Rudolf Berger Machtspiel: Aus dem Tagebuch eines Scheidungsrichters

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Inhaltsangabe zu „Machtspiel: Aus dem Tagebuch eines Scheidungsrichters“ von Rudolf Berger

Sandra und Doktor Josef Bardis, eine glückliche Familie mit drei Kindern und einem wunderschönen Haus in toller Lage. Die Kinder (14, 12 und 5 Jahre) wohlgeraten, der Ehemann, ein gut verdienender Bankmanager und eine hübsche Ehefrau, die sich doch glücklich schätzen könnte, oder etwa nicht? War es klug mit 20 Jahren Mutter zu werden? Rächt es sich die eigenen Jugendträume zu vernachlässigen? Steht tatsächlich hinter jedem erfolgreichen Mann eine sich aufopfernde Partnerin? Das Umfeld beneidet Sandra Bardis. Es fehlt ihr doch an nichts? Kann sie sich nicht glücklich schätzen? Ein kurzer Blick hinter diese Familienidylle zeigt ein gänzlich anderes Bild. Unterdrückung, Demütigung, sexuelle Unzufriedenheit, Alkohol und letztlich Gewalt und die Fassade zeigt erste Risse. Eine letzte Gewalteskalation bringt das Fass zum Überlaufen. Das familiäre Umfeld reagiert vorerst mit Unverständnis auf den Ausbruchsversuch der wirtschaftlich gänzlich von ihrem Gatten abhängigen Ehefrau. Die Kinder werden in die Trennung ihrer Eltern emotional hineingezogen und reagieren auch ihrem Alter entsprechend. In den Familien und auf Freundesebene bilden sich Lager. Schwiegereltern, Ärzte, Privatdetektive, die Polizei und vermeintliche Freunde beeinflussen naturgemäß mit ihren gut gemeinten Zeugenaussagen den über Monate laufenden Scheidungsprozess. Wird sich die Hausfrau und Mutter gegen ihren übermächtigen Gatten durchsetzen können, der sich noch dazu eines Topanwalts bedient? Der Autor, selbst Scheidungsrichter, stellt dem Leser seine tägliche Arbeit mit allen ihren Schattenseiten vor und gibt auch Einblicke in seine menschlichen Schwächen. Schließlich wird der Leser in den Verhandlungssaal entführt. Dort erlebt er - einem unsichtbaren Beobachter gleich - wie nicht nur rein juristische Argumente sondern vor allem auch das Verhalten der Anwälte die Waage der Gerechtigkeit beeinflussen. Erzählt von einem Richter, der mithilfe seiner vom Staat verliehenen "Macht" die Prozessleitung nicht aus der Hand geben darf. Dabei hat er vor allem auch die faktische "Macht" der Anwälte zu beherrschen. Weiters ist er bemüht die oft ungleich verteilte "Macht" einer Beziehung zu erkennen, um schließlich in der Lage zu sein, nicht nur Recht zu sprechen, sondern auch der Gerechtigkeit zum Durchbruch zu verhelfen.
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