Leserpreis 2018
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ThomasZ

vor 10 Monaten

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Hallo, Ihr BücherwürmerInnen von Lovelybooks.

2018 fängt für mich ziemlich gut an: Pünktlich zu meinem Geburtstag am 26. Januar erscheint mein neuer historischer Roman „Die Kathedrale des Lichts“.

Hier könnt ihr den Klappentext lesen und in das Buch hineinschnuppern:

https://www.amazon.de/Die-Kathedrale-Lichts-Historischer-Roman/dp/3404176367/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1513076114&sr=1-1&keywords=Ruben+Laurin

Auf meiner website findet Ihr es ein wenig ausführlicher vorgestellt und mit einer längeren Leseprobe ausgestattet:

http://www.thomas-ziebula.de/bucher/historische-romane/

Die Geschichte erzählt Euch so einiges über Bildhauerei und Kathedralenbau im Hochmittelalter. Das Nachwort vermittelt Euch einen Eindruck von meinen Recherchearbeiten. Doch die dritte Bauphase des Magdeburger Doms um 1230 bis ca. 1240 bildet lediglich den Hintergrund für die dramatische und sehr wechselhafte Lebensgeschichte eines wendischen Waisenjungen namens Moritz. Und selbstverständlich – wie sollte das in einem Buch von mir fehlen? – die Geschichte seiner Liebe. Es ist ausgerechnet die Tochter des Baumeisters Bohnsack, die er insgeheim anbetet. Bohnsack übrigens ist eine historische Figur; die Schreibweise seines Namens ist allerdings von mir „weiterentwickelt“ worden – in alten Dokumenten heißt er Bonsac.

Erlaubt mir zwei persönliche Bemerkungen zu meinem Buch, die Euch seinen Inhalt noch etwas näher mögen.

Es kommt eine Figur vor, die mir besonders viel Freude gemacht hat: Sie heißt Mechthild und hat tatsächlich zu jener Zeit in Magdeburg gelebt und geschrieben. Ich mag sie nicht nur deswegen besonders, weil sie eine Kollegin ist, sondern weil sie ein wenig verrückt rüberkommt und einige Zeitgenossen sie wohl auch für verrückt hielten. Ich habe ein Faible für Verrückte, die mich schon gelesen haben, wissen es.

Zum anderen habe ich einige der steinernen Figuren, die es heute noch im Magdeburger Dom zu besichtigen gibt, ins Herz geschlossen: Den Heiligen Mauritius, die Heilige Katharina und die Zehn Jungfrauen.
Vom Heiligen Mauritius gibt es mehrere Skulpturen im Magdeburger Dom. Ich schildere die Entstehung derjenigen, die am rechten Eingang des Chorraumes steht. Dort sieht man, gegenüber der Heiligen Katharina, den Torso eines Schwarzafrikaners in Ivenhoe-Rittergarderobe. Noch mal zum Mitschreiben: ein Schwarzer in Ritteranzug. Atemberaubend!
Zum Glück weiß man kaum etwas über seine Entstehung, so dass ich meiner blühenden Fantasie nicht allzu viele Fesseln habe anlegen müssen.

Die Zehn Jungfrauen findet man im sog. Paradies des Doms. Wer das Gleichnis von den „törichten und den klugen Jungfrauen“ noch nicht kennt, kann es im Neuen Testament bei Matthäus im Kapitel 25 nachlesen. Die steinernen Jungfrauen im Magdeburger Dom nun haben alle das gleiche hübsche Gesicht und doch nicht dasselbe: Fünf gucken auf unterschiedliche Weise traurig, fünf auf unterschiedliche Weise fröhlich. Muss man gesehen haben!

Aus irgendeinem Grund ist es mir ziemlich gut gelungen, diese Skulpturen untrennbar mit dem Schicksal meiner Romanfiguren zu verweben. Ich verstehe selbst nicht, wie ich das hingekriegt habe, und wundere mich jedes Mal, wenn ich daran denke.
Meine Figuren: Moritz, der Sklave, Steinmetz und Bildhauer; Helena, die Tochter des Baumeisters und Managerin seiner Bauhütte; Gotthart, ein adliger Bildhauer aus Paris und ein bisschen pervers; und der Ritter Ansgar, ein schöner Liedermacher (früher: Minnesänger) und ein tapferer Frauenheld vor dem Herrn.

Dem Heiligen Mauritius – mit der Heiligen Katharina der Schutzpatron des Magdeburger Domes – habe ich übrigens den Prolog und zwei Intermezzi gewidmet. Der Heilige, ein Afrikaner, ist der Namensvetter meiner Hauptfigur Moritz, und seine Geschichte erschien mir erzählenswert.

Die mich schon gelesen haben, wissen zwar, dass ich phantastische Romane unter dem Pseudonym Tom Jacuba veröffentliche, kennen aber mein neues Pseudonym für historische Romane noch nicht – Ruben Laurin – und wundern sich möglicherweise. Ich wundere mich auch ein bisschen. Gibt’s eine Erklärung dafür? Fragt nicht, es soll eine Art Neuanfang sein.

Lange Vorrede, doch nun weiß jede/r, ob sie/er zu den MitmenschInnen gehört, für die ich schreibe, oder nicht. Ich glaube, man nennt das „Zielgruppe“. Fühlt Ihr Euch angesprochen, dann bewerbt Euch bis Donnerstag, 25. Januar. Mein Verlag spendiert 25 Bücher.

Ich wünsche mir Leserundenteilnehmer, die bereit sind, ihre Leseerfahrung mit der „Kathedrale“ aufzuschreiben und außer auf LB auch auf Amazon und anderen Plattformen als Rezension zu veröffentlichen.

Nun bin ich gespannt auf Eure Bewerbungen.

Und grüße Euch herzlich.

 

Euer Thomas Ziebula

Autor: Ruben Laurin
Buch: Die Kathedrale des Lichts

Rissa

vor 10 Monaten

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Was, das Buch ist von dir? Ich habe es schon länger im Auge, nun, da ich weiß, wer dahinter steckt, muss ich es unbedingt lesen! Germe teile ich meine Rezension am Ende auch auf meinem Blog und anderen Plattformen.

Ladybella911

vor 10 Monaten

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Aller guten Dinge sind ***3*** also bewerbe ich mich hier noch einmal sehr gerne für diesen interessanten historischen Roman. Weil - weil ich ihn eben unbedingt lesen möchte.
Rezension auf vielen verschiedenen Portalen und rege Beteiligung versteht sich von selbst.

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anushka

vor 8 Monaten

Seite 337 bis 448 Die Kathedrale wächst, die Bosheit auch

Neling schreibt:
Dass Meister Bohnsack Gotthart als Schwiegersohn haben will, wundert mich doch sehr. Aber ich habe mich ja schon zuvor auch beim Ansgar gewundert.

Ja, mich auch. Ich hatte den Vater bis dahin anders eingeschätzt ...

Lena062

vor 8 Monaten

Seite 449 bis Schluss Finale und Abschied
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Ich fand das Ende. war jetzt ziemlich Rasch geschrieben, doch ich fand es gut, dass nicht alles so in die Länge gezogen wurde, wie es oftmals der Fall ist.

Helena und Moritz sind sich sehr nah gekommen und Moritz hat den letzten Täter vom Überfall gefunden.

Lena062

vor 8 Monaten

Fazit

Als Fazit ist zusagen, dass mir das Buch ganz gut gefallen hat, Allerdings hat es einfach nicht ganz meinen Lesegeschmack getroffen. Ich habe zum ersten mal ein Buch gelesen, welches in diese Richtung geht und gemerkt, dass dies einfach nichts für mich ist.
Trotzdem fand ich, dass das Buch gut geschrieben war und es gut zu lesen war.

anushka

vor 8 Monaten

Seite 449 bis Schluss Finale und Abschied

PMelittaM schreibt:
"Ihre Seele lag noch in Moritz' Armen, schwelgte noch an seinem Herzen" (S. 475) Ist nur ein Beispiel für das, was ich nicht so gerne lese, zu schwülstig, zu kitschig, und für die Geschichte nicht unbedingt nötig ...

Ich habe mich leider auch an solchen und ähnlichen Formulierungen gestört. Besonders die Sexszenen aus Helenas Sicht fand ich zu klischeebeladen. Die haben mich leider nicht überzeugen können und wirkten auf mich eher so wie ein Mann sich vorstellen würde wie eine Frau in so einer Situation denkt. Die weibliche Perspektive, vor allem Helenas, war für mich leider nicht ganz authentisch.

anushka

vor 8 Monaten

Seite 449 bis Schluss Finale und Abschied
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Für mich hatte dieser Abschluss ordentlich Fahrt und Spannung. Ja, es waren auch mir ein paar Zufälle zu viel, aber gerade die Handlung mit Mainz war für mich eigentlich ziemlich logisch: der Bischof hatte ja gesagt, er würde sich darum kümmern, dass Moritz aus Helenas Nähe verschwindet und ich denke, es war relativ leicht zu raten, dass Helena in der Zeit versuchen könnte, wegzulaufen. Moritz konnte auch nicht wirklich nein sagen und für die beiden wirkte genau diese Situation wie die perfekte Chance. Das kann ich absolut nachvollziehen.

Die Entwicklung mit Rochus dachte ich mir schon sehr zeitig und die Sache mit dem Mönch und seiner Vergangenheit war bewegend, aber an der Stelle vielleicht auch ein klein wenig zu praktisch.
Außerdem habe ich mich am Ende etwas gewundert über die Altersangaben. Gerade im Mittelalter sind doch die meisten Leute nicht so alt geworden. Deswegen hat es mich gewundert, dass schon so viel Zeit vergangen sein soll, dass die Kinder vom Urgroßvater sprechen, aber Mechthild und gleichzeitig Helena und Moritz immer noch leben.

Ansonsten fand ich diesen Abschnitt aber unterhaltsam und ein gutes Ende.

anushka

vor 8 Monaten

Fazit

Auch ich bedanke mich, dass ich mitlesen durfte und ein Freiexemplar gewinnen durfte. Hier ist nun auch meine Rezension:
https://www.lovelybooks.de/autor/Ruben-Laurin/Die-Kathedrale-des-Lichts-1454016263-w/rezension/1547548802/

Leider konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Ich hoffe, die Begründungen sind nachvollziehbar. Ich möchte mich trotzdem bedanken und dem Buch viel Erfolg wünschen, ich glaube, es gibt garantiert eine Leserschaft, der das Buch 100%ig liegt.

Rissa

vor 7 Monaten

Fazit

Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte, auch wenn mir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat wie erhofft. Und entschuldige bitte, dass es so lange gedauert hat, obwohl es dafür eigentlich keinen richtigen Grund gibt. Ich bin einfach nicht dazu gekommen, Rezensionen zu schreiben. Und dann hatte ich sie fertig und habe vergessen, sie hier einzutragen...
Verlinkung zu anderen Seiten folgt.

https://www.lovelybooks.de/autor/Ruben-Laurin/Die-Kathedrale-des-Lichts-1454016263-w/rezension/1552787396/

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