Ruben Zacharias Paranoia für Anfänger

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Inhaltsangabe zu „Paranoia für Anfänger“ von Ruben Zacharias

„Paranoia für Anfänger" ist eine Autobiographie, die sich wie ein Thriller liest. Eine Expedition in den Dschungel der menschlichen Seele: Wild, düster und sehr bizarr. Ruben Zacharias erzählt, wie er zuerst manisch und dann paranoid wird. Eine Irrfahrt führt ihn bis nach Bangkok. Am Ende dieser Odyssee stellen die Ärzte fest: Zacharias leidet unter einer Psychose. Doch die Tabletten stellen ihn nur ruhig. Die Therapien lassen ihn kalt. Die Heilung beginnt erst mit dem Schreiben. In der Erinnerung begibt er sich erneut auf jene Reise in die Welt des Wahnsinns, die sein Leben radikal verändert hat.

Hut ab!

— Bambelino

rübenzucker.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

ein durchaus spannedes buch, das gerade durch die erschreckende realität überzeugt!

— Nele

Ich bin total begeistert von diesem Buch! Meine Rezi folgt auch noch die nächsten Tage....

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich bin bis Seite 38 gekommen..... dann hatte ich leider keine Zeit mehr zum Weiterlesen. Aber bis dahin schon sehr gut. Gerade liegt das Buch auf meinen Schreibtisch bei der Arbeit und ich hoffe ich kann nachher noch ein paar Zeilen des Wahnsinns lesen.

— pudelmuetze

Vielen Dank für das Gewähren eines Einblicks in deine "Wahnsinnswelt", Ruben! Ein absolut lesenswertes Buch!

— Tinney

Bin auch eben fertig geworden, ein sehr schnelles Buch, aufwühlend, viele Fragen aufwerfend, ich wünschte, der Autor hätte nicht nur diese kurze Zeitspanne seines Lebens auf Papier gebracht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Habe es gerade zu Ende gelesen und bin begeistert!! Ein wunderbarer Einlick in die Welt des Wahnsinns! Empfehlenswert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein wunderbarer Einblick, ein wunderbarer Roman und der autobiografiesche Hintergrund lässt das Buch noch mehr Leben. Wahnsinniges erwartet euch, lasst euch berauschen!

— Karin1970

... ein kleines buch - mit großer wirkung ...

— asita

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  • Paranoia für Anfänger

    Paranoia für Anfänger

    Bambelino

    13. June 2014 um 07:44

    Paranoia für Anfänger ist eine Autobiographie, die sich wie ein Thriller liest. Eine Expedition in den Dschungel der menschlichen Seele: Wild, düster und sehr bizarr. Ruben Zacharias erzählt, wie er zuerst manisch und dann paranoid wird. Eine Irrfahrt führt ihn bis nach Bangkok. Am Ende dieser Odyssee stellen die Ärzte fest: Zacharias leidet unter einer Psychose. Doch die Tabletten stellen ihn nur ruhig. Die Therapien lassen ihn kalt. Die Heilung beginnt erst mit dem Schreiben. In der Erinnerung begibt er sich erneut auf jene Reise in die Welt des Wahnsinns, die sein Leben radikal verändert hat. Ruben Zacharias ist mit diesem Buch die perfekte Mischung aus Sarkasmus ,Ironie und Paranoia gelungen. Man sollte ihm hoch anrechnen so offen über sein Gefühlsleben zu schreiben! Hut ab Herr Zacharias und vielen Dank für dieses wunderbar geschriebene Buch! :) Weniger

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    Weeklywonderworld

    04. November 2012 um 21:29

    Eine Reise in die Welt des Wahnsinns FAZIT: Dieses Buch hatte mir mein Vater mit einigen anderen Bücher und Leseproben aus einer Buchhandlung mitgebracht, die zum Mitnehmen waren. Ein Hoch auf meinen Vater, der es mir ermöglicht hat, dieses tolle Buch zu lesen. Als ich gelesen hatte, dass es eine Autobiographie ist, war ich sofort Feuer und Flamme für das Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Was bei der Inhaltsangabe steht, trifft zu. Dieses Buch liest sich wirklich wie ein Thriller. Es ist Spannend erzählt und in einem ironischen Ton geschrieben, damit es für den Leser angenehm gelesen werden kann!!!!!

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Thai-Aktien steigen in unermessliche Höhen und der Dollar stürzt gnadenlos ab. Ruben Zacharias müsste gerade einmal 100 Baht - umgerechnet etwa zwei Euro - für einen Rückflug nach New York bezahlen. Die Mittagsonne glüht über Chumphon/Thailand. Der Autor sitzt in seinem Hotelzimmer und lässt den Fernseher laufen. Phantasie und Realität vereinigen sich: Politiker besuchen Krankenhäuser. Anhänger des korrupten Thaksin-Regimes kämpfen gegen die neue Regierung und vergiften Lebensmittel und Trinkwasser. Die Air Force One stürzt über Afghanistan ab. Rebellen stürmen das Wrack der Maschine - der Präsident ist schwer verletzt. Die Amerikaner haben einen Doppelgänger von Saddam Hussein hingerichtet und der echte stellt sich einem internationalen Gericht. Freiwillig. Ruben Zacharias ahnt, was gespielt wird. Die Verbindung nach Deutschland ist abgerissen. Das kann kein Zufall sein. Man enthält ihm Informationen absichtlich vor. Es muss etwas Schlimmes passiert sein. Sind die Amerikaner mitsamt ihren Verbündeten aus Afghanistan vertrieben worden? Waren Minister oder Kanzlerin bei dem Angriff auf ihre Truppen ums Leben gekommen? Die Machtverhältnisse auf dem Planeten geraten ins Trudeln. Die Amerikaner sind erledigt. Thailand aber im Aufwind und auf dem Sprung, die Führung der Welt zu übernehmen. Die Thai Army schickt einen Himmel voller Hubschrauber auf die Reise ... Nichts kann jetzt den Wahn der Bilderfluten stoppen. Mit einer Taschenlampe irrt unser Held durch die Nacht, immer auf der Hut vor dem Feind und einem Nachtwächter, der im Auftrag der Armee seine geheime Botschaften mit einem Handy fotografiert. Wieder vor dem Fernseher sitzend, beobachtet er auf CNN das Double von Präsident Bush. Die Taliban jagen amerikanische Soldaten - andere ergeben sich widerstandslos. Inzwischen werden amerikanische und deutsche Regierungsmitglieder wegen jahrelanger Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt. Die Weltpolitik wird endlich wieder spannend. Merkwürdig nur, warum die Menschen nicht reagieren. Ruben Zacharias scheint der Einzige zu sein, der etwas von den erdrutschartigen Veränderungen in der Weltgeschichte mitbekommt. Doch wer zu viel weiß, ist in tödlicher Gefahr und wird rund um die Uhr von Satelliten überwacht. Aber seine Macht wird täglich größer. Wenn er Nachrichtensprecher der Lüge überführt hat und sie dahingehend beschimpft, unterbrechen sie das laufende Programm und wechseln stotternd das Thema. Schließlich wird es Zeit für eine große Vision. Weshalb nicht eine deutsche Kolonie mit dem Namen "New Germania" gründen ...? Zurück in Deutschland landet Ruben Zacharias für vier Monate in einer Stuttgarter Psychiatrie. Die Diagnose: "Schizoaffektive Psychose, manische Dekompensation mit langwierigem Negativsyndrom". Irgendwie liegt das in seiner Familie, weshalb er sich folgerichtig die Frage stellt, ob wir alle nur Sklaven unserer Gene sind. Das mutige Buch nimmt uns mit auf eine wahnwitzige Reise und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Paranoia für Anfänger ist kein sperriges Sachbuch, sondern eine ungewohnt persönliche Bestandsaufnahme einer chaotischen Zeit und einem Aufbruch in neue Welten. Der Autor beschreibt in einer bodenständigen Offenheit und Geradlinigkeit jene Ereignisse, die sich seit dem 6. Dezember 2006, dem Tag, an dem sich sein ganzes Leben verändern sollte, zugetragen haben. Er unterrichtete als Lehrer an einer kaufmännischen Schule Deutsch und Gemeinschaftskunde, bis dieser frustrierte Teenager jene Meldung im Internet verbreitete ... Mit scharfsinnigem Humor und klaren Worten schreibt er sich den Wahn samt Sinn von der Seele. Leidenschaftlich, ehrlich und ohne jedes falsche Selbstmitleid. Fast haben die Stationen seiner ganz persönlichen Odyssee einen nicht unwesentlichen Unterhaltungswert, da sie mitunter stark verkürzt oder vereinfacht wirken. Die geheimen Koordinaten des Wahnsinns sind andererseits somit ungleich schneller zu finden und leichter zugänglich. Hier ist jemand, der seinen individuellen Weg gefunden hat, und anderen, die sich vielleicht noch ganz am Anfang ihrer eigenen Irrwege befinden mögen, Mut machen und Zuversicht schenken kann. Es ist tatsächlich möglich, aus dem Morast des Gewöhnlichen auszubrechen, sich als Held im Thriller der eigenen Paranoia zu verlaufen und restlos zu verlieren, nach tiefstem Fall aufzutauchen und mit eigener Kraft das ferne Ufer erreichen, um endlich Heimat zu finden ... Derweil lese ich das erste Kapitel noch einmal und mache mir Gedanken darüber, ob der Messias evtl. tatsächlich "meschugge" gewesen sein könnte. Im Prinzip würde ich ja gerne die Kirche(n) im Dorf lassen, aber wenn man diese Gedanken weiterspinnt, könnte man zu einer ganzen Reihe folgenschwerer Erkenntnisse gelangen. Da wird man ja komplett irre ... © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    Ignatzius Igelpi

    06. August 2010 um 20:46

    Grandios. Und sehr nah am Leben.

  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    bücherelfe

    23. May 2010 um 17:37

    Mit "Paranoia für Anfänger" lässt Ruben Zacharias uns an seinem Weg in und schliesslich auch aus der Paranoia teilhaben.Seine Sprache hat etwas Atemloses, seine Angst schon fast etwas Ansteckendes. So kurz das Buch mit seinen 146 Seiten auch ist, so wenig mochte ich es in einem Zug durchlesen. In der Hälfte habe ich es spätabends weggelegt um es am nächsten Tag fertig zu lesen. Fazit: Ein interessantes, beängstigendes, ein wichtiges Buch. Lesen!

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    sonjastevens

    18. May 2010 um 00:17

    Was wäre, wenn sein Leben auf einmal aus den normalen Bahnen gerät und sich die Ergeignisse überschlagen, dass die eigene Psyche es nicht mehr schafft dies zu verarbeiten? Wie könnte man handeln um sein Leben wieder zu normalisieren? Würde man um Hilfe fragen? Was wäre aber, wenn man nicht versteht, was mit einem geschieht? Das Leben wird von Angst beherrscht, jedoch ist man nicht in der Lage zu differenzieren, was noch Realität ist oder was von seinem eigenen Gehirn vorgespielt wird? Wie schafft man es wieder "normal" zu werden? Gibt es nur die eine Lösung, sich mit Psychopharmaka vollzupumpen, oder kann man sich auch auf andere Art und Weise behandeln, damit Seele und Geist wieder gemeinsam im Einklang arbeiten und man seinem Leben ohne Wahnsinn wieder nachgehen kann? Ruben Zacharias erzählt in seinem autobiographischen Buch "Paranoia für Anfänger - Eine Reise durch die Welt des Wahnsinns" von seinem Leben, wie es aus seinen Bahnen gerissen wurde, seinen Irrwegen in Bangkok und wie sein Weg wieder zurück nach Deutschland führte, auf der Suche nach Heilung vor seiner Psychose. **** Die Angst vor einem Amoklauf an der Schule, an der Ruben Zacharias unterrichtet löst seine Psychose aus. Es kommt so weit, dass er nicht mehr in der Lage ist zu unterrichten. Er entschließt nach Bangkok zu reisen, dort wieder entspannen zu können und Kraft zu gewinnen um wieder seinem geregelten Leben nachgehen zu können. Jedoch kommt es anders als geplant, er entwickelt eine schizoaffektive Psychose - ich frage mich nach dem Lesen, wie er es überhaupt geschafft hat heil und unversehrt wieder nach Deutschland zurückzukehren. Auf dem Buchrücken steht folgendes Zitat: "eine Autobiographie, die sich wie ein Thriller liest" und ja, dem muss ich zustimmen. Wenn auch der Thriller teilweise sehr wirr ist, aber das ist wohl genau die richtige Form um Rubens Geisteszustand nachvollziehen zu können - falls man das überhaupt kann?! **** Diese Lektüre war sehr interessant und kurzweilig. Ich finde es toll wieviel Kraft aus Büchern, aber auch in diesem Fall aus dem Schreiben zu gewinnen ist! Wenn die Medizin an ihre Grenzen stößt gibt es dennoch Lösungen! Super Buch, dass zum Nachdenken anregt, vielleicht auch zum selbstreflektieren, wie nah steht jeder von uns vor einer Psychose, Depressionen oder ähnlichen "Kopferkrankungen", in dieser schnelllebigen Welt, in der man es kaum noch schafft richtig abzuspannen? Nich unbedingt ist es immer so ausgeprägt wie bei Ruben und daher braucht man auch nicht unbedingt immer Tabletten um runter zu kommen, und um Geist und Körper wieder Luft zugeben, sondern vielleicht ist es auch nur ein einfaches Hobby (wie z.B. Lesen, Schreiben oder auch Sport), welches einem hilft, seine Seele und sein Sein wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    Hallogen

    26. April 2010 um 23:24

    Der bewegte Ausschnitt aus der Biographie des Autors erinnert stark an aktuelle Romane, insbesondere in der Pose des Ich-Erzählers, ist aber deutlich gesellschaftskritischer als diese. Aus Angst vor einem Amoklauf floh der Autor immer weiter vor seinem Alltag. Ich kann vieles nachvollziehen und bin überzeugt, dass der Autor sich auch bei echten Romanen gut macht. Gestört hatte mich die gespielte Einsicht, die gewollte Coolness. Aber alles sehr gut zu lesen und daher vier Sterne.

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    Die Buchprüferin

    10. April 2010 um 17:36

    An einer Schule wird ein Amoklauf angekündigt, und ein Lehrer tickt aus. Tickt so weit aus, dass er nicht mehr zur Schule geht. Dass ihn besorgte Kollegen aufsuchen, dass er in die Psychiatrie eingewiesen wird. Was er dort erlebt, dreht die Schraube noch ein Stückchen weiter. Nach seiner Entlassung will er nur noch weg und flüchtet fliegend nach Bangkok: aus Sicht des Erzählers der "ideale Ort, um endgültig durchzudrehen". Man folgt ihm staunend und besorgt auf diese Reise, durch schwindelerregende Bilder und Szenen im Chaos, dem äußeren und inneren. Witzig und selbstironisch ("Ich war eben der Mann fürs Surreale") rast der Ich-Erzähler voran und immer tiefer in den Wahn hinein. Bis er erneut gestoppt wird: Wieder landet er in der Klinik, diesmal in Thailand. Seine Familie holt ihn nach Deutschland zurück, und er verbringt vier Monate in der Psychiatrie. Ab hier verändert sich das Buch. Zunehmend wechseln sich Reflexionen mit Berichten über die Ereignisse ab. Während bis hier ein gerader Zeitstrahl durchs Geschehen führte, fängt das Buch nun zu springen an. Zurück, vor den auslösenden Stichtag in der Schule, wieder nach vorn, in eine nicht näher bestimmte Gegenwart, seitwärts in übergeordnete Gedanken zu Paranoia und Politik. Dabei äußert der Erzähler Statements wie: "Ich bin kein Menschenhasser. Aber wer ernsthaft schreiben will, benötigt unendlich viel Zeit dafür. Welche Frau würde das verstehen?" Hm. Wenn ich da an die vielen Danksagungen an offenbar kluge Ehefrauen und –männer denke, die ich in ernsthaft geschriebenen und ernsthaft guten Büchern finde, würde ich mal sagen: einige. Aussagen wie diese wirken auf mich ziemlich kategorisch. Und damit bin ich vorsichtig. Gleichzeitig fand ich im Buch aber auch immer wieder viel zum Identifizieren: "Normal sein müssen – das würde mich krank machen". Tja, das unterschreib ich sofort. Mich hätte das Buch allerdings noch wesentlich mehr mitgerissen, wenn es weniger apodiktische Feststellungen enthalten hätte und wenn der Ablauf in sich stringenter gewesen wäre. Damit meine ich keine brave, zeitlich lineare Richtschnur, sondern eine innere Logik, die sich meiner Meinung nach in allen, auch in dem Leben abgelauschten Geschichten finden sollte. Denn sobald eine Geschichte zur Geschichte wird, ist sie eben nicht mehr das Leben. Sie gewinnt etwas dazu – und muss dafür auch etwas hergeben. Auf jeden Fall bin ich neugierig, was Ruben Zacharias - bei dem ich mich für das zugeschickte Buch bedanke - als Nächstes veröffentlichen wird. Wer mit so viel Kraft schreibt, hat ohne Zweifel viel zu bieten.

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    wildfire

    14. March 2010 um 11:48

    gerade wegen des ernsten themas sollte man diese biographie lesen. der autor ,der lehrer war,berichtet darin,was der auslöser für seine psychose war. er erzählt wie er erst manisch und dann paranoid wird,hinter allem und jedem verfolger sieht. am ende einer irrfahrt stellen ärzte eine psychose fest. tabletten helfen ihm nicht,die heilung kommt erst mit dem schreiben.

  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    Catwoman

    06. March 2010 um 17:02

    Der Autor Ruben Zacharias schafft es, die Spannung des Buches von der Ersten bis zur letzten Seite zu halten. Mit einer gewissen Tragikkomik beschreibt der Autor den Ausflug in die Welt des Wahnsinns.

  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    rumble-bee

    23. February 2010 um 18:15

    Wie schon ein anderer Rezensent schrieb - ich musste erstmal eine Pause einlegen zwischen dem Zuklappen des Buches, dem Sortieren meiner Gedanken, und dem Verfassen dieser Zeilen. Dieses schmale Büchlein mit dem breiten Thema wird einen ganz besonderen Platz in meinem Regal einnehmen! Schon allein wie es zu mir kam, hat etwas eigenes. Es vom Autor persönlich geschenkt zu bekommen, und dann auch noch mit einer Widmung im Einband, die belegt, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt - das alles ließ mich mit der gebotenen Ehrfurcht an das Büchlein herangehen. In der Tat habe ich im Nachhinein nicht das Gefühl, ein Buch gelesen zu haben - sondern eher, einen Menschen auf seiner Reise begleitet zu haben. Das Buch hat diverse Kennzeichen, die diesen "persönlichen" Charakter sehr unterstreichen. Da ist einmal die absolut schnörkellose Sprache, die teilweise sowohl in den Surrealismus und in den schwarzen Humor abdriftet. Sehr erfrischend, aber auch wahrhaftig zu lesen! Zweitens nennt der Ich-Erzähler im Buch nie seinen Namen. Man hat also als Leser das Gefühl, ernst genommen zu werden, gewissermaßen "an die Hand genommen". Man folgt einfach einem Bekannten, die Nennung des Namens ist gar nicht nötig. Drittens die Einteilung des Buches. Alle Abschnitte sind sehr kurz, wie Tagebucheinträge, Kapitel möchte man sie wirklich nicht nennen. Jeder Abschnitt hat zudem eine teils deftige, teils sarkastische Überschrift, auf jeden Fall aber sehr bildhaft. Die Chronologie verläuft nur teilweise geradlinig. Das Buch beginnt recht logisch mit dem Ausbruch der Krankheit durch einen angekündigten Amoklauf (absolut köstlich der vorgeschaltete Abschnitt über die angebliche Paranoia des Messias!), und nach einer kurzen und gnadenlosen Schilderung der vorübergehenden Einweisung in die Psychiatrie reisen wir mit dem Betroffenen, nein, fliehen wir nach Thailand. Die Erlebnisse dort steigern sich stetig in ihrer Skurrilität, absolut nichts wird beschönigt, und man fragt sich als Leser mehrfach, wie dieser Mann es geschafft hat, sich heute selber im Spiegel wieder in die Augen zu schauen. Zum Ende hin wird die Chronologie dann aufgebrochen, wir springen mehrfach vor und zurück, um zu einer - versuchsweisen - Erklärung zu gelangen, was die Krankheit des Erzählers/Autors auslöste, was in der Gesellschaft allgemein falsch läuft, und was Wahnsinn eigentlich ist. Man verlässt diese Achterbahnfahrt eines Buches mit leicht weichen Knien, weil man einerseits dem Autor alles glaubt, andererseits aber wünschte, es hätte nicht so weit kommen müssen. Mir ist es fast ein wenig peinlich, dieses Buch "zur Unterhaltung" gelesen zu haben. Denn immerhin hat mich hier ein wildfremder Mensch ins Vertrauen gezogen, und man spürt unmittelbar, dass die geschilderten Ereignisse gar nicht erfunden sein können. Vielleicht kann ich dem Autor und dem Buch am ehesten gerecht werden, indem ich die Wirkung, die es auf mich hatte, bewahre und beherzige. Es ist nur ein schmaler Grat zwischen Genie und Wahnsinn, und ich bin bester Hoffnung, dass sich der Autor nun eher zur ersteren Seite hin bewegt! Wenn er weiter so schreibt, ist noch viel von ihm zu erwarten!

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    Cassy296

    22. February 2010 um 09:10

    Paranoia für Anfänger ist eine Autobiographie, die sich wie ein Thriller liest. Eine Expedition in den Dschungel der menschlichen Seele: Wild, düster und sehr bizarr. Ruben Zacharias erzählt, wie er zuerst manisch und dann paranoid wird. Eine Irrfahrt führt ihn bis nach Bangkok. Am Ende dieser Odyssee stellen die Ärzte fest: Zacharias leidet unter einer Psychose. Doch die Tabletten stellen ihn nur ruhig. Die Therapien lassen ihn kalt. Die Heilung beginnt erst mit dem Schreiben. In der Erinnerung begibt er sich erneut auf jene Reise in die Welt des Wahnsinns, die sein Leben radikal verändert hat. Ruben Zacharias ist mit diesem Buch die perfekte Mischung aus Sarkasmus ,Ironie und Paranoia gelungen. Man sollte ihm hoch anrechnen so offen über sein Gefühlsleben zu schreiben! Hut ab Herr Zacharias und vielen Dank für dieses wunderbar geschriebene Buch! :)

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    Malibu

    20. February 2010 um 19:30

    Der Autor, ein Lehrer, erzählt vons einer Psychose, die am 6. Dezember 2006 ausbricht, als ein Amoklauf angedroht wird. Er schwänzt die Schule und beginnt eine Odyssee nach Thailand, wo er es sich "gut" gehen lässt. Er vermutet hinter jedem und allem eine Verschwörung. Er schreibt, die Krankheit war bestimmt schonf rüher, da nur am 6. Dezember brach sie aus. Es stimmt, was im Klappentext steht - das Buch liest sich wie ein Thriller, obwohl es eine Biographie ist. Der Autor erzählt gehetzt und in flüssiger Sprache von seiner Krankheit, man kann gar nicht anders als ständig weiterzulesen bis es zu Ende ist. Dies alles aufzuschreiben und zu veröffentlichen hat bestimmt viel Mut erfordert, da einen ja schon viele kennen, besonders wenn man Lehrer ist. Trotzdem gibt er uns Leser hier einen tiefen Einblick in die Welt des Wahnsinns und er lässt nichts aus und beschönigt auch nichts. Die Biographie war sehr spannend zu lesen und auch sehr interessant, so Bücher lese ich nicht alle Tage.

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    Nele

    04. February 2010 um 21:29

    Der autobiographische Roman "Paranoia für Anfänger" ist eines der Bücher, bei denen ich mit der Rezension ein paar Augenblicke warten musste um es "sacken" zu lassen. Die gelebte Geschichte eines Mannes, der langsam aber stetig eine Psychose entwickelt, sie erst nicht bemerkt, dann nicht richtig behandeln kann und dann ein Buch darüber verfasst um sich selbst zu therapieren ist äußerst spannend und überaus interessant. Seine Odyssee von Stuttgart nach Bangkok und zurück ist auf der einen Seite unterhaltsam und auf der anderen Seite doch sehr traurig. Der Autor versteht es, seine Gefühle zwar unterschwellig zum Ausdruck zu bringen, sich jedoch seinen Zynismus beizubehalten. Kein Wunder, dass viele Leser dieses Buch mit mehreren Sternen bewerten - ich tue es ihnen gleich. Ein wunderbares Buch über eine krasse "Reise in die Welt des Wahnsinns". Zum Glück sind wir wohlbehalten zurück.

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  • Rezension zu "Paranoia für Anfänger" von Ruben Zacharias

    Paranoia für Anfänger

    Musegirl90

    28. January 2010 um 00:43

    Das Buch ist wirklich gut. Es ist auf eine Art faszinierend und gleichzeitig erschreckend, wie leicht die Grenze zwischen Realität und Wahnsinn verwischt.
    Man muss sich wirklich die Frage stellen, wann die Wirklichkeit aufhört und der Wahnsinn beginnt.

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