Rudolf Gelpke Vom Rausch im Orient und Okzident

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Inhaltsangabe zu „Vom Rausch im Orient und Okzident“ von Rudolf Gelpke

Es ist eine frühe menschliche Erfahrung, daß Opium, Haschisch und andere Narkotika die Erlebnis- und Erkenntnisfähigkeit des Bewußtseins zu erweitern vermögen. Als heilende und magische Drogen besaßen Rauschmittel von alters her vor allem in der Hand des Medizinmannes mystische Kräfte. Das Abendland, wo der Begriff des Rausches fast ausschließlich mit der Vorstellung von Alkoholtrunkenheit verknüpft ist, sieht im Rausch nur ein Symptom der Flucht und der Selbstaufgabe. Im Orient dagegen steht der Rausch in unmittelbarer Beziehung zur schöpferischen Phantasie, Meditation und Inspiration.

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  • Rezension zu "Vom Rausch im Orient und Okzident" von Rudolf Gelpke

    Vom Rausch im Orient und Okzident

    Ferrante

    28. May 2008 um 16:13

    Ich las das Buch in der 2008er Neuauflage von Anaconda, die leider hier immer noch nicht zu finden ist. Gelpkes Buch ist zunächst der Kritik an der westlichen Gesellschaft mit ihrem Leistungs- und Menschenbild gewidmet. Er stellt der westlichen die orientalische Gesellschaft gegenüber, und Schwerpunkt seiner Kritik ist das Umgehen mit rausch- bzw. tranceartigen Zuständen. Knapp gesagt widmet sich Gelpke wissenschaftlich der Legalisierung von (bestimmten) Drogen und argumentiert unter Rückbezug auf die orientalische Kultur vehement dafür, da er den Rausch für emminent wichtig hält und sein Funktionieren eingehend darstellt. Allerdings ist dabei zu bedenken, dass das Buch 1966 geschrieben wurde, zu einer Zeit, als diese Drogen noch gar nicht richtig erforscht waren. Dennoch, Gelpke verfällt nie in plattes Hippie-Gepredige, sondern argumentiert erstaunlich konsequent und sachlich, und ergreift auch beispielsweise - damals sicher sehr mutig - Partei für homosexuelle Menschen.

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