Rudi Rhode , Mona Sabine Meis Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen

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Inhaltsangabe zu „Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen“ von Rudi Rhode

Sicher und selbstbewusst Konflikte um Regelverstöße lösen
»Nein!« – So tönt es täglich aus Millionen Kehlen, wenn Kinder und Jugendliche zu Hause, in Kindergärten, in Schulen und anderswo aufgefordert werden, sich an aufgestellte Regeln zu halten. Im Konflikt nach dem »Nein!« zeigt sich aber erst, ob eine Vereinbarung wirklich gilt. Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen, dann heißt es, standhaft und konsequent, aber auch respektvoll und wertschätzend für die Beachtung der Regeln einzutreten.
Rudi Rhode und Mona Sabine Meis zeigen mit vielen Tipps und Hilfestellungen, wie sich Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen und Sozialtherapeuten sicher und selbstbewusst in Konflikten um Regelverstöße durchsetzen. Die innere Haltung hat dabei ebenso Bedeutung wie die Körpersprache. Wer zudem konstruktiv streiten kann, hat beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Konfliktmanagement.

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  • Rezension zu "Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen" von Rudi Rhode

    Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen

    Penelope1

    28. May 2009 um 22:52

    Der Titel machte mich auf diesen „Erziehungsratgeber“ aufmerksam. Und nachdem ich mir das Cover näher angesehen hatte, beschloss ich, das Buch mit nach Hause zu nehmen, um es lesen zu können und vielleicht einige Tipps zur Konfliktlösung mit meinen Kindern und angehenden Jugendlichen zu bekommen. Und tatsächlich, ich wurde nicht enttäuscht: In diesem Buch wird anhand realistischer Alltagssituationen deutlich gemacht, wie man in Konfliktsituationen mit Kindern/Jugendlichen Grenzen setzen, Regeln aufstellen, Konsequenzen ziehen und vor allen Dingen auch durchsetzen kann. Egal ob in Schulen, Kindergärten, Jugendhäusern oder zu Hause – überall gibt es Regeln, Vereinbarungen, die wichtig sind und überall wo Regeln sind, werden sie auch gebrochen und genau hier setzt dieser Ratgeber an. Das Buch richtet sich an Eltern genauso wie an Pädagogen, Erzieher, Lehrer und Sozialarbeiter, also an alle, die in Konflikte mit Kindern und Jugendlichen geraten können. Vieles, was grundsätzlich schon lange bekannt ist, wird hier nochmal deutlich und ausführlich erläutert und vertieft. Es folgen immer wieder einzelne Gesprächssituationen, wie sie wohl überall im täglichen Zusammenleben zwischen Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen vorkommen oder zumindest vorkommen können. Es fiel mir nicht schwer, mich damit zu identifizieren, mich in die entsprechende Situation hineinzuversetzen, und mir zu überlegen, wie ich mich wohl verhalten hätte, wäre ich an Mutters/Vaters oder des Erzieher's Stelle gewesen. Aber auch die „andere“ Seite, nämlich die des angehenden Erwachsenen wird beleuchtet und somit das Verständnis zueinander gefördert. Durch das KEB-Prinzip (kontrolliert-eskalierende Beharrlichkeit) wird verdeutlicht, daß es in Konflikten nicht darum geht, als „Sieger“ oder „Verlierer“ hervorzugehen, sondern mit mentalen, verbalen und körpersprachlichen Techniken (innere Haltung, kaputte Schallplatte, gelassene Präsenz) den Streit oder Konflikt respektvoll und wertschätzend für alle Seiten zu lösen. Diese Techniken werden einfach und anwendungsgerecht vorgestellt und immer wieder anhand von Beispielen erläutert und erklärt. Die beiden Autoren Rudi Rhode und Mona Sabine Meis haben einen praktischen und anwendungstauglichen Ratgeber geschrieben, der mir sehr geholfen hat und auch weiterhin immer in greifbarer Nähe liegt...!

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  • Rezension zu "Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen" von Rudi Rhode

    Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. May 2009 um 09:42

    „Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern und tyrannisieren die Lehrer.“ Denken so nicht viele über die Jugend von heute? Nur welche Überraschung, dass diese Worte dem griechischen Philosophen Sokrates zugeschrieben werden, der im 5. Jahrhundert vor Christus lebte. Kinder- und Jugenderziehung war also wohl schon immer eine große Herausforderung. Und ja, das ist sie auch noch heute. „Ne, kein Bock!“ „Ey Alter, ich mach des net!“ Sätze, die wohl jeder kennt, landauf landab, im eigenen Zuhause, in Kindergärten und an den Schulen – überall dort, wo Regeln das Miteinander ordnen sollen, gibt es (junge) Menschen, die diese Regeln nicht interessieren und sie in ihrem Freiheitskampf nur allzu gerne brechen. Jeder, der in irgendeiner Weise mit Erziehung betraut ist, kennt das. Im Zeitalter der unsäglichen TV-Beratungs-Sendungen, der Supernannys und Erziehungscamp-Shows bieten Rudi Rhode und Mona Sabine Meis mit ihrem Buch „Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen“ eine wirklich großartige Alternative und sinnvolle Hilfestellung für Eltern, Erzieher und Lehrer. Hier geht es nicht um vordergründige Show und Stille-Treppe-Methoden. Hier wird niemand in die Wuthöhle oder zur Umerziehung geschickt. Hier werden Kinder und Jugendliche mit ihrem Freiheitsbedürfnis ernst genommen! So ist den Autoren ein hilfreiches und aufschlussreiches Buch gelungen für alle, die mit der Erziehung von Kindern und Jugendlichen betraut sind. Es überzeugt vor allem dadurch, dass es so praxisorientiert ist. Mit vielen Tipps und Situationen aus dem Erziehungsalltag wird aufgezeigt, wie man sich selbstbewusst in Konflikten um Regelverstöße durchsetzt. Die Autoren stellen mit dem KEB-Modell (kontrolliert-eskalierende Beharrlichkeit) eine gute Methode vor, um Konfliktsituationen zu durchschauen und zu bewältigen. Bei mir jedenfalls hat sich das Gelesene und „Erlernte“ schon gut umsetzen lassen und bewährt! Top-Empfehlung!

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