Rudolf Nedzit Wantlek

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Inhaltsangabe zu „Wantlek“ von Rudolf Nedzit

Als Wilhelm Wantlek Ende des 18. Jahrhunderts, nach dem Tod seiner Frau, Haus und Freunde verließ, suchte und fand er Hilfe bei einem Therapeuten namens Gesslov. Wantleks Briefe, ohne Absenderadresse, sollten noch der einzige Kontakt zu seinem besten Freund sein. Tine, eine junge Magd im Dorf, wurde Wantleks neue Hoffnung und Liebe. Nach einem letzten Brief, der nichts an Zukunftsplänen offenbarte, suchte der Freund vergebens nach Antworten. Dann aber, Jahre später und durch einen Zufall bedingt, erfuhr er Näheres und begab sich ebenfalls auf die Reise und in die Hände von Gesslov. Eine schicksalhafte Begegnung mit Wantleks Kindern folgte. Wiederholt sich alles immerzu? Im Glück wie im Leid? Wir sind mit der Vergangenheit verbunden, ob wir es wollen oder nicht – und diese führt uns unweigerlich in die Zukunft, denn das eine kann es ohne das andere nicht geben.

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  • Rezension zu "Wantlek" von Rudolf Nedzit

    Wantlek
    Tanja Asmus

    Tanja Asmus

    09. January 2010 um 20:01

    Inhalt: Wilhelm Wantlek ist nach dem frühen Tod seiner Frau in tiefster Trauer. Depressiv, unverstanden, und ohne Hoffnung kündigt er seinen Job, den er die ganzen Jahre hasste. Als er zuletzt noch sein Heim verliert, lässt er sich auf einen Deal ein… - eine Reise zu sich selbst. Meinung: Meine Inhaltsangabe ist diesmal ziemlich kurz, aber das hat auch einen Grund. Kapitel um Kapitel, oder in unseren Fall Brief um Brief wird der Leser in die Welt von Wantlek reingezogen. Dieses außergewöhnliche Werk enthält 27 Briefe von Wilhelm an Hans und ein Nachwort von Hans selber. In der deutschen Hochsprache wie sie im späten 18 Jahrhundert gesprochen wurde, erlebt der Leser dramatische, spannende, humorvolle sowie auch wütende Erlebnisse Wilhelms mit. Er befindet sich durch eine Zeitungsannonce auf einen Gut des Professors Gesslov der mit Gesprächen und sonderbaren Wünschen versucht Wilhelm zu helfen. Man kann die Wandlungen von Wilhelm spüren und sieht es auch durch die Briefe, wie es wohl in dem Menschen Wantlek aussehen mag. Ich bin einfach überwältig von diesen Werk! Wie schön es ist, in unserer heutigen Zeit ein Buch in der Hand zu halten wo die einzige Kommunikation das Briefe schreiben ist. Wantlek kannte weder PC noch das Internet, und Schreibmaschinen waren damals noch unerschwinglich. So wird mit Papier und einen Federkiel sein Leben aufgeschrieben. Wilhelm ist mir so sehr ans Herz gewachsen: Als ich nach dem Nachwort von Hans das Buch zuklappte, habe auch ich einen Freund auf unbestimmte Zeit zurück lassen müssen. Dieses Buch ist nicht nur ein literarisches Meisterwerk, - es ist eine Melodie, die zum Herzen führt!

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