Ruben Laurin

 4.1 Sterne bei 124 Bewertungen
Autor von Das weiße Gold der Hanse, Die Kathedrale des Lichts und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ruben Laurin

Cover des Buches Das weiße Gold der Hanse9783404178896

Das weiße Gold der Hanse

 (66)
Erschienen am 31.10.2019
Cover des Buches Die Kathedrale des Lichts9783404176366

Die Kathedrale des Lichts

 (58)
Erschienen am 26.01.2018
Cover des Buches Die Jüdin von Magdeburg9783404183135

Die Jüdin von Magdeburg

 (0)
Erscheint am 27.11.2020

Neue Rezensionen zu Ruben Laurin

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Rezension zu "Das weiße Gold der Hanse" von Ruben Laurin

Wunder und Glück
Lulu2305vor 2 Monaten

„Bring mich zurück nach Lübeck […]. Wenn du das tust, […] dann werde ich dir in Lübeck ein neues Hospital bauen […].“

 

„Das weiße Gold der Hanse“ ist ein historischer Roman von Ruben Laurin und in sich abgeschlossen. Er erschien im Oktober 2019 im Bastei Lübbe Verlag.

Durch einen Piratenüberfall verliert der junge Bertram nicht nur seinen Vater, sondern auch sein Gedächtnis. Mit viel Glück gelangt er schließlich nach Lübeck, wo er bereits als Kind das Herz einer jüngeren Kaufmannstochter gewinnt und als Kaufmannsgeselle bei ihrem Vater angestellt wird. Die Liebe des ungleichen Paars erscheint jedoch unmöglich und so begibt sich Bertram auf eine gefährliche Seereise, von der es womöglich kein Zurück mehr gibt…

 

Bertrams Geschichte ist emotional und geprägt von Trauer und Verlust auf der einen Seite, aber Glück und Freude auf der anderen. Nach einer schwierigen Kindheit und aufregender Jugendzeit muss er sich selbst auf dem Meer beweisen und so manches Hindernis in seinem Leben überwinden. Auf seiner Schiffsreise über Riga, bis ins ferne Nowgorod gerät er in eine scheinbar ausweglose Lage, während der er verspricht ein Hospital in Lübeck zu erbauen, sollte er überleben…

Im Laufe der Jahre wird also aus dem jungen und naiven Kind ein selbstbewusster und mutiger Mann, der das Herz am rechten Fleck hat. Auf seinem Weg lernt er, was es heißt sich durchzusetzen und zu wehren, dabei aber stets gerecht zu bleiben. Später setzt er sich sogar für schwächere Menschen ein und unterstützt sie, soweit es ihm möglich ist. Er ist eine Figur, die einem mehr und mehr ans Herz wächst und definitiv sympathisch ist. 

Die Handlung erzählt Bertram Morneweg dabei als personaler Erzähler selbst, die Zeitebene wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Geschickt wird die Lebensgeschichte Bertrams in die Gegenwart eingebettet und dient zudem als aufmunterndes Beispiel für einen jungen Mann, der den Glauben an das Glück verloren hat. 

Ruben Laurin schreibt seinen Roman sehr bildreich und ausführlich. Ortsbeschreibungen sind detailliert und wecken gerade dann, wenn man die benannten Städte von heute kennt, ein unglaublich reales Bild in der Lesefantasie.

Die detailgenaue Beschreibung der Orte spiegelt sich auch insgesamt in der Beschreibung der Figuren wider. Jede für sich ist authentisch dargestellt und bildhaft beschrieben.

Die Geschichte des Stifters des Heiligen Geist Hospitals beruht auf historischen Fakten. Fiktion und Realität werden dabei im Roman sehr gut miteinander vermischt und durch Nachwort und Glossar noch einmal erläutert. Die historischen Fakten wirken dabei sehr gut recherchiert und werden ebenso gut veranschaulicht beziehungsweise in die Handlung eingefügt.

Die Kombination von Fiktion und Realität, sowie die anschaulichen Beschreibungen Lübecks und die guten Erklärungen von vergangen Bräuchen haben mir sehr gut gefallen. Ich habe einiges über die Geschichte Lübecks erfahren und auch über die Entstehung des Heiligen Geist Hospitals neues lernen können.

Insgesamt war auch der Schreibstil des Romans sehr flüssig, wobei ich zu Beginn die Handlung als sehr zäh und langatmig empfunden habe. Erst im Laufe der Geschichte wurde der Erzählstil dann flüssiger und die Handlung spannender.

Schade fand ich, dass der Titel des Buches kaum aufgegriffen wird und das „weiße Gold der Hanse“ – das Salz, mit dem die Hanse ihren Hauptumsatz machte, kaum bis gar nicht erwähnt wurde. Hier hätte ich mir eine größere Relevanz oder einen anderen Buchtitel gewünscht.

 

Mein Fazit: Die Geschichte des Stifters des Heiligen Geist Hospitals ist unterhaltsam und gerade für Lübecker oder Lübeck-Fans sehr interessant. Fiktion und Realität werden gut miteinander kombiniert und durch ein Nachwort abgerundet. Ich habe den Roman gern gelesen, ziehe aber einen Stern ab, da ich zunächst Schwierigkeiten hatte in die Handlung hineinzukommen und ich den Titel als unglücklich gewählt empfinde. Daher gibt es für den Roman von mir 4 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Das weiße Gold der Hanse" von Ruben Laurin

ANGST MACHT KLUG. NUR DUMMKÖPFE HABEN KEINE ANGST.
ChattysBuecherblogvor 3 Monaten

Ein tolles, passendes und stimmiges Cover, dass sowohl die Zeit als auch die Thematik hervorragend widerspiegelt.

Sehr gut hat mir auch das Personenregister, Dramatis Personae, mit dem Hinweis auf historisch belegte Personen bzw. Persönlichkeiten gefallen Glossar am Ende des Buches
Zeittafel mit allen relevanten Daten der Stadt Lübeck beginnend 1226 mit der Verleihung der Stadtrechte zur freien Reichsstadt bis hin zu 1312, der Ernennung von Hermann Morneweg zum Bürgermeister. All diese Dinge lassen mich auf einen unterhaltsamen, interessanten und vielleicht sogar lehrreichen historischen Roman hoffen.

Kommen wir nun zum Inhalt:
Dieser Roman beginnt ... mit dem Ende. Ja, du hast richtig gelesen...das Ende, das erste Kapitel. Schnell hatte ich die Bedrohung des herannahenden Piratenschiffes gespürt und war froh, dass der Junge nicht unter Deck gegangen war, wie vom Vater angeordnet. Somit hatte ich Hoffnung, dass er überleben würde. Nun, da war aber immernoch die Überschrift des Kapitels.
Da gab es nur noch eines, schnell weiterlesen und kam damit zum ersten Buch: Vom Leben nach dem Tod.

Hier nun wurde ich vom Schreibstil etwas überrascht. Der Prolog, also bzw. das erste Kapitel war sehr einfach gehalten, wobei hier nun die Sätze etwas abgehackt waren und teilweise auch zusammenhanglos. Manchmal hatte es für mich den Anschein, als hätte der Autor noch irgendwelche Sätze in der Schublade, die er nun eingeflochten hatte. Sätze, die nicht unbedingt zum Inhalt passten, sondern eher als Füllsel dienten. Ich erinnere hierbei z.B. an den Hirschkäfer. Weshalb wurde er so explizit erwähnt und das Augenmerk auf ihn gelenkt, wenn er doch gar keine Rolle spielt?


Auffällig fand ich auch die biblischen Namen, die verwendet wurden. Ob Moses wohl ein gängiger Name in Norddeutschland war? 😁

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Rezension zu "Die Kathedrale des Lichts" von Ruben Laurin

Sehr schöne und mitreißende Geschichte
Books_Snowflake_Mangavor 3 Monaten

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und bekommt 4,5 von 5 ⭐
Es hat mich sehr gepackt und man konnte der Geschichte mit all ihren Figuren mitfiebern. Auch wenn es zwischenzeitlich durch die Sichtwechsel schwieriger zu lesen war.
Gefallen hat mir auch sehr die verwendete Sprache, da sie gut ins frühe 13. Jahrhundert passt.

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Gespräche aus der Community

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Liebe BücherwürmerInnen von Lovelybooks.

Ich lade Euch zu einer Leserunde zu nebenstehendem Buch ein. Alles weitere erfahrt Ihr unter "Bewerbungen" in meinem heutigen Beitrag (Sonntag, 20. 10.)

Falsch, wie ich gerade bei Dorli lese - die Einladung steht unter Treffpunkt. Obwohl dort "0 Beiträge" angezeigt sind. Merkwürdig. Wie so manche Neuerung auf dieser Plattform. Doch davon lassen wir uns ...

Hallo, Ihr BücherwürmerInnen von Lovelybooks.

Mein Name: Thomas Ziebula. Unter ihm gibt es von mir so allerhand auf der Kindleplattform oder bei Bastei-Lübbe, wie Ihr auf meiner LB-Seite sehen könnt. Darüber hinaus schreibe ich SF unter Jo Zybell und Fantasy unter Tom Jacuba (die Kalypto-Trilogie und zuletzt „Der Sturm“) und historische Romane unter dem Namen Ruben Laurin. Irgendwo werdet ihr mich und meine Bücher auch unter diesen Namen finden.

Unter meinem Pseudonym Ruben Laurin erscheint am 31. Oktober mein neuer historischer Roman „Das weiße Gold der Hanse“. Ich lade Euch heute zu einer Leserunde mit dieser Geschichte ein.

Hier könnt Ihr den Klappentext lesen und in das Buch hineinschnuppern:

https://www.buecher.de/shop/nordasien--russland/das-weisse-gold-der-hanse/laurin-ruben/products_products/detail/prod_id/56543356/

Dieses Mal erzähle ich Euch die abenteuerliche Geschichte Bertram Mornewegs, der im frühen 13. Jh. als ein Niemand in Lübeck auftauchte, ein Kaufmann und Seefahrer wurde und seiner Witwe ein sagenhaftes Vermögen hinterließ, als er am Ende des Jahrhunderts starb. 

Wie er dazu kam, könnt Ihr in meinem Roman nachlesen. Nebenbei erfahrt Ihr noch einiges über einen jungen Maler, der sich besser nicht in die Tochter eines reichen Kaufmanns verliebt hätte; über eine jüdische Sklavin, die ihrem Feind die Stirn bietet und dem Leben ein bisschen Glück abtrotzt; über einen verrückten Süddeutschen, der zwei Schiffe zu viel „gegen die Wand“ gefahren hat; über die mittelalterlichen Verhältnisse in Wismar, Gotland, Nowgorod und Riga und über die Erbauung des Heiligen-Geist-Hospitals von Lübeck, zu dessen Stiftern Bertram Morneweg zählte.

Eine Bücherfreundin, die das Buch bereits gelesen hat, sagte neulich: „Das Beste, was du je geschrieben hast.“ Nun ja, ich habe nicht widersprochen, doch überzeugt Euch selbst. Eine andere Leserin – oder ein Leser? – hat bereits eine Leserunde eröffnet und zwar auf 

https://www.lesejury.de/aktionen/leserunden/leserunde-das-weisse-gold-der-hanse?tab=threads#reviews

Möglicherweise erleichtert es Euch die Entscheidung, dort hineinschauen. Und vielleicht sollte ich Euch noch folgende Entscheidungshilfe geben, bevor Ihr Euch bewerbt oder es bleiben lasst: Ich schreibe für Menschen, die das Spiel mit der Sprache, sorgfältig gestrickte Erzählungen und vielschichtige Figuren lieben, Figuren die durchaus widersprüchlich und keineswegs nur gut oder böse sein können. Ich denke, die Warnung bin ich Euch schuldig, weil das nicht jedermanns Sache ist; und mir, weil ich enttäuschte Leser vermeiden will.

Bevor ich nun den Lostopf öffne, bitte ich noch einmal um erhöhte Aufmerksamkeit:

Leider hatte ich bei meiner letzten Leserunde das Gefühl, dass etliche Teilnehmer ihre Rezensionen ausschließlich auf Lovelybooks veröffentlichen. In dieser Hinsicht bin ich ein wenig streng, verenge deswegen den Trichter in den Lostopf und wünsche mir Leser, die mir mit Ihrer Bewerbung außer lovelybooks.de und amazon.de mindestens zwei weitere Plattformen/Portale/Webseiten nennen, auf denen sie nach der Leserunde ihre Besprechung veröffentlichen wollen.
Ich spreche von gängigen Buchportalen (thalia.de, exlibris.ch, buch.de, etc.) oder Eurem eigenen Blog.

Die Bewerbungsphase dauert bis Samstag, 26. Oktober, ca. Mitternacht. Mein Verlag spendiert 25 Bücher.

Nun bin ich gespannt auf Eure Bewerbungen und grüße Euch herzlich.

Euer Thomas Ziebula alias Ruben Laurin

384 BeiträgeVerlosung beendet
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Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Buchverlosung zu "Und wo ist dein Herz zuhause?" von Anne Kröber (Bewerbung bis 21. Dezember)
- Leserunde zu "Miep & Moppe" von Stine Oliver (Bewerbung bis 26. Dezember)

( HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.    
867 Beiträge
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Hallo, Ihr BücherwürmerInnen von Lovelybooks.

2018 fängt für mich ziemlich gut an: Pünktlich zu meinem Geburtstag am 26. Januar erscheint mein neuer historischer Roman „Die Kathedrale des Lichts“.

Hier könnt ihr den Klappentext lesen und in das Buch hineinschnuppern:

https://www.amazon.de/Die-Kathedrale-Lichts-Historischer-Roman/dp/3404176367/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1513076114&sr=1-1&keywords=Ruben+Laurin

Auf meiner website findet Ihr es ein wenig ausführlicher vorgestellt und mit einer längeren Leseprobe ausgestattet:

http://www.thomas-ziebula.de/bucher/historische-romane/

Die Geschichte erzählt Euch so einiges über Bildhauerei und Kathedralenbau im Hochmittelalter. Das Nachwort vermittelt Euch einen Eindruck von meinen Recherchearbeiten. Doch die dritte Bauphase des Magdeburger Doms um 1230 bis ca. 1240 bildet lediglich den Hintergrund für die dramatische und sehr wechselhafte Lebensgeschichte eines wendischen Waisenjungen namens Moritz. Und selbstverständlich – wie sollte das in einem Buch von mir fehlen? – die Geschichte seiner Liebe. Es ist ausgerechnet die Tochter des Baumeisters Bohnsack, die er insgeheim anbetet. Bohnsack übrigens ist eine historische Figur; die Schreibweise seines Namens ist allerdings von mir „weiterentwickelt“ worden – in alten Dokumenten heißt er Bonsac.

Erlaubt mir zwei persönliche Bemerkungen zu meinem Buch, die Euch seinen Inhalt noch etwas näher mögen.

Es kommt eine Figur vor, die mir besonders viel Freude gemacht hat: Sie heißt Mechthild und hat tatsächlich zu jener Zeit in Magdeburg gelebt und geschrieben. Ich mag sie nicht nur deswegen besonders, weil sie eine Kollegin ist, sondern weil sie ein wenig verrückt rüberkommt und einige Zeitgenossen sie wohl auch für verrückt hielten. Ich habe ein Faible für Verrückte, die mich schon gelesen haben, wissen es.

Zum anderen habe ich einige der steinernen Figuren, die es heute noch im Magdeburger Dom zu besichtigen gibt, ins Herz geschlossen: Den Heiligen Mauritius, die Heilige Katharina und die Zehn Jungfrauen.
Vom Heiligen Mauritius gibt es mehrere Skulpturen im Magdeburger Dom. Ich schildere die Entstehung derjenigen, die am rechten Eingang des Chorraumes steht. Dort sieht man, gegenüber der Heiligen Katharina, den Torso eines Schwarzafrikaners in Ivenhoe-Rittergarderobe. Noch mal zum Mitschreiben: ein Schwarzer in Ritteranzug. Atemberaubend!
Zum Glück weiß man kaum etwas über seine Entstehung, so dass ich meiner blühenden Fantasie nicht allzu viele Fesseln habe anlegen müssen.

Die Zehn Jungfrauen findet man im sog. Paradies des Doms. Wer das Gleichnis von den „törichten und den klugen Jungfrauen“ noch nicht kennt, kann es im Neuen Testament bei Matthäus im Kapitel 25 nachlesen. Die steinernen Jungfrauen im Magdeburger Dom nun haben alle das gleiche hübsche Gesicht und doch nicht dasselbe: Fünf gucken auf unterschiedliche Weise traurig, fünf auf unterschiedliche Weise fröhlich. Muss man gesehen haben!

Aus irgendeinem Grund ist es mir ziemlich gut gelungen, diese Skulpturen untrennbar mit dem Schicksal meiner Romanfiguren zu verweben. Ich verstehe selbst nicht, wie ich das hingekriegt habe, und wundere mich jedes Mal, wenn ich daran denke.
Meine Figuren: Moritz, der Sklave, Steinmetz und Bildhauer; Helena, die Tochter des Baumeisters und Managerin seiner Bauhütte; Gotthart, ein adliger Bildhauer aus Paris und ein bisschen pervers; und der Ritter Ansgar, ein schöner Liedermacher (früher: Minnesänger) und ein tapferer Frauenheld vor dem Herrn.

Dem Heiligen Mauritius – mit der Heiligen Katharina der Schutzpatron des Magdeburger Domes – habe ich übrigens den Prolog und zwei Intermezzi gewidmet. Der Heilige, ein Afrikaner, ist der Namensvetter meiner Hauptfigur Moritz, und seine Geschichte erschien mir erzählenswert.

Die mich schon gelesen haben, wissen zwar, dass ich phantastische Romane unter dem Pseudonym Tom Jacuba veröffentliche, kennen aber mein neues Pseudonym für historische Romane noch nicht – Ruben Laurin – und wundern sich möglicherweise. Ich wundere mich auch ein bisschen. Gibt’s eine Erklärung dafür? Fragt nicht, es soll eine Art Neuanfang sein.

Lange Vorrede, doch nun weiß jede/r, ob sie/er zu den MitmenschInnen gehört, für die ich schreibe, oder nicht. Ich glaube, man nennt das „Zielgruppe“. Fühlt Ihr Euch angesprochen, dann bewerbt Euch bis Donnerstag, 25. Januar. Mein Verlag spendiert 25 Bücher.

Ich wünsche mir Leserundenteilnehmer, die bereit sind, ihre Leseerfahrung mit der „Kathedrale“ aufzuschreiben und außer auf LB auch auf Amazon und anderen Plattformen als Rezension zu veröffentlichen.

Nun bin ich gespannt auf Eure Bewerbungen.

Und grüße Euch herzlich.

 

Euer Thomas Ziebula

415 BeiträgeVerlosung beendet

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