Rudolf Bulant

 4 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Im Bann der Kreisgräben, FrustWende und weiteren Büchern.
Rudolf Bulant

Lebenslauf von Rudolf Bulant

Rudolf Bulant wurde 1945 in Gmünd, Niederösterreich, geboren. Bereits in seiner Jugend war er als Redakteur der Presse tätig. Als Nachrichtentechniker und Unternehmer gründete er mehrere Firmen in der Elektronik- und Messtechnikbranche. In seiner Freizeit sammelt Bulant leidenschaftlich Mineralien, liebt Fernreisen und schreibt. "Zwischenwelt - Taaffeite" war sein Debütroman.

Alle Bücher von Rudolf Bulant

Rudolf BulantIm Bann der Kreisgräben
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Im Bann der Kreisgräben
Im Bann der Kreisgräben
 (3)
Erschienen am 01.09.2016
Rudolf BulantSonnenWende
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SonnenWende
SonnenWende
 (1)
Erschienen am 16.06.2011
Rudolf BulantFrustWende
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FrustWende
FrustWende
 (1)
Erschienen am 19.12.2014
Rudolf BulantZeitenWende
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ZeitenWende
ZeitenWende
 (1)
Erschienen am 15.10.2013
Rudolf BulantBlickWende
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BlickWende
BlickWende
 (0)
Erschienen am 03.07.2018
Rudolf BulantZwischenwelt
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Zwischenwelt
Zwischenwelt
 (0)
Erschienen am 19.01.2009
Rudolf BulantMagische Weine
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Magische Weine
Magische Weine
 (0)
Erschienen am 01.01.2012

Neue Rezensionen zu Rudolf Bulant

Neu
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Rezension zu "Im Bann der Kreisgräben" von Rudolf Bulant

Die Welt dahinter
buchwanderervor einem Jahr

„So denkt ihr Menschen immer, wenn etwas schiefläuft. Dass die Fehler bei euch selbst liegen könnten oder ganz andere Ursachen haben, auf diese Idee kommt ihr meist gar nicht“ (S.143)

Zum Inhalt:

Fritz Obersteiner, seines Zeichens Sprengmeister, hat in seiner langjährigen Karriere schon so manche knifflige Sprengung mit Bravour gemeistert. Eine ganz besondere Stelle im Steinbruch seines derzeitigen Chefs Stefan Krimmer, bereitet ihm jedoch gewaltiges Kopfzerbrechen. Nichts scheint hier nach Plan zu laufen und schon gar nichts glatt zu laufen, jedweder Physik zum trotz.

Just an dieser Stelle geschieht auch jene Reise in die Vergangenheit, welche ihn und eine kleine verschworene Gruppe in den Bann zieht: Ihre „Begegnungen“ mit den seit Äonen verstorbenen Menschen, deren Fleiß und Akribie Kreisgräbenanlagen in der Region zu verdanken sind, gestaltet sich zunehmend gefährlich, wenn auch ungemein interessant, wie v.a. Archäologe Dr. Martin Böhm seine Assistentin Nicole Brenner finden.

Nicht nur, dass jenes überaus plastische Erleben der Geschichte rund im die Heiler Skylar und Melvin Spannung genug bereithält, auch in der ganz realen Welt Obersteiners im Hier und Jetzt erfährt die Gruppe, dass es bei Weitem nicht allen Zeitgenossen gelegen kommt, was entdeckt wurde. Werfen doch eben diese Entdeckungen vieles als geschichtlich und gesellschaftlich selbstverständlich Empfundenes gründlich über den Haufen. So gilt auch hier: wer die Informationen kontrolliert sitzt an den Hebeln der Macht!

Der Werdegang und v.a. auch der Abgang von Melvin und Skylar, sowie der ihnen schutzbefohlenen Dorfgemeinschaften in einer fernen Vergangenheit, werfen ein volkommen neues Licht auf das Verständnis der Gegenwart. Dieses Vermächtnis bleibt nicht nur Historie, es umreist den Standort der Menschen in Zeit und kosmischem Raum…

Fazit:

Rudolf Bulant schreibt auch in seinem aktuellen Roman rund um die historischen Kreisgrabenanlagen in der ihm eigenen authentischen, durchaus spannenden und mit Lokalkolorit gewürzten Art. Verfolgt man seine bisherigen Werke so zieht sich stets ein Changieren zwischen solider, realer Bodenständigkeit und einer Welt dahinter, hinter dem als gegeben Hingenommenen, durch. Dieses irisierende Durchspielen von Denkmöglichkeiten resp. -welten macht seine Texte spannend, flüssig lesbar, leichttönig aber nicht seicht.

Ein Exkurs am Schluss des Textes wie es um die Kreisgräbenanlagen in Realiter dzt. steht, bezugnehmend auf historischen Hintergrund rundet ab Seite 285 die Geschichte ab, ja macht sogar neugierig, mehr über dieses archäologische Phänomen zu erfahren.

Zum Buch:

Der 288 Seiten starke Band fällt schon wegen seiner gelungenen Farbgebung resp. Motivwahl auf den Buchdeckeln auf. Eben diese Wahl zeigt sich als ein treffendes, den Text unterstützendes bildnerisches Plus, wobei die starke Verleimung des Buchblockes, ein sauberer Druck und eine dezent gehaltene Typografie das ihrige dazu beitragen ein schönes, ansprechendes Buch beim Leser abzuliefern.

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Rezension zu "Im Bann der Kreisgräben" von Rudolf Bulant

Interessante Kombi ...
Any91vor 2 Jahren

Bei diesem Roman habe ich etwas gemischte Gefühle... es ist spannend, aber auch eine ungewöhnliche Geschichte.


Cover:
Das Cover finde ich unglaublich interessant gestaltet. Es gibt im ersten Moment keinen wirklichen Hinweis, um was es sich handeln könnte... Es sieht sehr mystisch aus. 


Inhalt:
Dr. Böhm und sein Team, machen eine unglaubliche Entdeckung, nachdem versucht wurde eine Felsnase zu sprengen.
Diese Entdeckung ist der größte archäologische Fund den es je gegeben hatte, und auf gar keinen Fall durfte dieser Fund zu früh an die Öffentlichkeit geraten.


Der begabte Heiler Melvin soll die Nachfolge des seines Lehrmeisters Skyllar antreten - in einer längst vergangen Zeit der Kreisgräben...
Jedoch scheint Melvin so talentiert zu sein, dass Skyllar diese Macht fürchtet und versucht, Melvin während des Rituals zu ermorden. Der Tod scheint aber nicht Melvins Bestimmung zu sein und überlebt wie durch ein Wunder den Angriff. 
Melvin konnte ungesehen von Skyllar in ein Nachbardorf fliehen und dort seiner Bestimmung als Heiler nachgehen - seine Fähigkeiten wurden ohnehin schnellstens benötigt. 
Als Skyllar erfährt, dass Melvin noch lebt, versucht er erneut ein Attentat - wieder vergebens. Jedoch droht schon bald eine viel größere Gefahr, die das Überleben der gesamten Menschheit gefährdet. Nur gemeinsam können Skyllar und Melvin, durch das Vereinen ihrer Kräfte, die drohende Katastrophe abwenden und die Menschen retten. 


Meinung:
Es werden die Realität von Bergbauleuten/Archäologen und eine Fantasie-Welt vermischt, was eine interessante Kombination darstellt. Ich hatte am Anfang arg Probleme mit dieser Kombi, im laufe der Geschichte ging es dann. 
Ich fand aber ehrlich gesagt die Fantasie-Seite des Buches interessanter und spannender, als die Andere. Vielleicht wenn man etwas mehr ausgeholt hätte und es noch spannender geschrieben hätte, wäre diese Kombi genial. Am Ende war es auch in der Realen Menschenwelt sehr spannend, auch das geschehen um Krimmer  - was ist aus ihm geworden?? Man weiß es nicht. Was passiert mit Melvin nachdem sie ins Portal sind? Es wäre auf jeden Fall Stoff für ein zweiten Teil vorhanden :) 


Fazit:
Ich fand das Buch gar nicht mal schlecht, wenn man hier und da noch etwas herumfeilt und es an manchen Stellen spannender gestaltet, verdient es volle 5 Sterne.
Soo... konnte ich mich zwischen 3 und 4 nicht wirklich entscheiden... Da es aber am Ende doch noch sehr spannend in beiden Welten wurde, habe ich mich für die 4 Sterne entschieden.

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buchwanderers avatar

Rezension zu "SonnenWende" von Rudolf Bulant

Sonnenwende
buchwanderervor 3 Jahren

Zum Inhalt:
Der Untertitel „Phantastische Erzählungen aus dem Wald- und Weinviertel“ könnte treffender nicht sein. Den Geschichten gemeinsam ist eine gewisse, man könnte sagen esoterische Grundeinstellung, vermengt mit wissenschaftlichen Schlaglichtern. Der Bogen spannt sich von Zeitreisen, über phasenverschobene Realitäten bis hin zu ganz realen Begebenheiten aus dem Leben des Autors. Letztere finden v.a. in der Geschichte „Die Macht des Bewußtseins“ ihren Niederschlag, die meiner Meinung nach zu den gelungensten, weil authentischsten gehört.

Authentizität ist es was auch den Reiz dieser bunten Erzählungen ausmacht. Als Leser beschleicht einen nie das ungute Gefühl, die Texte wären aus marketingtechnischer Sicht auf die ein oder andere Weise getrimmt, um auf einer Esoterikverkaufswelle mitzuschwimmen. Rudolf Bulant hatte schon mit seinem Werk „Taaffeite“ gezeigt, das Potential vorhanden ist und dieses auch konsequent weiterentwickelt.

Sehr positiv fällt im Übrigen die Bebilderung auf. Zum einen handelt es sich überwiegend um Bilder aus dem Fundus des Autors und zum anderen passen die Fotografien hervorragend zu den Geschichten – was durchaus keine Selbstverständlichkeit darstellt.

Fazit: Kurzweiliges Lesevergnügen, welches nicht zuletzt wegen seiner mit viel Lokalkolorit durchsetzten Sprache durchaus Lust auf mehr macht. Es bleibt zu hoffen, dass man von Bulant noch mehr hören / lesen wird.

Zum Buch : Der Verlag Berger hat mit diesem kleinen Band ein solide verarbeitetes Lesewerk geliefert. Das Schriftbild ist klar und deutlich. Die Seiten aus starkem Papier unterstützen den insgesamt guten Eindruck des Buches.

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