat, recht eindimensional, weder die verschiedenen Völker noch deren Kultur werden zum Leben erweckt. Das ist schade, denn so bleibt das Königreich Abrogan recht blass. Und auch der Mittelteil ist nicht so recht gelungen, nach dem interessanten Einstieg, bei dem es immerhin noch einiges zu entdecken gibt, flaut die Spannung ab ' vielleicht, weil die Heldengruppe eher unorganisiert durch die Gegend stolpert, einen Fluchtversuch nach dem anderen unternehmen muss und nie wirklich selbst nach vorn prescht. Bleibt noch zu erwähnen, dass der Autor um wesentliche Fragen, wie die Magie denn nun in ihren Grundzügen funktioniert, ausweicht und auch dabei nicht wirklich fesseln kann. Doch das Ende konnte mich dann wieder packen, mit viel Tempo und einigen Überraschungen wird hier eine fesselnde Atmosphäre erzeugt, die für einige Längen im Mittelteil entschädigt. Leider ist es mit den Charakteren ähnlich wie mit der Welt, sie bleiben flach und klischeehaft, lediglich Wex kann sich weiterentwickeln und wächst mit der Zeit an seinen Aufgaben. Seine Begleiter jedoch sind nach gängigen Stereotypen in der Fantasy-Literatur geformt und scheinen keine eigenen Charakterzüge zu besitzen, sodass ich mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden konnte. Auch die verwendete Sprache wirkt recht holprig und schlicht, viele Elemente kommen dadurch nicht richtig zur Geltung. Die Bewertung von 'Die Karte der Welt' fällt recht schwer, denn neben vielen Schwächen blitzt auch immer wieder eine gute Idee, ein spannender Grundgedanke, ein faszinierender Moment hervor. Leider hindern viele eindimensionale Beschreibungen einen besseren Gesamteindruck, auch wenn die Lust auf weitere Geschichten aus der Welt durchaus geweckt wurde.

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  • Leider nicht meins

    Die Karte der Welt
    BieneMa

    BieneMa

    25. October 2015 um 16:44

    Nun... es war nicht schlecht. Nein, definitiv nicht. Aber es wird auch nicht mein Lieblingsbuch werden, für mich gab es da zu viel was mich gestört hat. Zuerst einmal war mir der Protagonist, Wex, aus irgendeinem Grund unsympathisch. Ich konnte ihm einfach nicht viel abgewinnen, er war eben da, aber mich hätte es auch nicht gekümmert wenn er auf Seite 3 von einer Klippe gestürzt wäre. Auch die anderen Charaktere blieben eher blass und waren zwar existent und wichtig, aber konnten mich als Leser einfach nicht berühren. Einzig für Brynn, in die Wex verliebt ist, und Kraven, den mehr oder weniger unfähigen aber doch eigentlich recht cleveren Zauberer, konnte ich mich begeistern. Brynn war manchmal eben etwas eingebildet, aber sie hat sich dann doch aufgerafft und verändert und sich als recht klug und unerschrocken erwiesen.  Die Grundidee der Geschichte und die vielen kleinen Nebenhandlungsstränge fand ich hingegen sehr gut, was das ganze für mich noch herausgerissen und vor einer schlechteren Bewertung bewahrt hat. Ich habe gespürt, was der Autor sich dabei gedacht hat Die Idee mit der Karte und dem "Schleier" über den ich jetzt nicht viele Worte verlieren möchte um nichts zu verraten, war finde ich ein sehr guter Einfall, aus dem man einiges machen konnte und noch kann. Ich bin noch unsicher, ob ich Band 2 der Reihe lesen möchte. Die Bücher sind einfach so.... dick. Ja, es gab unbestreitbar viel zu erzählen, aber manchmal war es schon etwas zu viel. Da gab es diesen oder jenen Angriff und der oder die Statistin starb, aber man - nein, ich - blieb mit dem Gefühl zurück: "Was hat das jetzt genau gebracht, außer etwas Spannung und mehr Seiten?" Ich hatte einfach keinerlei Problem damit, das Buch einfach zur Seite zu legen, wenn ich was anderes zu tun hatte. Von "gefesselt sein" konnte nicht die Rede sein. Vielleicht war es auch einfach nicht meine High-Fantasy Zeit.

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  • Schöne Fantasy mit kleinen Schwächen

    Die Karte der Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. June 2015 um 10:29

    Wex stöhnte."Sie wollten, dass wir diesen Pfad nehmen." "Schön, euch alle zu sehen", meldete sich Pinch zu Wort. "Wir dachten schon, wir müssten ohne euch sterben. Und, sagte ich nicht, das sie uns wahrscheinlich genau hier haben wollten?" Gut fing es an: Ich lernte Wex kennen, der als Schweinehirte sein Dasein fristete und nebenbei wenn  er Zeit fand Zeichnungen anfertigte. Eines Tages ergab es sich das der königliche Kartograph nicht länger zur Verfügung stand so das Wex gebeten wurde die Expedition zum undurchdringlichen Schleier mitzumachen. Er sollte dafür die neu entdeckten Landschaften in die Karte einzeichnen. Gesagt getan. Wex brach mit einer illustren Truppe aus Soldaten, Schurken und Mißgeburten ( das steht so auch im Buch) auf. Da ihm die Farbe nicht zur Verfügung stand zeichnete er in der ersten Nacht mit seinem Blut. Darauf hin wurde der Schleier ein Stück zurückgedrängt und Wex sah sich mit seinen Gefährten plötzlich nicht nur einer noch unentdeckten Lansmasse, sondern auch fremdartigen und nicht immer wohlgesonnenen Wesen gegenüber. So weit so gut. Die Ideen und die Handlung haben mir sehr gut gefallen. Kommen wir nun zu den Charakteren die mich leider nicht überzeugen konnten. Wex als Schweinehirte habe ich mit seiner teilweise tumben Art noch akzeptiert. Aber leider erweckten auch die anderen Charaktere nicht unbedingt den Eindruck das sie mit viel Klugheit gesegnet wären. Mittendrin wirkten die Dialoge unfreiwillig komisch so das ich mich beim Leser eher an eine Fantasy Persiflage als ein ernsthaftes Werk erinnert fühlte. Als Leserin fand ich das Liebes Dreieck zwischen Brynn , Wes und Adara nicht nachvollziehbar. Bei Brynn und Adara war es offensichtlich nur äußerliches Interesse, was Wex nicht unbedingt sympahtischer wirken lässt. Das macht ihn in meinen Augen einfach zu oberflächlich. Nichtsdesto trotz war die Handlung trotzdem spannend und unterhaltsam so das ich Die Karte der Welt gerne gelesen habe. Die Beschreibungen fielen hier und da ein wenig zu dürftig aus, aber der Rest war ganz in Ordnung. Von ein paar kleinen Schwächen abgesehen fand ich die Karte der Welt ganz gut. Fantasyleser die Humor mögen und darüber hinwegsehen können das die Gespräche der Figuren mittendrin unfreiwillig lustig herüber kommen, kann man das Buch trotzdem empfehlen. Die Handlung ist gut und ich fand die Geschichte vom Ansatz her gut. Den zweiten Teil habe ich bereits hier liegen und bin schon sehr darauf gespannt. Die Karte der Welt erhält 3 von 5 Sternen

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  • Buchverlosung zu "Die Karte der Welt" von Royce Buckingham

    Die Karte der Welt
    Marysol14

    Marysol14

    28. May 2015 um 16:51

    Wahnsinn!!!!!!!!!! Heute feiert mein Blog sein erstes Jubiläum! Am 28. Mai 2014 um 18.10 Uhr ging mein erster Post online... dann folgten die ersten Rezensionen, Aktionen, TAGs, Awards und Blogtouren. Das alles natürlich mit Hilfe vieler lieber Autoren, Verlage und Bloggerportale... aber den größten Teil zu diesem Blog habt IHR beigetragen! Ohne eure lieben Kommentare, Leseabos und Rückmeldungen gäbe es diesen Blog vermutlich nicht mehr oder er hätte noch immer einen Leser - mich! So habe ich 557 Leser, Follower, Abonenten und Freunde. Das ist absolut unglaublich!!! Und wo ich euch gerade schon mit Zahlen zuknalle: 18.507 Zugriffe, 316 Posts und 121 Rezensionen... Danke, danke, danke!!!!!!!!!!  Ich hoffe, ich bleibt mir noch viele Jahre treu, denn in der Bloggerwelt habe ich ein wunderschönes Zuhause von Bloggern, Lesern, Autoren und Verlagen gefunden. Und weil ich mich so riesig freue und EUCH eine Freude machen möchte, um mich ansatzweise zu bedanken (denn ihr bereichert mein Bloggerleben enorm!) veranstalte ich ein riiiiiiiiiiiiesen Gewinnspiel! 5 Bücher, 2 eBooks und jede Menge Goodies!!! Einfach dem Link folgen: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/05/bloggeburtstag-birthday-time.html

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  • Die Karte der Welt - Royce Buckingham

    Die Karte der Welt
    Hackuchan

    Hackuchan

    07. January 2015 um 11:25

    Dises Buch habe ich nach einer langen Lesepause innerhalb von zwei Tagen gelesen. Es war ein guter Einstieg. Einfach geschrieben und simple Story. Aber ein wirklich gutes Buch ist es nicht. Die Gründe: Das Cover, der Titel, der Klappentext und die ersten 50 Seiten, die ich immer im Buchladen lese, haben wirklich was her gemacht. Dahinter steckt aber nicht viel mehr. Nach knapp der Hälfte habe ich die letzten Seiten gelesen und gemerkt, dass dazwischen nicht mehr all zu viel passieren wird. Anhand der Karte, was ich in der Regel schätze, sah man, was noch passieren wird und ungefähr 80% davon war überflüssig. Interessante Aspekte der Geschichte wurden nicht vertieft. Was ist Magie? Wirkt Wexford Magie? Könnte es auch jemand ander? Zeichnet er und es entsteht? Oder zeichnet er was schon bestanden hat? Woher weiss er was er zeichnen muss? Das hätte man sehr interessant vertiefen könne , aber das Potential wurde gar nicht ausgeschöpft. Wexford kann es, mit seinem Blut geht es, auf dieser Karte geht es und fertig. Die Figuren sind, wie schon in anderen Rezensionen gesagt, sehr balss. Die Tatsache, dass ich mehrere von ihnen lange nicht auseinander halten konnte spricht gegen die Charaktere. Eine interessante Figur wird im letzten Drittel eingeführt, aber nach wenigen Seiten ist sie schon wieder tot. Fertig aus. Ebenso Wexford. Zeitweise ist es sehr mühsam seinen sehr kurzsichtigen Gedanken folgen zu müssen. Irgendwie bleibt er der dumme Schweinehirte und wird nicht zum Kartographen, so wie es der Autor wohl gerne gehabt hätte. Auch die Emotionen kommen nicht gut rüber. Die Gruppe schlittert immer von einer Katastrophe in die nächste und dabei habe ich nicht viel mitgelitten. Sogar als ein ganzes Volk ausradiert wurde, kam die Verzweiflung nicht rüber. Huch jetzt gibt es sie nicht mehr! Schade. Aber die Ungereimtheiten sind das Schlimmste. Der Antagonist erinnert sich an die 40 Jahre im Schleier und wird emotionslos. Alle anderen haben damit keine Probleme. Der Antagonist hat keine Gefühle und handelt rational, aber auf eine andere Idee als Rache kommt er nicht. Die geographischen Neuerungen, die Wexford zeichnet kommen mir auch seltsam vor. Sehr konstruiert. Aber im Ganzen nicht nur schlecht. Es gibt auch interessante Elemente und macht schon Lust auf mehr. Vielleicht ist der zweite Teil besser. Und warum steht das Buch auf der Spiegel Bestsellerliste? Wer setzt so ein Buch da drauf?

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  • Der Blutzeichner und die verschleierte Welt

    Die Karte der Welt
    Pounce

    Pounce

    Inhalt: Wex ist ein bescheidener, junger Schweinehirte, der zum Zeitvertreib gerne die Landschaft um sich herum zeichnet. Vor allem die Berge zeichnet er gerne, jene, die von einem schwarzen Schleier umgeben sind. Dieser Schleier verbirgt eine Welt von der niemand weiß wie sie aussieht, denn keiner, der jemals die Welt des Schleiers betreten hatte, kam je wieder zurück. Eines Tages wird Wex wegen seines Zeichentalents entdeckt und aufgefordert, bei der Vermessung der Grenze zu helfen. Für ihn ist es eine Ehre und er freut sich auf ein Abenteuer in einer unbekannten Welt. Er soll als Kartograph die Umgebung skizzieren und verwendet dabei Blut statt Tinte, denn so hatte er es stets gemacht, da Tinte teuer war und ihm Blut immer zur Verfügung stand. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Zeichnungen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängen kann. Dahinter verbirgt sich ein Land, dass mehr Abenteuer für Wex und seine Truppe bereit hält, als sie es sich hätten ausmalen können. Eine gefährliche Reise beginnt, in der sie Feinden, aber auch neuen Freunden über den Weg laufen. Dabei geht es nicht mehr nur um ein spielerisches Abenteuer, es geht um Leben und Tod, denn diese Reise fordert mehr Opfer als gedacht.  Meinung: Diese High-Fantasy Reise bietet dem Leser ein Abenteuer nach dem anderen. Die unterschiedlichsten Wesen begegnen der Truppe um Wex und schon die Truppe alleine besteht aus den seltsamsten Gestalten. Ich habe alle diese Charaktere ins Herz geschlossen, denn sie wurden liebevoll beschrieben und hatten alle ihre festen Rollen. Die Geschichte ist wie eine Art Berg- und Talfahrt. Ist eine Gefahr gebannt, stolpern die Gefährten schon in das nächste Abenteuer. Die Reise ist temporeich, hat aber auch ab und zu ihre Längen, weswegen ich einen Punkt abziehe. Die Kämpfe sind spannend und blutig, also nichts für zarte Gemüter. Für mich war es eine tolle, abwechslungsreiche Geschichte und ich bin schon gespannt auf eine Fortsetzung, denn das Ende bleibt offen und wahrscheinlich wird es bald noch mehr Abenteuer zu erkunden geben.  Fazit: Temporeich, spannend und fantastisch. Für High-Fantasy Leser und jene, die sich gerne in Abenteuer stürzen.

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    • 3
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    25. November 2014 um 11:38
  • Die Karte der Welt

    Die Karte der Welt
    Welttraeumerin

    Welttraeumerin

    25. August 2014 um 16:46

    Der Roman "Die Karte der Welt" dreht sich im wesentlichen um den Schweinehirten bzw Kartographen Wexfort Stoli (Wex) (obwohl es viele andere bedeutsame Nebencharaktere gibt).Wex,der das Wesen von Landschaften in wunderschöne Bilder bannen kann begleitet als Kartenzeichner eine Gruppe Soldaten an den Rand des "Schleiers" der die Welt von einem Gebirge an verdeckt. Eigentlich sollte Wex nur dessen Grenze kartographieren - doch dann malt er heimlich,aus mangel an Farbe mit seinem Blut,auf der Karte einen unter dem Schleier verborgenen Gipfel ein. Zur Überaschung aller wird der Schleier dadurch zurückgedrängt und legt das gezeichnete frei,und so macht sich die kleine Gruppe auf den Weg um das Gebiet zu erkunden - nur um immer tiefer ins verborgene gezogen zu werden und sich immer neuen Situationen stellen zu müssen. Mit dabei sind hübsche Frauen,Ausgestossene Begleiter,vergessene Völker,unerkannte Gefahren,starke Männer und unerwartete Momente. Eigentlich eine gute Idee und an manchen Stellen auch gut durchgebracht,nur leider mit einigen "Haken". Zwar gibt es einen guten lesefluss und auch gegen die Sprache und den Stil ist nichts einzuwenden,trotzdem kommt einem die Handlung an einigen Stellen unlogisch oder wenig durchdacht vor. Gestört hat mich beim lesen an einigen Stellen die "Dummheit" von Wex: Er scheint offensichtliches nicht zu erkennen und trotzdem an einigen Stellen den anderen geistig überlegen zu sein. (Aber vielleicht kommt das von dem modernen Einfluss,ich kann mir einfach nicht vorstellen,dass ein 17-jähriger so "unaufgeklärt" ist.) Abschließend kann ich sagen: Wer eine Runde Geschichte mit Hochspannung in allen Teilen und tollem HC möchte,für den ist dieses Buch leider nichts (die Geschichte ist nicht ganz so,wie uns der Buchdeckel glauben macht) Wer allerdings auch einige unstimmigkeiten erträgt und mit eher "langweiligen" (Ich setzte das in Anführungszeichen,weil das wohl auch geschmackssache ist) Passagen nicht auf dem Kriegsfuss steht, für den kann diese Geschichte eine Abwechslung sein von den "verbrauchten Ideen" in den Regalen.

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  • Das Abenteuer beginnt

    Die Karte der Welt
    hennilein

    hennilein

    30. July 2014 um 12:05

    Wex lebt in einem beschaulichen kleinen Dorf in dem er mit seinem Vater eine Schweinezucht betreibt. Neben seinem guten Händchen für die Schweine hat er aber noch ein anderes Talent - er zeichnet aus dem Blut der geschlachteten Schweine (da Tinte ein teures Luxusgut ist) die ihn umgebende Landschaft und Berge.  Das Leben in dem kleinen Dorf ist, bis auf einige Streitereien mit anderen Dorfbewohnern, ruhig und angenehm - bis zu dem Tag an dem ein Expeditionstrupp des Königs im Dorf auftaucht, der von seinem Zeichentalent gehört hat. Da der königliche Kartograph krank geworden ist, brauchen sie nun Ersatz um den Auftrag des Königs, nämlich eine Landkarte in der Nähe des Schleier zu erweitern. Was ist der Schleier?  Er kam vor vielen Jahren über das Land und beginnt nicht weit von Wex' Heimatdorf. Man sagt, dass viele, die sich ihm näherten nicht wieder aufgetaucht sind. Was sich dahinter verbirgt weiß niemand - bis jetzt. Denn als Wex sich der Expedition anschließt, ahnt er noch nicht, was passieren wird, wenn er die Landkarte erweitert und zeichnet was ihm in den Sinn kommt. Er drängt den Schleier zurück und so beginnt ein Abenteuer, von dem Wex nicht zu träumen gewagt hätte. Nachdem ich schon viele Rezensionen gelesen hatte und die Meinungen ja doch schon weit auseinander gehen, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Bereits "Dämliche Dämonen" und "Mürrische Monster" konnten mich begeistern.  Doch nun zum Buch: Nach einem eher langatmigen Start, stolpert Wex von einem Abenteuer ins nächste und es wird nur ab und an kurzzeitig langweilig und bleibt überwiegend spannend. Einzig und allein die Geschichte um die Abstammung des ausgestoßenen Halbdüsterlings ist vorhersehbar. Jeder einzelne der Kämpfe ist brutal und blutrünstig - um euch gleich vorzuwarnen - was ich aber nicht schlimm fand.  Die der Geschichte Idee an sich finde ich sehr gut (also, dass durch Wex' Zeichnungen der Schleier zurückgedrängt wird), doch irgendwie kam es einem ab und an so vor wie ein ewiges im Kreis laufen - und das nur weil man wieder nach Hause wollte. Auch einige Charaktere fand ich unsympathisch bzw. schlichtweg dumm (Brynn und einige Soldaten) und man hatte das Gefühl, dass jeder gegen jeden ist, auch innerhalb der Expeditionstruppe. Es gab keinen Zusammenhalt und es entwickelte sich auch bis zum Ende hin keiner, was mich persönlich störte. Deshalb einen Stern Abzug. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, wie bereits bei "Dämliche Dämonen" etc., sodass das Buch schnell gelesen ist. Auch die Karten zwischendurch fand ich spitze, sodass man nachvollziehen konnte wo man gerade ungefähr ist. Trotz allen kleinen Kritikpunkten finde ich, dass es ein gelungenes und lesenswertes Buch ist. Ich bin schon sehr gespannt was mich im 2. Teil erwarten wird.

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  • Die Welt wird neu gezeichnet

    Die Karte der Welt
    JimPanse

    JimPanse

    21. July 2014 um 12:48

    Der junge Schweinehirte Wex hat eine Vorliebe für schöne Bilder und das Zeichnen von Landschaften. Als die junge Grafstochter Brynn unversehens in das Haus seines Vaters kommt, verliebt sich Wex direkt in sie. Und als er auch noch von den Soldaten des Königs auserwählt wird, sie auf eine Expedition zum magischenSchleier zu begleiten, der bereits seit Jahrzehnten den Norden des Landes einhüllt, wird klar: Wex Leben wird sich verändern, genauso wie das Land, welches ihn umgibt. Cover und auch Klappentext waren so ansprechend, dass ich mir dieses Buch im Handel direkt mitgenommen habe. Ein Junge, der mit einem Pinselstrich eine ganze Landschaft verändern oder aufdecken kann, das klang spannend und ein wenig nach "Die Unendliche Geschichte". Die Idee an sich ist vielversprechend. Interessant fand ich, dass im Verlaufe des Buchs eine Karte abgebildet ist, die sich, je nach den Zeichnungen von Wex, weiter aufedeckt, sodass klar wird, was er nun gezeichnet hat. Die Kapitel sind schön kurz gehalten, was ich immer als sehr lesefreundlich empfinde. Ebenso wird auch immer der Blickwinkel des Antagonisten deutlich gemacht, sodass nicht nur die Sicht auf Wex und seine Gefährten fällt. Allerdings bleiben sämtliche Charaktere sehr blass und besonders Wex wirkt irgendwie in seinen Handlungen wenig nachvollziehbar, ist er doch eigentlich nur ein kleiner Schweinehirte. Zeigt aber schon nach kurzer Zeit größtes Heldenpotential. Ein wenig mehr Furcht und Selbstzweifel hätten dem Protagonisten durchaus gut gestanden. Auch der Bösewicht der Geschichte, Vill, ist durch seine Art nur schwer zu greifen und wirkt dabei leer. Natürlich soll er emotionslos wirken, aber im Endeffekt macht ihn das auch ein wenig nichtig. Die Düsterlinge, als kleine goblinartige Monster, hätten sicherlich auch ohne ihn als Anführer eine Bedrohung darstellen können. Im gesamten wird auf die Geschichte zur Entstehung des Schleiers und die Erkärung der Welt nur wenig Bezug genommen, was meiner Ansicht nach Schade ist, aber wie so oft wohl dann auch den Rahmen eines Buches mit einer abgeschlossenen Handlung sprengen würde. Hinzufügen muss ich noch die für mich plötzlich auftretende erschreckende Gewalt und Brutalität, die der Autor sehr spontan aufkommen lässt. Im einem Moment wähnt man sich noch in einer eher Jugend-Fantasy Literatur und alles wirkt ein wenig weichgespült, im anderen Moment werden Kindern die Bäuche aufgeschlitzt und sie mit einem Katapult an einen Bergfried geschleudert. Dies hat mich sehr irritiert und die Glaubwürdigkeit der Welt noch ein wenig herabgesetzt. Insgesamt kann ich nur 2 Sterne geben, da die Geschichte und auch die Charaktere einfach zu oberflächlich bleibt. Wieder gilt der Spruch "Don´t judge a book by it´s cover", diesmal leider in anderer Richtung. Vielleicht eher eine Empfehlung für Leute, die zwischendurch in die Fantasy Literatur abtauchen wollen, für eingesessene Fantasy Fans alá Tolkien und Co. eher nicht zu empfeheln.

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  • Nichts für Fantasyfans, aber etwas für mich

    Die Karte der Welt
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    14. May 2014 um 15:43

    Schon oft hat er die Berge gemalt und jedes Mal fragt sich Wexfort was sich wohl Jenseits des Schleiers befindet. Eigentlich ist er ganz glücklich als Schweinezüchter, aber als er ein Angebot aufgrund seiner Zeichenkünste bekommt, sich dem königlichen Expeditionsteam als Kartograph anzuschließen, sieht er seine Chance gekommen ein Abenteuer zu erleben. Nur hätte er vorher gewusst, dass er in der Lage ist den Schleier zurückzudrängen und sämtliche Gefahren, die Äonen zuvor darunter verborgen wurden, offenbart, hätte er glaube ich ein Mal mehr überlegt. Denn wie anders ist doch die Welt hinter dem Schleier. Voll von seltsamen Kreaturen, fleischfressenden Rindern, Drachen und Kleinwüchsigen. Und die wenigsten sind dem Erkundungstrupp wohl gesonnen. Zumal in dem Schleier ein furchtbarer Feind schlief, der nun erweckt auf Rache sinnt und sich eine eigene schlagkräftige Armee zusammenschustert. Ich konnte mich schon für Royce Buckingham in „Dämliche Dämonen“ und „Mürrische Monster“ begeistern. Doch „Die Karte der Welt“ ist noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Eine vollgepackte Fantasygeschichte, über die Erkundung einer Welt, die seit Jahrhunderten im Dornröschenschlaf lag und die Wex mit seinen Zeichnungen zu neuem Leben erweckt. Mich habe die Fabelwesen, wie blutsaugende Echsen und fleischfressende Rinder noch beeindruckt. Es kommt aber wahrscheinlich daher, dass ich kein wirklicher Fantasy-Leser bin. Ich mochte die kleine Gruppe der Ausgestoßenen: Den Dieb, die Kleinwüchsige, den Riesen und das sanfte Monster. Die haben es für mich erst recht zum Abenteuer werden lassen. Jeder einzelne hatte eine Geschichte zu erzählen, während die Soldatenschar mit dem Zauberer etwas blass daher kamen. Nur die Geschichte um die Geliebte des Bogenschützen, war ein bisschen zu vorhersehbar, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Dazu hat mich viel zu sehr fasziniert wie es dem Bogenschützen gelang die Monster zu evolutioniert und sie zu einer furchtlosen Armee auszubilden, die ihn als Oberhaupt akzeptiert. Es prallen zwei Welten aufeinander, die alte mystische mit allerlei unglaublichem Getier und die moderne Welt der Eroberer und Entdecker. Bis man am Ende erkennt, das es die Vorfahren dieser Entdecker waren, die alles Mystische und Gefährliche in dem Schleier aus dem Weg räumten Ich für meinen Teil konnte mich einfach fallen lassen und in eine andere Welt abtauchen, in der es hinter jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gab und nichts so war wie man vermutete. Für alle nicht Fantasy-affinen Leser wie mich, ist es eine tolle, kurzweilige Geschichte, für richtige Fans magischer Welten, mag sie jedoch etwas flach daherkommen.

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