Rudolf Obauer Ich koche, also bin ich

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(2)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ich koche, also bin ich“ von Rudolf Obauer

Ein Plädoyer für bewusstes Zubereiten und Konsumieren, für mehr Zeit und weniger Stress. Rudi Obauer erklärt, worauf es beim Kochen und Essen wirklich ankommt und woran man ein gutes Produkt erkennt. Die Küche wird bei ihm wieder zu einem Ort der Freude und der Gemeinschaft. Er zeigt, wie wir durch handwerkliches Können zu unserem eigenen Stil finden und dass dabei Gerichte entstehen, die einfach guttun. Wenn wir uns mit Freude unseren Nahrungsmitteln und der Arbeit damit zuwenden, wird Kochen wieder eine existenzielle Erfahrung. Kochen Sie sich frei!

Ein wunderbarer Ratgeber für bewusstes Konsumieren, Kochen und Genießen!

— nana_what_else

Wunderbare Worte die einem die Augen öffnen

— Hexchen123

Ein Plädoyer für die Wertschätzung der Nahrungsmittel und genussvolles Essen.

— Sikal

Stöbern in Sachbuch

Weihnachten kommt immer so plötzlich!

Wundervoll als Geschenk für Freunde oder sich selbst

Gwennilein

Das Café der Existenzialisten

Eine fesselnde Abhandlung über das philosophische Schaffen im 20. Jhd. perfekt eingebettet im historischen Kontext. Eine Bereicherung!

cherisimo

Hygge! Das neue Wohnglück

Zuhause einfach glücklich sein: das Buch bietet mehr als Einrichtungstipps, es vermittelt das Hygge-Gefühl in Wort & Bild...

Kamima

Sex Story

Witziges und informatives Comicbuch, welches die sexuelle Entwicklung der Menschheit nachzeichnet.

Jazebel

Gehen, um zu bleiben

Ein wirklich tolles Buch, das mir das ein oder andere Reiseziel echt schmackhaft gemacht hat. Hat mir sehr gefallen :)

missricki

Gemüseliebe

Tolle neue Ideen für vegetarische Gerichte, die einfach und für jedermann nachkochbar sind.

niknak

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ich koche, also bin ich von Rudi Obauer

    Ich koche, also bin ich

    nana_what_else

    21. September 2017 um 15:06

    Ich halte den kleinen, nicht materiellen Luxus des Alltags für wesentlich nachhaltiger als jenen, den wir uns durch Konsum gönnen.aus: Ich koche, also bin ich von Rudi Obauer, Seite 58. Textechte: Ecowin.Klappentext: Ein Plädoyer für bewusstes Zubereiten und Konsumieren, für mehr Zeit und weniger Stress. Rudi Obauer erklärt, worauf es beim Kochen und Essen wirklich ankommt und woran man ein gutes Produkt erkennt. Die Küche wird bei ihm wieder zu einem Ort der Freude und der Gemeinschaft. Er zeigt, wie wir durch handwerkliches Können zu unserem eigenen Stil finden und dass dabei Gerichte entstehen, die einfach guttun. Wenn wir uns mit Freude unseren Nahrungsmitteln und der Arbeit damit zuwenden, wird Kochen wieder eine existenzielle Erfahrung. Kochen Sie sich frei! Textrechte: Ecowin Verlag.Rezension: Rudi Obauers Buch Ich koche, also bin ich ist kein typisches kulinarisches Nachschlagewerk, keine Rezeptesammlung, wie man sie zu dutzenden schon gekauft, einmal gelesen und im 0815-Kochbuchregal verstauben lassen hat.Rudi Obauers Buch ist eine Liebeserklärung an das leidenschaftliche Fuhrwerken in der Küche und ein kritischer Aufruf zum Kochen mit Köpfchen!VERANTWORTUNG – das ist der rote Faden, der sich durch dieses pinke Büchlein zieht. Denn egal, ob man nun gerne vor dem heimischen Herd den Kochlöffel schwingt oder als Küchenchef eines Haubenlokals tätig ist: es wird immer wichtiger, sich als Koch einige Prinzipien hinter die Ohren zu schreiben. Erkenne die Manipulation!Wirf den Stress weg!Was du in der Küche brauchstGenieße den wahren Luxus!Lerne das Einfache lieben!Koche im Einklang mit Natur und Jahreszeit!In diesen Kapiteln erläutert er sehr anschaulich, warum es wichtig ist, regional und saisonal einzukaufen, dem Bauern ums Eck den Vorzug zu geben, gegenüber dem internationalen Supermarktriesen, dabei auch vorhandene und nichtvorhandene Gütesiegel kritisch zu hinterfragen – und so viel wie möglich selbst anzubauen, selbst zu pflücken, selbst zu kochen: denn dann weiß man, dass das was man isst, von höchster Qualität ist.Auch das Credo Weniger ist mehr! wird von dem Meisterkoch groß geschrieben: es braucht nicht immer exotische Rezepte, teure Zutaten und stundenlange Vorbereitungszeit, um ein phänomenales Gericht zu zaubern. Ganz im Gegenteil: mit einfachen und dennoch ausgefallenen Rezepten, die Rudi Obauer beinahe beiläufig als Tipps unter der Headline Probier doch einmal das! in den Fließtext einstreut, zeigt er, wie man mit wenig finanziellem und zeitlichem Aufwand aus heimischen Zutaten ungewöhnliche Leckereien zubereitet, die den Gaumen verwöhnen. Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum: Es gibt nichts, das uns in Küchenbelangen so unabhängig und frei von kommerziellem Druck und Bevormundung macht wie Essbares aus eigener Manufaktur – selbst zubereitete Speisen, selbst angebaute oder gefundene Pflanzen, selbst konservierte Nahrungsmittel. Selbstgemachtes erfüllt uns mit Stolz; es erzeugt ein Bewusstsein für die Abläufe in der Natur, was wiederum zu einem größeren Respekt vor Nahrungsmitteln führt.aus: Ich koche, also bin ich von Rudi Obauer, Seite 93. Textechte: Ecowin.Persönliches Fazit: Ich koche, also bin ich von Rudi Obauer ist ein Buch über Nachhaltigkeit, den Respekt vor der Natur und die Liebe zum Kochen. Ein wunderbarer Ratgeber für bewusstes Konsumieren, Kochen und Genießen!

    Mehr
  • Dieses Plädoyer rüttelt wach und regt zum Nachdenken an

    Ich koche, also bin ich

    Hexchen123

    28. April 2017 um 09:08

    „Ich koche also bin ich“ ist kein Kochbuch wie man vielleicht anhand des Titels erahnen könnte. Es ist ein Plädoyer, ein aufrütteln und ein Apell an den gesunden Menschenverstand.Die meisten von uns leben heute in einer Welt, in welcher alles nur noch schnell gehen muss. Wir leben in einer Konsumgesellschaft und lassen uns leider immer wieder von den großen Konzernen manipulieren. Es wird gekauft was nur geht, vor allem wenn man der Meinung ist, wieder mal ein Schnäppchen zu machen. Egal, ob man es braucht oder nicht. Essen wird oftmals schon fertig gekauft, eingepackt in viel Plastik und Alu. Der Wert eines Lebensmittels wird nicht mehr erkannt. Was nicht schmeckt oder gar abgelaufen ist, wird munter entsorgt.Rudi Obauer führt uns vor Augen, in welche Fallen wir immer wieder tappen. Wir oftmals nicht mehr wissen, wie frische Zutaten schmecken, unsere Sinne zum Erkennen eines verdorbenen Lebensmittels wieder einsetzen sollten. Er nimmt uns an die Hand, um eigene Verhaltensweisen zu erkennen und diese zu verändern. Ganz praktisch mit einer Checkliste am Ende jedes Kapitels.Und schließlich will er dem Leser wieder die Freude am Kochen näher bringen. Das Einkaufen von frischen Zutaten auf dem Markt, mit wenig Zutaten geschmackvolle und frische Gerichte zu kochen, das Einfache wieder lieben zu lernen. Denn das ist Luxus, das ist Freiheit. Wenn man unabhängig wird von den Konzernen und Marken und wieder von Grund auf so viel wie möglich selber macht.FazitIch war sehr überrascht über den Inhalt des Buches. Eher hatte ich ein Kochbuch erwartet, doch statt dessen geht es hier um grundsätzliche Dinge. Es hat mich wachgerüttelt, obwohl ich schon vieles so handhabe wie Rudi Obauer es verfasst hat. Für mich ein sehr gelungenes Werk welches zum Nachdenken und Nachmachen anregt.

    Mehr
  • schön zu lesen

    Ich koche, also bin ich

    Flatter

    20. March 2017 um 19:30

    Zum Inhalt: Klappentext Ein Plädoyer für bewusstes Zubereiten und Konsumieren, für mehr Zeit und weniger Stress. Rudi Obauer erklärt, worauf es beim Kochen und Essen wirklich ankommt und woran man ein gutes Produkt erkennt. Die Küche wird bei ihm wieder zu einem Ort der Freude und der Gemeinschaft. Er zeigt, wie wir durch handwerkliches Können zu unserem eigenen Stil finden und dass dabei Gerichte entstehen, die einfach gut tun. Wenn wir uns mit Freude unseren Nahrungsmitteln und der Arbeit damit zuwenden, wird Kochen wieder eine existenzielle Erfahrung. Kochen Sie sich frei! Meine Meinung: Der österreichische Starkoch erklärt uns hier in diesem Buch wie man die Küche zu einem Ort der Freude macht. Toll fand ich, wie er beschreibt, dass man kein 5-Gänge Menü zaubern muss um ein guter Gastgeber zu sein. Oft sieht man alles viel zu verbissen, dabei sind es gerne die einfachen Dinge, die Freude machen. Es werden Fragen geklärt wie: Wohin wende ich mich, wenn ich gut essen will? Woran erkenne ich gute Qualität bei Zutaten? Können bestimmt Gerichte im Restaurant überhaupt billig sein? Er hinterfragt der Umgang mit Lebensmitteln und erklärt auch, warum ein Jahrtausende altes Salz kein Ablaufdatum braucht (das fand ich ja total interessant). Er zeigt uns wo man echte Bio-Lebensmittel am besten kauft, wie man Öle und Gewürze am besten lagert und gibt Tipps rund um die Küche. Cover: Das Cover hat eine tolle Farbe und ist sehr ansprechend. Fazit: Es hat Spaß gemacht sich durch dieses Buch hindurch zu schmökern.

    Mehr
  • Hosentaschenratgeber für nachhaltiges Essen

    Ich koche, also bin ich

    awogfli

    18. March 2017 um 08:59

    Der kleine Band, der fast in jede Hosentasche passt, ist definitiv kein Kochbuch, sondern ein interessanter Ratgeber, wie man nachhaltig essen, einkaufen, leben und kochen kann aus der Sicht von Starkoch Rudi Obauer.Dabei propagiert der Autor ohne Moralinsäure einen umweltbewussten, nachhaltigen, selbstbestimmten und dennoch genussorientierten Umgang mit dem Thema Essen und alles was damit zusammenhängt: Wie wird der Konsument von der Nahrungsmittelindustrie beim Einkauf manipuliert und wie kann man sich selbst vor den Psychotricks der Unternehmen schützen, wie sollte eine Küche eingerichtet sein, welche Geräte sind unnütz, wie koche ich saisonal und umweltverträglich, wie lerne ich den für mich richtigen Genuss zu finden, wie bewirte ich Gäste, wie wirkt sich Stress auf das Geschmacksempfinden aus etc. Gewürzt ist dieser Lebensratgeber nicht nur mit guten Tipps sondern auch mit einer gehörigen Portion Ironie.„Du stehst vor zwei verschiedenen Marken Mineralwasser, auf einer davon prangt deutlich sichtbar die Kennzeichnung „gluten- und lactosefrei“. In diesem Fall halte kurz inne. Und frage Dich, bevor Du das vermeintlich verträglichere nimmst, wie viel Getreidekleber und Milchzucker Wasser enthält.“Auch dem von vielen Haubenköchen geächteten Jamie Oliver zollt er durchaus Respekt in der Rolle, die dieser fürs Kochen in den letzten zehn Jahren gespielt hat, wodurch Obauer für mich sofort sehr an Glaubwürdigkeit gewinnt, und überhaupt nicht abgehoben rüberkommt.„Und ich rede nicht von einem Kochen, bei dem wieder nur Leistungsdruck und Wettbewerb im Vordergrund steht, bei dem in Milligramm und Zehntelgrad gerechnet wird. In diesem Sinne bin ich sogar ein Fan des Briten Jamie Oliver, der viel dazu beigetragen hat, das Kochen zu befreien und Lust darauf zu machen. 170 oder 175 Grad im Backrohr? Ein Schuss Öl oder zwei? Ein anderes Kräutlein als im Rezept vorgesehen? So wichtig ist das gar nicht. Jamie Oliver regt die Menschen zum Kochen an, das ist sein Verdienst.“Rudi Obauer hat sich offensichtlich nach einem Herzinfarkt hingesetzt und für sich und andere Menschen diesen Ratgeber erstellt. Neben sehr gelungenen Checklisten, die die einzelnen Kapitel dann noch in Form von Fragen an sich selbst zu einem Leitfaden zusammenfassen, gibt es ab und an vereinzelt doch noch ein paar Rezepte, die aber sehr gut in den restlichen Inhalt integriert sind.Leider kommt nun von mir jedoch die gravierende Kritikkeule. So wundervoll großartig wie sich dieses Buch liest, schmerzt und ärgert es mich doppelt so stark, dass es gar so kurz ist: Nur 115 Seiten nicht mal in A5 und zudem sehr groß geschrieben – da ist man als Leser in 30 Minuten durch. Lieber Herr Obauer ich möchte vier Mal so viele Tipps von Ihnen, also wenn Sie schon ein Buch schreiben, das auch noch so grandios ist, sollten Sie sich einfach länger hinsetzen und nachdenken, welche Weisheiten Sie mir sonst noch verklickern könnten. Potenzial für weiteres Material gäbe es rund um das Thema Kochen und Essen zur Genüge. Das ist mir einfach zu wenig!Fazit: zu kurz, zu kurz, zu kurz, aber sehr gut

    Mehr
    • 3
  • Worauf es beim Kochen und Essen wirklich ankommt …

    Ich koche, also bin ich

    Sikal

    04. March 2017 um 16:14

    Der mehrfach ausgezeichnete Spitzenkoch Rudi Obauer hat hier ein Plädoyer für bewusstes Zubereiten und Konsumieren verfasst. Er schreibt hier über die Manipulation der Nahrungsmittelindustrie, der verschleierten Zusätze, des alltäglichen Fertiggerichte-Wahnsinns – und spricht mir aus der Seele. Als Buchtipp erwähnt der Autor gleich zu Beginn von Vance Packard „Die geheimen Verführer“, das bereits 1957 erschien und die gefinkelten Methoden der Werbung erklärt. Konsumenten werden versklavt und manipuliert. Von der viel gerühmten Freiheit, die wir denken uns zu gönnen, keine Spur – damals nicht und heute ebenso nicht. Wir handeln zum Großteil fremdbestimmt, kaufen und konsumieren wie es von uns erwartet wird. Der Autor plädiert in seinem Buch, dass jeder zu seiner Freiheit zurück findet, dass man sich den Luxus gönnt, genussvoll einzukaufen (sich nicht von Sonderangeboten und nicht benötigten Produkten ablenken zu lassen), genussvoll zu kochen (es muss nichts Aufwendiges sein, sondern z.B. Brot mit Pilzen) und ebenso genussvoll sich dafür Zeit zu nehmen, den Geschmack in vollem Umfang aufzunehmen. Er warnt davor wenn Gäste ins Haus kommen, ein allzu exquisites Menü zaubern zu wollen (vielleicht noch dazu, ohne es vorher ausprobiert zu haben). Etwas mehr Einfachheit, dafür hochwertige Rohstoffe und kreative Zubereitung lauten hier die Geheimzutaten. Wie gesagt, mir hat Herr Obauer aus der Seele gesprochen. Seine Ansichten kann ich zu hundert Prozent unterschreiben, seine „Probiere doch mal das“ Rezepte sind großartige Tipps für viele Gelegenheiten und seine Checklisten mit Fragen wie z.B. „Kannst du dich an deinen ersten kulinarischen Genuss erinnern?“ geben einen kleinen Anstoß, um seine eigenen Gepflogenheiten zu hinterfragen. Ich würde mir wünschen, dass jede Mutter sich zu Herzen nimmt, ihrem Kind die unterschiedlichen Aromen, Düfte und Geschmacksrichtungen in der zur Verfügung stehenden Vielfalt nahe zu bringen. Ein Erdbeerjoghurt, das nach Erdbeeren schmeckt oder mal einen Apfel direkt vom Baum pflücken – wie viele Kinder haben dazu keine Gelegenheit. Wie Herr Obauer sagt „Kocht euch frei“ – und das mit regionalen, biologischen und natürlichen Produkten, im Einklang mit den Jahreszeiten und mit sich selbst.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks