Rudolf Obauer

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Alle Bücher von Rudolf Obauer

Rudolf ObauerIch koche, also bin ich
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Ich koche, also bin ich
Ich koche, also bin ich
 (5)
Erschienen am 31.05.2017
Rudolf ObauerHemmungslos kochen
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Hemmungslos kochen
Hemmungslos kochen
 (1)
Erschienen am 24.09.2002
Rudolf ObauerKoche lieber leidenschaftlich!
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Koche lieber leidenschaftlich!
Koche lieber leidenschaftlich!
 (0)
Erschienen am 05.07.2008
Rudolf ObauerDas große kleine Buch: Unsere Innergebirgsküche
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Das große kleine Buch: Unsere Innergebirgsküche
Rudolf ObauerUnsere österreichische Küche
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Unsere österreichische Küche

Neue Rezensionen zu Rudolf Obauer

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nana_what_elses avatar

Rezension zu "Ich koche, also bin ich" von Rudolf Obauer

Ich koche, also bin ich von Rudi Obauer
nana_what_elsevor einem Jahr

Ich halte den kleinen, nicht materiellen Luxus des Alltags für wesentlich nachhaltiger als jenen, den wir uns durch Konsum gönnen.
aus: Ich koche, also bin ich von Rudi Obauer, Seite 58. Textechte: Ecowin.

Klappentext: Ein Plädoyer für bewusstes Zubereiten und Konsumieren, für mehr Zeit und weniger Stress. Rudi Obauer erklärt, worauf es beim Kochen und Essen wirklich ankommt und woran man ein gutes Produkt erkennt. Die Küche wird bei ihm wieder zu einem Ort der Freude und der Gemeinschaft. Er zeigt, wie wir durch handwerkliches Können zu unserem eigenen Stil finden und dass dabei Gerichte entstehen, die einfach guttun. Wenn wir uns mit Freude unseren Nahrungsmitteln und der Arbeit damit zuwenden, wird Kochen wieder eine existenzielle Erfahrung. Kochen Sie sich frei! Textrechte: Ecowin Verlag.


Rezension: Rudi Obauers Buch Ich koche, also bin ich ist kein typisches kulinarisches Nachschlagewerk, keine Rezeptesammlung, wie man sie zu dutzenden schon gekauft, einmal gelesen und im 0815-Kochbuchregal verstauben lassen hat.

Rudi Obauers Buch ist eine Liebeserklärung an das leidenschaftliche Fuhrwerken in der Küche und ein kritischer Aufruf zum Kochen mit Köpfchen!

VERANTWORTUNG – das ist der rote Faden, der sich durch dieses pinke Büchlein zieht. Denn egal, ob man nun gerne vor dem heimischen Herd den Kochlöffel schwingt oder als Küchenchef eines Haubenlokals tätig ist: es wird immer wichtiger, sich als Koch einige Prinzipien hinter die Ohren zu schreiben. 

Erkenne die Manipulation!
Wirf den Stress weg!
Was du in der Küche brauchst
Genieße den wahren Luxus!
Lerne das Einfache lieben!
Koche im Einklang mit Natur und Jahreszeit!

In diesen Kapiteln erläutert er sehr anschaulich, warum es wichtig ist, regional und saisonal einzukaufen, dem Bauern ums Eck den Vorzug zu geben, gegenüber dem internationalen Supermarktriesen, dabei auch vorhandene und nichtvorhandene Gütesiegel kritisch zu hinterfragen – und so viel wie möglich selbst anzubauen, selbst zu pflücken, selbst zu kochen: denn dann weiß man, dass das was man isst, von höchster Qualität ist.

Auch das Credo Weniger ist mehr! wird von dem Meisterkoch groß geschrieben: es braucht nicht immer exotische Rezepte, teure Zutaten und stundenlange Vorbereitungszeit, um ein phänomenales Gericht zu zaubern. Ganz im Gegenteil: mit einfachen und dennoch ausgefallenen Rezepten, die Rudi Obauer beinahe beiläufig als Tipps unter der Headline Probier doch einmal das! in den Fließtext einstreut, zeigt er, wie man mit wenig finanziellem und zeitlichem Aufwand aus heimischen Zutaten ungewöhnliche Leckereien zubereitet, die den Gaumen verwöhnen.


Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum: Es gibt nichts, das uns in Küchenbelangen so unabhängig und frei von kommerziellem Druck und Bevormundung macht wie Essbares aus eigener Manufaktur – selbst zubereitete Speisen, selbst angebaute oder gefundene Pflanzen, selbst konservierte Nahrungsmittel. Selbstgemachtes erfüllt uns mit Stolz; es erzeugt ein Bewusstsein für die Abläufe in der Natur, was wiederum zu einem größeren Respekt vor Nahrungsmitteln führt.
aus: Ich koche, also bin ich von Rudi Obauer, Seite 93. Textechte: Ecowin.

Persönliches Fazit: Ich koche, also bin ich von Rudi Obauer ist ein Buch über Nachhaltigkeit, den Respekt vor der Natur und die Liebe zum Kochen. Ein wunderbarer Ratgeber für bewusstes Konsumieren, Kochen und Genießen!

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Hexchen123s avatar

Rezension zu "Ich koche, also bin ich" von Rudolf Obauer

Dieses Plädoyer rüttelt wach und regt zum Nachdenken an
Hexchen123vor einem Jahr

„Ich koche also bin ich“ ist kein Kochbuch wie man vielleicht anhand des Titels erahnen könnte. Es ist ein Plädoyer, ein aufrütteln und ein Apell an den gesunden Menschenverstand.

Die meisten von uns leben heute in einer Welt, in welcher alles nur noch schnell gehen muss. Wir leben in einer Konsumgesellschaft und lassen uns leider immer wieder von den großen Konzernen manipulieren. Es wird gekauft was nur geht, vor allem wenn man der Meinung ist, wieder mal ein Schnäppchen zu machen. Egal, ob man es braucht oder nicht. Essen wird oftmals schon fertig gekauft, eingepackt in viel Plastik und Alu. Der Wert eines Lebensmittels wird nicht mehr erkannt. Was nicht schmeckt oder gar abgelaufen ist, wird munter entsorgt.

Rudi Obauer führt uns vor Augen, in welche Fallen wir immer wieder tappen. Wir oftmals nicht mehr wissen, wie frische Zutaten schmecken, unsere Sinne zum Erkennen eines verdorbenen Lebensmittels wieder einsetzen sollten. Er nimmt uns an die Hand, um eigene Verhaltensweisen zu erkennen und diese zu verändern. Ganz praktisch mit einer Checkliste am Ende jedes Kapitels.

Und schließlich will er dem Leser wieder die Freude am Kochen näher bringen. Das Einkaufen von frischen Zutaten auf dem Markt, mit wenig Zutaten geschmackvolle und frische Gerichte zu kochen, das Einfache wieder lieben zu lernen. Denn das ist Luxus, das ist Freiheit. Wenn man unabhängig wird von den Konzernen und Marken und wieder von Grund auf so viel wie möglich selber macht.

Fazit

Ich war sehr überrascht über den Inhalt des Buches. Eher hatte ich ein Kochbuch erwartet, doch statt dessen geht es hier um grundsätzliche Dinge. Es hat mich wachgerüttelt, obwohl ich schon vieles so handhabe wie Rudi Obauer es verfasst hat. Für mich ein sehr gelungenes Werk welches zum Nachdenken und Nachmachen anregt.

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Flatters avatar

Rezension zu "Ich koche, also bin ich" von Rudolf Obauer

schön zu lesen
Flattervor 2 Jahren




Zum Inhalt: Klappentext

Ein Plädoyer für bewusstes Zubereiten und Konsumieren, für mehr Zeit und weniger Stress.


Rudi Obauer erklärt, worauf es beim Kochen und Essen wirklich ankommt und woran man ein gutes Produkt erkennt. Die Küche wird bei ihm wieder zu einem Ort der Freude und der Gemeinschaft.


Er zeigt, wie wir durch handwerkliches Können zu unserem eigenen Stil finden und dass dabei Gerichte entstehen, die einfach gut tun. Wenn wir uns mit Freude unseren Nahrungsmitteln und der Arbeit damit zuwenden, wird Kochen wieder eine existenzielle Erfahrung. Kochen Sie sich frei!


Meine Meinung:

Der österreichische Starkoch erklärt uns hier in diesem Buch wie man die Küche zu einem Ort der Freude macht. Toll fand ich, wie er beschreibt, dass man kein 5-Gänge Menü zaubern muss um ein guter Gastgeber zu sein. Oft sieht man alles viel zu verbissen, dabei sind es gerne die einfachen Dinge, die Freude machen. Es werden Fragen geklärt wie: Wohin wende ich mich, wenn ich gut essen will? Woran erkenne ich gute Qualität bei Zutaten? Können bestimmt Gerichte im Restaurant überhaupt billig sein? Er hinterfragt der Umgang mit Lebensmitteln und erklärt auch, warum ein Jahrtausende altes Salz kein Ablaufdatum braucht (das fand ich ja total interessant). Er zeigt uns wo man echte Bio-Lebensmittel am besten kauft, wie man Öle und Gewürze am besten lagert und gibt Tipps rund um die Küche.


Cover:

Das Cover hat eine tolle Farbe und ist sehr ansprechend.


Fazit:

Es hat Spaß gemacht sich durch dieses Buch hindurch zu schmökern.

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