Rudolf Jagusch Mordsommer

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Inhaltsangabe zu „Mordsommer“ von Rudolf Jagusch

Ein anonymer Brief erreicht die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann. Die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses würde ihre Karriere ruinieren. Doch sie will sich nicht einschüchtern lassen und fährt zu dem im Brief genannten abgelegenen Ort in der Eifel. Zu ihrer Überraschung ist sie nicht allein einbestellt worden. Nach und nach treffen weitere fünf Mitglieder ihrer alten Schulclique ein, die ebenfalls etwas zu verbergen haben. Ein grauenhaftes Psychospiel beginnt.

Es dauert ewig bis etwas Spannung aufkommt & dann kann diese nicht aufrecht gehalten werden. Keine Überraschungen, kein Atem anhalten.

— happytanny

Lässt einen fast in einen Horrorfilm bzw. Thriller hineinversetzen - denn das Kopfkino kurbelt gleich an!

— Malibu

"MORDSOMMER" war mal wieder ein richtig gutes und spannendes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehlen werde.

— Mondkatze78

spannender relativ üblicher Thrillerplot. Angenehm zu lesen und gute Unterhaltung für einen Tag.

— sabrinchen

Die Vergangenheit auf der Überholspur - klare Leseempfehlung!

— Buchliese

Guter, spannender Thriller, wenn auch mit ein paar zu vielen Klischees versehen. Dennoch: Lesetipp!

— SaskiaFFM

Eine Jugendsünde droht die Zukunft von Staatsanwältin Nina zu vernichten .... Wem kann sie noch trauen - Spannender Psychothriller

— makama

Sehr gelungener Thriller, mit viele Spannung, Neugier und eine Überraschung am Ende. Ein passendes Urlaubsbuch.

— JulesBarrois

Konstante Spannung von Anfang bis Ende - nichts für schwache Nerven.

— moni_ka2511

Brutaler und superspannender deutscher Thriller. Nichts für schwache Nerven! Absolut gelungen!

— Seehase1977

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    08. January 2016 um 17:04
  • Vorhersehbar....

    Mordsommer

    Igela

    Nina Lehmann ist stellvertretende Staatsanwältin und kurz vor einem Karrieresprung, als sie ein Drohbrief erreicht.Darin steht geschrieben, dass der Absender ihr Geheimnis von 1992 kennt und, dass sie zu einem bestimmten Datum in das Hotel Leiten in die Eifel reisen soll. Ansonsten wird das Geheimnis ausgeplaudert und sie kann ihren neuen Posten als Oberstaatsanwältin vergessen.Kaum im Hotel angekommen, merkt sie, dass mit ihr die alte Clique eingeladen wurde. Und alle haben das selbe Geheimnis! Die Geschichte wechselt zwischen verschiedenen Zeitebenen und die Erzählsprünge sind zahlreich. Hauptperson ist doch immer Nina Lehmann und ihr Leben. Da das Leben der Clique, allen voran das Finden von Freunden von der neu hinzugezogenen Nina um 1992 beschrieben wird, gleicht das Buch eigentlich auf den ersten 200 Seiten einem Jugendbuch. Leider hat es der Autor nicht geschafft, den jugendlichen Protagonisten im Jetzt, also als Erwachsene, mehr Tiefe zu geben ...so wirken sie allesamt weiterhin leicht pubertär. Ziemlich schnell wird klar, was die Clique für ein Geheimnis verbindet. Und ab da wird das Ganze leider zu vorhersehbar. Wer die Einladungen verschickt hat und mit der Clique Katz und Maus spielt ist zu offensichtlich. Schade, dass der Autor hier nicht ein paar verwirrende Spuren mehr gestreut hat. Was lange Teile sehr soft daher kommt, wird gegen Schluss doch noch gruselig-blutig-spannend .Auch mit dem Wissen, wer als Täter dahinter steckt. Gewisse Ausführungen, wie zum Beispiel die zu den Geistererscheinungen, waren mir zu langatmig und langweilig. Hier habe ich zu grossen Teilen überlesen.

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    • 2
  • Die Jadg beginnt!

    Mordsommer

    Malibu

    04. November 2015 um 10:56

    Frühere Freunde in einem verlassenen Dorf im Wald, weitab von Zivilisation, kein Handyempfang und eine stürmische Nacht - dann passieren unheimliche Dinge. So etwas lässt stark nach einem Horrorfilm bzw. Thriller vermuten, den man nicht gerne selbst erleben möchte, oder? Aber genau das passiert den früheren besten Freunden aus Jaguschs Thriller "Mordsommer". Die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann hat eigentlich alles, was sie sich erträumt hatte. Sie wird bald zur Oberstaatsanwältin befördert, hat ein geordnetes Leben und fühlt sich wohl. An was sie da am wenigsten denkt, ist ihre Vergangenheit - doch diese kommt schneller wieder hervor, als sie denkt. Ein anonymer Brief erreicht sie, welcher ihr mitteilt, dass die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses ihre Karriere ruinieren würde. Sie soll an einen abgelegenen Ort in der Eifel kommen. Da sie sich nicht einschüchtern lässt, fährt sie kurzerhand dorthin. Zu ihrer Überraschung wurden auch die anderen aus ihrer Jugendclique dorthin bestellt. Es beginnt ein grauenhaftes Psychospiel... Der Thriller lässt einen stark versinken, wie als würde man einen Thriller im Fernsehen ansehen. Der Autor fackelt gar nicht so lange herum, er stellt Nina vor und dann geht es auch gleich los in die Eifel. Immer mehr erfährt man von ihrer Vergangenheit und dass sie ja doch nicht so ein feines Mädel war - denn hier sind einige krumme Dinge gelaufen. In ihrer jetzigen Zeit ist sie eine erfolgreiche Staatsanwältin, die bereits bald zur Oberstaatsanwältin befördert wird. Eigentlich will sie das ja feiern, jedoch kommt ihr da der anonyme Brief in die Quere, der sie in die Eifel einlädt, nein wohl eher dahin "befiehlt". Ohne zu wissen, was sie eigentlich genau erwartet, macht sie sich los. Dort trifft sie ihre alten Freunde aus der Jugendclique wieder, außer einem. Alle müssen erkennen, dass sie zu einem perfiden Spiel eingeladen wurden. Einer sinnt auf Rache, doch wer? Es könnte eigentlich jeder sein aus dem Team oder aber doch jemand anders? Der Schreibtil lässt einen von Zeile zu Zeile springen und auch die Spannung wird immer wieder angehoben. Man rätselt selbstverständlich mit, wer hier der Bösewicht ist und alle zu einem Psychospiel einlädt. Ist es hier der fehlende Mann der Truppe? Oder aber doch jemand ganz anders? Im Prinzip kann es hier jeder sein, da wird der Leser viel auf die falsche Fährt gezogen. Ich muss persönlich jedoch sagen, ich hatte ab einem gewissen Zeitraum einen im Visier und lag damit nicht falsch. Vielleicht kommt es auch darauf an, ob man so etwas gerne und oft liest, oder aber eher selten. Einige Details sind echt grauenhaft aus der Vergangenheit der Charaktere und man will sie sich nicht genauer vorstellen. Schon gar nicht, wenn man sich deutlich macht, dass es wirklich solche Menschen gibt und diese als ganz normal von uns wahrgenommen werden. Man erkennt kleine Psychopathen eben nicht immer gleich. Dennoch reisst die Story einen so mit, dass man kaum aufhören mag zu lesen. Natürlich läuft der Film auch vor eigenen Augen ab und man mag sich gar nicht vorstellen, wie es sein könnte, wäre man selber an Ort und Stelle. Alleine schon im Dunkeln und kein Handyempfang und dann diese düstere Atmosphäre...Der Autor erzeugt auf jeden Fall eine gruslige Situation, die das Kopfkino ankurbelt - und welche einen nicht weiter darüber nachdenken lassen möchte, was wäre wenn das echt wäre usw. Für solche, die gerne etwas Spannendes in einem Rutsch lesen möchten, ist das genau die richtige Lektüre. Wer aber oft und gerne Thriller liest, wird evtl. gleich auf den Bösewicht stoßen. Die Spannung geht hiervon aber nicht verloren - denn es könnte immernoch jeder sein, was man erst gegen Ende richtig erfährt!

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  • zu durchschaubar

    Mordsommer

    melli.die.zahnfee

    11. October 2015 um 13:26

    Hier stehe ich vor der Frage ob ich eine Rezi schreiben darf für ein Buch von dem ich nur die ersten 60 Seiten gelesen habe ? Danach war mir sonnenklar wie es ausgehen wird und was es mit der Geschichte und dem schrecklichen Geheimnis auf sich hat. Sorry es hat mich von der ersten Seite an massiv an " das Rachespiel " erinnert. Und ein Blick auf die letzten Seiten gab mir recht. Trotzdem dürfen alle Thrillerfans dieses Buch gerne lesen und gut finden es ist in diesem Fall meine ganz spezielle eigene Meinung die absolut subjektiv ist .

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  • MORDSOMMER

    Mordsommer

    Mondkatze78

    "MORDSOMMER" war mal wieder ein richtig gutes und spannendes Buch. Anfangs liest es sich zwar etwas schleppend, aber dann wird es plötzlich richtig spannend - aber auch teilweise vorhersehbar. Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich ziemlich früh erraten hatte, wer der Mörder war, aber Rudi Jagusch hat es immer wieder geschafft mich zu verunsichern und ab und zu tatsächlich wieder auf eine falsche Fährte zu führen. Es handelt sich bei dem Buch um einen guten Thriller, bei dem ich mich während des Lesens mehrfach gefragt habe, wie man auf solch "harte Mordgedanken" kommt.  Mein Resumee: Ein super Buch, das ich sehr gerne weiterempfehlen werde!

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    • 2
  • Mordsommer

    Mordsommer

    Melody80

    19. September 2015 um 18:29

    Zu Anfang beginnt die Geschichte recht schleppend. Man begegnet zu allerst der Anwältin Nina, der eine Beförderung ins Haus steht.  Ihre Freude wird durch einen Brief gedämpft: Der Absender spielt ein Spiel á la: “Ich weiß, was IHR letzten Sommer getan habt” und lädt sie und ehemalige Freunde in ein verlassenes Dorf in der Eifel ein. Dort beginnen sich alle Beteiligten zu mißtrauen und zu beschuldigen, Erinnerungen kommen wieder hoch aus vergangenen Tagen, als die Clique ganz schön schlimme Dinge veranstaltet hat. Die Geschichte pendelt zwischen der heutigen Zeit und Anfang der 90erhin und her, was die Geschichte zwar spannend macht, das Ganze aber auch ein bißchen in die Länge zieht. Aufgrund der “Mutproben”, so nenne ich jetzt mal die Taten der Gruppe, blieben mir alle Personen bis zum Ende hin unsympathisch. Da habe ich mich doch richtig gefreut, als die lieben Freunde im Laufe der Zeit ihr Fett abbekommen haben… Das Ende war für mich nicht überraschend, sondern war absehbar, da hätte ich mir noch die ein oder andere Überraschung gewünscht. So bleibt es aber ein solider Thriller für zwischendurch, den man getrost, gerade jetzt zur kalten Jahreszeit lesen und sich freuen kann, dass man keine Einladung in ein Geisterdorf bekommen hat. Mein Fazit Ein Thriller für zwischendurch, der anfangs schwer in die Gänge kommt, dann aber “Tabula rasa” veranstaltet.

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  • spannender relativ üblicher Thrillerplot. Angenehm zu lesen und gute Unterhaltung für einen Tag.

    Mordsommer

    sabrinchen

    23. August 2015 um 16:11

    Mordsommer von Rudolf Jagusch ist im Heyne verlag erschienen und ist das 2. Buch in dem es um Staatsanwältin Nina Lehmann geht. Das Cover und der Buchtitel sind sehr aussagekräftig und erklären sich in der Handlung. Das Buch habe ich als Quereinsteigerin gelesen und hatte kein Problem in die Handlung zu finden da es in sich abgeschlossen war. Ein gut erdachter und geschriebener Thrillerplot mit ganz viel Gänsehautfeeling erwartete mich. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und hat mich für einen ganzen Tag gut unterhalten. Mir gefiel sehr die Reise in die Vergangenheit mit Ninas Clique. Auch die Gegenwart hat mich mitfiebern lassen. Alle Charaktere waren glaubhaft beschrieben und ihre Handlungen waren gut nachzuvollziehen. Das Ende war ein bisschen vorhersehbar aber trotzdem habe ich es bis zum Schluss verschlungen. 4 spannende Sterne vergebe ich.

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  • So geht deutscher Krimi!

    Mordsommer

    Buchliese

    22. August 2015 um 12:05

    Ich beginne meine Empfehlung heute einfach mal mit der Schlussbemerkung des Autors: "Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie diese Zeilen lesen, sind Sie gut aus dem fiktiven Staudenhof zurückgekehrt. Ich hoffe, ich konnte Ihnen spannende Stunden bereiten. Sollten Sie jetzt noch nicht genug haben, empfehle ich Ihnen eine Wanderung zum Originalschauplatz. Ja, Sie haben richtig gelesen. Das verlassene Dorf Staudenhof gibt es tatsächlich in der Eifel. Die GPS-Daten und weitere Informationen sind auf Wikipedia zu finden" Ich möchte da auf keinen Fall hin, allein das Buch und die Vorstellung sind für mich absolut ausreichend. Verlassen, einsam, der Rückweg abgeschnitten, das Böse hinter jeder Ecke lauernd und blitzschnell zuschlagend ... Rudolf Jagusch erzählt diesen Krimi auf zwei Zeitschienen. Im Jahr 1991 ist die elitäre Clique rund um Steff für alle anderen Schüler unerreichbar. Als Nina sich auf eine ganz perfide Weise an ihrem Vater für einen auferlegten Hausarrest rächt, wird sie beobachtet und als Mitglied der Gruppe aufgenommen. Ein Kreis, der auf eine ganz besondere Weise für Zusammenhalt sorgt. Parallel dazu gibt es in der Gegenwart eine Entführung, deren äußerst selbstbewusstes Opfer unglaubliche Qualen erleiden wird. Qualen, die schon beim Lesen körperliche Schmerzen spürbar werden lassen. Ohne zu spoilern, ist es nahezu unmöglich, über dieses Buch zu schreiben. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und alles sieht danach aus, als wäre es vorhersehbar. Der Spannung tut das keinen Abbruch, beide Geschichten erfahren eine stetige Entwicklung. Wer sich auf dieses Buch einlässt, wird vielleicht genau so auf die falsche Fährte gelockt wie ich. Als der Täter sich zu erkennen gibt, zeigt sich alles in einem anderen Licht und bleibt dennoch absolut nachvollziehbar. Ein spannender Krimi von Rudolf Jagusch, von dem ich mit Sicherheit noch weitere Bücher lesen werde.

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  • Super, super, super

    Mordsommer

    Lee-Lou

    20. July 2015 um 16:47

    Nina ist erfolgreiche Staatsanwältin und steht kurz davor sogar bei den ganz großen mitzumischen. Alles läuft super, bis sie einen anonymen Brief findet, in dem nur ein Ort und eine Zeit genannt werden. Der Brief ist der Auslöser dafür, dass Nina von den Erlebnissen ihrer Vergangenheit wieder eingeholt wird. Eine Vergangenheit, von der sie glaubte, dass es sie in ihrem Leben nicht mehr gibt. Eine Vergangenheit, die unter allen Umständen geheimgehalten werden muss. Am - im Brief genannten - Zielort angekommen, begegnet sie ihrer alten Clique (bestehend aus Tim, Mike, Rike, Jana, Fabian und Steff) die Nina seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Steff ist jedoch der einzige, der zu diesem Treffen nicht erscheint. Davon überzeugt, dass Steff sie alle an diesen Ort bestellt hat, lassen sich die Freunde auf dieses Abenteuer ein. Bis sie eine grauenvolle Entdeckung machen und plötzlich jeder jeden verdächtigt. Persönliche Meinung: Der Roman ist in zwei Stränge aufgeteilt. Der eine spielt in der Gegenwart und beschreibt das Treffen und das Abenteuer der Clique. Der andere bringt den Leser immer näher an das Geheimnis. Dabei sind die Übergänge sehr, sehr gut gelungen. Man wird zwar durch die Zeitwechsel immer wieder aus spannenden Situationen rausgerissen, was jedoch der Spannung an sich nicht schadet, da beide Stränge sehr viele Spannungsbögen beinhalten. Zusätzlich ist der Schreibstil durchgängig flüssig und einfach gehalten, was den Spaß am Lesen noch steigert. Es gab im ganzen Verlauf zwei Situationen, in denen ich glaubte zu wissen, wer der Täter sein könnte. Lag mit meiner Vermutung aber beide Male weit daneben. :) Dieser Roman ist auf jeden Fall empfehlenswert. Jemand, der Blut, Leichen und konstante Spannung haben möchte, ist hier genau richtig!

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  • Ene - mene - muh - raus bist du

    Mordsommer

    makama

    17. July 2015 um 11:54

    Nina Lehmann ist Staatsanwältin mit Leib und Seele .... da er hält sie einen anonymen Brief --- der ihre Zukunft vernichten kann.... Grund: Jugendsünden, die nie ans Licht kommen dürfen. Der Brief führt sie an einen einsamen Ort in der Eifel.... Nach und nach trifft die gesamte frühere Clique ein... sie teilen ein dunkles Geheimnis. Nur einer fehlt. Was hat das alles zu bedeuten? Der Brief führt sie ein verlassenes Dorf --- dort sollen sie übernachten. Doch schon bald gibt es einen ersten Toten .... und es bleibt nicht bei em einen... Mistrauen macht sich breit .... wem können sie noch trauen. Ohne Handys ( die mussten sie abgeben) auf sich allein gestellt .... Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte --- einer von ihnen oder ein Fremder.... Die Geschichte hat zwei Erzählstränge ... Einmal geht es um die Ereignisse Anfang der 90er Jahre... und welche dunklen Gehimnisse die damalige Clique zu verbergen hat. und um die Gegenwart.... um Nina und ihre ehemaligen Freunde. Einige kursiv geschriebene Passagen enthüllen Rachegedanken ... Ist das der Täter .... Wer wurde so gedemütigt, dass er auf Rache sind? Hat er die Freunde in die verlassene Gegend gelockt? Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und gerade die unterschiedlichen Erzählebenen erhöhen die Spannung. Erst ganz szum Schluss wird der wahre Täter entlarvt ..... Das Buch hat einen hohen Spannungsbogen, der nie abbricht und ist nichts für Leute mit schwachen Nerven. Von mir gibt es 4,5 Sterne

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  • Katz- und Maus Spiel in einem verlassenen Dorf - für jeden seine eigene Hölle

    Mordsommer

    JulesBarrois

    13. July 2015 um 08:21

    Mordsommer – Rudi Jagusch, 464 Seiten, Heyne Verlag (9. März 2015), 9,99 €, ISBN-13: 978-3453437852  Nina Lehman steht vor der Beförderung zur Oberstaatsanwältin. Doch in ihrer Vergangenheit gibt es etwas, was unter keinen Umständen bekannt werden darf. Ein anonymer Briefschreiber bestellt sie an einen abgelegenen Ort. Dort trifft sie auf ihre ehemalige Clique Rike, Fabian, Jana, Mike und Tim. Nur Steff, Ninas große Liebe fehlt. Diese Clique teilt ihr Geheimnis. Wer ist der Schreiber des anonymen Briefes? Wer steckt hinter allem? Warum jetzt nach 20 Jahren? Was ist in der Jugendzeit passiert? Wer hat sie in das verlassene Dorf bestellt? Wie reagieren die einzelnen Charaktere auf diese Herausforderung? Wie sind die Gefühle der einzelnen Mitglieder der Clique? Das Buch hat drei Handlungssträngen: Die Gegenwart und in Rückblenden die Vergangenheit, die Clique im Sommer 1991. Dazu als dritter Erzählstrang die Gedanken einer Person mit großen Hass- und Rachegefühlen. Man erfährt nicht, um wen es sich handelt. Eine clevere Erzählstruktur, die für gut aufgebaute Spannung sorgt. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliff-Hänger. Der Leser wird nur mit Häppchen gefüttert. Rasantes Finale. Die Handlung spielt in einem bloddy chamber, ein verlassenes Eifeldorf. Ein Ort, von dem es kein Entkommen gibt. Der Mörder ist unter ihnen. Einfacher, leicht lesbarer Schreibstil, hohes Grundtempo, Blick fürs Wesentliche und einer schnörkellosen Sprache. Die Figuren etwas stereotyp und keine war wirklich sympathisch. Für alle Freunde eines Thrillers mit einem Hauch Psychothriller. Sehr gelungener Thriller, mit viele Spannung, Neugier und eine Überraschung am Ende. Ein passendes Urlaubsbuch. Übrigens: Das Dorf Staudenhof existiert wirklich und wird durch eine Karte im Buch illustriert. Dem Wanderausflug steht also nichts im Wege. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Heyne Verlages http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Mordsommer-Thriller/Rudi-Jagusch/e452669.rhd Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de  

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  • Gänsehaut trotz Sommerhitze

    Mordsommer

    moni_ka2511

    08. July 2015 um 10:03

    Eine Entführung – im nächsten Kapitel die Staatsanwältin Nina Lehmann, die gerade einen Fall für sich entschieden hat und von ihrem Vorgesetzten den Job der Oberstaatswältin angeboten bekommt. Dann wieder der weitere Verlauf der Entführung. In den ersten Kapiteln wechseln sich zwei Erzählstränge ab, von denen der Leser ersteinmal keine Ahnung hat, was sie miteinander zu tun haben. Unterbrochen wird das ganze immer wieder von kursiv geschriebenen Kapiteln -  den Erzählungen eines Unbekannten. Nachdem Nina einen anonynem Brief erhält, der Ihre Karriere ruinieren könnte, nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Die beiden Erzählstränge fügen sich zusammen, ein neuer Erzähltstrang taucht auf: die Rückblicke auf die Ereignisse aus Ninas Jugend – und immer wieder die Gedanken des Unbekannten. Der Spannungsbogen ist von Anfang an da und wird durchgehend aufrecht erhalten. Die verschiedenen Erzählstränge sind keinesfalls verwirrend - dem Leser wird zu Anfang des jeweilen Kapitel sofort klar, in welcher Handlung er sich befindet. Der lockere und flüssige Schreibstil des Autors, kobiniert mit der Spannung und Neugier auf die weiteren Ereignisse – in beiden Erzählsträngen – hat mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen. Nach und nach erfährt der Leser, was die Clique damals gemacht hat – worüber sie sich ewiges Schweigen geschworen hatten. In der Gegenwart wird die Clique von einem Unbekannten an einen verlassenen Ort gelotst… eine Leiche taucht auf – und es wird nicht die einzige Leiche bleiben. Wer spielt hier dieses blutrünstige Spiel und was ist damals passiert? Beide Geschichten haben überraschende Wendungen parat und in beiden Geschichten kommen Szenen vor, in denen zart beseitete Leser nicht zu viel Kopfkino entstehen lassen sollten. Fazit Einfacher, flüssiger Schreibstil, der nicht von Ausschweifungen unterbrochen wird, und die konstante Spannung haben mich zum stetigen Weiterlesen gezwungen. Brutalitäten werden nicht detailliert beschrieben, es bleibt genügend Raum für Kopfkino. Ein packender Thriller, der mir trotz Sommerhitze teilweise Gänsehaut beschert hat. Klare Lese-Empfehlung für alle Thriller-Fans! Einen Stern Abzug gebe ich für die Passagen des „Unbekannten“, die für mich druchgängig etwas störend gewirkt haben, bis sich dann erst ganz am Ende deren Sinn erschlossen hat…

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  • Ich weiß, was Du 1992 getan hast...

    Mordsommer

    Seehase1977

    22. June 2015 um 21:38

    Klappentext: Ein anonymer Brief erreicht die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann. Die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses würde ihre Karriere ruinieren. Doch sie will sich nicht einschüchtern lassen und fährt zu dem im Brief genannten abgelegenen Ort in der Eifel. Zu ihrer Überraschung ist sie nicht allein einbestellt worden. Nach und nach treffen weitere fünf Mitglieder ihrer alten Schulclique ein, die ebenfalls etwas zu verbergen haben. Ein grauenhaftes Psychospiel beginnt. Staatsanwältin Nina Lehmann steht auf der Sonnenseite ihrer beruflichen Karriere. Gerade hat sie einen brisanten Fall erfolgreich abgeschlossen und ihr Chef bietet ihr die Stelle als leitende Oberstaatsanwältin an. Doch dann katapultiert ein anonymer Brief die junge Frau zurück in ihre unrühmliche Vergangenheit und droht darin ein Geheimnis Preis zu geben, welches ihre erst am Anfang stehende Karriere mit einem Schlag ruinieren könnte. Nina fährt also, wie in dem anonymen Schreiben verlangt, zu einem abgelegenen Ort in der Eifel. Dort trifft sie auf fünf ehemalige Freunde, die ebenfalls durch einen geheimen Brief dorthin bestellt wurden. Zusammen mit Nina bildeten sie damals eine Clique die von „Spielen“ der ganz besonderen Art nicht genug bekommen konnte. Doch nun haben diese Menschen nur ein gemeinsames Interesse, nämlich dass dieses Geheimnis für immer gehütet wird. Der anonyme Briefeschreiber lenkt die ehemalige Clique, ausgerüstet mit Rucksäcken und Verpflegung, in ein verlassenes, weit abgelegenes Dorf, genannt Staudenhof. Dort beginnt ein wahrhaftiges Psychospiel, auf das bald eine Leiche folgt. Nina Lehmann will nur noch eines…Überleben! „Mordsommer“ ist mein erstes Buch von Rudi Jagusch und wird wohl auch nicht das Letzte bleiben. Schon gleich nach den ersten Seiten wird man gepackt und ist gleich gefesselt von der Geschichte. Jetzt schon fragt man sich, wer wohl der anonyme Briefeschreiber ist. Vielleicht der, der immer mal wieder zwischen den einzelnen, sehr kurz gehaltenen Kapiteln zu Wort kommt? Man sehnt sich das aufklärende Ende herbei und wünscht sich doch, dass nicht gleich schon alles vorbei ist. Brutal und detailliert schonungslos werden einzelne Szenen beschrieben, ganz klar nichts für schwache Nerven. Zu den Protagonisten kann ich nur sagen, dass ich eigentlich für keinen Einzigen wirklich Sympathie aufbauen konnte, was vom Autor möglicherweise so gewollt war. Seltsamerweise hat mich das in Rudi Jaguschs Thriller nicht gestört, fast schon war ich dankbar für die „Abreibung“ die die 7 Mitglieder der Clique durchaus verdient haben.  Mit „Mordsommer“ ist Rudi Jagusch ein spannender, brutaler und schnörkelloser Thriller mit einem flüssigen Schreibstil gelungen, den man kaum aus der Hand legen kann. Auch wenn man die Empfindung hat, man will nicht mehr weiterlesen um der Grausamkeit einzelner Szenen zu entkommen, so will man aber doch wissen, ob es wirklich noch schlimmer kommen kann. Klasse! Mal wieder ein wirklich guter deutscher Thriller von dem zart Besaitete besser die Finger lassen, für alle anderen gilt eine absolute Leseempfehlung!

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  • Eine Clique allein im Wald

    Mordsommer

    Heimfinderin

    15. June 2015 um 17:09

    Inhalt Staatsanwältin Nina Lehmann steht kurz vor ihrer Beförderung, als sie einen anonymen Brief mit den Worten „Ich kenne dein Geheimnis 1992“ erhält. Diese wenigen Worte lassen die bisher recht erfolgreich verdrängte Vergangenheit wieder aufbrechen und können vor allem auch dafür sorgen, ihre Karriere zu beenden. Notgedrungen macht sie sich also auf den Weg zu einem kleinen Ort inmitten der Eifel, den Treffpunkt, den der Briefeschreiber genannt hatte. Dort kommt die nächste Überraschung: alle aus ihrer ehemaligen Jugendclique werden dort versammelt und obwohl sie sich damals geschworen haben, ihre schlimmen Geheimnisse für immer für sich zu behalten, scheint jemand sie zu kennen und zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Wer steckt dahinter und wem kann man noch trauen? Ein grausames Psycho-Spiel beginnt... Meine Meinung Von der ersten Seite an wird man mitten ins Geschehen geworfen und bekommt gleich einen Vorgeschmack davon, mit welcher Kaltblütigkeit die Protagonisten in diesem Thriller agieren können. Denn eines ist mir schnell aufgefallen, nämlich dass ich keinen der Charaktere sympathisch finde. Die Anwältin Nina zeigte mir früh, dass ich sie nicht leiden kann. Und auch die anderen Mitglieder der Clique verbreiteten schnell mehr oder weniger starke Antipathie, je mehr ich von ihnen und ihren Jugendtaten gelesen hatte. Diese Gruppe scheint nun allerdings Opfer zu sein, denn es sind sie, die in dem verlassenen Dorf in der Eifel zu Verfolgten werden und es sind sie, die dabei in tödlicher Gefahr sind. Das ist vielleicht ein etwas ungewohntes Lesegefühl, wenn man sonst eher mit sympathischen Charakteren mitleidet, denn nicht nur einmal fühlte ich auch etwas Genugtuung, wenn sie ganz besonders erschrocken reagierten. Es ist aber auf jeden Fall sehr passend und richtig, sie dem Leser so darzustellen. Es las sich nicht weniger spannend. Denn in einem zweiten Erzählstrang erfahren wir in Rückblicken, was die Clique in ihrer Schulzeit getrieben hatte und das lässt einem die Haare zu Berge stehen. Die Kaltblütigkeit und Grausamkeit, die sie in ihren gemeinsamen Treffen an den Tag legten und dieser völlige Mangel an Empathie Tieren und Menschen gegenüber erzeugt Gänsehaut. Glücklicherweise geht der Autor bei den betreffenden Szenen nicht zu sehr ins Detail, wofür bin ich ihm sehr dankbar bin, sondern erzeugt den Gruselfaktor und das Entsetzten beim Leser mehr durch beschriebene Empfindungen und Andeutungen, als mit viel Blut. Für mich, der ich blutiges Gemetzel überhaupt nicht mag, war es immer eine noch gut lesbare Dosis, um Grauen zu erfahren. Ein dritter Erzählstrang besteht dann aus den Gedanken einer Person mit großen Hass- und Rachegefühlen, allerdings erfährt man nicht, um wen es sich handelt. Gedanken, die mit großer Aggression in die Vergangenheit zurückgehen, aber auch abschweifen. Wer ist diese Person und wie steht sie mit den Gräueln in dem verlassenen Dorf in Verbindung? Diese drei Erzählstränge zueinander zu bringen und dabei darüber zu spekulieren und zu rätseln, wer der Initiator des tödlichen Treffens sein könnte, war sehr spannend. Der Autor hat es sehr gut verstanden, mich immer wieder zu verwirren oder von meinen Verdächtigungen abzubringen und zwischen möglichen Erklärungen hin und her zu springen. Irgendetwas passte doch immer mal wieder nicht zusammen oder eine andere Person erregte plötzlich meinen Verdacht, so dass ich meine Verdächtigungen nicht wirklich greifen und festmachen konnte und immer wieder schwankte, auch wenn ich das Gefühl hatte, es nun zu wissen. So war ich bis zum Schluss unsicher und wurde noch überrascht, wenn auch einiges passte, was ich vermutet hatte. Das was richtig gut gemacht und hielt für mich die Spannung bis zum Schluss ganz oben. Am liebsten würde ich noch eine Verfilmung davon sehen, denn es bietet Stoff für eine schön düstere Stimmung und einige schöne Schreckmomente.

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  • Mordsommer

    Mordsommer

    aftersunblau

    13. May 2015 um 18:27

    Mordsommer / Rudi Jagusch 4,5/5 Staatsanwältin Nina Lehmann hat gerade einen wichtigen Fall gewonnen und soll zur Oberstaatsanwältin befördert werden. Ihre Freude darüber hält aber nicht lange an denn zu Hause erwartet sie ein anonymer Brief in dem sie aufgefordert wird in ein entlegenes Dorf in der Eifel zu kommen. da es in ihrer Vergangenheit etwas gibt dass niemand erfahren darf, macht sie sich auf den Weg. In dem Dorf trifft sie dann auf die Freunde ihrer alten Clique. Nach einer Nacht im dortigen Gasthof müssen sie ihre Handys abgeben und müssen sich per GPS Sender auf den Weg in ein verlassenes Dorf in einem entlegenen Talkessel machen. Dort gibt es dann schnell den ersten Toten und keiner traut mehr dem anderen. Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Zum einen in der Gegenwart mit der Hauptprotagonistin Nina und zum anderen aus der Vergangenheit in dem der Leser nach und nach erfährt welches Geheimnis die Clique hütet. Gerade durch den Wechsel der beiden Perspektiven ist die Story überaus spannend denn es endet immer so dass man am liebsten gleich wissen möchte wie es denn weitergeht. Auf diese Weise wird man von Kapitel zu Kapitel gejagt und möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Hat man ziemlich zu Beginn schon einen Verdacht wer der geheimnisvolle Briefeschreiber ist, so wird man am Ende eines besseren belehrt. Beide Teile lesen sich gleichermaßen spannend und durch den flüssigen Schreibstil ist das Buch leider viel zu schnell zu Ende gelesen. Für mich war es das erste Buch von Rudi Jagusch, bestimmt nicht das letzte.

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