Royston Maldoom Tanz um dein Leben

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Inhaltsangabe zu „Tanz um dein Leben“ von Royston Maldoom

›Rhythm Is It!‹ war der erfolgreichste deutsche Dokumentarfilm der letzten Jahrzehnte. Der eigentliche Star des Films ist Royston Maldoom, ein Zauberer, der überall auf der Welt selbst schwierigsten Jugendlichen neues Selbstvertrauen gibt. Er zeigt, dass er mit seiner Arbeit, seinem Credo - »Du kannst durch Tanzen dein Leben verändern« - mehr bewirkt als alle theoretischen Erziehungsratgeber. Wenn er erzählt, wie er mit Berliner Schülern Strawinsky oder mit äthiopischen Straßenkindern die Carmina Burana einstudiert, wird deutlich, dass er ihnen, wie kein anderer, die Möglichkeit gibt, sich selbst, ihre Leidenschaften und ihr Können zu entdecken. Und er verlangt viel von seinen Tänzern: Disziplin, Hingabe und Konzentration. So bringt er ihnen nicht nur das Tanzen, sondern auch das Leben bei.<br> Wie sehr die Kunst das Leben positiv verändern kann, hat er selbst erfahren. Auf seinem ungewöhnlichen Lebensweg, vom jugendlichen Außenseiter im ländlichen Wales zum international gefragten Tänzer und Star-Choreographen, hat er u.a. in Südafrika, Peru, Litauen, Nordirland und in Bosnien über alle Grenzen hinweg unglaubliche Projekte realisiert. Die Erfahrungen, die er dabei gesammelt hat, bilden das Fundament seiner Authentizität, seines Charismas und seiner intuitiven Pädagogik.

EInfach geschrieben - herausragend in der dynamischen Tanzentwicklung mit Jugendlichen.

— treulesend
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  • Rezension zu "Tanz um dein Leben" von Royston Maldoom

    Tanz um dein Leben
    Sarista

    Sarista

    16. April 2010 um 08:53

    Ob mit Straßenkindern in Äthopien, mit Sträflingen in England oder mit Schulkindern in Schottland, Royston Maldoom hat jedesmal großartige Kunstwerke auf die Bühne gebracht. Er hat unter schwierigsten Bedingungen herausragende Aufführungen inszeniert und das Leben vieler Menschen verändert. Genauso wie seine Choreografien immer mehr waren als nur Tanz, so ist auch sein Buch „Tanz um dein Leben" mehr als nur die Biografie eines bekannten Künstlers, mehr als eine unter vielen. Royston Maldoom beschreibt in dem Buch zwar sein bisheriges Leben, wie er zum Tanz und zur Choreografie kam, was ihn vom Profitanz weg und zu sozialen Projekten hin führte, aber die schlichte Schilderung wird immer wieder unterbrochen durch Gedanken zu der Rolle des Tanzes in der Gesellschaft, einen Definitionsversuch des Community Dance und andere Lektionen, die er im Laufe seiner beeindruckenden Karriere gelernt hat. Dieser Wechsel zwischen schlichter Lebensgeschichte und beinahe philosophisch anmutenden Reflektionen über den Tanz, Schubladendenken und Ähnlichem macht „Tanz um dein Leben" so einzigartig und lesenswert. Zwar wird das Buch an manchen Stellen etwas langatmig und die vielen erwähnten Personen und Tanzgruppen sorgten bei mir für einige Verwirrung, im Großen und Ganzen war das Buch jedoch sehr interessant. Seine Beschreibung seiner Projekte und Lehrmethoden ist sicher sehr einseitig und gerade bei den schwierigeren Projekten fragt man sich oft, ob all die Teilnehmer wirklich so geläutert waren, wie er es in dem Buch beschreibt, aber trotz der Zweifel sind viele sehr bewegende Schicksale enthalten, denen man ein besseres Leben durch den Tanz voll und ganz wünscht. Die Gestaltung des Romans gefiel mir sehr gut. Die kurzen Einschübe mit Bildern nach jeweils circa hundert Seiten fand ich sehr gut gewählt. Auch die unterschiedlichen Schriften zur Unterscheidung zwischen Maldooms Lebensgeschichte und seinen Gedanken fand ich sehr passend. Abgerundet wird das ganze durch ausführliche Anmerkungen und eine Auflistung all seiner Projekte und Werke im Anhang.

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