Rudolf Bulant FrustWende

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Inhaltsangabe zu „FrustWende“ von Rudolf Bulant

„FrustWende“ reiht sich nach seinen viel beachteten Erzählbänden SonnenWende und ZeitenWende als drittes Erzählbuch in den Fantasy-Zyklus und unterhält die Leser mit zehn launigen Geschichten rund um das Thema Wein und Erotik. Der Bogen spannt sich von der (fast realen) Beschreibung einer Heurigenlegende über die verschiedenartige anregende Wirkung des Weines bis zur Überlegung, wie die Liebe mit einem Engel funktionieren könnte. Die heiteren und spannenden Geschichten, teils mit höchst realem Hintergrund, teils der Fantasie des Autors entsprungen, nehmen zumeist unerwartete Wendungen und lassen anregendes Kopfkino entstehen nach dem Motto: Es gibt viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir uns vorstellen können.“ Mag auch vieles fantastisch klingen, so bleibt der Autor stets im Bereich des Möglichen.

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  • literarisches Triptychon…

    FrustWende
    buchwanderer

    buchwanderer

    12. November 2015 um 08:17

    „Im Wein liegt Wahrheit…“ (S.18) Zum Inhalt: Es ist eine innige Verbundenheit sowohl zu seiner heimatlichen Umgebung, seiner Leidenschaft als Winzer – und somit zum Wein –, als auch ein schriftstellerisches Interesse an der Darstellung amouröser menschlicher Beziehungen, welche einem lauen Wind gleich angenehm durch die charmanten Kurzgeschichten streicht. Von historischen, über geografische Zusammenhänge, über Liebesgeschichten, die sich um den Rebensaft ranken, bis hin zu Reminiszenzen seiner Liebe zu mineralogischen Zusammenhängen, gepaart mit einem guten Gespür für moderate Dramatik und Witz, spinnt Rudolf Bulant kurzweilige Texte, die dem Leser immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Es geht dabei sehr wohl auch, um recht eindeutige Sachverhalte, aber stets auf einem Niveau, dass weit abseits rein voyeuristischer Frivolität liegt. Dass die Geschichten „teils mit höchst realem Hintergrund, teils der Fantasie des Autors entsprungen“ (Klappentext) sind, macht hierbei den charakteristischen Erzählstil Bulants aus. Enthaltene Erzählungen: Der Heurige mit dem Dating-Tag, Der Weinbeerbock als Hiata, Die Weintour zur Sonnenwende, Pikante Peinlichkeiten, Kalter Kaffee, Magische Momente, Der Duft der Versöhnung oder der ultimative Liebeskick, Die Erotik feinen Essens, Traumweine, Alien Love Fazit: Rudolf Bulant setzt mit seinem neuesten Erzählband erneut ein kräftiges literarisches Lebenszeichen. Er bleibt seinem Schreibstil treu, ohne in seiner schriftstellerischen Entwicklung zu stagnieren. Mit jedem seiner Texte setzt er einen weiteren Schritt in Ausdruck, Stimmigkeit und Erzählfluss. Zusammen mit „Sonnenwende“ und „Zeitenwende“ entsteht vor den Augen des Lesers ein literarisches Triptychon sowohl bodenständiger, wie auch fantastischer Schönheit – nicht ohne Grund weist der Untertitel die Texte als „fantastische Erzählungen“ aus. Zum Buch: Der kleine Band aus dem Verlag Berger kann durch eine gute Verarbeitung ebenso überzeugen, wie durch ein schönes, gut leserliches Druckbild. Das einzige kleinere Manko stellt die etwas flaue Farbdarstellung der an sich reizvollen Bilder dar, was aber am Bedruckstoff liegt, der zwar griffig und stabil, jedoch für den Farbdruck nur bedingt geeignet ist. Das Motiv für den Umschlag wurde ebenso, wie die Bilder im Text mit viel Bedacht und Gespür für das Thema gewählt, gleichermaßen die Typografie.

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