Rezension zu "Vom Dämon gerettet: Paranormaler Monster-Liebesroman (Im Bann des Monsters)" von Ruby Pearl
mariameerhabaDas Buch ist wie eine klassische Erotikgeschichte, in der die unschuldigste Unschuld sich in eine verruchte Person verliebt hat. Und die verruchte Person ist das notgeilste Wesen aller Notgeilen, der bei ihrem Anblick gleich einen Harten bekommt und gleichzeitig von Liebe redet. Ich würde niemals Sex einfach mit Liebe verbinden.
Das Cover widerspiegelt dieses Klassische und verspricht genau das, was das Buch halten will: Eine klassische Erotikgeschichte. Halt mit einem Dämon diesmal. Da kann man nicht mehr erwarten, so ein Buch ist es nicht.
Das Problem jedoch ist, dass sich das Buch ständig wiederholt. Taucht ein Satz einmal auf, wird er gleich zehnfach im späteren Verlauf wiederholt, bis es sich so anfühlt, als würde man das gleiche Kapitel erneut lesen. Und wenn die Wiederholungen nicht genügen, dann tauchen die Ein-Wort-Sätze auf, die eine breite Palette an Gefühlen zusammenfassen, als sollten sie eine Wirkung wie ein Gewehrschuss haben. Spoiler: Tuen sie nicht.
Und dann diese Bindung, die singt, die zieht, die flattert, die pulsiert, bis sie gar keine Wirkung mehr hat und nur noch nervt.
Außerdem zieht die Autorin die Handlung extrem in die Länge, obwohl es ganz klar ist, was passieren wird. Sie überstrapaziert die Geduld, wiederholt eine Szene gleich fünfzig Mal, bis ich das nicht mehr ertragen habe. Was für eine Verschwendung.
Es gibt einige unlogische Handlungen, bei der die Autorin die Realität überstrapaziert. Ich hätte das alles hingenommen, wäre das Buch bloß etwas spannender gewesen.
Ich kann nicht sagen, ob das Buch mit KI geschrieben wurde. Dass sie in drei Monaten drei Bücher veröffentlicht hat, spricht zwar dafür, aber es fühlte sich für mich nicht wie ein KI-Buch an, sondern wie die nächste Enttäuschung.








