Ruben Laurin

 4,2 Sterne bei 178 Bewertungen
Autor von Das weiße Gold der Hanse, Die Kathedrale des Lichts und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ruben Laurin

Cover des Buches Das weiße Gold der Hanse (ISBN: 9783404178896)

Das weiße Gold der Hanse

 (71)
Erschienen am 31.10.2019
Cover des Buches Die Jüdin von Magdeburg (ISBN: 9783404183135)

Die Jüdin von Magdeburg

 (49)
Erschienen am 27.11.2020
Cover des Buches Die Kathedrale des Lichts (ISBN: 9783751702812)

Die Kathedrale des Lichts

 (58)
Erschienen am 27.10.2020

Neue Rezensionen zu Ruben Laurin

Cover des Buches Die Jüdin von Magdeburg (ISBN: 9783404183135)Marapayas avatar

Rezension zu "Die Jüdin von Magdeburg" von Ruben Laurin

Schwarze Rüstung, reines Herz
Marapayavor 2 Monaten

Mit der „Jüdin von Magdeburg“ hat sich Ruben Laurin nach eigener Aussage den Traum erfüllt, einen Ritterroman zu schreiben. Nachdem in der „Kathedrale des Lichts“ der Dombau zu Magdeburg die tragende Rolle spielte, erweitert Laurin nun das Feld. Der Dom ist noch immer nicht fertig, aber der Heilige Mauritius steht schon in seiner Kranzkapelle und wird zum moralischen Vorbild für einen jungen, angehenden Ritter, der im Ringen einiger edler Herren um die Macht in der Domstadt unversehens zwischen die Fronten gerät. 

Die Grundgeschichte ist klassisch angelegt – Junge trifft schönes Mädchen und verliebt sich, doch es gibt natürlich vielerlei Hürden und Verwicklungen zu überwinden. Den Rahmen gibt die Historie vor. Ein epischer Konflikt zwischen Markgraf Otto von Brandenburg und den Domherren in Magdeburg. Otto will seinen Bruder Erich an die Spitze des Magdeburger Erzbistums bringen, doch die Domherren wollen die Brandenburger nicht in ihrer Stadt und wählen einen anderen zum Erzbischof. Daraufhin zieht der tobende Otto mit seinen Verbündeten gegen das Erzbistum in den Krieg. Im Gefolge des Markgrafen ist der junge Ritter Wolfram von Hildesheim. Erst vor kurzem war er noch Knappe eines Ritters im Dienst der Magdeburger. Doch amouröse Verwicklungen brachten Wolfram in Schwierigkeiten, vor denen Otto ihn rettete. Nun muss er seinem Dienstherrn treu und loyal zur Seite stehen, obwohl sein Herz bei der schönen Jüdin in Magdeburg geblieben ist. 

Laurins Roman ist dicht gewebt. Historische Persönlichkeiten wie die fromme Mechthild von Magdeburg werden zum Teil seines Figurenensembles, gestalten die Handlung mit. Religion und Glaube, Macht und Herrschsucht ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Die Mystikerin Mechthild fühlt sich Gott und den Menschen verpflichtet, sie unterscheidet nicht zwischen Christen und Juden. Für den Großteil der Domherren zählt nur Macht und Geld, sie sehen nichts Unrechtes darin, den Juden vor der Stadt das fehlende Geld für den Dombau zu rauben. Ungläubige Menschenleben, die weniger zählen. Ein Diskurs, der auch heute leider noch allzu aktuell ist. 

Die klassischen Zutaten eines Ritterromans dürfen natürlich nicht fehlen: Minnegesang, Turniere und Schlachtengetümmel. Wolfram in schwarzer Rüstung auf edlem Rappen bewährt sich im Kampf und kann dem sinnlosen Abschlachten doch wenig abgewinnen, zumal auf der Gegenseite auch Freunde von ihm stehen. Es gibt eine Reihe von unerwarteten Wendungen und zum Finale einige überraschende Enthüllungen, die für meinen Geschmack ein wenig zu viel des Guten sind. Die Geschichte hätte auch ohne funktioniert. Doch die mittelalterliche Atmosphäre überzeugt mich. Ebenso diese Mischung aus Religion, Politik, Glaube und Menschlichkeit. In der Figurengestaltung gibt es kleine Schwächen. Während die positiv angelegten Protagonisten recht ausgewogen mit Stärken und Schwächen dargestellt werden, sind mir ihre Gegenspieler zu einseitig angelegt. Durch und durch verdorben, böse und grausam. Das braucht es zum Teil für die Handlung und fällt bei mir kritisch ins Gewicht. 

Als Kind der Mark Brandenburg habe ich mich aber im Großen und Ganzen sehr aufgehoben gefühlt in dieser Geschichte an mir zum Teil gut bekannten Schauplätzen. Ich freue mich auf neue Abenteuer rund um den Dom von Magdeburg, der noch ein, zwei Jahrhunderte brauchen wird bis zur Fertigstellung und so Raum für weitere Geschichten bereit hält. 

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Cover des Buches Die Jüdin von Magdeburg (ISBN: 9783404183135)tinstamps avatar

Rezension zu "Die Jüdin von Magdeburg" von Ruben Laurin

Von Rittern und Beginen
tinstampvor 4 Monaten

Mein erster historischer Roman von Ruben Laurin. Ich kenne den Autor jedoch unter anderem Namen, denn ich habe von ihm bereits einen historischen Krimi gelesen und werde demnächst Band zwei  dieser Reihe lesen. 

Mit der Jüdin aus Magdeburg habe ich mir anfangs etwas schwer getan. Ich kam längere Zeit nichr in die Geschichte, die sehr ausschweifend erzählt wird. Es gibt viele Figuren und auch einige Handlungsstränge. Normaler Weise habe ich damit kein Problem und das Personenverzeichnis zu Beginn war auch eine große Hilfe. Trotzdem hatte ich die ersten 150 Seiten kleinere Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden.

Der Klappentext erzählt meiner Meinung zuviel. Bis die Ereignisse, die in der Kurzbeschreibung erwähnt werden auch tatsächlich stattfinden, hat man bereits mehr als ein Drittel des Buches gelesen.

Ruben Laurin lässt die Ritterzeit wieder aufleben. Sein historischer Roman ist in zwei Teile geteilt. Buch Eins spielt im Sommer 1275 und wir lernen Esther aus dem Judendorf kennen. Ihr Vater Amos ist Geldeintreiber. Eine weitere wichtige Figur ist Wolfram von Hildesheim, Knappe von Ritter Adalbert von Stendal. Neben seiner Knappenausbildung dichtet er Verse und spielt auf der Laute. Dies nutzt sein Ritter Adalbert um der schönen Heilweg den Hof zu machen. Diese ist jedoch bereits dem Markgrafen, Otto IV von Brandenburg versprochen und Otto ist alles andere als ein Mann, der einem Kampf aus dem Weg geht.
Ein weiterer Handlungsstrang befasst sich mit der Begine Mechthild und ihrer Pflegetochter Genoveva, die von den Bewohnern Magdeburgs argwöhnisch beäugt und auch verspottet wird. Sie gilt als schwachsinnig, doch Genoveva hat das zweite Gesicht und sieht schreckliche Dinge für Magdeburgs Bewohner voraus. Dostl, der Sohn des Schmiedes, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und wird Wolframs bester Freund.
Natürlich gibt es auch die üblichen Bösewichter, die wir in Ritter Gero von Greifenstein und dem "Peitschenmönch" Gallus von Trier kennenlernen.
Die Figuren sind teils fiktiv und teils historisch belegt. Viele von ihnen entwickeln sich weiter. Obwohl es doch eine Vielzahl an Charakteren gibt, sind diese sehr lebendig beschrieben und bleiben gut im Gedächtnis haften.

Buch zwei beschäftigt sich mehr mit den Kämpfen und dem Streit um die Nachfolge von Erzbischof Konrad II. Otto möchte seinen Bruder Erich als neuen Erzbischof in Magdeburg sehen. Als dieser nicht zu Konrads Nachfolger gewählt wird, beschließt Otto mit seinem Heer in die Stadt einzufallen.

Zu den detailverliebten Inhalt kamen auch noch einige Wiederholungen dazu, die vorallem in der ersten Hälfte zu einigen Längen führte. Jedoch fand ich die bildhaften Beschreibungen der Orte und der Stadt Magdeburg äußerst gelungen. Man hatte zu jeder Zeit Bilder im Kopf. Eine Karte der Stadt Magdeburg am Beginn des Buches ist ebenfalls eine Hilfe. Die Sprache wurde vom Autor der Zeit angepasst.

Leider bin ich auch über einige Fehler gestolpert: Die besagten Frühkartoffel findet man im 13. Jahrhundert sicherlich noch nicht, denn diese kamen aus Amerika und das war noch nicht entdeckt. Auch edle Spitze gab es zu dieser Zeit noch nicht. Hier hätte auch das Lektorrat nicht drüberstolpern dürfen!

Fazit:
Leider kam ich nur etwas holprig in die Geschichte, die mich erst ab der zweiten Hälfte packen konnte. Zu viele Figuren und Handlungsstränge machten das Lesen zu Beginn etwas mühsam und einige Recherchefehler sind mir zusätzlich noch aufgefallen. Ruben Laurin kann es eindeutig besser. Ich bleibe wohl lieber bei seinen historischen Krimis.

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Cover des Buches Das weiße Gold der Hanse (ISBN: 9783404178896)Buchfresserchen1s avatar

Rezension zu "Das weiße Gold der Hanse" von Ruben Laurin

Ein Gelübde wird in die Tat umgesetzt
Buchfresserchen1vor 4 Monaten

Sie nannte ihn Moses, da man ihn auch im Wasser fand.
Als Piraten das Schiff seines Vaters überfallen hatten ging er mit der Pinasse über Bord, trieb viele Tage in der Ostsee und wurde dann halbtot herausgefischt. Rebecca, die jüdische Gespielin des Kaufmanns Jacobi bringt ihn ins Leben zurück und nimmt ihn als kleinen Bruder an. Gemeinsam erleben sie viele Grausamkeiten, aber was ihnen das Leben auch bringt, sie machen das Beste daraus und glauben immer an ihre eigene Stärke und das sich das Blatt wenden wird.

Ich habe mir das Buch ausgewählt, da mir das Cover sehr gut gefallen hat und ich eigentlich noch sehr wenig über die Seefahrt in der Ostsee in historischen Romanen gelesen habe.
Auch die guten Rezensionen haben mich neugierig gemacht und ich kann vorweg nehmen, ich habe meine Entscheidung nicht bereut, sondern bin der Meinung das ich für mich genau das richtige Buch gefunden habe.
Abenteuer, Spannung, Liebesgeschichte, Freundschaft, Verrat und viel historischer Hintergrund sind hier in einem Buch auf wunderbare Weise verbunden worden.

Dieser geschichtliche Roman, über den kleinen Jungen, der als 8 jähriger mit seinem Vater auf dessen Handelsschiff unterwegs von Piraten überfallen wird, ist in meinen Augen sehr spannend geschrieben und geschichtlich sehr gut recherchiert.
Man bekommt einen Einblick in das Leben der Kaufleute zur See Mitte des 14. Jahrhunderts. Die Seewege zwischen England, Russland , Dänemark und hier.
Die Person des kleinen Moses der später ein Kaufmann wird hat mir sehr gut gefallen. Er muss in seiner Kindheit nach seiner Rettung vieles erdulden, da der Kaufmann Jacobi ein böser Mann ist und ihn strietzt und quält wo er nur kann.
In einem günstigen Moment gelingt Rebecca und ihm die Flucht und sie kommen nach Lübeck. Dort ergeht es ihnen ein wenig besser, aber auch hier haben sie mit Vorurteilen zu kämpfen. Der Glaube an sich selbst und glückliche Zufälle wollen es aber das Moses der kleinen Kaufmannstochter Traudi auffällt und diese sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Noch ist sie aber mit ihren 6 Jahren viel zu jung um zu heiraten, doch die Idee daran hat sich in ihr festgesetzt.
Moses hat bei seiner Tortour in der Ostsee leider auch jegliches Wissen aus der Zeit davor verloren. Er scheint ein Engländer zu sein, da er neben dem niederdeutschen auch die englische Sprache perfekt beherrscht.
So macht er sich , als sich ihm die Möglichkeit bietet auf den Weg den Mörder seines Vaters zu finden und den Vater zu rächen.
Man erfährt sehr viel über das Leben Mitte des 14. Jahrhunderts.
Als über fünfzigjähriger Mann trifft Moses alias Bertram Morneweg auf einen jungen Maler der am Leben zu verzweifeln scheint und erzählt ihm seine Lebensgeschichte. Erst nach zwei Erzählungen erkennt der Maler das es sich bei der Geschichte um die des Kaufmanns selbst handelt.
Als Leser kommt man schon eher dahinter und so habe ich genau verfolgt was da passierte. Man kannte ja praktisch schon Personen am Ende der Geschichte und ich fand es sehr spanndend zu erfahren wie sie zu denen wurden, die sie nachher sind.
Trotz seiner über 600 Seiten fühlte ich mich an keiner Stelle gelangweilt. Der Autor hat es für mich geschafft den Spannungsbogen in Wellen immer wieder neu aufzubauen und ich habe das Buch mit viel Begeisterung gelesen.
Nachdem es dann leider zu Ende war musste ich mich von den Protagonisten verabschieden. Es fiel mir gedanklich schwer, denn ich fand mich bis zum Schluss mitten in der Geschichte drin.

Ich kann das Buch für Leser die historische Romane lieben auf jeden Fall wärmstens empfehlen.


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Gespräche aus der Community

Ein dramatischer Mittelalterroman, der im Magdeburg des 13. Jh. spielt und eine Geschichte um Liebe, Niedertracht, Minnesang, Rittertum, Tod und Triumph erzählt

 Die Hauptfiguren: ein jüdisches Mädchen, ein junger Knappe, eine prophetische Ordensfrau, ein grausamer Ritter, ein machtgieriger und kriegerischer Markgraf und eine unvollendete Kathedrale.

Alles weitere lest in der Begrüßung

Lieber BücherwürmerInnen.

Am 27. November ist mein neuer historischer Roman erschienen: „Die Jüdin von Magdeburg“.

https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/historische-romane/die-juedin-von-magdeburg/id_7397596?etcc_med=Slider&ver=BL&etcc_cu=onsite&etcc_cmp=Die%20J%C3%BCdin%20von%20Magdeburg&etcc_var=Weitere%20Titel%20des%20Autors&etcc_plc=Produktdetailseite&ir_name=A211710%20%28978-3-404-17889-6%29

Heute lade ich Euch ein, Euch für eine Leserunde mit diesem Buch zu bewerben. Es erzählt eine Geschichte aus dem Magdeburg der 1270iger Jahre und es geht wie immer in lesenswerten Geschichten um Liebe und Tod, Niedertracht und Triumph, Rettung und Untergang.

Und nun etwas genauer:

Wie in vielen mittelalterlichen Städten gab es auch in Magdeburg ein Viertel, in dem Juden lebten, nur war es dort nicht direkt ein Viertel, sondern ein Dorf außerhalb der Stadtmauern. Meine Erzählung rückt vor allem Esther, die Tochter einer jüdischen Familie dieses Dorfes, und Wolfram, einen jungen Ritter, in den Mittelpunkt. Während einer historisch belegten Katastrophe in der Stadt rettet Wolfram dem jungen Mädchen das Leben. Wenige Jahre und einige Schicksalsschläge später steht Esther vor dem todgeweihten christlichen Ritter und muss sich entscheiden: hilft sie ihm oder wendet sie sich von ihm ab? Dazu hätte sie allerhand Grund, denn Magdeburgs Christen haben ihrer Familie und ihrem Dorf übel mitgespielt.

Man könnte den Roman als Fortsetzung meines Buches „Die Kathedrale des Lichts“ betrachten, wenn man will, denn zwei Hauptfiguren dieses Buches spielen auch in der „Jüdin von Magdeburg“ eine wichtige Rolle: Der Domneubau und vor allem (die historische Figur der) Mechthild von Magdeburg, die inzwischen alt gewordene und von vielen Geistlichen bekämpfte Seherin und Ordensfrau – manche halten sie für eine Geisteskranke, andere für eine von Gott Begeisterte.

Außerdem geht es um den kriegerischen Markgrafen Otto von Brandenburg, der um die Macht in Magdeburg kämpft und nur ein mittelmäßiger Minnesänger ist. Deswegen lässt er sich die Liebeslieder, mit denen er um die schöne Grafentochter Heilwig wirbt, vom jungen Wolfram schreiben. Der gibt sich größte Mühe zu verbergen, dass er jede Liedzeile mit seinem Herzblut gedichtet hat – denn er begehrt dieselbe Frau wie sein gewalttätiger Markgraf.

Das mag reichen, um Euch Appetit zu machen.
Vielleicht noch eine Warnung: Jede Leserin, jeder Leser bevorzugt bestimmte Bücher und Autoren und jeder Autor schreibt für eine bestimmte Lesergruppe. Ich schreibe für MenschInnen, die vielschichtige Plots und facettenreiche Figuren lieben, der ganz und gar Böse bzw. die ganz und gar Gute kommen bei mir eher selten vor. Anders gesagt: Man braucht eine gewisse Lesekompetenz, um meine Geschichten genießen zu können. Das erwähne ich, um Enttäuschungen vorzubeugen (die sich dann in den Rezensionen niederschlagen).

Mein Verlag, Lübbe, stellt 25 Exemplare des Buches zur Verfügung, die ich unter Euch verlosen werde. Den Lostopf schließe ich nächste Woche Mittwoch, am 9. November um Mitternacht.

Zwei Bedingungen: In den Lostopf gelangt Ihr nur, wenn ihr bereit seid, Eure Leseerfahrung mit der „Jüdin von Magdeburg“ aufzuschreiben und auf amazon.de und mindestens zwei anderen gängigen Buchportalen (thalia.de, exlibris.ch, buch.de, etc.) und ggf. auf Eurem eigenen Blog zu veröffentlichen. Nennt mir also bei Eurer Bewerbung bitte die betreffenden Plattformen.

Außerdem muss jede Bewerberin und jeder Bewerber sich damit einverstanden erklären, dass LB ihre/seine Postanschrift an Lübbe weitergibt; das verlangt der Verlag aus rechtlichen Gründen. Diese Erklärung könnte sich in Eurer Bewerbung ganz schlicht wie folgt lesen: "Sollte ich unter den 25 Gewinnern sein, bin ich einverstanden damit, dass meine Privatadresse dem Lübbe-Verlag gesendet wird." Ich muss ja Eure Anschriften, die LB mir zur Verfügung stellen wird, an den Verlag weiterleiten, damit die Bücher zu Euch finden.

 

Jetzt freue ich mich auf Eure Bewerbungen.

 

Euch allen ein schönes Wochenende und herzliche Grüße!

Euer Ruben Laurin alias Thomas Ziebula

375 BeiträgeVerlosung beendet

Eine dramatischer Mittelalterroman, der im Magdeburg des 13. Jh. spielt und eine Geschichte um Liebe, Niedertracht, Minnesang, Rittertum, Tod und Triumph erzählt

 Die Hauptfiguren: ein jüdisches Mädchen, ein junger Knappe, eine prophetische Ordensfrau, ein grausamer Ritter, ein machtgieriger und kriegerischer Markgraf und eine unvollendete Kathedrale.

Alles weitere lest in der Begrüßung

Liebe BücherwürmerInnen,

heute, 27. November erscheint mein neuer historischer Roman „Die Jüdin von Magdeburg“. 

https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/historische-romane/die-juedin-von-magdeburg/id_7397596?etcc_med=Slider&ver=BL&etcc_cu=onsite&etcc_cmp=Die%20J%C3%BCdin%20von%20Magdeburg&etcc_var=Weitere%20Titel%20des%20Autors&etcc_plc=Produktdetailseite&ir_name=A211710%20%28978-3-404-17889-6%29

Er erzählt eine Geschichte aus dem Magdeburg der 1270iger Jahre und es geht wie immer in meinen Büchern um Liebe und Tod, Niedertracht und Edelmut, Rettung und Untergang.

Und nun etwas genauer:

Wie in vielen mittelalterlichen Städten gab es auch in Magdeburg ein Viertel, in dem ausschließlich Juden lebten, nur war es dort ein Dorf außerhalb der Stadtmauern. Esther, die Tochter einer jüdischen Familie dieses Dorfes, ist eine von drei Hauptfiguren meiner Erzählung. Während einer historisch belegten Katastrophe in der Stadt rettet der junge Ritter Wolfram dem Mädchen das Leben, eine weitere Hauptfigur. Wenige Jahre und einige Schicksalsschläge später steht Esther vor dem todgeweihten christlichen Ritter und muss sich entscheiden: hilft sie ihm oder wendet sie sich von ihm ab? Dazu hätte sie allerhand Grund, denn Magdeburgs Christen haben ihre Familie und ihr Dorf mit Grausamkeiten überzogen.

Man könnte den Roman als Fortsetzung meines Buches „Die Kathedrale des Lichts“ betrachten, wenn man will, denn zwei Hauptfiguren dieses Romans spielen auch in der „Jüdin von Magdeburg“ eine wichtige Rolle: Der Domneubau und vor allem Mechthild von Magdeburg, die inzwischen alt gewordene und von vielen Geistlichen bekämpfte Seherin und Ordensfrau – die einen halten sie für eine Geisteskranke, die anderen für eine von Gott Begeisterte.

Außerdem geht es um den kriegerischen Markgrafen Otto von Brandenburg, der, wie man in den Geschichtsbüchern nachlesen kann, um die Macht in Magdeburg kämpfte und nur ein mittelmäßiger Minnesänger war. Deswegen lässt er sich die Liebeslieder, mit denen er um die schöne Grafentochter Heilwig wirbt, vom jungen Wolfram schreiben. Und der gibt sich größte Mühe zu verbergen, dass er jede Liedzeile mit seinem Herzblut gedichtet hat – denn er begehrt dieselbe Frau wie sein gewalttätiger Markgraf.

Das mag reichen, um Euch Appetit zu machen.
Vielleicht noch eine Warnung: Jede Leserin, jeder Leser bevorzugt bestimmte Bücher und Autoren und jeder Autor schreibt für eine bestimmte Lesergruppe. Ich schreibe für MenschInnen, die vielschichtige Plots und facettenreiche Figuren lieben, der ganz und gar Böse bzw. die ganz und gar Gute kommen bei mir eher selten vor. Anders gesagt: Man braucht eine gewisse Lesekompetenz, um meine Geschichten genießen zu können. Das erwähne ich, um Enttäuschungen vorzubeugen (die sich dann in den Rezensionen niederschlagen).

Mein Verlag stellt zehn Exemplare des Buches zur Verfügung, die ich nun unter Euch verlose. Den Lostopf schließe ich nächste Woche Donnerstag, am 3. Dezember um 10 Uhr vormittags.

Eine Bedingung: In den Lostopf gelangt Ihr nur, wenn ihr bereit seid, Eure Leseerfahrung mit der „Jüdin von Magdeburg“ aufzuschreiben und auf amazon.de und mindestens zwei anderen gängigen Buchportalen (thalia.de, exlibris.ch, buch.de, etc.) und ggf. auf Eurem eigenen Blog zu veröffentlichen.

Außerdem muss Eure Bewerbung - diese Bedingung stellt der Verlag - eine Erklärung ungefähr folgenden Wortlautes enthalten: "Sollte ich unter den zehn Gewinnern sein, bin ich einverstanden damit, dass meine Privatadresse dem Lübbe-Verlag gesendet wird." Ich muss ja Eure Postanschriften, die LB mir schicken wird, an den Verlag weiterleiten, damit die Bücher zu Euch finden.

Jetzt freue ich mich auf Eure Bewerbungen.

 Euch allen ein schönes Wochenende und herzliche Grüße!

Euer Ruben Laurin alias Thomas Ziebula

128 BeiträgeVerlosung beendet
ThomasZs avatar
Letzter Beitrag von  ThomasZvor 5 Monaten

Dankeschön! Werde ich ausrichten.

Liebe BücherwürmerInnen von Lovelybooks.

Ich lade Euch zu einer Leserunde zu nebenstehendem Buch ein. Alles weitere erfahrt Ihr unter "Bewerbungen" in meinem heutigen Beitrag (Sonntag, 20. 10.)

Falsch, wie ich gerade bei Dorli lese - die Einladung steht unter Treffpunkt. Obwohl dort "0 Beiträge" angezeigt sind. Merkwürdig. Wie so manche Neuerung auf dieser Plattform. Doch davon lassen wir uns ...

Hallo, Ihr BücherwürmerInnen von Lovelybooks.

Mein Name: Thomas Ziebula. Unter ihm gibt es von mir so allerhand auf der Kindleplattform oder bei Bastei-Lübbe, wie Ihr auf meiner LB-Seite sehen könnt. Darüber hinaus schreibe ich SF unter Jo Zybell und Fantasy unter Tom Jacuba (die Kalypto-Trilogie und zuletzt „Der Sturm“) und historische Romane unter dem Namen Ruben Laurin. Irgendwo werdet ihr mich und meine Bücher auch unter diesen Namen finden.

Unter meinem Pseudonym Ruben Laurin erscheint am 31. Oktober mein neuer historischer Roman „Das weiße Gold der Hanse“. Ich lade Euch heute zu einer Leserunde mit dieser Geschichte ein.

Hier könnt Ihr den Klappentext lesen und in das Buch hineinschnuppern:

https://www.buecher.de/shop/nordasien--russland/das-weisse-gold-der-hanse/laurin-ruben/products_products/detail/prod_id/56543356/

Dieses Mal erzähle ich Euch die abenteuerliche Geschichte Bertram Mornewegs, der im frühen 13. Jh. als ein Niemand in Lübeck auftauchte, ein Kaufmann und Seefahrer wurde und seiner Witwe ein sagenhaftes Vermögen hinterließ, als er am Ende des Jahrhunderts starb. 

Wie er dazu kam, könnt Ihr in meinem Roman nachlesen. Nebenbei erfahrt Ihr noch einiges über einen jungen Maler, der sich besser nicht in die Tochter eines reichen Kaufmanns verliebt hätte; über eine jüdische Sklavin, die ihrem Feind die Stirn bietet und dem Leben ein bisschen Glück abtrotzt; über einen verrückten Süddeutschen, der zwei Schiffe zu viel „gegen die Wand“ gefahren hat; über die mittelalterlichen Verhältnisse in Wismar, Gotland, Nowgorod und Riga und über die Erbauung des Heiligen-Geist-Hospitals von Lübeck, zu dessen Stiftern Bertram Morneweg zählte.

Eine Bücherfreundin, die das Buch bereits gelesen hat, sagte neulich: „Das Beste, was du je geschrieben hast.“ Nun ja, ich habe nicht widersprochen, doch überzeugt Euch selbst. Eine andere Leserin – oder ein Leser? – hat bereits eine Leserunde eröffnet und zwar auf 

https://www.lesejury.de/aktionen/leserunden/leserunde-das-weisse-gold-der-hanse?tab=threads#reviews

Möglicherweise erleichtert es Euch die Entscheidung, dort hineinschauen. Und vielleicht sollte ich Euch noch folgende Entscheidungshilfe geben, bevor Ihr Euch bewerbt oder es bleiben lasst: Ich schreibe für Menschen, die das Spiel mit der Sprache, sorgfältig gestrickte Erzählungen und vielschichtige Figuren lieben, Figuren die durchaus widersprüchlich und keineswegs nur gut oder böse sein können. Ich denke, die Warnung bin ich Euch schuldig, weil das nicht jedermanns Sache ist; und mir, weil ich enttäuschte Leser vermeiden will.

Bevor ich nun den Lostopf öffne, bitte ich noch einmal um erhöhte Aufmerksamkeit:

Leider hatte ich bei meiner letzten Leserunde das Gefühl, dass etliche Teilnehmer ihre Rezensionen ausschließlich auf Lovelybooks veröffentlichen. In dieser Hinsicht bin ich ein wenig streng, verenge deswegen den Trichter in den Lostopf und wünsche mir Leser, die mir mit Ihrer Bewerbung außer lovelybooks.de und amazon.de mindestens zwei weitere Plattformen/Portale/Webseiten nennen, auf denen sie nach der Leserunde ihre Besprechung veröffentlichen wollen.
Ich spreche von gängigen Buchportalen (thalia.de, exlibris.ch, buch.de, etc.) oder Eurem eigenen Blog.

Die Bewerbungsphase dauert bis Samstag, 26. Oktober, ca. Mitternacht. Mein Verlag spendiert 25 Bücher.

Nun bin ich gespannt auf Eure Bewerbungen und grüße Euch herzlich.

Euer Thomas Ziebula alias Ruben Laurin

378 BeiträgeVerlosung beendet

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