Ruben Eliassen

 3.9 Sterne bei 27 Bewertungen

Alle Bücher von Ruben Eliassen

Phenomena - Das Auge des Parados

Phenomena - Das Auge des Parados

 (4)
Erschienen am 14.08.2009
Phenomena - Das verlorene Herz

Phenomena - Das verlorene Herz

 (3)
Erschienen am 15.02.2010
Phenomena - Der Verräter

Phenomena - Der Verräter

 (3)
Erschienen am 21.01.2011
Phenomena - Der Zauberer

Phenomena - Der Zauberer

 (2)
Erschienen am 19.07.2011
Phenomena - Der Preis der Freiheit

Phenomena - Der Preis der Freiheit

 (2)
Erschienen am 21.07.2010
Phenomena - Die Schlacht

Phenomena - Die Schlacht

 (2)
Erschienen am 01.04.2012

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Rezension zu "Phenomena - Die Auserwählten der Prophezeiung" von Ruben Eliassen

Rezension zu "Phenomena Die Auserwählten der Prophezeiung" von Ruben Eliassen
Wolfspeakervor 6 Jahren

Das Cover des Buches gefällt mir. In einem mit Runen verzierten Ring sieht man zwei Elfenkinder, vermutlich Alak und Ilke, und einen weißen Eisbären, vermutlich Arul. Oberhalb des Ringes befinden sich der Titel der Buchreihe und der Name des Autors, unterhalb des Ringes befindet sich, auf eine von zwei goldenen Greifvögeln gehaltenen Schriftrolle, der Untertitel des Buches.

Von den Murtokk versklavt sieht das Elfenpärchen Harti und Kiri nur einen Weg, ihre Kinder in Freiheit aufwachsen zu sehen: Die heimliche Geburt und der Schutz durch den in der Nähe wohnenden Zauberer Scha-Rah. Die heimliche Aktion gelingt – und auch wenn eines der beiden Kinder, Ilke, vom Frostfürst gezeichnet wird, kommen beide wohlbehalten zu Scha-Rah. Dieser zieht die beiden auf; und als er sie für alt genug hält, berichtet er ihnen von der Prophezeiung aus dem Buch Phenomena, die von zwei Elfenkindern berichtet, die ihr Volk von den Murtokks befreien und den bösen Herrscher Tarkan bekämpfen werden. Er hält Alak und Ilke für die Prophezeiten und gemeinsam machen sie sich auf den Weg, diese zu erfüllen.

Der Plot klingt altbekannt: Ein böser Herrscher, eine Prophezeiung, die dessen Ende verspricht, ein Zauberer, der die Prophezeiten anleitet. Und auch wenn die zwei Hauptfiguren Alak und Ilke etwas Besonderes sind, gibt der Plot leider auch nicht viel mehr her als eben dieses Altbekannte.

Die heimliche Geburt, der Weg zu dem Zauberer, der Ilke das Zeichen des Frostfürsten beschert, haben mich noch zu fesseln vermocht, waren der Grund für mein Interesse am Buch. Im weiteren Verlauf des Buches konnte mich dann jedoch nicht mehr viel überraschen, im Gegenteil, ich stieß immer wieder auf Parallelen zu anderen durchaus bekannten Büchern: Ein mehrtägiger Kampf des Zauberers gegen eine elementare Macht, der ihn von den Auserwählten trennt; drei Propheten, die einer Himmelserscheinung folgen, um die Auserwählten zu finden und zu beschenken; und nur durch eine Traumerscheinung davon abgehalten werden, bei ihrer Rückreise einem fragwürdigen Kaiser von ihrem Besuch bei den Auserwählten zu berichten.

Damit waren es dann einzig Alak und Ilke und der flüssige Schreibstil, die mich noch an der Geschichte hielten und bis zum ersten Etappenziel der zwei Auserwählten führten: “das Himmelsportal da, wo der Mond weint, [zu] verschließen – mit einem Lied, dass nur sie allein kennt”. Da noch sechs weitere Bände der Reihe existieren, werden die zwei wohl noch einige solche Etappenziele zu meistern haben. Diese werden sie allerdings, nachdem mich der erste Band nicht wirklich überzeugen konnte, ohne mich leisten müssen, ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen.

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Lesegenusss avatar

Rezension zu "Phenomena - Der Verräter" von Ruben Eliassen

Rezension zu "Phenomena Der Verräter" von Ruben Eliassen
Lesegenussvor 8 Jahren

Persönliches Vorwort:
Da ich die ersten vier Bände von Phenomena nicht kannte, habe ich beim Lesen des 5. Buches schon nach kurzer Zeit aufgehört und mir aus der Bücherei die ersten vier Bände geholt. Aufgrund dessen und weil der Stoff wirklich gut zu lesen war, konnte ich mich ganz dem 5. Buch Der Verräter hingeben. Ich kann jedem dazu raten, vielleicht doch erst die ersten vier Bücher zu lesen.
Trotz allem auch wenn man es nicht macht, liest es sich sehr schnell in den Text, die Handlung hinein und man könnte es so in eins durchlesen.
Text:
Vier Jahre sind die Elfen Alak und Ilke nun schon mit ihren Gefährten auf Wanderschaft, um die Herrschaft des Bösen zu brechen. Gemeinsam mit dem Zauberer Sch-Ra und dem Winterbären Arul haben sie viele Gegner besiegt. Doch plötzlich benimmt sich Scha-Ra seltsam, findet Alak. Ilke und er gehen der Sache nach und können gar nicht glauben, was sie aus der Phenomena erfahren: dass einer aus ihren Reihen sie verraten wird. Könnte der Verräter etwa ihr Freund Scha-Ra sein? Und warum sollte gerade er sich mit dem Bösen verbünden?
Statement:
Während der Zauberer Sha-Ra mit den Zwillingen Ilke und Alak - sie sind die Auserwählten aus der Prophezeiung - und dem Mädchen Millan am Himmelsmonolith eintreffen, werden die beiden Wolfsritter Melka und Ponjak von dem finsteren Tarkan gefangen genommen. Die beiden befanden sich ebenfalls auf dem Weg zu den Himmelsfürsten, um dort ihre Gefährten zu treffen. Doch es gelingt den beiden sich zu befreien.
Tarkan, der finstere Herrscher, der schon so viele Teile der Welt unter seine Herrschaft gezwungen hatte, die Bevölkerung fürchtet ihn und flüchtet in Massen zum Himmelsmonolithen. Doch Tark beginnt immer stärker zu werden und seine Strafen sind grausam.
In einem unbeobachteten Moment hatte Alak heimlich in Phenomena, dem Buch der Prophezeiung gelesen, und war seither sichtlich betroffen, dass dort von einem Verräter die Rede war. Ihm war, als ob Sha-Ra seit einiger Zeit sich sehr verändert hatte und so fragte er sich, ob hier nun der Zauberer gemeint sei. Doch das konnte er sich nicht vorstellen, ihm war Sha-Ra ans Herz gewachsen, er war wie ein Vater zu ihnen. Während des tagelangen Aufstiegs des Himmelsmonolithen, der so groß und mächtig aus dem Erdboden herauswuchs und in den Wolken verschwand (S. 21, Zeile 18 u. 19) haben die drei Zeit miteinander zu reden. In einer wirklich sehr ansprechenden Weise bringt der Autor uns die Himmelswesen herüber, so meinte man bei dem plötzlichen Luftzug Celeste, das Luftwesen, um sich zu spüren. Und immer wieder kommen diese Schatten über Sha-Ra, dass es selbst den Zwillingen nicht verborgen bleibt. Was hat er ihnen zu verbergen?
Millan wartet indes auf die anderen Gefährten, und Azur, der Meermann, leistet ihr Gesellschaft. Sie verstehen sich gut, sie die um so viele Jahre Jüngere, und er, der schon einige Jahrhunderte auf dem Buckel hat. Zwischen den beiden entwickelt sich ein zartes Band. Doch was hatte die Vorsehnung für den Meermann vorgesehen, der doch sehr wahrscheinlich etwas Besonderes war.
Jedes Kapitel für sich ist klar und verständlich geschrieben, und im Teil II Das Schicksal enthüllt Sha-Ra seinen Begleitern ein gut gehütetes Geheimnis. Immer wieder für eine Überraschung gut, denkt man sich. Es bleibt weiter spannend, von daher möchte ich nicht zuviel verraten, aber einiges wird in den folgenden Abschnitten aufgelöst.
Der Autor hat das Buch in klare Kapitel unterteilt, angefangen vom Teil I: Ein Krieg beginnt, Teil II: Das Schicksal, Teil III: Die Drachenstadt und Teil IV: Die letzte Auseinandersetzung.
Doch am Ende des Buches fragt man sich, wie geht es nun weiter. Das kann doch noch nicht alles gewesen sein.
Fazit:
Die "Phenomena"-Serie spricht die Zielgruppe der jüngeren Leser an. Ob man nun bewusst eine Altersgrenze setzen sollte, mag ich nicht beurteilen. Der Autor schreibt stilistisch kindgerecht, ursprünglich entstanden die Geschichten für seine eigenen Kinder. Alles in allem kann ich abschließend sagen, dass ich als Erwachsene und Fantasyfan sowieso die ganze Reihe sehr gern gelesen habe. Manche haben jetzt vielleicht ein müdes Lächeln im Gesicht. Es ist klar und verständlich geschrieben, übersichtlich aufgeteilt und ob alles immer einen Sinn ergeben muss, das sei dahingestellt. Hier geht es rein um die Beurteilung, ob es für das Lesealter geeignet sei oder nicht, ist es empfehlenswert oder nicht. Die Aufzählung könnte so noch weiter aufgeführt werden.
Abschließend sei gesagt, dass es ein weiteres empfehlenswertes Buch der Phenomena-Reihe ist.
Und nicht nur für Kinder, sondern auch für jung gebliebene Erwachsene.

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