Rudolf Bulant SonnenWende

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „SonnenWende“ von Rudolf Bulant

Die Erzählungen von Rudolf Bulant könnte man auch als moderne Märchen für Erwachsene bezeichnen. In diesem Buch sind sieben Erzählungen enthalten, die in der Thematik einen Bogen von der Sommer- zur Wintersonnenwende spannen. So wird in "Kreisgraben" von einem alten geheimnisvollen Ritual zur Sommersonnenwende erzählt. Die Wintersonnenwende wiederum handelt von jemandem, der sich trotz modernster Technik im dichten Nebel des Waldviertels gefährlich verirrt und dabei höchst Seltsames erlebt. Die Erzählungen handeln allesamt im Wein- und Waldviertel und sind in der literarischen Stilistik ähnlich wie der Malstil der Wiener Schule des phantastischen Realismus. Ein realer Hintergrund liefert immer den Stoff für phantasievolle und ungemein spannende Geschichten, die meist völlig überraschende Wendungen nehmen. Sie lassen Bilder im Kopf des Lesers entstehen, die wie gute Weine lange nachwirken. Diese werden noch durch jeweils sieben Farbillustrationen verstärkt. Ähnlich wie das erste Buch "Zwischenwelt" von Rudolf Bulant haben alle Erzählungen einen Hintergrund von: "es gibt viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir uns vorstellen können". Aber obwohl vieles phantastisch klingt, als Physiker bleibt Rudolf Bulant trotzdem in einem Bereich, der nicht wirklich unmöglich ist und durch jüngste Theorien sogar langsam erklärbar wird. Insgesamt ein außergewöhnlicher Lesegenuss.

Stöbern in Gedichte & Drama

Jahrbuch der Lyrik 2017

Der ideale "rote Faden" zur aktuellen Kunst des Gedichteschreibens.

Widmar-Puhl

Gedichte

Wunderschöne Sammlung.

Flamingo

Quarter Life Poetry

Extrem wahr, extrem witzig, einfach nur cool! Definitiv etwas, das man mit Mitte 20 gelesen haben sollte!

Sumsi1990

Ganz schön Ringelnatz

Wie hübsch. Halt Ringelnatz. Schönes Vorwort auch!

wandablue

Kolonien und Manschettenknöpfe

Von faszinierender sprachlicher Eleganz und eloquenter Originalität.

Maldoror

Südwind

Ein Jahrbuch zur Dokumentation der Weiterentwicklung der Haiku-Dichtung im deutschsprachigen Raum - ein interessates Projekt.

parden

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sonnenwende

    SonnenWende
    buchwanderer

    buchwanderer

    12. November 2015 um 08:46

    Zum Inhalt: Der Untertitel „Phantastische Erzählungen aus dem Wald- und Weinviertel“ könnte treffender nicht sein. Den Geschichten gemeinsam ist eine gewisse, man könnte sagen esoterische Grundeinstellung, vermengt mit wissenschaftlichen Schlaglichtern. Der Bogen spannt sich von Zeitreisen, über phasenverschobene Realitäten bis hin zu ganz realen Begebenheiten aus dem Leben des Autors. Letztere finden v.a. in der Geschichte „Die Macht des Bewußtseins“ ihren Niederschlag, die meiner Meinung nach zu den gelungensten, weil authentischsten gehört. Authentizität ist es was auch den Reiz dieser bunten Erzählungen ausmacht. Als Leser beschleicht einen nie das ungute Gefühl, die Texte wären aus marketingtechnischer Sicht auf die ein oder andere Weise getrimmt, um auf einer Esoterikverkaufswelle mitzuschwimmen. Rudolf Bulant hatte schon mit seinem Werk „Taaffeite“ gezeigt, das Potential vorhanden ist und dieses auch konsequent weiterentwickelt. Sehr positiv fällt im Übrigen die Bebilderung auf. Zum einen handelt es sich überwiegend um Bilder aus dem Fundus des Autors und zum anderen passen die Fotografien hervorragend zu den Geschichten – was durchaus keine Selbstverständlichkeit darstellt. Fazit: Kurzweiliges Lesevergnügen, welches nicht zuletzt wegen seiner mit viel Lokalkolorit durchsetzten Sprache durchaus Lust auf mehr macht. Es bleibt zu hoffen, dass man von Bulant noch mehr hören / lesen wird. Zum Buch : Der Verlag Berger hat mit diesem kleinen Band ein solide verarbeitetes Lesewerk geliefert. Das Schriftbild ist klar und deutlich. Die Seiten aus starkem Papier unterstützen den insgesamt guten Eindruck des Buches.

    Mehr