Die Karte der Welt

von Royce Buckingham 
3,4 Sterne bei139 Bewertungen
Die Karte der Welt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (66):
Lena96s avatar

Die Hauptfigur Wex fand ich gut, ebenso wie die Bande der Ausgestoßene. Eine schöne Idee mit der Karte ☺

Kritisch (33):
F

Hat mich leider nicht überzeugt. Die Fantasy Welt und die Charaktere wirkten erzwungen. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Die Karte der Welt"

Ein junger Kartograph. Er zeichnet mit Blut und verändert die Welt.

Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442268849
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:608 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:15.07.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.07.2013 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Masaus avatar
    Masauvor 2 Jahren
    Die Karte der Welt

    Es tut mir zwar schon irgendwie leid, aber dieses Buch hat mich so gar nicht abgeholt. Ich habe 200 Seiten gelesen und nicht den geringsten Antrieb die Geschichte weiterzuverfolgen. Die Grundidee finde ich sogar gut, aber die Umsetzung, sowie die blassen Charaktere konnten mich nicht überzeugen.

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor 3 Jahren
    Fantasy zum Träumen

    Der Protagonist:Wex ist ein junger Schweinehirt, der zusammen mit seinem Vater eher ärmlich lebt. Er ist jedoch ein sehr kreativer Junge, der gerne zeichnet. Und genau deswegen rutscht er auch in dieses Abenteuer hinein. Er soll als Kartenzeichner mit auf eine Expedition zum Schleier. Ich hab den kleinen Wex sofort in mein Herz geschlossen, er ist ein offener Junge, der nicht viel im Leben hat, außer seinen Vater. Ganz ungefährlich ist sein Abenteuer aber bei weitem nicht, jedoch behält er für sein alter einen erstaunlich kühlen Kopf und meistert so einige Aufgaben, bei denen ich wohl aufgegeben hätte.
    Der Schreibstil:Bereits nach ein paar Seiten ist man super im Buch drin und vergisst die Welt um einen herum. Das Leben unseres Protagonisten ist einfach und man kann sich alles detailgenau vorstellen, auch bei der Reise die er unternimmt ist alles wunderschön Beschrieben, sodass man denkt man ist mittendrin. Trotz der vielen Charaktere die es im Buch gibt, kommt man nur sehr schwer durcheinander, da jeder für sich etwas individuelles ist.
    Der Autor:Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Sein erster Roman »Dämliche Dämonen« begeisterte weltweit die Leser und war insbesondere in Deutschland ein riesiger Erfolg. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington. Er arbeitet zurzeit an seinem nächsten Roman.
    Mein Fazit:Eine spannende Fantasy-Geschichte die einen nicht so schnell loslässt. Man bekommt für die 600 Seiten sehr viel geboten und ich bin sehr froh das ich dieses Buch lesen durfte.

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    Micha1985s avatar
    Micha1985vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Neue Welten zu entdecken bedeutet nicht immer was gutes zu finden...
    Der Schleier

    Inhalt: 

    Ein Trupp gesendet vom König Kryst soll die Grenze zum Schatten, der das Königreich Abrogan umgibt, genauer in eine Karte eintragen. Unterwegs stolpern sie über den künstlerisch begabten Schweinehirten Wex, der sich dieser Expedition direkt anschließt. Mit seinem Talent schafft er es unglaublicherweise den Jahrhunderte alten Schatten zurück zu drängen, doch was sich dahinter verbirgt ist nicht immer gut...

     

    Fazit:

    Hinter dem Buch steckt eine tolle Idee und ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil. Allerdings ist im Internet nicht wirklich ersichtlich, ob dies Band 1 ist oder ob es doch "Der Wille des Königs" wäre. Das Buch ist auf jedenfall gut geschrieben. Der Schreibstil ist relativ einfach, da es ja zu den Jugendbüchern zählt, aber sehr spannend erzählt. Ab und zu mal paar kleine Längen und kleine logische Fehler (Brücke die vorher zerstört wurde, ist wieder begehbar etc.), aber die stören nicht weiter. Sehr empfehlenswert das Buch!

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    funnes avatar
    funnevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine super Idee, aber leider total schlecht umgesetzt. Keine Empfehlung!
    Gute Idee, aber schlechte Umsetzung

    Der junge Schweinebauer Wexford Stoli kann nur eines im Leben gut: Zeichnen. Oft sitzt er da und zeichnet die fernen Berge mitsamt des undurchdringlichen, schwarzen Schleiers über ihnen, der scheinbar schon immer über dem Horizont lag.
    Eines Tages ist Wex' Talent zum Zeichnen sein Glück: Eine kleine Gruppe Soldaten, augeschickt von Fürst Kryst, um die Gefilde Nahe des Schleiers zu Kartographieren, hat ihren Kartographen verloren und heuern nun Wex an, seine Stelle einzunehmen.
    Der Schleier hat einen gefährlichen Ruf, und er ist weit weg von Wex' gewohntem Leben. Doch mit der Abenteuerlust in seinem Herzen und in Begleitung der schönen Adligen Brynn entscheidet Wex sich dafür, die Soldaten zu begleiten.


    Meine Meinung:

    Das Cover sieht fantastisch aus. Der Klappentext klang wunderbar. Aber der Inhalt hat so einiges zu wünschen übrig gelassen...
    Ich wurde sehr enttäuscht von diesem Buch.

      Das größte Minus bildet eindeutig die Schreibweise. Allgemein ist es schlicht geschrieben und eher wie ein Kinderbuch. Ein unglaublich unpassendes Paradoxon bilden dazu gelegentliche grausame, übertrieben (und sehr lächerliche) blutige Szenen, die so gar nicht da hineinpassen.

      Außerdem dachte ich zuerst, dass der Autor seine Geschichte ein wenig lustig schreiben wollte. Aber dann ist mir aufgefallen, dass es wohl keine Absicht war, und so wirkte alles ziemlich... einfältig. Die Geschichte scheint "selbstbewusst" geschrieben worden zu sein, ist aber eigentlich gar nicht gelungen.

      Nicht zu vergessen dass ich mir kaum etwas vorstellen konnte, was Landschaft und Weg der Truppe angeht. Oder Kampfhandlungen. Wenn es nicht so unwahrscheinlich wäre, würde ich vermuten, dass der Autor betrunken war, während er sie geschrieben hat, und deswegen selbst nicht richtig rüberbringen konnte, wie sich alles abspielte. Vielleicht auch nicht. Aber ich jedenfalls hatte über manchen Seiten quasi nur ein einziges großes Fragezeichen stehen anstatt von Buchstaben.

      Auch die Charaktere sind so eine Sache. Sie sind nicht authentisch. Ihre Charakterzüge ändern sich je nach Situation, und sie reagieren völlig unlogisch. Außerdem sind auch sie "einfältig"... denn wenn Wexford (der eigentlich eher still ist) plötzlich den Obercoolen raushängen lässt, tut und sagt er ziemlich dumme Dinge, die aber anscheinend schlau sein sollten. Auch andere Charaktere sind mal selbstbewusst und dann mal wieder totale Looser. Falls es solche Menschen tatsächlich geben sollte, habe ich noch nie einen von ihnen kennengelernt, und ich darf wohl zu recht vermuten wie unwahrscheinlich es ist, dass sich zufällig ein ganzer Haufen von ihnen zusammenfindet.

      Gelegentliche Stellen, die Idee des Buches an sich, und die kreativen Ideen über die Dinge, die unter dem Schleier zum Vorschein gekommen sind, waren sehr gut. Das muss ich der Fairness halber dazusagen. Aber ich glaube es ist offensichtlich, dass sie die negativen Aspekte meiner Meinung nach nicht aufwiegen.

    Fazit:
    Eine supergute Idee. Aber lasst euch von dem schönen Cover nicht einlullen... Wer eine spannende, einzigartige Fantasygeschichte erwartet, liegt mit diesem Buch falsch. Keine Empfehlung von mir! :(



    My Life

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    P
    PoldisHoerspielseitevor 3 Jahren
    Die Karte der Welt (Royce Buckinham)

    Wex ist ein einfacher Schweinehirte, der mit seinen 17 Jahren noch recht jung ist. Dennoch wird er wegen seines großen Zeichentalents für eine Expedition ausgewählt, um den geheimnisvollen Schleier, der die Welt von Abrogan im Norden begrenzt, auf einer Karte festzuhalten. Doch bald merkt Wex, dass er durch seine Zeichnungen eben diesen Schleier verschieben kann ' und somit in neues, unbekanntes Terrain eindringen kann...

    Mit seinen Romanen um Dämliche Dämonen und Fiese Finsterlinge hat sich Royce Buckinham bereits einen Namen als Autor gemacht, die Romantrilogie um die 'Mapper' ist aber sein erstes komplexeres, klassisches Fantasywerk. So geht auch der rebellische Charme der Vorgänger verloren, dafür ist die Idee mit dem Schleier, der die bekannte Welt begrenzt und durch die Zeichnungen von Wex verschoben werden kann, sehr gekonnt umgesetzt und durchaus faszinierend. Doch leider wird dieser gute Grundstein durch einige Stolpersteine und vermeidbare Fehler behindert. So ist die Welt, die sich der Autor erdacht hat, recht eindimensional, weder die verschiedenen Völker noch deren Kultur werden zum Leben erweckt. Das ist schade, denn so bleibt das Königreich Abrogan recht blass. Und auch der Mittelteil ist nicht so recht gelungen, nach dem interessanten Einstieg, bei dem es immerhin noch einiges zu entdecken gibt, flaut die Spannung ab ' vielleicht, weil die Heldengruppe eher unorganisiert durch die Gegend stolpert, einen Fluchtversuch nach dem anderen unternehmen muss und nie wirklich selbst nach vorn prescht. Bleibt noch zu erwähnen, dass der Autor um wesentliche Fragen, wie die Magie denn nun in ihren Grundzügen funktioniert, ausweicht und auch dabei nicht wirklich fesseln kann. Doch das Ende konnte mich dann wieder packen, mit viel Tempo und einigen Überraschungen wird hier eine fesselnde Atmosphäre erzeugt, die für einige Längen im Mittelteil entschädigt.

    Leider ist es mit den Charakteren ähnlich wie mit der Welt, sie bleiben flach und klischeehaft, lediglich Wex kann sich weiterentwickeln und wächst mit der Zeit an seinen Aufgaben. Seine Begleiter jedoch sind nach gängigen Stereotypen in der Fantasy-Literatur geformt und scheinen keine eigenen Charakterzüge zu besitzen, sodass ich mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden konnte. Auch die verwendete Sprache wirkt recht holprig und schlicht, viele Elemente kommen dadurch nicht richtig zur Geltung.

    Die Bewertung von 'Die Karte der Welt' fällt recht schwer, denn neben vielen Schwächen blitzt auch immer wieder eine gute Idee, ein spannender Grundgedanke, ein faszinierender Moment hervor. Leider hindern viele eindimensionale Beschreibungen einen besseren Gesamteindruck, auch wenn die Lust auf weitere Geschichten aus der Welt durchaus geweckt wurde.

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    B
    BieneMavor 3 Jahren
    Leider nicht meins


    Nun... es war nicht schlecht. Nein, definitiv nicht. Aber es wird auch nicht mein Lieblingsbuch werden, für mich gab es da zu viel was mich gestört hat.

    Zuerst einmal war mir der Protagonist, Wex, aus irgendeinem Grund unsympathisch. Ich konnte ihm einfach nicht viel abgewinnen, er war eben da, aber mich hätte es auch nicht gekümmert wenn er auf Seite 3 von einer Klippe gestürzt wäre. Auch die anderen Charaktere blieben eher blass und waren zwar existent und wichtig, aber konnten mich als Leser einfach nicht berühren. Einzig für Brynn, in die Wex verliebt ist, und Kraven, den mehr oder weniger unfähigen aber doch eigentlich recht cleveren Zauberer, konnte ich mich begeistern. Brynn war manchmal eben etwas eingebildet, aber sie hat sich dann doch aufgerafft und verändert und sich als recht klug und unerschrocken erwiesen. 

    Die Grundidee der Geschichte und die vielen kleinen Nebenhandlungsstränge fand ich hingegen sehr gut, was das ganze für mich noch herausgerissen und vor einer schlechteren Bewertung bewahrt hat. Ich habe gespürt, was der Autor sich dabei gedacht hat Die Idee mit der Karte und dem "Schleier" über den ich jetzt nicht viele Worte verlieren möchte um nichts zu verraten, war finde ich ein sehr guter Einfall, aus dem man einiges machen konnte und noch kann.

    Ich bin noch unsicher, ob ich Band 2 der Reihe lesen möchte. Die Bücher sind einfach so.... dick. Ja, es gab unbestreitbar viel zu erzählen, aber manchmal war es schon etwas zu viel. Da gab es diesen oder jenen Angriff und der oder die Statistin starb, aber man - nein, ich - blieb mit dem Gefühl zurück: "Was hat das jetzt genau gebracht, außer etwas Spannung und mehr Seiten?" Ich hatte einfach keinerlei Problem damit, das Buch einfach zur Seite zu legen, wenn ich was anderes zu tun hatte. Von "gefesselt sein" konnte nicht die Rede sein. Vielleicht war es auch einfach nicht meine High-Fantasy Zeit.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Schöne Fantasy mit kleinen Schwächen

    Wex stöhnte."Sie wollten, dass wir diesen Pfad nehmen." "Schön, euch alle zu sehen", meldete sich Pinch zu Wort. "Wir dachten schon, wir müssten ohne euch sterben. Und, sagte ich nicht, das sie uns wahrscheinlich genau hier haben wollten?" Gut fing es an: Ich lernte Wex kennen, der als Schweinehirte sein Dasein fristete und nebenbei wenn  er Zeit fand Zeichnungen anfertigte. Eines Tages ergab es sich das der königliche Kartograph nicht länger zur Verfügung stand so das Wex gebeten wurde die Expedition zum undurchdringlichen Schleier mitzumachen. Er sollte dafür die neu entdeckten Landschaften in die Karte einzeichnen. Gesagt getan. Wex brach mit einer illustren Truppe aus Soldaten, Schurken und Mißgeburten ( das steht so auch im Buch) auf.

    Da ihm die Farbe nicht zur Verfügung stand zeichnete er in der ersten Nacht mit seinem Blut. Darauf hin wurde der Schleier ein Stück zurückgedrängt und Wex sah sich mit seinen Gefährten plötzlich nicht nur einer noch unentdeckten Lansmasse, sondern auch fremdartigen und nicht immer wohlgesonnenen Wesen gegenüber. So weit so gut. Die Ideen und die Handlung haben mir sehr gut gefallen.

    Kommen wir nun zu den Charakteren die mich leider nicht überzeugen konnten. Wex als Schweinehirte habe ich mit seiner teilweise tumben Art noch akzeptiert. Aber leider erweckten auch die anderen Charaktere nicht unbedingt den Eindruck das sie mit viel Klugheit gesegnet wären. Mittendrin wirkten die Dialoge unfreiwillig komisch so das ich mich beim Leser eher an eine Fantasy Persiflage als ein ernsthaftes Werk erinnert fühlte.

    Als Leserin fand ich das Liebes Dreieck zwischen Brynn , Wes und Adara nicht nachvollziehbar. Bei Brynn und Adara war es offensichtlich nur äußerliches Interesse, was Wex nicht unbedingt sympahtischer wirken lässt. Das macht ihn in meinen Augen einfach zu oberflächlich.

    Nichtsdesto trotz war die Handlung trotzdem spannend und unterhaltsam so das ich Die Karte der Welt gerne gelesen habe. Die Beschreibungen fielen hier und da ein wenig zu dürftig aus, aber der Rest war ganz in Ordnung.

    Von ein paar kleinen Schwächen abgesehen fand ich die Karte der Welt ganz gut. Fantasyleser die Humor mögen und darüber hinwegsehen können das die Gespräche der Figuren mittendrin unfreiwillig lustig herüber kommen, kann man das Buch trotzdem empfehlen. Die Handlung ist gut und ich fand die Geschichte vom Ansatz her gut. Den zweiten Teil habe ich bereits hier liegen und bin schon sehr darauf gespannt.

    Die Karte der Welt erhält 3 von 5 Sternen

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    Hackuchans avatar
    Hackuchanvor 4 Jahren
    Die Karte der Welt - Royce Buckingham

    Dises Buch habe ich nach einer langen Lesepause innerhalb von zwei Tagen gelesen. Es war ein guter Einstieg. Einfach geschrieben und simple Story. Aber ein wirklich gutes Buch ist es nicht. Die Gründe:

    Das Cover, der Titel, der Klappentext und die ersten 50 Seiten, die ich immer im Buchladen lese, haben wirklich was her gemacht. Dahinter steckt aber nicht viel mehr. Nach knapp der Hälfte habe ich die letzten Seiten gelesen und gemerkt, dass dazwischen nicht mehr all zu viel passieren wird. Anhand der Karte, was ich in der Regel schätze, sah man, was noch passieren wird und ungefähr 80% davon war überflüssig.

    Interessante Aspekte der Geschichte wurden nicht vertieft. Was ist Magie? Wirkt Wexford Magie? Könnte es auch jemand ander? Zeichnet er und es entsteht? Oder zeichnet er was schon bestanden hat? Woher weiss er was er zeichnen muss? Das hätte man sehr interessant vertiefen könne , aber das Potential wurde gar nicht ausgeschöpft. Wexford kann es, mit seinem Blut geht es, auf dieser Karte geht es und fertig.

    Die Figuren sind, wie schon in anderen Rezensionen gesagt, sehr balss. Die Tatsache, dass ich mehrere von ihnen lange nicht auseinander halten konnte spricht gegen die Charaktere. Eine interessante Figur wird im letzten Drittel eingeführt, aber nach wenigen Seiten ist sie schon wieder tot. Fertig aus. Ebenso Wexford. Zeitweise ist es sehr mühsam seinen sehr kurzsichtigen Gedanken folgen zu müssen. Irgendwie bleibt er der dumme Schweinehirte und wird nicht zum Kartographen, so wie es der Autor wohl gerne gehabt hätte. 

    Auch die Emotionen kommen nicht gut rüber. Die Gruppe schlittert immer von einer Katastrophe in die nächste und dabei habe ich nicht viel mitgelitten. Sogar als ein ganzes Volk ausradiert wurde, kam die Verzweiflung nicht rüber. Huch jetzt gibt es sie nicht mehr! Schade.

    Aber die Ungereimtheiten sind das Schlimmste. Der Antagonist erinnert sich an die 40 Jahre im Schleier und wird emotionslos. Alle anderen haben damit keine Probleme. Der Antagonist hat keine Gefühle und handelt rational, aber auf eine andere Idee als Rache kommt er nicht. Die geographischen Neuerungen, die Wexford zeichnet kommen mir auch seltsam vor. Sehr konstruiert.

    Aber im Ganzen nicht nur schlecht. Es gibt auch interessante Elemente und macht schon Lust auf mehr. Vielleicht ist der zweite Teil besser.


    Und warum steht das Buch auf der Spiegel Bestsellerliste? Wer setzt so ein Buch da drauf?

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    Welttraeumerins avatar
    Welttraeumerinvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Interressante Idee,leider etwas unlogisch und die Charaktere etwas oberflächlich,dennoch lesefluss und ein stückweit ein überraschendes Ende
    Die Karte der Welt

    Der Roman "Die Karte der Welt" dreht sich im wesentlichen um den Schweinehirten bzw Kartographen Wexfort Stoli (Wex) (obwohl es viele andere bedeutsame Nebencharaktere gibt).Wex,der das Wesen von Landschaften in wunderschöne Bilder bannen kann begleitet als Kartenzeichner eine Gruppe Soldaten an den Rand des "Schleiers" der die Welt von einem Gebirge an verdeckt.
    Eigentlich sollte Wex nur dessen Grenze kartographieren - doch dann malt er heimlich,aus mangel an Farbe mit seinem Blut,auf der Karte einen unter dem Schleier verborgenen Gipfel ein.
    Zur Überaschung aller wird der Schleier dadurch zurückgedrängt und legt das gezeichnete frei,und so macht sich die kleine Gruppe auf den Weg um das Gebiet zu erkunden - nur um immer tiefer ins verborgene gezogen zu werden und sich immer neuen Situationen stellen zu müssen.
    Mit dabei sind hübsche Frauen,Ausgestossene Begleiter,vergessene Völker,unerkannte Gefahren,starke Männer und unerwartete Momente.
    Eigentlich eine gute Idee und an manchen Stellen auch gut durchgebracht,nur leider mit einigen "Haken".
    Zwar gibt es einen guten lesefluss und auch gegen die Sprache und den Stil ist nichts einzuwenden,trotzdem kommt einem die Handlung an einigen Stellen unlogisch oder wenig durchdacht vor.
    Gestört hat mich beim lesen an einigen Stellen die "Dummheit" von Wex:
    Er scheint offensichtliches nicht zu erkennen und trotzdem an einigen Stellen den anderen geistig überlegen zu sein.
    (Aber vielleicht kommt das von dem modernen Einfluss,ich kann mir einfach nicht vorstellen,dass ein 17-jähriger so "unaufgeklärt" ist.)
    Abschließend kann ich sagen:
    Wer eine Runde Geschichte mit Hochspannung in allen Teilen und tollem HC möchte,für den ist dieses Buch leider nichts (die Geschichte ist nicht ganz so,wie uns der Buchdeckel glauben macht)
    Wer allerdings auch einige unstimmigkeiten erträgt und mit eher "langweiligen" (Ich setzte das in Anführungszeichen,weil das wohl auch geschmackssache ist) Passagen nicht auf dem Kriegsfuss steht,
    für den kann diese Geschichte eine Abwechslung sein von den "verbrauchten Ideen" in den Regalen.

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    hennileins avatar
    hennileinvor 4 Jahren
    Das Abenteuer beginnt

    Wex lebt in einem beschaulichen kleinen Dorf in dem er mit seinem Vater eine Schweinezucht betreibt. Neben seinem guten Händchen für die Schweine hat er aber noch ein anderes Talent - er zeichnet aus dem Blut der geschlachteten Schweine (da Tinte ein teures Luxusgut ist) die ihn umgebende Landschaft und Berge. 
    Das Leben in dem kleinen Dorf ist, bis auf einige Streitereien mit anderen Dorfbewohnern, ruhig und angenehm - bis zu dem Tag an dem ein Expeditionstrupp des Königs im Dorf auftaucht, der von seinem Zeichentalent gehört hat. Da der königliche Kartograph krank geworden ist, brauchen sie nun Ersatz um den Auftrag des Königs, nämlich eine Landkarte in der Nähe des Schleier zu erweitern.

    Was ist der Schleier? 
    Er kam vor vielen Jahren über das Land und beginnt nicht weit von Wex' Heimatdorf. Man sagt, dass viele, die sich ihm näherten nicht wieder aufgetaucht sind. Was sich dahinter verbirgt weiß niemand - bis jetzt.

    Denn als Wex sich der Expedition anschließt, ahnt er noch nicht, was passieren wird, wenn er die Landkarte erweitert und zeichnet was ihm in den Sinn kommt. Er drängt den Schleier zurück und so beginnt ein Abenteuer, von dem Wex nicht zu träumen gewagt hätte.

    Nachdem ich schon viele Rezensionen gelesen hatte und die Meinungen ja doch schon weit auseinander gehen, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Bereits "Dämliche Dämonen" und "Mürrische Monster" konnten mich begeistern. 
    Doch nun zum Buch: Nach einem eher langatmigen Start, stolpert Wex von einem Abenteuer ins nächste und es wird nur ab und an kurzzeitig langweilig und bleibt überwiegend spannend. Einzig und allein die Geschichte um die Abstammung des ausgestoßenen Halbdüsterlings ist vorhersehbar.
    Jeder einzelne der Kämpfe ist brutal und blutrünstig - um euch gleich vorzuwarnen - was ich aber nicht schlimm fand. 
    Die der Geschichte Idee an sich finde ich sehr gut (also, dass durch Wex' Zeichnungen der Schleier zurückgedrängt wird), doch irgendwie kam es einem ab und an so vor wie ein ewiges im Kreis laufen - und das nur weil man wieder nach Hause wollte. Auch einige Charaktere fand ich unsympathisch bzw. schlichtweg dumm (Brynn und einige Soldaten) und man hatte das Gefühl, dass jeder gegen jeden ist, auch innerhalb der Expeditionstruppe. Es gab keinen Zusammenhalt und es entwickelte sich auch bis zum Ende hin keiner, was mich persönlich störte. Deshalb einen Stern Abzug.

    Der Schreibstil ist einfach und flüssig, wie bereits bei "Dämliche Dämonen" etc., sodass das Buch schnell gelesen ist. Auch die Karten zwischendurch fand ich spitze, sodass man nachvollziehen konnte wo man gerade ungefähr ist.

    Trotz allen kleinen Kritikpunkten finde ich, dass es ein gelungenes und lesenswertes Buch ist. Ich bin schon sehr gespannt was mich im 2. Teil erwarten wird.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marysol14s avatar


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    Inhaltsbeschreibung:

    Ein junger Kartograph. Er zeichnet mit Blut und verändert die Welt.

    Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind. (Amazon)



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    Viel Glück und alles Liebe, Jule

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